Eine Gruppe chinesischer Kryptographen hat eine These veröffentlicht, wie bestehende Quantencomputer bereits heute Rivest-Shamir-Adleman (RSA), ein von Blockchains verwendetes Kryptosystem mit öffentlichem Schlüssel, hacken können.
Doch wie hoch stufen Experten diese Gefahr tatsächlich ein? Hier erfährst Du ihre Meinung zu dem Thema.
Quantencomputer sollen durch neuen Algorithmus Blockchains knacken können
Ende Dezember 2022 veröffentlichte eine Gruppe von Forschern aus Zhengzhou, Hangzhou und Peking unter der Leitung von Bao Yan und Ziqi Tan eine Arbeit mit dem Titel „Factoring integers with sublinear resources on a superconducting quantum processor“.
Ihre Arbeit beschreibt eine wesentlich ressourceneffizientere Methode, um die RSA-2048-Kryptographie herauszufordern als je zuvor. Damit soll es damit möglich sein, die der Blockchain-Technologie zugrunde liegende Technologie zu unterlaufen.
it's time to rotate your rsa keys anon pic.twitter.com/meHOdZYpBs
— banteg (@bantg) January 4, 2023
Bisher ging man davon aus, dass ein potenzieller Angreifer Millionen physikalischer Qubits benötigen würde, um die Integrität des oben genannten Schemas zu brechen. Etwas, was weit jenseits der derzeitigen Hardwarekapazitäten von Quantencomputern liegt.
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Die Forscher argumentieren in ihrer Arbeit allerdings, dass mit dem vorgeschlagenen Algorithmus dieses Unterfangen sehr viel effizienter erreicht werden kann. Der Algorithmus soll die bislang bestehenden Barrieren niederreißen, indem er ganze Zahlen bis zu 48 Bit mit 10 supraleitenden Qubits faktorisiert, der größten ganzen Zahl, die auf einem Quantengerät faktorisiert werden kann.
Infolgedessen benötigt ein potenzieller Angreifer 372 physische Qubits, um das RSA-2048-Verfahren zu knacken.
Zum Vergleich: Das QuEra Computing-Gerät von Physikern in Harvard und am MIT hat 256 Qubits, während IBMs Condor im Jahr 2023 die 1.000-Qubit-Marke überschreiten soll.
Einfach ausgedrückt, soll der Algorithmus schon bald einzelne Entitäten in die Lage versetzen, jede Blockchain, bzw. jeden Key zu knacken.
Experten zeigen sich skeptisch
Die Mehrheit der Experten zeigte sich skeptisch gegenüber den neuesten Berichten der chinesischen Wissenschaftler. So behauptet beispielsweise Ethereum-Veteran Suzuha, dass die Forschung auf einem weithin kritisierten Papier basiert. Genauer argumentiert er:
Ihre Methode stützt sich auf Schnorrs „destroyes RSA“-Forschung von vor ein paar Jahren, von der gezeigt wurde, dass es bei größeren Modulen nicht gut funktioniert. Es ist nicht klar, ob sie diese Einschränkung überwunden haben oder nicht. Ich bin skeptisch, genau wie bei dem Schnorr-Paper – zeigt eure Arbeit.
Andere Experten fügten hinzu, dass Blockchain-Teams leicht auf sicherere kryptografische Verfahren umsteigen könnten, sobald diese Gefahr real wird. Der prominente Computerwissenschaftler Bruce Schneier, Dozent an der Harvard Kennedy School, sagte gegenüber den Medien, er glaube nicht, dass „dies RSA knacken wird.“
Beunruhigend ist diese Nachricht trotz alle dem. Denn keiner scheint mit hundert prozentiger Gewissheit die These widerlegen zu können. Aufgrund der erst kürzlichen Veröffentlichung der Forschung ist das aber auch noch keine große Verwunderung.
Wie sagt man so schön? Finger crossed, dass wir uns hier keine Sorgen machen müssen.
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Der Bitcoin Kurs und mit ihm der gesamte Krypto-Markt hat mit 2022 ein hartes Jahr hinter sich gebracht und viele wünschen sich in 2023 mehr positive Impulse. Tatsächlich startet der Markt aktuell mit überwiegend grünen Zahlen ins neue Jahr. Doch könnte der Schein trügen.
Einige Experten warnen bereits jetzt davor, dass dies nur die Ruhe vor dem eigentlichen Sturm sein könnte. Ein Sturm der in Form des Grayscale Trusts aufzieht und nicht nur den Bitcoin Kurs ordentlich ins Schwanken bringen könnte.
Die Krise der Digital Currency Group
Die meisten Leser von Bitcoin-Bude sollten mittlerweile bestens über die Lage von Genesis, der Digital Currency Group und der Krypto Börse Gemini unterrichtet sein. Wer darüber noch nicht ganz im Bilde ist, der sollte das durch die folgenden 2 Artikel unbedingt nachholen.
1. Droht dem Bitcoin Kurs durch Genesis der nächste Black Swan Event? Jetzt lesen.
2. Krypto Börse Gemini eröffnet eine 900.000.000$ schwere Schlammschlacht. Jetzt lesen.
Auch wenn ich kein Fan von der oftmals emotionsgetrieben Nachrichtenlage bin, gibt es bestimmte Themen, über die man sich informieren sollte, wenn man sich in diesem Markt bewegt. Themen, bei denen kein blindes Auge hilft, denn hier geht es nicht um Panikmache. Die Sache ist bitterer ernst.
Die Implosion einer der größten Krypto Börsen in Form von FTX hat eine Liquiditätskrise offenbart, die sich durch einen Großteil des gesamten Sektors zieht. Eine Krise, die auch den großen Krypto Broker Genesis in die Knie gezwungen hat.
Die beiden größten Kreditnehmer des Unternehmens sollen Three Arrows Capital, ein in Singapur ansässiger Krypto-Hedgefonds und Alameda Research, ein eng mit FTX verbundenes Handelsunternehmen gewesen sein. Beide befinden sich bereits in einem Insolvenzverfahren und ihre Zahlungsunfähigkeit hat dazu geführt, dass auch Genesis nicht mehr in der Lage ist, seinen Kunden ihre Gelder auszuzahlen. Am 16. November stoppte das Unternehmen alle Auszahlungen.
Bei Genesis handelt es sich um eine hundert prozentige Tochtergesellschaft der Digital Currency Group. Ein in den USA ansässige Risikokapitalgesellschaft, die sich auf den Markt für digitale Währungen konzentriert hat und ein Vermögen in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar verwaltet. Neben Genesis besitzt das Unternehmen noch vier weitere Tochtergesellschaften, nämlich CoinDesk, Foundry, Grayscale Investments und Luno.
Gerüchten zur Folge soll die Digital Currency Group seiner Tochtergesellschaft Genesis 1,6 Milliarden US-Dollar schulden. Diese Gerüchte wurden jüngst durch einen öffentlichen Brief eines der Mitbegründer von Gemini untermauert, in dem er die 900 Millionen US-Dollar einforderte, die Genesis der Krypto Börse schuldet und auch diese in einen unangenehme Liquiditätskrise stürzen könnte.
Nachdem die Missstände nun Stückchenweise sichtbarer werden, stellen sich immer mehr Analysten eine wichtige Frage:
Was wird mit den anderen Tochtergesellschaften von der Digital Currency Group geschehen, wenn das Unternehmen ähnlich illiquide wie Genesis selbst wäre?
Insbesondere von Interesse ist für den Krypto-Markt Grayscale, das enorme Mengen an Bitcoin (BTC) hält, die liquidiert würden, wenn das Unternehmen ebenfalls illiquide wäre.
Warum Grayscale dem Bitcoin Kurs zum Verhängnis werden könnte
Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen, aber der Konkurs der Digital Currency Group wäre unter Umständen die wahre Katastrophe für den Bitcoin Kurs und damit den gesamten Krypto-Markt. Denn die Liquidation ihrer Vermögenswerte würden zum Verkauf großer Positionen in GBTC und anderen Grayscale Trusts führen.
Ein natürlicher, weniger liquiditätsbeschränkter Weg zu diesem Verkauf könnte darin bestehen, eine sogenannte Regulation M (Reg M) zu initiieren. Eine solche Reg M der SEC soll Manipulationen durch Personen verhindern, die ein Interesse am Ergebnis eines Angebots haben, und verbietet Aktivitäten und Verhaltensweisen, die den Markt für ein angebotenen Vermögenswert künstlich beeinflussen könnten. Laut Arcane Research ist dies allerdings der Punkt, an dem die Auswirkungen auf dem Krypto-Markt zu spüren sein werden.
Hierzu gilt es zu wissen, dass GBTC derzeit mit einem Abschlag von 45 % auf sein Netto Asset Value gehandelt wird. Bei ETHE sind es sogar 59 %. Noch schlimmer gestaltet es sich bei den Produkten zu Litecoin (LTC) und Ethereum Classic (ETC).

Der Trust hält 3,3 % des zirkulierenden Angebots von BTC und 2,5 % des Angebots von ETH. Am härtesten würde es allerdings Ethereum Classic treffen. Insgesamt befinden sich 8,5 % des Angebots von ETC in den Händen des Trusts und laut den Analysten würde eine Reg M zu einer massiven Arbitragestrategie führen, bei der Kryptowährungen auf dem Spot-Markt verkauft und Grayscale Trust-Anteile gekauft werden.
Wenn sich dieses Szenario bewahrheitet, könnten der Bitcoin Kurs, aber auch der von Ethereum und weiteren Altcoins einen weiteren Abwärtstrend erleben, der sehr wahrscheinlich den gesamten Krypto-Markt beeinflussen würde.
Noch ist die genaue Situation des Unternehmens unklar. Doch durch den bereits erwähnten Brief der Krypto Börse Gemini an dessen CEO Barry Silbert, fürchten immer mehr Anleger und Analysten das Schlimmste. In jedem Fall sind das keine Umstände, die in einem gesunden Marktumfeld auftauchen. Erst recht nicht bei Unternehmen dieser Größenordnung.
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Neueste Daten belegen, dass Investoren die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung aggressiv akkumuliert haben. Bedeutet dies, dass aktuell der richtige Zeitpunkt ist, um Ethereum zu kaufen?
Investoren kaufen ETH bei jedem Dip
Laut Daten des On-Chain-Analyseunternehmens Santiment besitzen Ethereum-Adressen, die zwischen 100 und 1 Millionen Ether (ETH) halten, mittlerweile zwei Drittel des Angebots der Kryptowährung. Dabei war diese Gruppe von Investoren insbesondere in den letzten 2 Tagen sehr damit beschäftigt, Ethereum zu kaufen. Innerhalb dieser kleinen Zeitspanne haben sie nämlich weitere 2,1 % des Gesamtangebotes aufgesogen. Insgesamt gingen damit 561.000 ETH im Wert von fast 700 Millionen US-Dollar an diese Adressen. Ihre Bestände haben nun das Niveau von vor dem Ethereum Merge erreicht.

Wie die Daten allerdings zeigen, befindet sich diese Gruppe von Investoren bereits seit dem 9. November in ihrer Akkumulationsphase. Die Spikes in dieser Statistik treten jedes Mal auf, wenn der Ethereum Kurs einen starken Abverkauf in dem letzten Monat erlebt hat. Damit leben diese Investoren buchstäblich die Buy-the-Dip-Mentalität aus.
Sollte man also aktuell Ethereum kaufen?
Ich möchte ganz ehrlich sein und jeder der meine Artikel bereits länger verfolgt, der weiß eventuell, dass ich von On-Chain-Daten als Prognoseindikatoren nicht allzu viel halte. Was es bedeutet, dass diese Investoren aktuell Ethereum kaufen?
In meinen Augen nicht mehr, als es aussagt: Diese Investoren akkumulieren aktuell ETH. Ihr Verhalten scheint aber eher dem Trend zu folgen und nicht das Gegenteil ist der Fall. Wer meine Ethereum Prognose kennt, der weiß zudem, dass ich primär von einem weiteren Abverkauf am Markt ausgehe, bevor eine signifikante Erholungsrallye eintritt. Doch das sind nur meine zwei berühmt berüchtigten Sats zu dieser Angelegenheit. Andere mögen das Ganze anders deuten und eine Gelegenheit daraus ablesen können.
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Der Jahresbeginn wird durch eine kleine Marktrallye aufgehellt, doch sind es die Schatten aus 2022, die nach wie vor Sorgen bereiten. Zwar hat das Jahr geendet, allerdings noch nicht die Probleme, die dort entstanden oder vielmehr entblößt wurden.
Das zeigt die jüngste Nachricht des Mitbegründers der Krypto Börse Gemini, in der dieser die öffentliche Auseinandersetzung mit Barry Silbert, dem CEO der Digitalen Currency Group, sucht.
In der besagten Nachricht beschuldigte Cameron Winklevoss am Anfang dieser Woche seinen Unternehmerkollegen Barry Silbert, die Ersparnisse tausender Kunden der Krypto Börse aufs Spiel zu setzen. Insgesamt soll es um 900 Millionen US-Dollar gehen.
Die Hintergründe zu Gemini, Genesis und DCG
Der Fall „Genesis“ wird zu Jahresbeginn neu aufgewärmt. Denn nach wie vor ist das Unternehmen der Krypto Börse Gemini, bzw. deren Kunden, rund 900 Millionen US-Dollar schuldig.
Der jüngste Schritt von Cameron Winklevoss offenbart nun den vertiefenden Stress in der Kryptowährungsbranche und legt nahe, dass wir das Ende des Hausputzes noch nicht gesehen haben, der bereits Größen wie 3 Arrow Capital, Voyager Capital, Celsius Network und die Krypto Börse FTX hinausgefegt hat. Weitere Namen, die dieser Liste möglicherweise schon bald hinzugefügt werden könnten, sind nun Genesis, DCG und Gemini. Doch kommen wir zu den Hintergründen der ganzen Misere.
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Droht dem Bitcoin Kurs durch Genesis der nächste Black Swan Event?
Bereits am 4. Dezember 2022 haben wir auf Bitcoin-Bude berichtet, dass auf der Bilanz von Gemini ein tiefes Loch klafft und einmal mehr könnten es die Kunden einer Krypto Börse sein, die den Schaden davon tragen werden. Schuld für dieses Loch sollen der Krypto Broker Genesis und seine Muttergesellschaft Digital Currency Group (DCG) sein. Dabei soll allen voran Genesis als primärer Kreditpartner für den hochverzinslichen Earn-Service von Gemini fungiert haben.
In anderen Worten hat die Krypto Börse dem Unternehmen Kundengelder in Form eines Kredites geliehen. Genesis musste sein Kreditgeschäft aufgrund von liquiden Engpässen allerdings am 16. November einstellen und hat damit auch alle Auszahlungen gestoppt. Also nur 5 Tage nach dem FTX Kollapse.
Ein Umstand, der die Winklevoss-Zwillinge in eine prekäre Situation bringt. Eine die Cameron dazu veranlasst, einen öffentlichen Brief an Barry Silbert auf Twitter zu adressieren und dieser Brief hat es in sich.
Krypto Börse Gemini mit klaren Schuldzuweisungen für seine 900 Mio. $ Misere
Barry — heute sind 47 Tage vergangen, seit Genesis die Auszahlungen eingestellt hat. Ich schreibe im Namen von mehr als 340.000 Earn-Nutzern, die nach Antworten suchen. Diese Nutzer sind nicht nur Zahlen in einer Tabelle, sie sind echte Menschen.
Mit diesen Worten eröffnet Cameron Winklevoss seinen öffentlichen Brief auf Twitter, in dessen Fadenkreuz sich der CEO der DCG als der Bösewicht der Geschichte bewegt.
Earn Update: An Open Letter to @BarrySilbert pic.twitter.com/kouAviTho4
— Cameron Winklevoss (@cameron) January 2, 2023
Aufmerksame Leser mögen sich nun fragen, warum Cameron den CEO der DCG anklagt, wenn es doch das Unternehmen Genesis ist, das der Krypto Börse das Geld schuldet.
Der Grund dafür ist, dass Cameron in seinem Brief behauptet, dass DCG seinem hundertprozentigen Tochterunternehmen Genesis satte 1,6 Milliarden US-Dollar schuldet. Doch nicht nur das. Cameron behauptet zudem, dass es Barry Silbert sei, der auch bei Genesis die Strippen in der Hand hält.
Es ist uns nicht entgangen, dass Du verzweifelt versucht hast, die DCG von den Problemen fernzuhalten, die Du bei Genesis verursacht hast. Du solltest auf diese Fiktion verzichten, denn wir alle wissen, was Du weißt – dass die DCG und Genesis mehr als nur miteinander vermischt sind. Jeder nimmt Befehle von Dir entgegen und das war schon immer so. Und alles, was Du im Nachhinein getan hast, um etwas anderes zu behaupten, wird nicht standhalten.
In seinem Brief schreibt der Mitbegründer von Gemini, dass sie seit rund 6 Wochen versuchen, mit der DCG zusammenzuarbeiten, um das Problem gemeinsam zu lösen. Allerdings sei es Barry Silbert der immer und immer wieder dafür nötige Treffen absagt. Cameron schlussfolgert daher, dass all dies nichts weiter als eine böswillige Hinhaltetaktik sei.
Nach sechs Wochen ist Dein Verhalten nicht nur völlig inakzeptabel, sondern skrupellos. Die Vorstellung in Deinem Kopf, dass Du Dich ruhig in Deinem Elfenbeinturm verstecken kannst und dass das alles wie von Zauberhand verschwinden wird, oder dass dies das Problem von jemand anderem ist, ist reine Fantasie.
Mit diesem sehr persönlichen Brief rückt Cameron den CEO von DCG als Person ins Rampenlicht, um offensichtlich den Druck auf ihn zu erhöhen. Dabei verwendet er sehr scharfe Rhetorik, um Barry Silbert als skrupellosen Unternehmer und Verantwortlichen für die Misere darzustellen.
Du hast dieses Geld – das Geld von Lehrern – genommen, um gierige Aktienrückkäufe, illiquide Risikoinvestitionen und Kamikaze-Grayscale-NAV-Geschäfte zu finanzieren, die den gebührengenerierenden AUM Deines Trusts in die Höhe trieben.
Der Brief endet damit, dass Silbert sich öffentlich dazu verpflichten soll, das Problem bis zum 8. Januar zu lösen. Ein klares Ultimatum. Eines, das nach einer Antwort schreit und sie auch bekam.
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DCG ist sich keiner Schuld bewusst
Natürlich musste Barry Silbert zu solch schweren und dazu auch noch öffentlich vorgetragenen Anschuldigungen Stellung beziehen. Und das tat er auch.
In seiner Antwort behauptet Barry, dass die DCG keine 1,675 Milliarden Dollar von Genesis geliehen habe. Zudem habe sein Unternehmen nie eine Zinszahlung an Genesis oder bei einem anderen ausstehenden Darlehen versäumt und sich damit im Rückstand befunden.
Wahrscheinlich auf das Ultimatum von Cameron bezogen, antwortete Barry nur:
Das nächste Darlehen wird im Mai 2023 fällig.
Zudem behauptet der Unternehmer, dass entgegengesetzt der Anschuldigungen DCG sowohl Genesis als auch den Beratern der Winklevoss-Zwillinge am 29. Dezember ein Angebot unterbreitet, aber noch keine Antwort darauf erhalten hat.
Machen es sich die Betreiber der Krypto Börse zu leicht?
Es ist in jedem Fall offensichtlich, dass hier zwei Unternehmungen aufeinander treffen, die ihre Gesellschaften zu stabilisieren versuchen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Bitcoin-Trust von Grayscale, ebenfalls ein Produkt der DCG.
Das Unternehmen ist dazu entschlossen, sein Flaggschiff, den Grayscale Bitcoin Trust, in einen börsengehandelten Fonds umzuwandeln, um ihn für normale Anleger zugänglicher zu machen. Letztes Jahr lehnte die U.S. Securities and Exchange Commission den Antrag von Grayscale allerdings ab.
Wie es nun mit der Krypto Börse Gemini weitergeht, steht vorerst in den Sternen. Dieser öffentlich zur Schau getragene Konflikt macht allerdings deutlich, dass hier das ein oder andere Drama noch aufkochen könnte. Einen Brief wie diesen zu verfassen, zeigt meiner Meinung nach vor allem, dass die Winklevoss-Zwillinge enorm unter Druck stehen und verzweifelt scheinen. Eventuell geht es sogar um die Existenz von Gemini.
Was der Brief in all seiner Schärfe zudem vermissen lässt, ist die Übernahme einer zumindest Teilverantwortung für das ganze Dilemma. Schließlich waren es die Betreiber der Krypto Börse selbst, die Genesis als Partner ausgewählt und ihm die Gelder ihrer Kunden übertragen haben. Gelder, für die sie die Verantwortung getragen haben.
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Man glaubt es kaum, doch dürfen wir diversen Quellen Vertrauen, neigt sich der Fall Ripple vs SEC dem Ende zu. Doch auch wenn viele dem Krypto-Unternehmen gute Chancen einräumen, als Sieger aus diesem Rechtsstreit hervorzugehen, sollte der Tag nicht vor dem Abend gelobt werden. Daher gab der Rechtsanwalt John Deaton, Gründer von Crypto Law und überzeugter Unterstützer von Ripple, diesbezüglich eine Warnung raus und offenbarte, was seiner Meinung nach die größte Bedrohung für Ripple ist.
Die größte Gefahr für Ripple
Laut Herrn Deaton besteht eine große Gefahr darin, dass die vorsitzende Richterin Analisa Torres die versöhnliche Mitte finden möchte, indem sie teilweise zugunsten von Ripple und der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) entscheidet. So könnte sie beispielsweise zu dem Schluss kommen, dass Ripple zu einem bestimmten Zeitpunkt ein nicht registriertes Wertpapier „angeboten“ hat, dass aber die XRP Coin selbst kein Wertpapier ist und dass auch der Verkauf von XRP auf dem Sekundärmarkt kein nicht registriertes Wertpapierangebot darstellt.
Die Gefahr dafür besteht, weil die Wertpapiergesetze nicht verlangen, dass Verkäufe oder Übertragungen eines zugrunde liegenden Vermögenswerts stattfinden, damit ein Unternehmen für das Angebot nicht registrierter Wertpapiere haftbar gemacht werden kann. Er erklärte:
Dies ist meiner Meinung nach die größte Gefahr für Ripple. Die Anwendung des Gesetzes konzentriert sich nicht nur auf den Verkauf. Tatsächlich muss ein Verkauf oder eine Übertragung des zugrunde liegenden Vermögenswerts nicht stattfinden, damit ein Unternehmen haftbar ist. Wenn es eine mündliche Verhandlung gibt, wette ich, dass der Anwalt der SEC sich sehr auf das ‚Angebot‘ konzentrieren wird.
Ein Sieg für Ripple scheint laut Deaton wahrscheinlich
Gleichzeitig stellte Herr Deaton klar, dass ein glatter Sieg für Ripple nach wie vor in den Karten und seiner Meinung nach sogar wahrscheinlich sei. In diesem Fall könnte die Richterin die SEC dafür kritisieren, dass sie die unplausible Theorie verfolgt, dass XRP ein Wertpapier sei.
Tatsächlich wäre dieses Urteil wohl das wünschenswerteste Ergebnis für die gesamte Krypto-Industrie. Es würde der Regulierungskampagne des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler definitiv einen Riegel vorschieben. Entsprechend kann das Urteil im Fall Ripple vs SEC, praktisch wie auch politisch gesehen, große Auswirkungen auf die gesamte Branche haben.
Nicht alle sehen eine rosige Zukunft für die XRP Coin
Doch was ist, wenn die Richterin zugunsten der SEC entscheidet? Dies würde die Regulierungsbehörde in die Lage versetzen, mit aller Macht gegen andere Kryptounternehmen und -projekte in den USA vorzugehen. Etwas, was sich wahrscheinlich dann auch tun würde.
Weniger positiv gegenüber Ripple gestimmt, ist Herr Hoffman, der über jahrzehntelange Erfahrung in der Arbeit mit der SEC verfügt. Er wies auf die Tatsache hin, dass die Aufsichtsbehörde seit Jahrzehnten keinen Fall dieser Art verloren hat. Er twitterte:
Das einzige Ergebnis ist, dass ein Bundesrichter entscheiden wird, dass der Verkauf von XRP durch Ripple XRP zu einem Wertpapier gemacht hat
Er fügte zudem hinzu, dass es kaum einen Unterschied zwischen XRP und dem LBRY Credits (LBC) Token gibt. Hierbei handelt es sich um ein Peer-to-Peer-Content-Distributionsnetzwerk, das die SEC im November diesen Jahres vor Gericht besiegt hat. Das Gericht entschied, dass das Start-up LBC-Token als nicht registrierte Wertpapiere anbot.
Darüber hinaus wurde die Ripple-Führung von keinem Geringeren als Bill Hinman, dem ehemaligen Direktor der SEC-Abteilung für Unternehmensfinanzierung, darüber informiert, dass seine XRP-Ausschüttungen im Jahr 2019 als illegal angesehen wurden. Hoffman stimmt zwar zu, dass der Umgang der SEC mit Hinmans berüchtigter Ethereum-Rede aus dem Jahr 2018 „ein Schlamassel“ war, aber er ist überzeugt, dass dies keinen Einfluss auf den Fall hat. Der Tech-Unternehmer kritisierte auch Ripple für die Irreführung vieler Anleger durch eine Verschleierung über den wahren Stand der Dinge. Er schrieb:
Es ist eine Schande, dass so viele bei Ripple so viele über dieses Thema in die Irre führen.
Hoffman argumentiert darüber hinaus, dass „sehr wenige“ der 100 größten Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten keine Wertpapiere seien.
XRP Anleger warten gebannt auf das Ende des Rechtsstreits
Der Fall Ripple vs SEC ist inzwischen in die Endphase eingetreten. Sowohl die SEC als auch Ripple haben endgültige Anträge auf ein Urteil im Schnellverfahren gestellt. Beide Parteien und die breitere Öffentlichkeit warten damit auf eine Entscheidung der Richterin Analisa Torres.
Mit großer Sicherheit wird das Urteil auch eine immens großen Einfluss auf den XRP Kurs haben. Entsprechend werden viele Anleger mit Sicherheit bereits vor dem Urteilsspruch auf ein günstiges Ende von Ripple spekulieren. Das Ende selbst könnte allerdings noch etwas auf sich warten lassen. Immerhin reden wir hier nach wie vor von einem Gerichtsverfahren. Entsprechend sollte eine Wartezeit von ein paar weiteren Monaten eingeplant werden. Experten erwarten allerdings, dass der Rechtsstreit innerhalb der ersten Hälfte von 2023 zu einem Ende kommt.
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Der Solana Kurs ist außer Rand und Band. Innerhalb nur weniger Tage ist der Preis der Solana Coin um 66 % in die Höhe geschossen. Schlagartig wechselt das Segment gegenüber der gebeutelten Altcoin und viele fragen sich, ob damit eventuell das Schlimmste bereits vorüber ist.
In dieser Analyse werfen wir einen Blick auf die kurzfristigen Preisaktionen rundum die Solana Coin (SOL) und schauen uns an, was sie zu bedeuten haben.
Solana Kurs am Anfang einer womöglich größeren Aufwärtsbewegung
Der Solana Kurs hat seit seinem Tief einen gehörigen Sprung nach oben gemacht und befindet sich selbst jetzt noch im Aufstieg. Natürlich hatte der Solana Preis auch schwer zu kämpfen und unter dem gesamten FTX-Drama schwer zu leiden gehabt. Doch scheint das Ganze etwas mehr als nur ein letztes Zucken zu sein, dass durch den Corpus eines bereits als tot deklarierten Vermögenswertes zu sein. Denn diesen Aufstieg begleiten zwei Besonderheiten, die den Verdacht erhärten, dass hier etwas größeres dahinterstecken könnte: Volatilität und Volumen.

Das Verhältnis der hier markierten Aufwärtsbewegungen auf dem kurzfristigen Solana Chart ist mit dem Erreichen des 1.272er Fibanocci-Level zwar noch vollkommen im Rahmen einer korrektiven Bewegung, allerdings spricht das starke Volumen am Ende der letzten Preisaktion nicht dafür, dass wir hier das Ende bereits gesehen haben.
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Interessant wird es insbesondere dann, wenn der Solana Kurs es schaffen sollte, das 1,618er Fibonacci-Level zu übersteigen. Denn ab diesem Moment hätten wir einen starken Hinweis darauf, dass wir hier am Anfang einer durchaus größeren Aufwärtsbewegung stehen. Eventuell sogar am Anfang einer größeren Impulswelle.

Doch bevor wir uns einer Solana Prognose widmen, die für eine noch um einiges größere Aufwärtsbewegung spricht, warten wir erst einmal ab, wie es sich von hier aus weiterentwickelt. Dabei ist für uns insbesondere das Ende dieser Wellenstruktur von Interesse und ob der SOL Kurs über die Marke von 14,82 $ steigt, um das besagte Fibonacci-Level zu knacken. Aufgrund der starken Volumenentwicklung halte ich das für sehr wahrscheinlich.
Fortsetzung folgt…
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