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Die technologische Landschaft der Blockchain ist konstant in Bewegung, stets darum bemüht, sich zu verbessern. Ein jüngstes Beispiel für den daraus resultierenden Fortschritt ist die Blockchain von TON, dem Token des Messaging-Giganten Telegram. Mit einer kürzlich durchgeführten Live-Vorstellung ihrer Leistungsfähigkeit durch die TON Foundation demonstrierten die Entwickler das Potenzial, das hinter der Blockchain des Telegram Token steckt.

In dieser News sprechen wir nicht nur über die Architektur, die diese Errungenschaft möglich gemacht hat, sondern auch über konkrete TON Prognosen und warum das Netzwerk trotz seines aktuellen Erfolges nicht ohne schwere Kritik ist.

Die Blockchain des Telegram Token TON erreicht mehr als 100.000 TPS

Die TON-Blockchain möchte mit der Demonstrierung einer Übertragungsrate von über 100.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) einen neuen Standard für Layer-1 (L1)-Chains setzen. Diese Leistungsfähigkeit basiert auf einer Architektur, die laut dem Blog-Bericht auf horizontalem Sharding aufbaut. Dieses Prinzip erlaubt eine nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit, indem es die Blockchain in verschiedene kleinere Segmente aufteilt, sodass jeder Node nur einen Bruchteil der Gesamtdaten verarbeiten muss. Dies wird erreicht, indem sich die Blockchain von TON als sogenannte „Masterchain“ in kleinere Workchains aufteilt, die sich wiederum in Shardchains portionieren lassen.

Architektur der TON Blochchain
Abb. 1: Architektur der TON Chain. Bildquelle: TON Blog

Die Anzahl an TPS, die bei der Live-Demo gezeigt wurden, geht dabei weit über das hinaus, was viele L1-Blockchains und selbst zentralisierte Zahlungsnetzwerke bieten können.

Knackt der TON Kurs sein Allzeithoch?

Der TON Kurs, offensichtlich durch diese News beflügelt, setzt weiterhin seinen imposanten Anstieg fort. Alleine im November ist der Preis des Telegram Token um rund 33% gestiegen und steht mit aktuell 2,68 $ kurz davor, sein Allzeithoch in Höhe von 2,92 $ zu erreichen.

TON Kurs Analyse auf dem Tages-Chart
Abb. 2: TON Kurs nähert sich seinem Allzeithoch.

Der Telegram Token könnte sich hier am Anfang eines großen Zyklus befinden. Einer, der die Altcoin im nächsten Jahr auf ungeahnte Höhen tragen könnte.

Kurzfristig stellt die aktuelle Bewegung die Preiszone zwischen 2,75 $ und 3,45 $ als gängige Kursziele in Aussicht. Langfristig sind laut der bullischen Interpretation der Chartstruktur allerdings Preisziele von rund 10 $ und weit darüber hinaus zu erwarten.

TON Preisprognose (Telegram Token)
Abb. 3: Langfristige TON Prognose (bullische Interpretation).

Allerdings ist das Projekt auch nicht ohne Kritik. So soll laut einer Analyse vom März 2023 rund 96% des gesamten TON-Angebots im Juli und August 2020 an Miner verteilt worden sein. Mindestens 85,8% des Angebots gingen an eine kleine Gruppe von Minern, die miteinander verbunden sind und der TON Foundation angehören. Die TON Token dieser Gruppe werden von Netzwerk-Validatoren verwendet, die damals und eventuell nach wie vor 2/3 des Proof of Stake Konsensmechanismus kontrolliert haben. In anderen Worten wäre laut den Ergebnissen dieser Analyse das Netzwerk stark zentralisiert und in der Hand einiger weniger Akteure.

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SushiSwap fliegt als DeFi-Dinosaurier aktuell unter dem Radar der meisten Anleger am Markt. Still und heimlich hat der SUSHI Kurs seit Anfang November einen parabolischen Preisanstieg vollzogen, bei dem sich der Wert des nativen Vermögenswertes der dezentralen Krypto-Börse verdoppelt hat. Auch in den letzten 24 Stunden sind hier positive Entwicklungen auf dem Chart zu beobachten, während die Altcoin darum bemüht ist, die 1 $-Marke zurückzuerobern.

Der Grund für diesen unauffälligen, aber dennoch bemerkenswerten Anstieg liegt in der ambitionierten Neugestaltung des Projektes. Bereits vor kurzem haben wir auf Bitcoin-Bude darüber berichtet, welche Erfolge hinter dem Protokoll und welche Entwicklungen vor ihm liegen. Nun soll sich auch die Tokenomics von Sushiswap ändern, um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten.

Die neue Tokenomics für Sushiswap

Jared Gray, der neue CEO des Protokolls, hat die Gemeinschaft dazu aufgerufen, das Tokenomics-Modell zu überdenken. Dieser Aufruf kommt zu einem Zeitpunkt, in dem das derzeitige Modell voraussichtlich im Dezember seine volle Ausschüttung erreichen wird. Mittlerweile wurden bereits 249.954.928 der 250 Millionen SUSHI Token ausgeschüttet.

Der Fokus der neuen vorgeschlagenen Tokenomics soll auf langfristiger Nachhaltigkeit liegen. Gray hat hierzu einige der systemischen Herausforderungen skizziert, die dieser neue Vorschlag adressieren soll. Dazu gehören unter anderem die Anreizgestaltung für Liquiditätsanbieter, die Ausbalancierung der Emissionsrate, und die Belohnungen für Staker des SUSHI Token.

Der Vorschlag für die nächste Stufe des Tokenomics-Modells von SushiSwap sieht ein Wirtschaftsmodell vor, das Einnahmen aus Handel, Routing und Staking generieren soll. Auch zukünftige strategische Partnerschaften sollen zu den Einnahmen beitragen.

Diese Neugestaltung der Tokenomics verfolgt also gleich mehrere Ziele, darunter die Förderung der Dezentralisierung, die Erhöhung der Liquidität und die Stärkung der Rolle des nativen Tokens SUSHI.

Sushiswap hat mit Widerständen zu kämpfen

Die Reise von SushiSwap im Krypto-Ökosystem verlief nicht ohne Herausforderungen. Das Protokoll hat sich nach der Aufgabe durch seinen Gründer Chef Nomi zwar wieder erholt, befand sich aber weiterhin in einem ständigen Wettbewerb mit den Hauptkonkurrenten Uniswap (UNI) und PancakeSwap (CAKE). Besonders zu leiden hatte die dezentrale Krypto-Börse Anfang des Jahres durch eine Untersuchung der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.

Erst im Juli dieses Jahres kehrten die Anzeichen des Wachstums zurück. Ein Trend, der im Kontext des allgemein positiven Marktumfelds nicht nur anhält, sondern zuletzt enorm an Momentum gewonnen hat. Dieses Momentum hat den SUSHI Kurs allerdings in ein großes Liquiditätscluster geführt, welches zu überwinden, keine leichte Aufgabe sein wird.

SUSHI Kurs auf dem Tages-Chart

Wie der Chart deutlich zeigt, fungiert dieses Liquiditätscluster aktuell als starker Widerstand. Eine Reaktion, die zu erwarten war und zeigt, wie elementare Kenntnisse der Volumenanalyse bereits dabei helfen können, solche Wendepunkte auf dem Chart zu identifizieren. Eine äußerst nützliche Fähigkeit, die dir in unserem Premium-Club mit Hilfe unseres umfangreichen Tutorials zur technischen Chartanalyse beigebracht wird.


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Doch auch wenn der SUSHI Kurs an der Liquiditätsmauer zwischen 1 $ und 1,60 $ mit Sicherheit noch für eine Weile zu knabbern hat, ist der Volumenverlauf, der den kürzlichen Preisanstieg begleitet hat, vielversprechend. Hinzukommt, dass der vorgeschlagene neue Tokenomics-Ansatz, sofern er von der Gemeinschaft von Sushiswap genehmigt wird, eine neue Ära für das DeFi-Protokoll einläuten könnte.

Wer also ein Engagement in ein alteingesessenes DeFi-Protokoll in Erwägung ziehen möchte, könnte diesbezüglich SUSHI im Auge behalten. Natürlich nur rein theoretisch gesprochen.

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Input Output Global (IOG), die Unternehmung hinter Cardano, hat ein neues Framework eingeführt, das Innovationen auf seiner Blockchain unterstützen soll. Auf dem Cardano Summit 2023 in Dubai wurde das neue Framework namens Partner Chain vorgestellt. Charles Hoskinson zufolge wird diese Innovation die Einführung neuer Blockchains im Web 3.0 revolutionieren. Was genau hinter dieser angeblich so bahnbrechenden Cardano News steckt, schauen wir uns hier etwas genauer an.

Cardano stellt sein Konzept der Partner Chains vor

Die IOHK veröffentlichte diese Cardano News erst kürzlich auf ihrem Blog und beschrieb dabei die Aufgabe der Partner Chains etwas näher.

Partner Chains kombinieren modulare Blockchain-Technologie mit der bewährten Sicherheit, Liquidität und Zuverlässigkeit von Cardano und werden auf dieser Grundlage betrieben. Sie werden mit den meisten Blockchains kompatibel sein und erfordern keine spezifischen Lock-in-Anforderungen von irgendeinem Technologie-Stack oder Netzwerk.

IOG hat bestätigt, dass Partner Chains Zugang zur Nutzung des nachweislich skalierbaren Cardano Settlement Layer (CSL) haben und gleichzeitig ihre eigenen Innovationen einbringen können. Das kürzlich gestartete Midnight Protocol wird als erstes die in dieser Innovation eingebetteten Fortschritte nutzen und soll sich als perfekte Ergänzung erweisen.

Lies diesbezüglich: Cardano News: Charles Hoskinson lobt das Update zu Mithril in höchsten Tönen

Zusammenfassend sollen Partner Chains die Hauptprobleme bestehender modularer Blockchain-Lösungen angehen: Interoperabilität, Sicherheit, Tokenomics und Lock-in. Mit Partner Chains möchten die Entwickler die Blockchain von Cardano zu einer Abwicklungsschicht transformieren, ähnlich wie es die Blockchain von Ethereum für seine Layer-2-Chains ist.


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Die Sicherheit wird durch die Stake-Pool-Betreiber (SPOs) von Cardano gewährleistet. Die sogenannten Babel-Gebühren von Cardano sollen dabei die Tokenomics-Probleme für neue Netzwerke lösen und gleichzeitig ermöglichen, dass SPOs in ADA entschädigt werden. Vertrauensfreie Brücken werden Partner Chains mit Cardano verbinden, um eine sichere Interoperabilität zu gewährleisten.

In anderen Worten klingt, oberflächlich betrachtet, alles genauso wie bei dem vertikalen Skalierungsansatz von Ethereum. Eine Neuheit ist allerdings der Ansatz von Babel-Gebühren.

Was sind Babel-Gebühren von Cardano?

Die „Babel Fees“ von Cardano beziehen sich auf einen Mechanismus, der es ermöglicht, Transaktionsgebühren in beliebigen Tokens zu zahlen, die vom System nativ unterstützt werden. Dieser Mechanismus basiert auf dem Einsatz von Schulden in ADA, die durch das Angebot eines anderen Token kompensiert werden sollen.

Im herkömmlichen Verständnis von Blockchain-Systemen müssen gültige Transaktionen eine Gebühr für den Sender verursachen. Das ist nötig um das Netzwerk vor Überlastung und Spam-Attacken zu schützen. Dieser Ansatz legt nahe, dass hierzu nicht jede beliebige Kryptowährung dienen kann. Stattdessen sollten Transaktionen eine Gebühr in einem Vermögenswert tragen, der von allen Teilnehmern als wertvoll akzeptiert wird. In der Regel ist das der native Token der Blockchain. Doch das erfordert, dass Nutzer stets die native Kryptowährung des Netzwerks halten müssen, selbst wenn sie das eigentlich nicht wollen.

Um dieses Problem zu lösen, möchte Cardano einen Mechanismus einführen, bei dem Transaktionen eine Art „Schuld“ in ADA deklarieren können. Diese „Schuld“ kann dann von einem SPO übernommen werden. Vorausgesetzt natürlich, dass dieser bereit ist, die Gebühren in Form von einer negativen ADA-Bilanz für den Sender der Transaktion zu zahlen. Im Gegenzug dafür erhält der SPO einen anderen Token, der ihn für diese Ausgaben kompensieren soll. Dadurch können Benutzer Transaktionen in ihren bevorzugten Tokens einreichen.

Dieser Mechanismus wird für SPOs optional sein. Jeder SPO kann seine eigenen Richtlinien und Wechselkurse festlegen. Darüber hinaus müssen SPOs nicht die einzigen Entitäten im Netzwerk sein, die sich bereit erklären, diese „Schulden“ zu übernehmen. Externe Liquiditätsanbieter könnten ebenfalls diese Rolle übernehmen oder eigenständig handeln und passende Transaktionen ausstellen.

Dieser Ansatz ermöglicht es, Transaktionen in beliebigen nativ unterstützten Tokens zu preisen und bietet gleichzeitig Flexibilität für Benutzer und Stake-Pool-Betreiber.

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Das Render Network und sein RNDR Token sind mit einer Marktkapitalisierung von aktuell rund 862 Millionen US-Dollar kein Leichtgewicht. Tatsächlich bekleidet das Projekt den Platz 56 unter den 100 größten Kryptowährungen weltweit, doch trotzdem kennen den RNDR Token nur wenige im breiteren Anlegermarkt. Noch weniger wissen über die dortigen Entwicklungen Bescheid, doch das wird sich für die Leser von Bitcoin-Bude hier und jetzt ändern.

In den letzten Tagen hat das Render Network eine Reihe bedeutender Meilensteine erreicht. Das Team hat die Migration zur Blockchain von Solana organisiert, ein Anreizprogramm für Node-Betreiber angekündigt, der RNDR Token soll immer attraktiver als AI Coin werden und ein Burn-Mechanismus soll zukünftig dabei helfen. Tauchen wir also ein in eine Welt voller spannender Entwicklungen.

Render Network (RNDR) möchte sich als AI Coin etablieren

Unsere fleißigen Leser sind dem Rest des Marktes bereits einen Schritt voraus. Sie wissen aus unserem Ratgeber rundum das Render Network und ihren RNDR Token schon eine ganze Menge über das Projekt und ihre Tokenomics. Doch seit der Erstellung unseres Ratgebers ist viel passiert.

Damals noch stark darum bemüht, die Gaming- und Metaverse-Narrative zu bedienen, ist hier aktuell ein strategischer Wandel zu sehen. Denn Rendering, ein Prozess, der für das Metaverse und Games wichtig ist, hat etwas mit der Künstlichen Intelligenz und ihren Anwendungen gemeinsam: Sie alle brauchen eine Menge Rechenleistung und Render Network möchte diese steigende Nachfrage als dezentraler Anbieter von GPU-Leistung bedienen. In anderen Worten wird aus RNDR damit ein unter Umständen interessanter AI Coin.


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Damit dieses Netzwerk weiter wächst, hat das Render Network nun ein groß angelegtes Anreizprogramm für Node-Betreiber und Besitzer von zusätzlicher GPU-Leistung gestartet. Sie können die Software von Render Network ausführen, ihre Nodes synchronisieren und ihre Rechenkapazität den Nutzern des Netzwerks zur Verfügung stellen. Kunden von Render Network können diese Rechenkapazitäten erwerben, um damit beispielsweise KI- und ML-Forschung und -Experimente zu betreiben.

Ryan Shea, Berater der Render Foundation, ist sicher, dass ein so großzügiges Motivationsprogramm eine neue Generation von KI- und Kryptobegeisterten in die Gemeinschaft von Render Network locken wird:

Wir freuen uns, neue Node-Betreuer aus externen Rechenclients im Netzwerk begrüßen zu dürfen. Wir hoffen, Tausende von Nodes im Netzwerk zu sehen, die KI, LLM und andere rechenintensive GPU-Bedürfnisse unterstützen.

Insgesamt plant das Team 1,14 Millionen RNDR Token im Gegenwert von aktuell rund 2,6 Millionen US-Dollar dafür bereitzustellen. Davon sollen im nächsten Jahr 300.000 RNDR Token verteilt werden.

Render Network wechselt von Ethereum auf Solana

Die strategische Positionierung als AI Coin ist nicht die einzige große Änderung beim Render Network. Das dezentrale Netzwerk für Rechenleistung hat erst kürzlich erfolgreich seine Kerninfrastruktur von Ethereum auf Solana umgestellt. Inhaber des RNDR Token haben nun die Möglichkeit, ihre Token von der Blockchain von Ethereum auf von Solana zu migrieren.


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Um den Nutzern die schnelle und erfolgreiche Durchführung des Upgrades zu ermöglichen, hat die Render Foundation bis zu 1,14 Millionen RNDR Token in Form von Zuschüssen bereitgestellt, um die mit dem Upgrade verbundenen Transfergebühren auf Ethereum zu subventionieren. Die ersten Nutzer, die das Upgrade durchführen, erhalten einen Teil der 1,14 Millionen RNDR, basierend auf einem Punktesystem.

Dieses Programm erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Monaten. Danach müssen Halter für die Gasgebühren selbst aufkommen, um ihre RNDR Token auf die Blockchain von Solana zu migrieren. Um den Transfer des RNDR Token zwischen Ethereum und Solana zu ermöglichen, wird Render Network das Cross-Chain-Protokoll von Wormhole verwenden.

Die Integration auf Solana soll die Möglichkeiten von Render Network in Bereichen wie maschinellem Lernen und Inferenztraining erweitern. Zudem eröffnen Solanas Technologien, wie komprimierte NFTs, On-Chain-Orderbücher und Echtzeit-Orakel, neue Perspektiven.

Weitere Upgrades kündigen sich für Render Network und seinen RNDR Token an

Das Anreizprogramm und der Wechsel von Ethereum auf Solana sind bereits zwei wichtige Schritte, die Render Network unternommen hat, um seinen RNDR Token als AI Coin zu positionieren. Hier enden die Neuerungen allerdings noch nicht. Render Network soll noch weiteren Verbesserungen unterzogen werden. Dazu zählt ebenfalls die Tokenomics des RNDR Token.

Im Januar 2023 stimmte die Gemeinschaft von Render Network für die Einführung eines „Burn and Mint Equilibrium“ (BME)-Mechanismus. Hier ist wichtig zu wissen, dass alle Aufträge, die an das Netzwerk gehen, in Fiat-Währung bewertet und bezahlt werden. Ersteller erwerben den Gegenwert des RNDR Tokens aus Liquiditätspools, wenn sie einen Auftrag an das Netzwerk übermitteln (alternativ können sie RNDR-Tokens direkt verwenden). Davon sollen zukünftig 95% verbrannt (vernichtet) und 5% an die Render Network Foundation gesendet werden, um die Entwicklung des Netzwerks zu unterstützen. Auf der anderen Seite der Transaktion generiert das Protokoll neue Token, mit denen die Betreiber der Nodes für ihre Arbeit bezahlt werden.

Darüber hinaus hat das Team angekündigt, dass möglicherweise neue Rechenclients zu seinem Stack unterstützter Blockchains hinzugefügt werden könnten. Genauer gesagt, können Halter des RNDR Token gemäß RNP-005 bis zum 8. November 2023 für die Hinzufügung des Beam-Netzwerks stimmen, das die GPU-Versorgung von Render Network für maschinelles Lernen nutzt.

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Die Dominanz von Bitcoin hat am Krypto-Markt in diesem Jahr stetig zugenommen. Im Vergleich zum vorherigen Zyklus ist zwar noch Raum nach oben, allerdings bezweifle ich, dass der vorige Höhepunkt jemals wieder erreicht wird.

Was uns diese allgemein stark vernachlässigte Metrik offenbart, ist ein tiefer Einblick in die Psychologie des breiten Anlegersegments und wie dieses, durch Gefühle wie Furcht und Gier beeinflusst, Geld durch den Markt bewegt. Das Wissen darüber lässt uns schnell ein Muster ableiten, das jeden Zyklus in fünf Phasen aufteilt, die jeweils für sich ihre speziellen Charakteristika aufweisen.

Erfahre in diesem spannenden Artikel, wie das Wissen über die einzelnen Phasen der Dominanz von Bitcoin uns antizipieren lässt, wo genau wir uns im Zyklus aktuell befinden und was uns als nächstes bevorsteht. Dieses Wissen wird dir helfen, dich gekonnt durch das zu navigieren, was noch vor uns liegt und das ist eine ganze Menge.

Lerne das Muster der Bitcoin-Dominanz zu erkennen

Die Bitcoin-Dominanz gibt den Marktanteil der führenden Kryptowährung an, indem die Marktkapitalisierung von Bitcoin (BTC) durch die Marktkapitalisierung des gesamten Krypto-Marktes geteilt wird. Wie dem folgenden Chart zu entnehmen ist, ist die Marktdominanz im Jahr 2023 dabei stetig angewachsen. Doch wusstest du, dass ihr Verlauf uns tiefe Einblicke in die einzelnen Marktphasen gewährt?

Der Anstieg der Bitcoin-Dominanz im Jahr 2023

Interessanterweise erreichte die Dominanz von Bitcoin in der Vergangenheit ihren Tiefpunkt genau dann, wenn der Preiszyklus seinen Höhepunkt erreichte. Das mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber dies lässt sich damit erklären, dass spekulative digitale Vermögenswerte (Altcoins) während des Höhepunkts des Zyklus tendenziell eine bessere Preisentwicklung verzeichnen. Das wiederum führt zu einer Verringerung der Dominanz von etablierten digitalen Vermögenswerten wie BTC.

Bitcoin Dominanz vs Total Marketcap

Die Tiefpunkte in der Dominanz von Bitcoin (Januar 2018 und Mai 2021) fielen mit den letzten Höhepunkten des Zyklus zusammen.

Während der Korrekturphase des Zyklus fallen spekulative Vermögenswerte prozentual stärker, während der Bitcoin Kurs prozentual weniger stark fällt. Folglich gewinnt Bitcoin somit an Dominanz im Markt.

Das Wachstum der Dominanz beginnt mit dem Bärenmarkt, also der großen korrektiven Phase (2018, 2022), setzt sich durch die anfängliche Phase einer Markterholung (2019, 2023) fort und erreicht seinen Höhepunkt (Anfang 2021), wenn die spekulative Phase des Marktes beginnt.

Welche Erkenntnisse können wir daraus gewinnen?

Gemessen an historischen Daten lautet die erste Erkenntnis, dass der aktuelle Zyklus noch lange nicht sein Ende gefunden hat. Ganz im Gegenteil, er befindet sich gerade erst am Anfang seiner dritten Phase. Doch bevor ich das näher erläutere, möchte ich kurz erklären, warum die Bitcoin-Dominanz ein guter Indikator ist, um das gesamte Marktsegment zu lesen.

Wie bereits ausgeführt, flüchten sich Anleger am Markt in unsicheren Zeiten in das vermeintlich sicherste Wertaufbewahrungsmittel. Am Krypto-Markt ist das BTC. Entsprechend steigt die Dominanz solange an, wie der Markt mit Unsicherheiten zu kämpfen hat. Nur in Zeiten, wo Anleger die Gefahr zunehmend vergessen und zuversichtlicher sind, setzen sie vermehrt auf risikoreichere Vermögenswerte. Am Krypto-Markt sind das Altcoins. Das wiederum führt zu einer Abnahme der Dominanz von Bitcoin.

Der Verlauf der Bitcoin-Dominanz spiegelt also auf sehr simple Weise die Psychologie des gesamten Anlegersegments wieder, die sich in einem Spektrum zwischen extremer Furcht und extremer Gier bewegt. Dadurch lassen sich mit Hilfe der Bitcoin-Dominanz einzelne Marktphasen klar definieren und charakterisieren.

Die 5 Phasen der Bitcoin-Dominanz

Marktphasen identifiziert mittels der Dominanz von Bitcoin

Mit Phase 1 endet ein Zyklus und ein neuer beginnt. Die Anfangsphase ist eine korrektive und mit steigender Furcht nimmt die Bitcoin-Dominanz signifikant zu.

Danach startet die Phase 2, in der die Anleger das Ende der korrektiven Phase vermuten. Das Anlegersegment wird wieder zunehmend mutiger, daher startet diese Phase mit einer verfrühten, sogenannten „Suckerrallye“. Altcoins können hier an Dominanz zurückgewinnen, doch als klar wird, dass die Marktkorrektur noch nicht vorbei ist, verlässt das Anlegersegment wieder schlagartig der Mut. Verunsichert, wird in dieser Phase über noch viel tiefere Tiefs spekuliert, die aber niemals eintreffen werden. Im Zuge dieser erneut steigenden Furcht wächst die Bitcoin Dominanz ebenfalls stark an.

In Phase 3 hat der Markt bereits beobachtet, dass der Bitcoin Kurs entgegen der Vermutungen nicht in den Keller gestürzt ist. Stattdessen scheint der Preisanstieg, der Anfangs von vielen als eine erneute Suckerrallye abgetan wurde, anzuhalten. Immer größer wird der Konsens darüber, dass der Markt seinen Boden bereits gefunden hat.

Phase 3 startet mit einer korrektiven Marktphase, die allerdings vom Anlegersegment als gesund und nicht bedrohlich wahrgenommen wird. Geduldig wird sie abgewartet, um sich in den Markt einzukaufen. Währenddessen schaffen es viele Altcoins, den Bitcoin Kurs trotz seiner leichten Schwäche auszuperformen. Der Mut zum Risiko steigt innerhalb des Anlegersegments und im Anschluss an die kleine Korrektur startet eine erste richtige Altcoin-Rallye am Markt. In dieser Phase nimmt die Bitcoin-Dominanz signifikant ab.


Lerne in unserem Premium-Club am Markt die richtigen Narrativen zu handeln

In einer Altcoin-Rallye zählen nicht fundamentale Analysen und die Auswertung technischer On-Chain-Daten, sondern in erster Linie, welche Narrative vom Anlegersegment aktuell verfolgt wird. In unserem Premium-Club sprechen wir darüber, welche Narrativen bedeutend sind und von welchen Altcoins diese am besten bedient werden.

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Mit Phase 4 wird eine Marktreife erreicht, in welcher Kryptowährungen erneut an Popularität in den breiteren Medien gewinnen. Die starke Preisperformance vieler Vermögenswerte lockt immer mehr Interesse an. Institutionelle Investoren offenbaren, bestätigt durch die starke Markt-Performance, ihre Investitionen, die vorrangig in BTC als größte und liquideste Kryptowährung getätigt werden. BTC gewinnt damit erneut den Status des digitalen Golds und erfreut sich stärkerer Akzeptanz. Im Zuge dessen performt der Bitcoin Kurs den Altcoin-Markt aus und sogenannte Maxis rekrutieren, dadurch beflügelt, ihre neuen Jünger. Die Bitcoin Dominanz erlebt einen weiteren signifikanten Aufschwung.

Mit dem Start von Phase 5 ist der Markt bereits in seiner heißen Phase. Die Gier des Anlegersegments steigt zunehmend, was ihre Risikobereitschaft exponentiell in die Höhe schnellen lässt. Es wird vermehrt auf Altcoins gesetzt und in dieser Phase verliert die Dominanz von Bitcoin den Boden unter den Füßen. Aufgeblähte Marktkapitalisierungen über den gesamten Altcoin-Markt hinweg lassen die Bitcoin-Dominanz rasant fallen. Dies ist die Phase, in der die Krypto-Blase entsteht und letzten Endes platzt. Ein neuer Zyklus beginnt.

Fazit

Historische Performance ist kein Garant für zukünftige Ereignisse, allerdings bin ich zuversichtlich, dass sich die Ereignisse in sehr ähnlicher Form wiederholen werden. Wir sprechen hier über die Psychologie des Anlegersegments und wie dieses, durch die verschiedenen Stadien der Angst und Gier beeinflusst, das Geld am Krypto-Markt bewegt. Während sich die Auslöser verändern können, ist dies ein sich ständig wiederholendes Muster.

In diesem Zyklus können damit neue Faktoren die steigende Dominanz von Bitcoin antreiben. Die Erwartung eines ETFs auf Basis von BTC und eine klarere regulatorische Umgebung in den USA für Bitcoin sind zweifellos Aspekte, die den aktuellen Markt beeinflussen können. Im Altcoin-Markt wird es neue Narrativen geben, die frisches Interesse wecken werden. Eine der größten Narrativen wird sich beispielsweise um die Künstliche Intelligenz drehen. So viel ist für mich bereits jetzt schon klar.

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Auch wenn die Entwicklung der Dominanz von Bitcoin keine exakte Wissenschaft ist, können Investoren sich damit trösten, dass wir aller Wahrscheinlichkeit nach noch weit von dem Höhepunkt des aktuellen Zyklus entfernt sind.


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Thorchain (RUNE) ist derzeit in aller Munde. Nicht zuletzt durch die beeindrucke Preisrallye, die der RUNE Kurs in den letzten Monaten an den Tag gelegt hat. Can Gurel, Kryptowährungsforscher des Blockchain-Analyseunternehmens Delphi Digital, glaubt, einige entscheidende Faktoren für diesen beeindruckenden Anstieg von über 200% identifiziert zu haben. Doch kann die Altcoin ihre Rallye aufrecht erhalten?

Erfahre, warum laut diesen sechs Metriken Thorchain fundamental stärker erscheint als jemals zuvor. War der bisherige Preisanstieg also erst der Anfang?

Diese 6 Metriken befeuern Thorchain und seine RUNE Coin

Can Gurel hob in einem kürzlichen Tweet die beeindruckende Preisrallye hervor. Mit rund 218% führt die RUNE Coin die von dem Analysten veröffentlichte Tabelle der Top 50 Kryptowährungen, gemessen an ihrer Performance in den letzten 90 Tagen, an. Weit abgeschlagener Zweiter ist Injective (INJ) mit immer noch beeindruckenden 72%, gefolgt von Solana (SOL) auf dem dritten Platz mit 60%.

Ausschnitt der Top 50 Kryptowährungen
Bildquelle: Twitter, @CannnGurel

Der Analyst betont dabei, dass dieser bemerkenswerte Preisanstieg auf Fundamentaldaten zurückzuführen ist. Sein Argument untermauert er mit sechs verschiedenen Metriken, die er als Erklärung für diese außergewöhnliche Performance heranzieht.


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Ein zentraler Punkt sind dabei die Liquiditätsgebühren, die als das „Lebenselixier“ eines gesunden Ökosystems von Thorchain gelten.

Entwicklung der Liquiditätsgebühren auf Thorchain

Im Oktober 2023 näherten sie sich fast dem Allzeithoch. Angesichts des anhaltenden Interesses am Protokoll könnte dieses historische Hoch bereits in diesem Monat übertroffen werden. Verglichen mit April 2022 handelt der RUNE Kurs mit aktuell 3,67 $ allerdings deutlich unter der damaligen Preismarke von rund 12,60 $.

Aktuelle RUNE Kurs im Vergleich zum April-Hoch in 2022 Des Weiteren erreichten die Liquiditätsgebühren einen weiteren Rekord: Ihr Anteil am gesamten Erlös des Protokolls (in Kombination mit Blockbelohnungen) erreichte ein Allzeithoch.

Prozentualer Anteil der Liquiditätsgebühren an den Protokolleinnahmen
Bildquelle: Twitter, @CannnGurel

Gleiches gilt für die Anzahl der einzigartigen Händlern, also Wallets, die das plattformübergreifende Ökosystem von Thorchain für ihre Tauschgeschäfte nutzen. Da Thorchain teilweise bessere Wechseloptionen als einige große zentralisierte Krypto-Börsen bietet, wurde auch die eingebrachte Liquidität im Vergleich zu April 2022 auf neue Rekordwerte gesteigert.

Zusätzlich weisen auch die Liquiditätsmetriken für RUNE auf einen positiven Trend hin. Wie von Can Gurel gezeigt, liegt die Menge an gebundenem RUNE (temporär aus dem spekulativen Umlauf genommen) nahe dem Allzeithoch.

Grafik zu der Anzahl gebundener RUNE Token

Nicht zuletzt ist auch ein signifikanter und kontinuierlicher Anstieg der Liquiditätsmenge von Sparern zu erkennen.

Grafik über die Liquiditätsentwicklung auf Thorchain

Hierbei handelt es sich um ein besonderes Merkmal von Thorchain. Sparer können anstelle von dem üblichen Liquiditätspaar, bestehend aus zwei Vermögenswerten, nur ein Vermögenswert als sogenannte einseitige Liquiditätsanbieter auf Thorchain hinterlegen. Der offensichtliche Vorteil für solche einseitigen Liquiditätsanbieter ist, dass sie sich nicht dem Risiko des sogenannten Impermanent Loss aussetzen. Dieser entsteht durch eine für die Liquiditätsanbieter unvorteilhafte Verschiebung der Menge an Vermögenswerten innerhalb ihres Liquiditätspaares.

Die Kombination dieser sechs Faktoren ist laut dem Analysten der fundamentale Treiber hinter dem Anstieg beim RUNE Kurs. Laut einigen der hier diskutierten Metriken ist Thorchain fundamental stärker aufgestellt, als letztes Jahr, während damals der Preis der RUNE Coin um ein Vielfaches höher lag als aktuell.

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