Gala Games, die beliebte Blockchain-basierte Play-to-Earn-Plattform, hat in den letzten Tagen mehrere hochkarätige Entwicklungen bekannt gegeben. Diese Entwicklungen haben einen ziemlich bullischen Effekt auf den GALA Kurs gehabt. Seit seinem Tief ist er über 230 % in die Höhe geschossen. Dabei hat der parabolische Anstieg insbesondere in den letzten 48 Stunden stattgefunden.
Was den Preis der GALA Coin so sehr beflügelt hat, schauen wir uns in dieser News etwas genauer an.
News-Wrap:
- Gala Games hat die komplette Übernahme von Ember Entertainment bekannt gegeben
- Alle Games von Ember Entertainment werden Teil der Gala Blockchain
- Gala Games ist eine Partnerschaft mit den Hollywood-Stars Dwayne Johnson und Mark Wahlberg eingegangen
- GALA Coin zieht mit ihrer Preisrallye Short-Positionen an
Gala Games erwirbt Ember Entertainment
Gala Games bestätigte gestern die Übernahme von Ember Entertainment. Hierbei handelt es sich um das Spielestudio hinter dem beliebten Play-to-Earn-Game The Walking Dead: Empires.

Beide Parteien waren an der Entwicklung dieses Spiels beteiligt, während in den letzten Tagen das Gerücht einer Übernahme langsam aufkochte.
Die Übernahme ebnet Gala den Weg zu mehr als 20 Millionen aktiven Nutzern. Laut einem Update der Plattform stehen derzeit zwei Spiele mit hoher Priorität im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Dragon Strike und Meow Match.
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GALA Coin: Einführung in das Blockchain Gaming Ökosystem
Beide Spiele werden in die Layer-1-Blockchain der Plattform integriert und verwenden die GALA Coin als Gasgebühren. Laut den Entwicklern der Plattform werden 50 % des Gases verbrannt, während der Rest unter den Node-Betreibern, Gründern und Partnern des Ökosystems verteilt wird.
Gala Games goes to Hollywood
Neben der Übernahme kündigte Gala Games auch Partnerschaften mit den bekannten Hollywood-Stars Dwayne Johnson und Mark Wahlberg an. Darüber hinaus wird die GALA Coin für das Flaggschiff-Spiel Townstar verwendet werden. Die aktuellen TOWN Token werden in einem Verhältnis von 2:1 in GALA umgetauscht und damit aus dem Verkehr gezogen.
All diese Neuigkeiten haben den GALA Kurs enorm angefeuert. Wie der folgende Chart zeigt, ist der Preis der Play to Earn Coin wie eine Rakete nahezu gradlinig nach oben geschossen.
Die jüngsten Entwicklungen ließen das Handelsvolumen der GALA Coin auf ein Niveau ansteigen, das zuletzt im März 2022 zu beobachten war. Doch so ein parabolischer Preisanstieg in einer nach wie vor unsicheren Marktlage bleibt von opportunistischen und waghalsigen Händlern natürlich nicht unbemerkt. Entsprechend werden immer mehr solcher Kandidaten versuchen, die erwartete Korrektur dieses durch News befeuerten Anstieges zu handeln.
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Willkommen zu einer brandneuen Ethereum Prognose für das Jahr 2023. Wobei brandneu ist sie ganz und gar nicht. Denn es entspricht dem Primärszenario, dass wir auf Bitcoin-Bude bereits seit über 1 Jahr verfolgen. Mit dem Start von 2023 ist es allerdings an der Zeit, das Szenario noch einmal aufzurollen und anhand aktueller Preisentwicklungen zu erklären.
Lass uns also zusammen den Preisaktionen rundum Ether (ETH) ein frischen Blick schenken. Dabei wollen wir sowohl das bullische als auch bearische Szenario für den Preis von ETH in den kommenden Wochen und Monaten beleuchten, um zu analysieren, ob meine kurz-, mittel- und langfristige Ethereum Prognose nach wie vor in Takt ist.
Kurzfristig, so argumentiere ich nämlich, wird der Ethereum Kurs erneut unter die 1.000 $ fallen. Mittelfristig sehen wir im Jahr 2023 allerdings einer starken Rallye entgegen. Langfristig gesehen, spricht meine primäre Ethereum Prognose hingegen dafür, dass wir den Boden noch nicht erreicht haben.
Kurzum, hier findest Du alle nötigen Informationen zum Ethereum Kurs, die Du benötigst, um Dich möglichst sicher durch das Jahr 2023 zu navigieren.
Die bullische Ethereum Prognose und warum sie nicht mein Primärszenario ist
Kommen wir zu erst zum bullischen Szenario, in dem wir davon ausgehen, dass der Ethereum Kurs bereits Mitte Juni letzten Jahres sein Tief ausgebildet hat. Zweifelsohne ein aktuell sehr populäres Szenario, denn steigende Kurse kommen bei Anlegern von Natur aus besser an als fallende.
Wie die Überschrift bereits verrät, handelt es sich hierbei derzeit nicht um mein Primärszenario. Es ist allerdings ein valides Szenario und eine Möglichkeit, der ich mehr Gewichtung gebe, wenn sich die Dinge am Markt entsprechend in diese Richtung entwickeln. Daher wollen wir auch hier darüber in Kürze sprechen.

Diesem Szenario zur Folge hätte der Ethereum Kurs bereits seine ersten beiden Wellen einer neuen Aufwärtsbewegung abgeschlossen. Damit stünde er am Anfang der dritten Welle, die das Allzeithoch von ETH bei rund 4.900 $ zumindest antesten sollte, bevor in der fünften und damit finalen Aufwärtswelle ein neues Hoch erreicht wird.
Es setzt allerdings auch voraus, dass die Länge der c-Welle aus der vorangegangenen Korrekturbewegung das 1,618er Fibonacci-Extension-Level der a-Welle überstiegen hat. Zweifelsohne eine Möglichkeit, allerdings spricht die Länge dieser Wellenstruktur eher für ein anderes Szenario, auf das wir später in diese Ethereum Prognose noch zu sprechen kommen.
Kurzfristig bedeutet dies, dass sich der Ethereum Kurs in einem sogenannten 1-2, 1-2 Setup bewegt. Dies ist wiederum ein Hinweis auf eine ausgedehnte dritte Welle.

Auch hier gefällt mir allerdings nicht die Struktur der Welle (ii), die vielmehr nach einer Impulswelle als einer korrektiven Welle aussieht und damit gegen dieses Szenario spricht.
Kommen wir daher zu dem, in meinen Augen, wahrscheinlicheren Szenario dieser Ethereum Prognose.
Die kurzfristige Ethereum Prognose von 750$ bis 950$
Ich fürchte, dass die Wellenstruktur, mit der wir es hier zu tun haben, etwas komplexer ist. Genauer genommen könnte es eine Verschachtelung verschiedener korrektiver Strukturen sein. Die Quintessenz des Ganzen wäre alles andere als bullisch.

Bereits in meiner Ethereum Prognose vom 20. Dezember 2022 habe ich darauf hingewiesen, dass wir es hier mit einer komplexeren b-Welle zu tun bekommen könnten.
Tatsächlich ist die gesamte Bewegung seit dem 10. November seitwärtsgerichtet und spricht eher für eine korrektive Bewegung, die eventuell sogar bereits ihr Ende gefunden haben könnte. Das wird insbesondere deutlich, wenn wir auf dem Chart etwas auszoomen.

Was sich hieraus ableiten lässt, ist ein Preisziel von unter 1.000 $, wobei die Preiszone zwischen 750 $ und 950 $ dem Erwartungswert entsprechen würde.
Ethereum Prognose 2023: 1.600 $ bis 2.000 $
Zoomen wir noch weiter aus, sehen wir, womit wir mittelfristig, also in den nächsten 3-6 Monaten rechnen dürfen. All das bislang diskutierte, passt wunderbar in eine große Flat-Struktur. Ein Szenario, das sich bereits in meiner Ethereum Prognose vom 24. November vorgestellt habe.

Seine Welle C wäre mit Sicherheit das, was viele in diesem Jahr mit dem Anfang eines neuen Bullenmarktes verwechseln würden. Denn sie entspräche einem Preisanstieg von über 150 %. Es ist daher leicht nachvollziehbar, warum es zu einer solchen Verwechslung kommen könnte. Ich halte es allerdings für unwahrscheinlich, dass wir einem Ethereum Kurs deutlich über der 2.000 $-Marke in 2023 erleben werden. Warum erklärt der langfristige Ausblick.
Der Boden für den Ethereum Kurs liegt in 2024 begraben
Zoomen wir ein letztes Mal noch ein weiteres Stück aus, um all das in die langfristige Preisentwicklung von ETH einzuordnen.
Seit November 2021 verfolgen wir auf Bitcoin-Bude das Szenario, das ein Extended Flat in einer vierten Welle im langfristigen Aufwärtstrend vorsieht.

Für dieses Szenario spricht auch das, anfangs bereits erwähnte, Längenverhältnis zwischen den beiden bisherigen Abwärtsbewegungen. Das 1,618er Fibonacci-Extension-Level lehnt sich eher in die Richtung einer dritten Welle, anstatt einer c- oder y-Welle. Entsprechend wird die mittelfristig erwartete Kursrallye auf bis zu 2.000 $ das Ende der Welle (4) im Abwärtstrend bezeichnen. Das Invalidierungslevel für diese Überlegung liegt bei ca. 2.150 $.
Das Invalidierungslevel für das gesamte Expanded Flat Szenario liegt übrigens bei gut 380 $. Ich denke allerdings nicht, dass der Ethereum Kurs noch deutlich tiefer als letzten Juni fallen wird. Mit diesem Tief hat er bereits die erwartete Länge einer c-Welle eines Expanded Flats erreicht.
Die folgenden Tiefs sollten sich in etwa auf demselben Niveau befinden, um zu untermauern, dass es sich hier um ein langfristiges Unterstützungsniveau handelt. Wir sprechen hier also über die Ausbildung eines altbekannten Chartmusters: dem Dreifach-Boden.
Dieses Chartmuster wird für die Trendumkehr für den Ethereum Kurs bezeichnend sein und ein Unterstützungsniveau kreieren, auf dem der eigentliche Bullrun dann aufbauen wird. Einer, den ich in meinem derzeitigen Primärszenario allerdings nicht vor 2024 erwarte.
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Die weltweit größte Krypto Börse Binance verzeichnete in der vergangenen Woche einen Nettoabfluss von über 3,6 Milliarden US-Dollar. Wie Daten zeigen, gipfelten diese massiven Abflüsse an Geldern im gestrigen Dienstag.
Krypto Börse Binance verzeichnet signifikante Abflüsse von Kundengeldern
Kunden ziehen vermehrt ihre Gelder von der Krypto Börse ab. Die Daten von Nansen zeigen, dass der internationale Zweig von Binance Abflüsse in Höhe von 8,78 Mrd. US-Dollar und Zuflüsse in Höhe von 5,1 Mrd. US-Dollar verzeichnet. Nach Adam Riese bedeutet dies, dass die Krypto Börse einen Nettoabfluss von etwa 3,66 Mrd. US-Dollar verzeichnete. Diese Daten beziehen sich zudem nur auf die Ethereum- und ERC-20-Token-Bewegungen von Binance.
Damit sind die Abflüsse von Binance im Vergleich zu anderen Krypto Börsen im gleichen Zeitraum viel größer. Bei Coinbase als zweitplatzierter Anbieter waren es vergleichsweise nur 574 Mio. US-Dollar von seiner Krypto Börse und 248 Mio. US-Dollar von seinem Custody-Service. Das ist wohl nicht zuletzt dadurch zu erklären, dass Schlagzeilen die Runde machen, dass der CEO von Binance eventuell von US-Staatsanwälten angeklagt werden soll.
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Binance & CZ droht Strafverfolgung durch die USA: Wie schlimm ist es wirklich?
Droht der Krypto Börse damit ein ähnlicher Bankrun, wie wir ihn bei FTX erlebt haben?
Laut Binance ist das „Business as usual“
Laut Changpeng Zhao (CZ), dem CEO von Binance, gibt es keinen Grund zur Sorge. Als Reaktion auf die erhöhten Abflüsse von Kundengeldern schrieb er, dass dies nur „Business as usual“ sei und erklärte sogar:
Ich halte es für eine gute Idee, die Abhebungen an jedem CEX abwechselnd einem „Stresstest“ zu unterziehen.
Tatsächlich hält die Krypto Börse laut dem Portfolio-Tracker von Nanson nach wie vor knapp 60 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten. Diese bestehen vorrangig aus BUSD, BTC, USDT, BNB und ETH.
Am frühen Dienstagmorgen erklärte der CZ noch, dass die USDC-Abhebungen auf Binance US aufgrund eines Token-Swap-Problems vorübergehend unterbrochen wurden. Die Krypto Börse war aufgrund der Schließung einer New Yorker Bank (dem Liquiditätsanbieter für den Swap) nicht in der Lage, Mittel umzuwandeln. Die Abhebungen wurden inzwischen aber wieder aufgenommen.
Daher ist es in jedem Fall verfrüht in Panik auszubrechen. Die Krypto Börse hatte auch bereits in der Vergangenheit ähnlich große Abflüsse verzeichnet und damals hatte kein Hahn danach gekräht.
Lies auch:
Ethereum Prognose KW 50: Ethereum Kurs steuert auf die 1.500 $ zu
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Die Terra Luna Classic Community steht vor einer neuen wichtigen Abstimmung. Eine, die nicht nur drei weitere Applikationen in das DeFi-System von Terra Classic (LUNC) bringen, sondern darüber hinaus für eine höhere Verbrennungsrate der LUNC Coin sorgen könnte.
Was genau sich hinter dem zur Abstimmung freigegebenen Vorschlag 11049 verbirgt, erfährst Du hier und jetzt.
#1 Terra Luna Classic soll seine eigene dezentrale Krypto Börse erhalten
Der Vorschlag 11049 rät dazu, dass die Entwickler von Terra Luna Classic eine eigene dezentrale Krypto Börse errichten. Diese soll nicht nur zusätzliche Einnahmen für das Terra Classic Netzwerk generieren, sondern dabei helfen, zusätzliche LUNC Coins zu verbrennen und damit das aufgeblähte Angebot nachhaltig zu verringern.
Der Vorschlag steht seit gestern zur Abstimmung bereit und fasst zusammen, was durch eine solche native Krypto DEX erreicht werden soll. Dazu gehört die Generierung von zusätzlichen Einnahmen für das Protokoll durch Handelsgebühren, eine Wertkreierung für die Halter der LUNC Coin, die Verringerung des Angebots und eine erneute Etablierung von Terra Luna Classic als eines der Top-DeFi-Protokolle.
Das Vorhaben, eine dezentrale Krypto Börse nach dem Vorbild von Uniswap V3 zu bauen, soll durch den Community-Pool finanziert werden. Zudem soll etwas Liquidität aus dem Oracle-Pool abgezweigt werden, der aktuell 280 Milliarden LUNC und 1 Milliarde USTC im Gegenwert von rund 65 Millionen US-Dollar aufweist.
Es ist erwähnenswert, dass die Entwickler auch andere Paare als LUNC/USTC einbeziehen. Auch die ATOM und LUNA Coin sollen unterstützen werden. Die Antragsteller schätzen, dass die Krypto DEX aber bereits allein durch das Paar LUNC/USTC etwa 40.000 US-Dollar pro Tag an Gebühren für das Netzwerk generieren wird.
Die durch eine solche Krypto DEX generierten Transaktionsgebühren sollen voll und ganz dem Netzwerk zu Gute kommen. Die Einnahmen sollen auf den Community-Pool, den Orakel-Pool und das Verbrennen der LUNC Coin aufgeteilt werden. Die prozentuale Aufteilung zwischen diesen drei Komponenten würde ebenfalls von der Governance von Terra Luna Classic per Abstimmung bestimmt werden.
#2 LUNC Coin als Teil diverser Indizes
Darüber hinaus planen die Entwickler im Geiste der Innovation, den Nutzern Indizes als Teil dessen, was sie Terra Indizes nennen, zur Verfügung zu stellen. Dadurch soll es Nutzern möglich sein, die LUNC Coin oder andere unterstützte Token gegen einen Index-Token einzutauschen. Ein Beispiel hierfür wäre ein LUNC- und LUNA-Index mit einer zusammengesetzten Gewichtung von 50 % LUNC und 50 % LUNA. Dies bietet eine interessante Möglichkeit für Nutzer, ihr Investment zu diversifizieren.
Die Antragsteller betonen zudem, dass keine neuen LUNC geprägt werden. Stattdessen werden LUNC in Gebühren verbrannt, wenn Nutzer einen Index-Token erwerben. Der Teil von LUNC, den der Index repräsentiert, wird beiseite gelegt, bis er eingelöst wird, wodurch das zirkulierende Angebot effektiv reduziert wird. Lediglich der Index-Token würde gemäß dem Vorschlag neu geprägt werden.
#3 Flash-Kredite für Arbitragemöglichkeiten innerhalb von Terra Classic
Doch hier enden die ambitionierten Vorschläge für Terra Luna Classic noch nicht. Denn es soll nicht nur eine dezentrale Krypto Börse und Indizes geben, sondern auch Flash-Kredite.
Die Entwickler erklären, dass durch solche Flash-Kredite dem Netzwerk die Möglichkeit gegeben wird, von Arbitragemöglichkeiten zu profitieren.
All dies hat jedoch seinen Preis. Die Antragsteller, bei denen es sich nach eigenen Angaben um ein dreiköpfiges Team aus zwei leitenden Entwicklern und einem leitenden quantitativen Analysten handelt, fordern insgesamt 825 Millionen LUNC im Gegenwert von ungefähr 125.000 US-Dollar. Zudem soll es eine Option auf weitere 825 Millionen LUNC in Form von Boni geben, wenn die dezentrale Krypto Börse bestimmte Leistungskriterien erfüllt.
Die Entwickler planen, die Finanzierung in mehreren Schritten zu beantragen, um der Gemeinschaft die Möglichkeit zu geben, Ergebnisse zu sehen, bevor sie zu den nächsten Entwicklungsstufen übergeht. Im ersten Vorschlag für Gemeinschaftsausgaben, der derzeit zur Abstimmung steht, fordert das Team 330 Millionen LUNC (~50.000 $). Dies soll die Kosten für die Entwicklung der Krypto DEX ohne Flash Kredite und Indizes decken.
Überflüssig zu erwähnen, dass sich die Community von Terra Luna Classic von dem Vorschlag begeistert zeigt. Sofern die Entwickler tatsächlich liefern können, was sie in ihrem Vorschlag versprechen, wäre das mit Sicherheit ein großer Mehrwert für das gesamte Netzwerk.
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Die Terra Classic Gemeinschaft hat mit der Abstimmung über einen Vorschlag begonnen, der darauf abzielt, die Gasgebühren für die LUNC Coin auf das bis zu Fünffache zu erhöhen. Ebenfalls soll die sogenannte Seigniorage Reward Policy abgeschafft und damit die Rückgabe von 10% der bereits verbrannten Token gestoppt werden.
Damit begibt sich die Gemeinschaft einmal mehr auf das Schlachtfeld, um das aufgeblähte Angebot der ehemals Terra Luna Coin zu bekämpfen. Doch geht es diesmal mehr um die Finanzierung des Unterfangens als um das Verbrennen selbst.
Die Verbrennungsrate von LUNC gerät ins Stocken
Terra Classic hat in den letzten 4 Wochen mit einem drastischen Rückgang der On-Chain-Verbrennungsrate zu kämpfen. Dieser Rückgang wird durch die Entscheidung der Krypto Börse Binance, die Verbrennungen ihrerseits zu reduzieren, nur noch weiter verschärft.
Mit dem Rückgang der Verbrennungsrate sinken auch die aus der Seigniorage Reward Policy erzielten Mittel. Diese hat ungefähr 100 Millionen Exemplare der LUNC Coin in den letzten vier Wochen von den 1 Milliarden Terra Classic Coins, die im gleichen Zeitraum verbrannt wurden, neu geprägt und an den Community-Pool gesendet.
Gleichzeitig verzeichnete das Netzwerk von Terra Classic in den letzten 4 Wochen 2 Milliarden LUNC an Transaktionsgebühren. Von diesem Wert wurde exakt die Hälfte als Steuer ebenfalls an den Pool überwiesen.
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Die Quintessenz des Ganzen ist also, dass der Gemeinschaftspool in den letzten 4 Wochen zehnmal mehr Mittel aus den Transaktionsgebühren erhalten hat als durch die implementierte Seigniorage Reward Policy. Man könnte also sagen, dass sie nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und damit überflüssig ist.
Daher zielt der Vorschlag darauf ab, die Seigniorage Reward Policy abzuschaffen. Stattdessen soll durch eine signifikante Erhöhung der Transaktionsgebühren mehr Mittel in den Gemeinschaftspool fließen.
Werden dadurch Transaktionen auf Terra Classic zu teuer?
Wenn wir nun darüber sprechen, dass die Community die Transaktionsgebühren um das bis zu Fünffache erhöhen möchte, stellt sich schnell die Frage, ob ein solcher Schritt Transaktionen nicht zu teuer gestalten würde.
In dem Vorschlag wird argumentiert, dass dies nicht der Fall sei. Die Gasgebühren bei Terra Classic betragen 0,894277 LUNC, was beim aktuellen LUNC Kurs 0,0001375398 US-Dollar entspricht. Die Gasgebühren für eine Transaktion auf Terra Luna 2.0 hingegen betragen 0,001943 LUNA. Bei dem aktuellen LUNA Kurs entspricht dies einem Gegenwert von 0,00253446318 US-Dollar.
In US-Dollar gemessen, bedeutet dies also, dass die Gasgebühren auf Terra Classic um das 18,42-fache billiger sind als auf Terra Luna 2.0. Selbst nach einer 5-fachen Erhöhung der Gasgebühren bleiben die Gasgebühren auf Terra Classic immer noch 3,68-mal billiger als bei Terra Luna.
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Als Vorteile werden hingegen eine bessere Verbrennungsrate, mehr Belohnungen für Staker und Validatoren, sowie mehr finanzielle Mittel für den Community-Pool aufgezählt.
Das Ganze könnte zwar etwas kurzfristig gedacht sein, aber trotz alle dem trifft der Vorschlag auf viel Fürsprache. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass er auch angenommen wird.
Increase $LUNC gas fees by 5x to fund oracle pool to sustain staking rewards.
(this will increase staking rewards, and $LUNC will still be competitive with other blockchains)
See proposal: https://t.co/Dd2FxNPg11
— Levi | Crypto Crusaders (@LeviRietveld) January 4, 2023
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Das Jahr 2022 war für die Stiftung von Fantom ein Jahr voller Erfolge und Fortschritte. Augenscheinlich soll es genau so im neuen Jahr auch weitergehen. Kürzlich gab sie nämlich eine ihrer wichtigsten Prioritäten für 2023 bekannt: Die Monetarisierung von Gas.
Fantom implementiert ein cleveres Modell für mehr Wachstum
Mit der Monetarisierung von Gas hofft Fantom, starken dApps-Teams ein nachhaltiges Einkommen durch die Aufteilung der Einnahmen auf der Grundlage des von ihren dApps verbrauchten Gases zu ermöglichen. Fantom beabsichtigt auch, Gassubventionen als Anreiz einzuführen, damit Entwickler mit dApps interagieren können, ohne selbst Gasgebühren zahlen zu müssen.
Der jüngste Vorschlag von Fantom, die Monetarisierung von Gas für erfolgreiche dApps einzuführen, ist ein Schritt nach vorn. Mit 99,8 % hat die Governance den Vorschlag mit einer überwältigen Mehrheit abgesegnet.
📢 Fantom’s latest governance proposal has passed, bringing gas monetization to successful dApps!
Along with optimizing demand for block space, this implementation rewards quality creators on #Fantom in a sustainable way, using a methodology similar to affiliate incentives.
— Fantom Foundation (@FantomFDN) January 4, 2023
Neben der Optimierung der Nachfrage nach Blockspace zielt die Implementierung damit ab, Entwickler von guten Applikationen auf Fantom in einer Weise zu belohnen, die Affiliate-Anreizen ähnelt.
Die Gas-Monetarisierung würde dem Fantom-Ökosystem durch die Einführung einer neuen Einnahmequelle, die das Transaktionsvolumen ihrer dApps monetarisiert, zugute kommen. Hierzu senkt das Protokoll die Verbrennungsrate von 20 % auf 5 %. Die restlichen 15 % leitet es in die Monetarisierung von Gas um. Fantom erklärt jedoch, dass sich diese Aufteilung in der Zukunft per Governance ändern könnte.
In jedem Fall soll dies die nächste Wachstumsphase von Fantom durch die Einführung langfristiger Monetarisierungsinstrumente ergänzen. Weitere wichtige Fortschritte sind die Kontoabstraktion, die nicht mehr zwischen EOA-Konten (Konten, die einer einzelnen Person gehören) und Verträgen unterscheidet, eine neue Middleware, insbesondere die Fantom Virtual Machine, und neue Speichermechanismen.
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