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Es ist Sonntag und damit ist es an der Zeit einmal mehr einen Blick über die Schulter zu werfen. Es gilt sich zu vergegenwärtigen, was alles in dieser kurzen Zeit am Krypto-Markt passiert ist, denn das war so einiges. Angefangen mit etwas, was sich womöglich zu dem größten Bitcoin Skandal überhaupt entwickeln könnte. Es geht dabei darum, dass einige Krypto Börsen ihre Kunden Bitcoins kaufen lassen, die sie gar nicht besitzen.

Wie das funktionieren soll?

Die Antwort ist: gar nicht! Zumindest langfristig gesehen. Es würde einem Ponzi-Schema entsprechen, das nur solange funktioniert, wie mehr Kunden Bitcoin einzahlen als sich auszahlen zu lassen. FTX und seine Unfähigkeit seine Kunden auszuzahlen, zeigt, was den geprellten Kunden ansonsten blüht – nämlich leere Wallets. Es könnte zudem dem Bitcoin Kurs an Zugkraft in seinem letzten Bullrun gekostet haben und gleichzeitig den tatsächlichen Verkaufsdruck abdämpfen.

Währenddessen hat BlockFi nun offiziell seine Insolvenz angemeldet und die Community von Terra Luna Classic steht vor einer essentiellen Herausforderung, die über die Zukunft der LUNC Coin entscheiden könnte. Doch gab es nicht nur besorgniserregende Neuigkeiten zu berichten.

Auf dem Tangle von IOTA tut sich etwas, während Ripple im November auf massive Entwicklungen rundum die XRP Coin zurückblicken kann. Cardano verzeichnet Tausende von neuen Nutzer in seinem eigenen DeFi-Netzwerk und Shiba Inu Anhänger machen sich aktuell große Hoffnung, dass SHIB schon bald auf Fidelity gelistet wird.

Wir haben darüber hinaus natürlich einen frischen Blick auf den Bitcoin, Ethereum und Cardano Kurs geworfen und Dich in allen drei Fällen mit frischen Updates versorgt. In anderen Worten haben wir auf Bitcoin-Bude wieder eine ganze Bandbreite an spannender Krypto News für Dich. Ich wünsche Dir viel Spaß bei den Highlights der Highlights.

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Bitcoin News & Prognosen


Lassen Krypto Börsen ahnungslose Kunden Bitcoins kaufen, die nicht existieren?

Das neueste Interview mit Sam Bankman-Fried bringt eine sehr kritische Frage zurück auf den Radar vieler Anleger, die schon oftmals in den Raum geworfen, aber niemals bewiesen werden konnte. Diese Frage lautet: Lassen manche Krypto Börsen ihre Nutzer mehr Bitcoin kaufen, als der Anbieter selbst besitzt?

Bei FTX scheint dies gängige Praxis gewesen zu sein. Nun ist die Sorge groß, dass die Krypto Börse dabei nicht das einzige schwarze Schaf in der Herde sein könnte.

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Bear, Bull, Bär, BulleBitcoin Kurs Update: Die Aufwärtsrallye vor dem nächsten großen Knall

Der Bitcoin Kurs hat eine gute Woche verlebt. In den letzten 7 Tagen ist er rund 3 % gestiegen und ließ damit auch vielen Altcoins etwas Raum zur Erholung. Doch ist das nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm?

Erfahre in diesem Update zu meiner letzten Bitcoin Prognose, wie Du aktuell Bitcoin handeln kannst und warum der nächste Crash meiner Meinung nach bereits vor der Tür steht.

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InsolvenzKrypto Börse & Kreditgeber BlockFi ist offiziell insolvent: Die Hintergründe

Diese Woche ist es offiziell geworden. Die Krypto Börse und der prominente Kreditgeber BlockFi ist insolvent. Wer unsere Artikel rundum die FTX-Krise verfolgt hat, für den dürfte das keine große Überraschung sein. Hier erfährst Du allerdings, wie es von hier aus weitergehen soll.

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Welche Krypto Börse PayPal anbietetWelche Krypto Börse PayPal anbietet: Die Top 3 im Vergleich

Möchtest Du erfahren, welche Krypto Börse PayPal anbietet? Hier findest Du die 3 besten Anbieter und weitere wichtige Infos.

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Altcoin News & Prognosen


IOTA, MIOTAIOTA News: TangleHUB entwickelt einen Filecoin-Konkurrenten auf dem Tangle

Endlich hat erneut eine IOTA News ihren Weg auf die Bitcoin-Bude gefunden. Darin geht es um TangleHUB und ihr DeFi-Flaggschiffprojekt mit dem Namen Pipe. Ähnlich wie Filecoin will auch Pipe dezentrale Datenspeicherung ermöglichen, nur nicht auf der Blockchain, sondern auf dem Tangle.

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Ethereum Prognose, Ethereum Kurs, ETH Kurs

Ethereum Kurs bricht aus bullischem Chartmuster aus und visiert 1.400$ an

Der Preis pro Ether (ETH) konnte in dieser Woche einiges an Wert gewinnen. Insgesamt stieg er in den letzten 7 Tagen um rund 7 %. Erfahre allerdings in dieser Ethereum Prognose, warum das Ganze aber mit Vorsicht zu genießen ist. Denn das größere Bild sieht noch vor, dass der Ethereum Kurs, zusammen mit dem restlichen Krypto-Markt, erneut auf Tauchstation geht.

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Ripple, XRPRipple News im November: Ein Monat mit massiven Entwicklungen rundum XRP

Der Monat November war vollgestopft mit positiven Ripple News. Daher haben wir uns die Mühe gemacht, diese zu sammeln und in einem einzigen Artikel zusammen zu fassen. Lese also bei uns die neuesten Entwicklungen rundum die XPR Coin nach.

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Terra Luna (LUNA Coin) und Terra Luna Classic (LUNC Coin)Terra Luna Classic’s hitzige Debatte über LUNC wird zur großen Gefahr

Terra Luna Classic mit der LUNC Coin stehen aktuell vor einer großen Herausforderung. Einer, die das gesamte Restaurierungsvorhaben des gebeutelten Projekts ernsthaft in Gefahr bringen könnte. Erfahre daher in dieser News, warum die hitzige Debatte über die Erhöhung der Verbrennungssteuer von LUNC eine Gefahr für Terra Classic ist.

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Cardano, ADACardano News: Tausende neue Nutzer strömen in das DeFi-System von ADA

Cardano tüftelt schon lange daran, ähnlich wie Ethereum als Smart Contract Blockchain sein eigenes florierendes Netzwerk im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) in Leben zu rufen. Langsam aber sicher, scheinen sich diese Bemühungen auch bezahlt zu machen.

Erfahre in dieser Cardano News, welche nativen DeFi-Protokolle auf Cardano aktuell den größten Wachstum neuer Nutzer aufweist und was das bedeutet.

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Cardano, ADAWo ich Cardano kaufen werde, um die nächste 100 %-Rallye mitzunehmen

Die obige Cardano News spricht von dem Wachstum des DeFi-Netzwerkes, aber was bedeutet das für den Preis der ADA Coin?

Wer meine letzte Cardano Prognose kennt, der weiß, dass ich in Q1 von 2023 mit einer großen Preisrallye für die ADA Coin rechne. Allerdings nicht von dem aktuellen Preislevel aus, auf dem sich der Cardano Kurs aktuell bewegt.

Erfahre daher in dieser Cardano Kurs Analyse, zu welchen Preislevel ich Cardano kaufen möchte, um die nächste große Rallye mitzunehmen.

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Shiba Inu Coin NewsShiba Inu Coin bald auf Fidelity? Weitere 223 Mio. SHIB wurden in 7 Tagen verbrannt

Hier geht es mehr um Gerüchte als eine tatsächliche Shiba Inu News, die auf Fakten basiert. Doch fangen News bekanntlich oftmals als Gerüchte an, bevor sie dann zu offiziellen Fakten erklärt werden.

Dieses Gerücht wäre in jedem Fall eine großartige Shiba Inu News. Denn es erzählt davon, dass die Shiba Inu Coin SHIB schon bald ihren Weg in die Produktpalette des Billionen schweren Finanzdienstleisters Fidelity finden könnte.

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Das waren die Highlights dieser Kalenderwoche! Ich hoffe, dass du deine Freude daran hattest.

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Das Shapella-Upgrade von Ethereum ist heute live gegangen. Mit der gleichzeitigen Umsetzung des Shanghai-Updates, welches es Stakern erlaubt, ihre im Staking-Contract hinterlegten ETH ab sofort jederzeit abzuziehen, knobeln viele Anleger darüber, was das nun für Auswirkungen auf den Ethereum Kurs haben könnte.

INHALT
  • Das Shapella-Upgrade ist heute um 0:30 Uhr deutscher Zeit live gegangen
  • Es handelt sich um das größte Update seit dem Merge und rundet den Übergang für Ethereum von PoW nach PoS ab
  • Mit einer Staking-Quote von 16 % hingt Ethereum anderen PoS-Blockchains noch weit hinterher

16,4 Millionen ETH sind nun auf freiem Fuß

Mit der Veröffentlichung der Beacon-Chain im Dezember 2020 wurde die Stake-Funktion von ETH aktiviert und das zweigleisige System von Proof of Stake (PoS) und Proof of Work (PoW) eingeführt. Im September 2022 verwandelte sich Ethereum in eine PoS-Chain und beendete das algorithmische Mining mit der Vollendung des Merge.

Das Shanghai-Upgrade als Teil des Shapella-Upgrades von Ethereum markierte den letzten Meilenstein der Blockchain in ihrem Übergang vom PoW zum PoS Konsensmechanismus. Damit rundet es eine Reihe von Verbesserungen zur Senkung der Transaktionskosten, zur Erhöhung der Transaktionsgeschwindigkeit und nun auch noch zur Freigabe der ETH-Stakes ab.

Derzeit hat die Zahl der PoS-Validierer im Ethereum-Netzwerk 510.000 überschritten. Diese staken insgesamt 16,4 Millionen ETH, um am Konsensmodell zu partizipieren. Das klingt nach einer ganzen Menge.

Entsprechend groß ist die Befürchtung, dass mit dem Shanghai-Update und der Möglichkeit diese ETH abzuziehen ein Abverkauf starten könnte, der den Ethereum Kurs in die Knie zwingt. Eine Angst, die meiner Meinung nach völlig unbegründet ist. Eher glaube ich, dass das Gegenteil der Fall sein wird und zwar vorrangig aus den folgenden zwei Gründen.

Warum es sich hier um ein bullisches Ereignis für Ethereum handelt

Wie wir auf Bitcoin-Bude bereits ausgiebig erklärt haben, können lediglich nur Bruchstücke der aktuell gestakten ETH pro Tag freigegeben werden. Diese Limitierung verhindert jegliches Bankrun-ähnliche Szenario, das gerne in Zusammenhang mit dem Shanghai-Update skizziert wurde. Durch LSD-Produkte gibt es sogar überhaupt keinen Grund dafür, dass Staker sehnsüchtig darauf warten sollten, an ihre ETH zu kommen. De facto haben sie durch Produkte wie Lido bereits jetzt Zugriff auf diese Liquidität.

Der zweite, in meinen Augen noch überzeugendere Grund ist allerdings die Tatsache, dass die Staking-Beteiligung auf Ethereum noch recht gering ausfällt. Derzeit liegt die Staking-Quote für ETH bei etwa 16 %. Auf anderen PoS-Chains liegt diese in der Regel zwischen 40 % und 70 %. Mit der Möglichkeit seine ETH erneut abzuziehen, erwarte ich, dass sich die Staking-Quote von Ethereum ebenfalls stark erhöhen wird.

Warum?

Weil es die ökonomisch richtige Entscheidung ist. Wer sich am Konsensmodell beteiligt, erhält einen Inflationsausgleich, da sie an den neu ausgegebenen ETH beteiligt werden. Die Erhöhung des Angebots von ETH passiert zu Lasten der Halter, aber nicht der Staker.

Das Shapella-Upgrade von Ethereum ist heute um 0:30 Uhr nach deutscher Zeit live gegangen. Dafür kam es zu einer Hardfork, die das Ethereum Improvement Proposal (EIP) 4895 umgesetzt hat. Sie markiert die erste größere Änderung seit dem Merge im vergangenen Jahr. Seitdem können Staker ihre ETH auch wieder abziehen. Zwar überwachen die Entwickler nach wie vor alles auf mögliche Probleme, aber bislang läuft alles wie geplant. Damit scheint eine große Unsicherheit beseitigt worden zu sein, die viele Anleger eventuell bislang vom Staking auf Ethereum abgehalten hat. Stattdessen dürfen sie sich jetzt einer größeren Flexibilität erfreuen.


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In einem Live-Twitter Space am gestrigen Donnerstag schien Sam Bankman-Fried anzudeuten, dass FTX seine Kunden Bitcoin kaufen ließ, die niemals existiert haben. Doch könnte dieser Eklat noch sehr viel weitreichender sein und sich nicht nur auf die Skandal trächtige Krypto Börse beschränken.

FTX ließ seine Nutzer wahrscheinlich nicht existierende Bitcoin kaufen

Während des Gesprächs mit Ran Neuner, dem Gastgeber des Crypto Banter Podcasts, versuchte Sam Bankman-Fried zu erklären, warum die Vermögenswerte der Kunden auf FTX fehlten, als die Krypto Börse am 11. November in den USA Insolvenz anmeldete. Er erklärte dabei, dass FTX in den Jahren 2019 und 2020 keine Bankpartner gefunden habe. Daher habe die Krypto Börse die Kunden angewiesen, Gelder auf das Bankkonto der Schwesterfirma Alameda Research einzuzahlen.

Neuner warf die Frage auf, ob die Gelder jemals vom Alameda-Konto bei der Silvergate Bank transferiert wurden. Folgerichtig wäre ansonsten den FTX-Nutzern ein fiktives Guthaben auf ihren Konten gutgeschrieben worden, das nicht den von der Krypto Börse für sie gehaltenen Basiswerten entsprach. In anderen Worten fragte, er, ob Nutzer von FTX Kryptowährungen wie Bitcoin kaufen konnten, die sich niemals im Besitz des Anbieters befunden haben.

Die Antwort darauf war erschreckend. Sam Bankman-Fried glaubt, dass den Kunden auf der FTX-Benutzeroberfläche fiktive Guthaben gutgeschrieben wurden. Ihre Einlagen verblieben währenddessen auf dem Alameda-Konto. Damit hat er quasi bestätigt, dass die Nutzer der Krypto Börse mit Vermögenswerten handelten, die nicht wirklich existierten.

Wie Neuner darauf hin resümierte, erklärt das, warum Nutzer auf der Plattform Bitcoin kaufen konnten, diese aber für Abhebungen nicht mehr zur Verfügung standen.

Das würde einen Sinn ergeben, warum Alameda so viel Geld hatte, um in Projekte zu investieren, und FTX kein Geld hatte, um es an Kunden auszuzahlen. Sie haben uns einfach fiktive Token kaufen lassen, die nicht wirklich existierten… Das macht Sinn, warum es keine Bitcoin mehr zum Abheben gab… weil diese Bitcoin nicht wirklich existierten.

Sam Bankman-Fried antwortete darauf nur:

Ich glaube, dass das, was Sie sagen, in der Tat ein Teil dessen ist, was passiert ist.

Die Krypto Börse könnte nicht das einzige schwarze Schaf sein

Damit gibt Sam Bankman-Fried mehr oder weniger zu, was viele bereits seit längerem befürchten. Manche Krypto Börsen lassen ihre Nutzer Bitcoin kaufen, ohne die dafür nötige Menge des digitalen Vermögenswert zu besitzen. Dies würde einem Schneeballsystem gleichen, das solange funktioniert, wie mehr Nutzer Bitcoins auf der jeweiligen Plattform einzahlen als sich auszahlen lassen.

Der Twitter-Nutzer Croesus behauptete in einem Tweet von dem 17. November, dass FTX seit dem letzten Bitcoin Halving das Angebot künstlich um rund 25 % aufgebläht hat und zwar, indem die Krypto Börse seinen Nutzern wertlose „Papier-Bitcoins“ verkaufte. Das indirekte Geständnis von Sam Bankman-Fried ist allerdings der erste handfeste Hinweis darauf, dass dies tatsächlich eine Praxis sein könnte, die diverse Anbieter der Szene durchführen.


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Doch warum sollten einige Krypto Börsen ihre Nutzer Bitcoin kaufen lassen, die nur auf ihren internen Büchern existieren, nicht aber in der realen Welt?

Tatsächlich handelt es sich dabei um eine altbekannte aber verbotene Methode, die als Spoofing bezeichnet wird. Diese manipulative Praxis zielt darauf ab, die Illusion einer Nachfrage oder eines Mangels an Nachfrage zu erzeugen.

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Der wohl bislang populärste Fall des Spoofings fand zwischen 2008 und 2016 statt. In dieser Zeitspanne hat JPMorgan nach Angaben der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) den Markt für Edelmetall- und US-Schatzfutures nach einem bestimmten Muster manipuliert. Händler platzierten Aufträge auf einer Seite des Marktes, die sie nie auszuführen beabsichtigten. Durch eine solche Praxis kann ein falschen Eindruck von Kauf- oder Verkaufsinteresse erweckt werden. Das wiederum lässt die Preise steigen oder sinken. Zudem werden Gebühren auf einen Handel berechnet, der de facto niemals stattgefunden hat.

Unterstützt die SEC diese Praxis indirekt?

Nicht wenige unterstellen der Security Exchange Commission (SEC), dass sie durch ihr Verhalten diese Praxis indirekt unterstützt.

Fakt ist, dass die SEC bereits 6 Futures-Bitcoin-ETFs an der Börse zugelassen hat, während keine dieser Fonds Bitcoin hält. Das mehr oder weniger Pendant hierzu sind Spot ETFs. Diese halten nämlich tatsächlich den zugrunde liegenden Vermögenswert.

Fakt ist aber auch, dass die SEC bislang jeglichen Versuch einen Spot-Bitcoin-ETF ins Leben zu rufen, abgelehnt hat. Dieses für viele fragwürdige Verhalten hat sogar dazu geführt, dass Grayscale Investments die US-Aufsichtsbehörde dafür verklagt hat. Das Unternehmen bezeichnete die Entscheidung der SEC, ihren Antrag auf Umwandlung ihres Flaggschiffs Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) in einen börsengehandelten Bitcoin-Spotfonds (ETF) abzulehnen, öffentlich als willkürlich und diskriminierend.

Ebenfalls Fakt ist, dass die SEC aber einen Short-Bitcoin-ETF genehmigt hat. Dieser lässt seine Nutzer nicht in Bitcoin investieren, sondern ihn nur shorten.

Für den Otto Normalverbraucher ist schwer nachzuvollziehen, was hier die Wahrheit ist und was nicht. Es scheint allerdings wahrscheinlich, dass FTX nicht die einzige Krypto Börse ist, die ihre Kunden von ihren Büchern Bitcoin kaufen lassen und darauf bauen, dass es nicht zu einem sogenannten Bankrun kommt. Nutzer solcher unseriösen Anbieter könnte das teuer zu stehen kommen. Das Resultat der FTX-Krise ist dafür der beste Beweis.


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Die Gemeinschaft von Arbitrum und die Arbitrum Foundation sind sich uneins, wenn es darum geht, wer rund 700 Millionen ARB Coins verwalten soll. Nun stimmt die Gemeinschaft über einen Vorschlag ab, der die Foundation dazu auffordert, den Betrag an die DAO-Schatzkammer zu überweisen.

INHALT
  • Die Arbitrum Foundation überweist 750 Millionen ARB Coins ohne die Zustimmung der DAO
  • Der Aufschrei ist groß, ein offener Dialog und mehr Transparenz soll es wieder richten
  • Neuer Vorschlag fordert die Foundation zur Rückgabe der Coins auf

Arbitrum Foundation lässt den Traum der dezentralen Verwaltung platzen

Oh wow, was für ein Start für die dezentrale Verwaltung von Arbitrum. Einer der eventuell zeigen wird, wie viel die Governance tatsächlich zu sagen hat. Doch fangen wir am besten beim Ursprung des ganzen Dramas an.

Alles fing mit dem ersten Vorschlag der Stiftung (AIP-1) an. Darin schrieb die Foundation, dass sie 750 Millionen ARB Coins in die administrative Budget-Wallet übertragen, um Sonderzuschüsse zu gewähren, den entsprechenden Dienstleistern die gesamten Einrichtungskosten zu erstatten und die laufenden Verwaltungs- und Betriebskosten der Arbitrum-Stiftung zu decken.

Darüber hinaus hieß es in dem Vorschlag, dass weitere Finanzierungen dieser administrative Budget-Wallet die Genehmigung eines zusätzlichen AIP durch die DAO von Arbitrum erforderlich machen würde. Großzügig. Immerhin entsprechen diese 700 Millionen ARB bei einem aktuellen Arbitrum Kurs von 1,22 $ stolzen 850 Millionen US-Dollar.

Doch was die Gemüter vieler Arbitrum-Anhänger wirklich aufgewühlt hat, ist die von vielen als kaltschnäuzig empfundene Art der Arbitrum Foundation. Denn eigentlich muss so ein AIP erst einmal per Abstimmung von der Mehrheit abgesegnet werden. Doch die Foundation wartete das Ergebnis erst gar nicht ab, sondern führte die Transaktion einfach durch. Besonders peinlich ist daran, dass sich am Ende mit 76,67 % die Mehrheit gegen diesen Vorschlag ausgesprochen hat.

der erste Vorschlag der Arbitrum DAO (ARB-1)
Ergebnis des ARB-1

Diese Aktion hatte einen Aufschrei der Empörung auf Crypto-Twitter zur Folge. Das Ganze zwang die Foundation zu einer Stellungnahme, die sie in einem Forenbeitrag am 2. April ausformulierte. Darin schrieb sie, dass AIP-1 eine Ratifizierung und kein Vorschlag war. Ein Widerspruch in sich. Schließlich ist AIP die Abkürzung für Arbitrum Improvement Proposal. Also auf Deutsch: ein Arbitrum Verbesserungsvorschlag. Die Betonung liegt hier auf Vorschlag.

Die Foundation fügte in der Erklärung hinzu, dass einige der ARB Coins bereits für Stablecoins verkauft wurden. Sie gestand sich auch ein, dass ihr symbolischer erster Governance-Versuch aufgrund von Kommunikationsproblemen und Entscheidungen, die „eindeutig nicht richtig artikuliert wurden“, gescheitert war.

Peinlich. Immerhin geht es hier nicht gerade um Kleingeld und die dezentrale Verwaltung von Arbitrum war eines der Dinge, mit der sich das Team nach außen hin geschmückt hat. Doch allein die Token-Verteilung ließ daran bereits rege Zweifel aufkommen. Diese Aktion war nur das Sahnehäubchen des Ganzen.

Mehr transparenter Dialog soll die Wogen zu glätten

Der Arbitrum Foundation war klar, dass sie hier in ein Fettnäpfchen getreten ist und zwar beidfüßig. Daher veröffentlichte sie ein paar Tage später eine Reihe neuer Verbesserungsvorschläge. Diese zielten vorrangig darauf ab, zu retten, was noch zu retten war, indem der offene Dialog mit der Gemeinschaft wiederhergestellt wird.

Zu den neuen Vorschlägen gehört AIP-1.1, der einen Zeitplan für die Schließung von Smart Contracts, Ausgaben, die Budgetverteilung und Transparenz umfasst. Der Vorschlag steht seit dem gestrigen 10. bis zum 17. April zur Abstimmung frei und erfreut sich mit aktuell 98 % großer Zustimmung.

Der zweite Vorschlag, AIP-1.2, befasst sich mit Änderungen an den aktuellen Gründungsdokumenten und senkt die Vorschlagsschwelle von 5 Millionen ARB Coins auf 1 Million, „um die Governance zugänglicher zu machen.“ Das bedeutet, dass jeder, der 1 Millionen ARB Coins hält, einen Vorschlag zur Abstimmung freistellen kann. Zumindest sofern dieser AIP die Zustimmung der Governance erhält. Doch danach sieht es schwer aus. Bislang haben über 99 % dafür gestimmt. Auch hier kann seit dem 10. bis zum 17. April abgestimmt werden.

Doch alle scheinen nicht besänftig zu sein. Einige verlangen nach wie vor, dass die Gelder zurückgegeben werden.

Der Versuch die 750 Millionen ARB Coins zurück zu bekommen

Einige innerhalb der Gemeinschaft sind nach wie vor stinkig über das Vorgehen der Arbitrum Foundation. In dem Vorschlag AIP-1.05 heißt es:

Die Foundation hat einseitig 750 Mio. $ Token von der DAO zugewiesen bekommen, die nicht von den Governance-Token-Inhabern genehmigt wurden. Alle Gelder müssen zurückgegeben werden, bis sie von der DAO und nur von der DAO ordnungsgemäß zugewiesen wurden.

In dem Vorschlag heißt es weiter, dass dies lediglich eine symbolische Geste sein soll. Die Foundation soll mit ihrem Budget-Plan erst fortfahren, nachdem sie die ARB Coins zurück überwiesen haben. Dies würde zeigen, dass die Inhaber der Governance letztendlich die DAO kontrollieren und nicht die Arbitrum Foundation.

Doch als symbolische Geste scheint das Ganze doch etwas umständlich zu sein. Vor allem, wenn die DAO vorhat, diesen Betrag letzten Endes sowieso zu genehmigen. Die bisherige Fürsprache für AIP-1.1 und AIP 1.2 sehen zumindest schwer danach aus.

AIP-1.05 steht zur Abstimmung
Bisheriges Abstimmungsergebnis des AIP-1.05

So scheint das auch die bisherige Mehrheit zu sehen, die bis zur Erstellung dieses Artikels mit 78,54 % gegen diesen Vorschlag gestimmt haben. Bis zum 15. April haben Halter der ARB Coin noch Zeit ihre Stimme abzugeben.

Zweifelsohne ein wahrlich holpriger Start für die Verwaltung von Arbitrum. Dennoch bleibt die Layer-2-Chain für Ethereum fundamental stark und zeigt nach wie vor, dass aktuell auf ihr die meiste Aktivität stattfindet. Wahrscheinlich verblasst all das schon bald in der Erinnerung vieler Investoren. Zumindest, sofern dieser Vorschlag abgelehnt wird. Ansonsten könnte es hier weitere Probleme hageln.


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Ankr Protocol, ein dezentraler Web 3.0 Infrastrukturanbieter und das Zuhause der ANKR Coin, wurde gehackt. Das bestätigten vor wenigen Stunden diverse Blockchain-Sicherheits- und Analysedienste.

PeckShieldAlert meldete den Angriff in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Dabei enthüllte der Twitter-Account, dass der Angreifer etwa 10 Billionen aBNB geprägt und sofort wieder verkauft hat. In Folge dessen rutschte der Preis des Tokens innerhalb weniger Minuten vollständig in den Keller.

Abverkauf der aBNB Coin in Folge des Ankr Hacks


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Ankr Hack bringt dem Angreifer über 4 Millionen US-Dollar ein

Laut einem Folge-Tweet von PeckShieldAlert hat der Angreifer 900 BNB (253.000 $) zum On-Chain-Mixing-Service Tornado Cash transferiert. Der Hacker hat auch Token zu ETH und USDC überbrückt und hält etwa 3.000 ETH (3,8 Mio. $) und 500.000 USDC.

Sowohl Lookonchain als auch BowTiedPickle berichten, dass es dem Angreifer irgendwann vor dem Hack gelungen ist, Zugang zum Ankr Deployer Key zu erhalten. Wie BowTiedPickle schreibt, konnte der Angreifer mit Hilfe dieses Schlüssels den Code des aufrüstbaren aBNB-Tokens ändern. Dies wiederum ermöglichte ihm, den Token beliebig oft zu prägen.

Der Angreifer machte den bösartigen Code im Anschluss an seine Tat sogar öffentlich zugänglich. In Folge dessen stürzten sich weitere Aasgeier auf das Ankr Protocol, um den betroffenen Token im Übermaß zu prägen. Dadurch existiert laut BSCan mittlerweile eine aberwitzige Zahl an aBNB-Token.

Aberwitzige Anzahl an aBNB Token nach Ankr Hack

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie einen Gewinn erzielen konnten, da die BNB-Liquidität für aBNB auf der Krypto Börse Pancake Swap laut Daten von Dexscreener bereits versiegt ist.

In der Zwischenzeit haben einige Händler allerdings die Gelegenheit genutzt, um von „risikolosen“ Geschäften zu profitieren. Vor allem ein Nutzer schaffte es mit 10 BNB einen Gewinn von 15 Millionen US-Dollar zu erzielen. Dies gelang ihm, indem er über das Helio-Protokoll von aBNB zu hBNB wechselte. Diese nutzte er, um sie auf der Kreditplattform Helio Protocol einzusetzen und sich davon BHAYo im Wert von 16 Millionen US-Dollar zu leihen. Diese tauschte er wiederum gegen die Stablecoin HAYo ein und der Abverkauf konnte beginnen.

Ankr versucht die Gemüter zu beruhigen

Das Team von Ankr Protocol ist natürlich über den Exploit bereits informiert. Sie haben eine Erklärung herausgegeben, in der sie mitteilten, dass sie daran arbeiten, den Handel an den Krypto Börsen zu stoppen. Auf Twitter schrieb das Team:

Unser aBNB-Token wurde missbraucht, und wir arbeiten derzeit mit Börsen zusammen, um den Handel sofort zu stoppen. Alle zugrunde liegenden Vermögenswerte auf Ankr Staking sind zu diesem Zeitpunkt sicher und alle Infrastrukturdienste sind nicht betroffen.

Des Weiteren sei eine Neuausgabe von aBNBc bereits geplant. Ein entsprechender Snapshot wurde gemacht.

Binance schaltete sich ebenfalls ein. Sie erklärten, dass auch sie die Angelegenheit untersuchen und stellten klar, dass es sich nicht um einen Angriff auf die Krypto Börse handelt. Gott weiß, ein derzeit mehr als sensibles Thema.

Die ANKR Coin selbst musste in Folge der Neuigkeiten ebenfalls einen kleinen Schlag einstecken. Sie fiel innerhalb der letzten 24 Stunden um über 5 %, während der restliche Krypto-Markt eher unbewegt bleibt.


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Mittlerweile ist jedem bewusst, dass der Zusammenbruch der Krypto Börse FTX das Vertrauen in die zentralisierten Akteure der Branche stark erschüttert hat. Daher ist es auch kein Wunder, dass beispielsweise der DYDX Coin der gleichnamigen dezentralen Futures Börse in Folge der Krise stark nach oben geschnellt ist. Nutzer schauen sich immer mehr nach dezentralen Alternativen um und tragen lieber das Smart Contract Risiko, anstatt ihr Vertrauen in die Hände irgendwelcher Unternehmungen zu legen. Telegram scheint hier offensichtlich eine Chance zu wittern, um selbst eine solche vertrauenslose und dezentrale Alternative ins Leben zu rufen.


Die beste Krypto Börse im VergleichDie besten zentralen & dezentralen Krypto Börsen im Vergleich

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Telegram will seinen Teil dazu beitragen, um DeFi voranzutreiben

In seinem Telegram-Kanal kündigte Pavel Durov, der Gründer und CEO der Messaging-Plattform, am Mittwoch an, dass sein Unternehmen mit dem Aufbau von „nicht-verwahrten Wallets“ und dezentralen Krypto Börsen beginnen werde. In Kombination sollen sie Millionen von Nutzern einen sicheren Handel mit Kryptowährungen ermöglichen. Er schrieb:

Auf diese Weise können wir die Fehler beheben, die durch die übermäßige Zentralisierung verursacht wurden, die Hunderttausende Nutzer von Kryptowährungen im Stich gelassen hat.

Hört, hört! Herr Durov ist sich seiner Sache sicher und tritt in jedem Fall selbstbewusst auf. Der Geschäftsführer argumentierte nämlich, dass dieses Projekt mehr als machbar sein sollte. Schließlich habe die Entwicklung von Fragment, der dezentralen Auktionsplattform von Telegram, nur fünf Wochen und fünf Leute in Anspruch genommen – ihn selbst mit eingeschlossen.

Der im letzten Monat gestartete Marktplatz hat bereits Toncoin im Wert von 50 Millionen Dollar durch den Verkauf von tokenisierten Benutzernamen auf der Blockchain eingenommen. Er wird über The Open Network (TON) betrieben, was der geistige Nachfolger der früheren Blockchain-Ambitionen von Telegram ist, die vor Jahren von der SEC zunichte gemacht wurden.

Durov rief darüber hinaus die Entwicklergemeinschaft dazu auf, die Branche wieder in Richtung dezentraler Anwendungen (DeFi) zu lenken. Man solle sich nicht mehr auf Dritte verlassen müssen. Die Abhängigkeit von zentralen Instanzen habe nur dazu geführt, dass viele ihr Geld in der FTX-Pleite verloren hätten, und zwar durch „die Hände einiger weniger, die ihre Macht zu missbrauchen begannen“.


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FTX Krise: Diese Unternehmen, Stars und Kryptowährungen sind davon betroffen
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So unrecht hat der gute Mann damit sicherlich nicht. Doch ist der Markt der dezentralen Krypto Börsen ebenfalls bereits stark umkämpft. Wird es Telegram möglich sein, genügend heiß begehrte Liquidität anzuziehen? Wir dürfen gespannt sein, was sich Herr Durov diesbezüglich überlegen wird. Laut eigener Aussage, sollte es ja nicht allzu lange dauern, bis wir mit dem Produkt rechnen dürfen.


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