Die Arbitrum DAO verzeichnet ein rasantes Wachstum ihrer Treasury, jedoch profitieren Inhaber des Arbitrum Token bisher nicht davon. Doch das soll sich schon sehr bald ändern und damit dem Arbitrum Kurs einen bullischen Impuls geben.
Mit 3,54 Milliarden ARB Token und unerwarteten 69,4 Millionen US-Dollar in nicht beanspruchten individuellen ARB-Airdrop-Token, die kürzlich zurück in die DAO-Treasury geflossen sind, befindet sich die Treasury in einer außergewöhnlich starken finanziellen Position. Dabei ist zu betonen, dass die DAO die volle Kontrolle über die Verwendung der Treasury besitzt. Alle Überschüsse gehören der DAO, also der dezentralen autonomen Organisation von Arbitrum, einschließlich der Sequencer-Einnahmen.
Nun stimmt die DAO, bestehend aus den Haltern des Arbitrum Token, über die Möglichkeit ab, einen Staking-Mechanismus für ARB einzuführen. Wie genau die Halter des Tokens davon profitieren sollen, erfährst du hier und jetzt.
Der Arbitrum Token soll sein eigenes Staking erhalten
Ein Staking-Mechanismus für den Arbitrum Token wird vorgeschlagen, um langfristige Token-Inhaber zu belohnen und als grundlegender Baustein für zukünftige Token-Nutzungsvorschläge zu dienen. Dieser Vorschlag sieht vor, zwischen 1% und 1,75% des Gesamtangebotes von ARB Token aus der DAO-Treasury über einen Zeitraum von 12 Monaten an die Staker zu verteilen.
Mit 59,63% haben aktuell rund 50 Millionen ARB Token für eine Zuweisung von 1,75% der Vorräte als Staking-Belohnungen gestimmt. Weitere 40,37% stimmten mit 34 Millionen ARB Token für die Zuweisung von 1%.

Parallel dazu wird empfohlen, dass die „Arbitrum Coalition“ Daten sammelt und die Auswirkungen dieses Staking-Mechanismus über den 12-monatigen Zeitraum überwacht. Ziel ist es, der DAO die notwendigen Daten und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um den Staking-Mechanismus weiter zu optimieren.
Die Jahresrendite für Staker von ARB reicht bis zu 137,25%
Die Abstimmung läuft noch bis zum 6. November. Sollte die Mehrheit sich für eine Belohnungsrate von 1,75% entscheiden, würde das bedeuten, dass 175 Millionen Arbitrum Token über 12 Monate an die Staker von ARB ausgeschüttet werden.
Je nach der Staking-Beteiligung der Token-Halter läge damit die zu erwartende Jahresrendite zwischen 13,73% und 137,25%. Realistisch wäre wohl eher eine Rendite zwischen 27,45% und 54,90%, was immer noch sehr ansehnlich wäre.

Der Staking Contract wird es den Nutzern ermöglichen, ihre Arbitrum Token für bis zu 365 Kalendertage zu sperren. Nutzer können ihre Sperre für eine Strafe zwischen 0-60% auch vorzeitig aufheben. Die prozentuale Strafe wird linear zur verbleibenden Sperrdauer abnehmen (365 verbleibende Tage würden eine Strafe von 60% bedeuten, 0 Tage wären 0%). Die durch Strafen einbehaltenen Token werden unter den verbleibenden Nutzern entsprechend ihrem Anteil im Staking-Vertrag aufgeteilt.
Wäre die Einführung von Staking positiv für den Arbitrum Kurs?
Die Motivation hinter diesem Vorschlag liegt in der Schaffung eines nachhaltigen Staking-Mechanismus, der die Anreize langfristig mit den Interessen des Ökosystems in Einklang bringt. Es wird betont, dass es bisher nur wenige Beispiele für Layer-2-Token im Bereich der Staking-Mechanismen gibt, und Arbitrum könnte hier eine Vorreiterrolle übernehmen.
Die Implementierung dieses Vorschlags könnte weitreichende positive Auswirkungen auf das gesamte Arbitrum-Ökosystem haben. Es könnte das Interesse an Arbitrum und dem ARB Token signifikant steigern, und langfristig ausgerichtete Stakeholder belohnen.
Zusammenfassend ist die Einführung eines Staking-Mechanismus ein interessanter Schritt für das Ökosystem und damit auch für den Arbitrum Kurs. Mitglieder in unserem Premium-Club kennen meine Arbitrum Prognose aus dem Krypto-Analysebericht für November.
Der Arbitrum Kurs hat erst kürzlich zum ersten Mal seit rund 6 Monaten seine abwärts gerichtete Handelsspanne verlassen und damit auch mittel- bis langfristig einen bullischen Impuls gegeben.

Leser des Analyseberichts wissen allerdings, dass ich auf eine andere Layer-2-Coin noch bullischer bin. Mehr Informationen dazu findest du in unserem Premium-Club.
Dennoch schaue ich den Entwicklungen auf Arbitrum mit Interesse entgegen, denn hier handelt es sich nach wie vor um die aktuell mit Abstand größte Layer-2-Lösung für Ethereum. Zumindest gemessen am hinterlegten Kapital (TVL) der Blockchains.

Abschließend ist erwähnenswert, dass dieser Vorschlag separat von den laufenden Diskussionen über Anreize für Liquidität und Zuschüsse ist. Beide können und sollten koexistieren, um das Arbitrum-Ökosystem als Ganzes zu stärken.
Folge Bitcoin-Bude auf:
Wenn du vom Konzept der Smart Contracts fasziniert bist, aber noch nicht ganz verstanden hast, wie es funktioniert, bist du damit nicht allein. Doch keine Sorge, denn hier und jetzt erklären wir dir kinderleicht, was Smart Contracts sind.
Ursprünglich mit dem Ethereum-Netzwerk assoziiert, haben Smart Contracts mittlerweile in vielen weiteren Netzwerken ihren Platz gefunden. Neuestens sogar auch im Netzwerk von Bitcoin, der weltweit größten Kryptowährung, was einen bedeutenden Fortschritt darstellt.
Mit Hilfe von Smart Contracts eröffnet sich den Entwicklern eine völlig neue Welt ungeahnter Möglichkeiten. Dazu gehören einfachste Anwendungen bis hin zu komplexen Applikationen. Aber was genau sind Smart Contracts und wie funktionieren sie?
In diesem Leitfaden werden wir dir Smart Contracts einfach erklären. Zusammen werden wir Schritt für Schritt in die faszinierende Welt der dezentralen Anwendungen eintauchen, die dank dieser intelligenten Verträge ins Leben gerufen wurden.
Was ist ein Smart Contract?
Smart Contracts arbeiten im Bereich der Blockchain-Technologie und fungieren als digitale Verträge oder Transaktionsprotokolle, die sich selbst ausführen. Stelle dir ein Szenario vor, in dem Verträge autonom ihre Bedingungen erfüllen und das Vertrauen ausschließlich durch fälschungssichere Codezeilen hergestellt und aufrechterhalten wird.
Smart Contracts ermöglichen dadurch eine vertrauenslose und dezentralisierte Transaktionen. Sie beseitigen die Notwendigkeit von Vermittlern wie Banken oder Rechtssystemen und werden in der Regel in Blockchain-Netzwerken wie dem von Ethereum verwendet, die über eine integrierte Programmiersprache namens Solidity zur Erstellung solcher Smart Contracts verfügen.
Was sind Smart Contract Beispiele?
Ein einfacher Smart Contract könnte zum Beispiel so aussehen, dass das Eigentum an einem digitalen Vermögenswert wie einer Kryptowährung automatisch auf einen Käufer übertragen wird, sobald die Zahlung eingegangen ist. Dies geschieht ohne die Notwendigkeit einer dritten Partei, welche die Transaktion überwacht.
Dieses Prinzip der automatisierten Eigentumsübertragung kennst du bereits aus deinem alltäglichen Leben. Denke dabei einfach nur an die Funktionsweise eines Getränkeautomaten. Am besten spielen wir das Ereignis einmal zusammen durch, um dir zu vergegenwärtigen, wie einfach ein Smart Contract funktioniert.
Eigentumsübertragung per Getränkeautomat
Angenommen, du möchtest eine Flasche Coca Cola aus einem Getränkeautomaten kaufen. Du trittst an den Automaten heran, wirfst eine Münze ein, drückst den Knopf für das gewünschte Getränk und der Automat gibt dir eine Flasche Coca Cola aus, wenn die Bedingungen erfüllt sind (d.h., wenn du den richtigen Geldbetrag eingeworfen hast).
In dieser Analogie ist also die systematische Abfolge der einzelnen Schritte die folgende:

1. Eingabe: Das Einwerfen der Münze entspricht dem Bereitstellen der Eingabe für den Smart Contract. Dies ist der Auslöser, der den Prozess startet.
2. Bedingungen: Das Drücken des Knopfs für das spezifische Getränk deiner Wahl repräsentiert den Aufruf, die Bedingungen zu prüfen, die erfüllt sein müssen, damit der Vertrag ausgeführt wird. In diesem Fall ist die Bedingung, dass du den richtigen Geldbetrag eingeworfen hast.
3. Ausführung: Wenn die Bedingungen erfüllt sind (d.h., du hast einen ausreichenden Geldbetrag eingeworfen), führt der Getränkeautomat den Vertrag aus, indem er dir die Flasche Coca Cola ausgibt.
Der gesamte Prozess ist automatisiert. Sobald du den nötigen Geldbetrag eingeworfen und deine Auswahl getroffen hast, überträgt der Automat das Eigentum an der Flasche Coca Cola auf dich, indem er sie dir zur Entnahme ausgibt. Es ist keine Person als Verkäufer erforderlich, die den Geldbetrag kontrolliert und das Getränk deiner Wahl aus dem Sortiment an dich verkauft. Durch den Getränkeautomat wird also der traditionelle Mittelsmann in Form des Verkäufers ersetzt.
Wie ein Smart Contract funktioniert
Nun übertragen wir diese systematische Abfolge von Schritten aus unserem Beispiel in die Welt der Smart Contracts:

1. Eingabe: Ein Auslöser, wie ein spezifisches Ereignis oder eine erfüllte Bedingung (z.B. der Empfang einer bestimmten Menge an Kryptowährungen), aktiviert den Smart Contract.
2. Bedingungen: Der Smart Contract enthält eine Reihe von Bedingungen, die in Code geschrieben sind. Diese Bedingungen definieren, was geschehen muss, damit der Vertrag ausgeführt wird. Zum Beispiel könnte es sich um einen Marktplatz für digitale Kunst in Form von sogenannten NFTs handeln. Die Bedingung könnte sein, dass der Käufer eine bestimmte Menge an Kryptowährungen (= den Preis des NFTs) an die Wallet-Adresse des Verkäufers übertragen muss.
3. Ausführung: Wenn die festgelegten Bedingungen erfüllt sind (= der Preis wurde bezahlt), führt der Smart Contract eine im Code definierte Aktion automatisch aus. In unserem Beispiel würde der Smart Contract die Eigentumsrechte an dem NFT auf den Käufer übertragen.
Genauso wie der Getränkeautomat funktionieren Smart Contracts ohne die Notwendigkeit von Vermittlern. Sobald per Code definierte Bedingungen erfüllt sind, führt der Vertrag automatisch die ebenfalls im Code vorprogrammierte Aktion aus.
Smart Contracts verwenden also vordefinierte Bedingungen, um automatisierte und vertrauenswürdige Transaktionen auf einer Blockchain zu ermöglichen und auszuführen. Jetzt, da wir die grundlegende Logik eines Smart Contracts verstanden haben, können wir uns anschauen, wie sie in der Praxis von ihrer Erstellung, über ihre Bereitstellung auf der Blockchain, bis hin zu ihrer Nutzung in Applikationen funktionieren.
Der Ablauf der Ausführung eines Smart Contracts
Der Ablauf der Ausführung eines Smart Contracts auf einer Blockchain kann in sechs einfachen Schritten aufgeschlüsselt werden. Diese sechs Schritte sind die folgenden.
Schritt 1: Einigung über die Bedingungen
Wie jeder Vertrag beginnt auch ein Smart Contract mit einer gegenseitigen Einigung. Parteien, die beabsichtigen, eine oder zukünftig mehrere Transaktionen miteinander durchzuführen oder Waren/Dienstleistungen miteinander auszutauschen, müssen sich auf die Bedingungen der Vereinbarung einigen. Sie müssen auch festlegen, wie der Smart Contract funktionieren soll, einschließlich der Kriterien für die Ausführung und ob diese automatisch erfolgt. In der Praxis überlegen sich die Entwickler einer dezentralen Applikation (dApp) was die Nutzer ihrer Anwendung erwarten.
Schritt 2: Erstellung des Smart Contracts
Die Erstellung eines Smart Contracts bietet verschiedene Ansätze, von der persönlichen Programmierung bis zur Beauftragung eines Smart Contract-Entwicklers. Die vereinbarten Bedingungen werden in eine Programmiersprache übersetzt, um den Smart Contract zu erstellen. Er legt Regeln und Konsequenzen fest, ähnlich wie bei einem herkömmlichen rechtlichen Vertrag. Auf bestimmte Aktionen folgen bestimmte Reaktionen, die allesamt per Code im Smart Contract festgelegt werden und für alle Anwender gleichermaßen gelten.
Schritt 3: Bereitstellung des Smart Contracts
Mit einem sicher konzipierten Smart Contract ist es an der Zeit, ihn auf eine Blockchain auszuliefern. Der Vertrag wird auf die Blockchain übertragen, ähnlich wie bei jeder anderen Krypto-Transaktion. Der Code des Smart Contracts wird in das Datenfeld der Transaktion integriert. Sobald die Transaktion bestätigt ist, ist der Smart Contract auf der Blockchain aktiv, unveränderlich und unwiderruflich.
Schritt 4: Erfüllung der Auslösebedingungen
Nachdem die Smart Contracts auf die Blockchain übertragen und damit aktiviert wurden, überwachen sie die Blockchain oder andere zuverlässige Datenquellen nach spezifischen Bedingungen oder Ereignissen. Diese Auslöser umfassen eine breite Palette von digital überprüfbaren Ereignissen, vom Erreichen eines bestimmten Datums bis zur Durchführung einer Zahlung oder dem Erhalt einer monatlichen Rechnung. Bedingungen können auch durch bestimmte Aktionen erfüllt werden, die von einer oder mehreren beteiligten Parteien ausgeführt werden. In unserem Beispiel weiter oben war dies die Übertragung eines bestimmten Betrages zum Erwerb eines NFTs.
Schritt 5: Ausführung des Smart Contracts
Wenn die vordefinierten Bedingungen erfüllt sind, tritt der Smart Contract in Aktion. Abhängig von seiner Programmierung kann ein automatisch ausführender Smart Contract eine einzelne Aktion oder eine Reihe von Operationen durchführen, wie beispielsweise die Übertragung von Geldern an einen Verkäufer oder die offizielle Registrierung des Eigentums eines Käufers an einem Vermögenswert.
Schritt 6: Aufzeichnung des Vertragsergebnisses auf der Blockchain
Die Ausführung des Smart Contracts wird sofort auf die Blockchain übertragen. Das Netzwerk bestätigt die durchgeführten Aktionen, dokumentiert die Ausführung als Transaktion und speichert den abgeschlossenen Vertrag dauerhaft. Dieser Datensatz ist in der Regel jederzeit für jeden einsehbar.
Wofür werden Smart Contracts verwendet?
In unseren bisherigen Beispielen haben wir bereits einige simple Anwendungsfälle kennengelernt. In Wahrheit haben Smart Contracts allerdings ein breites Spektrum an potenziellen Anwendungen, z. B. in Bereichen wie Lieferkettenmanagement, Immobilien, Wahlsystemen und mehr. Dadurch, dass sie Transparenz, Sicherheit und Automatisierung in verschiedenen Branchen bieten, sind sie weitreichend anwendbar.
Im Bereich der Kryptowährungen werden sie vorrangig für Applikationen im dezentralen Finanzwesen (DeFi) verwendet. Ihr Einsatz ermöglicht die Kreation von dezentralen Spot-, Futures-, Kredit- und Wettmärkten, um nur einige der prominentesten Beispiele zu nennen.
Sind Smart Contracts sicher?
Obwohl Smart Contracts das Potenzial haben, menschliches Vertrauen durch codebasiertes Vertrauen zu ersetzen, sind sie nicht ohne ihre Schwachstellen. Vier davon sind die folgenden:
1. Rechtliche Durchsetzbarkeit: Ein technisch solider Vertrag ist möglicherweise nicht rechtlich durchsetzbar. Das heißt, Nutzer eines Smart Contracts werden in der Regel nicht durch einen regulatorischen Rahmen geschützt.
2. Interoperabilität: Einige Smart Contracts können mit anderen Blockchain-Netzwerken nicht kompatibel sein. Das heißt, dass ihre Funktionalität in der Regel auf ein Netzwerk beschränkt ist.
3. Programmierfehler: Der Code von Smart Contracts wird von Menschen geschrieben und Menschen machen Fehler. Solche Fehler im Code können zu Problemen bei der Ausführung der Funktionen des Smart Contracts führen. Schwachstellen im Code machen sie zudem angreifbar für Hacks.
4. Netzwerkfaktoren: Ist das Netzwerk der Blockchain, auf welcher der Smart Contract läuft, überlastet, kann das zu zeitintensiven und teuren Transaktionen führen. Unter solchen Bedingungen sind sie nur noch eingeschränkt nutzbar.
Aus diesen Gründen erfordert die Bewertung und Sicherstellung der Sicherheit von Smart Contracts eine gründliche Entwicklung, Prüfung, Auditierung und laufende Wartung. Auch die Wahl der Blockchain sollte gut überlegt sein. Die technischen Unterschiede zwischen den Blockchains machen es erforderlich, im Voraus zu planen, welches Netzwerk die geplante Anwendung am besten unterstützt. So würde beispielsweise eine Anwendung für Mikro-Zahlungen auf der Blockchain von Ethereum aufgrund der relative hohen Transaktionsgebühren wenig Sinn machen.
Fazit
Zusammenfassend stellen Smart Contracts einen transformativen Sprung zu automatisierten und manipulationssicheren Vereinbarungen dar. Obwohl es sich hier um eine außerordentlich vielversprechende Innovation handelt, befindet sich die Technologie noch in der Entwicklung, und ihre rechtlichen Rahmenbedingungen stecken noch in den Kinderschuhen.
Smart Contracts und ihre Entwicklung stecken in ihrer Experimentierphase. Entsprechende Vorsicht müssen Nutzer walten lassen, wenn sie mit solchen interagieren wollen.
Der native Vermögenswert von Sushiswap, SUSHI, hat sich auf dem Krypto-Markt als großer Gewinner herausgestellt. Während andere Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum seitwärts tendieren, hat sich der SUSHI Kurs in kürzester Zeit verdoppelt. Doch bleibt die Frage, ob diesem rapiden Preisanstieg zu trauen ist.
Erfahre in dieser aktuellen DeFi News, warum der SUSHI Kurs Verdacht auf Manipulation erregt und wie der CEO von Sushiswap sein erstes Jahr im Amt reflektiert. Zudem erhältst du Einblicke in die Entwicklungen des etablierten DeFi-Protokolls und erfährst, welche bedeutende Neuerung noch bevorsteht.
Ist die SUSHI Kurs Rallye nur das Ergebnis von Preismanipulation?
In den letzten sieben Tagen ist SUSHI, der Governance-Token des Protokolls, um über 100% angestiegen.

Das klingt nach einem tollen Erfolg für die alteingesessene DeFi-Coin. Manch einer glaubt aber, dass diese beeindruckende Rallye nicht natürlichen Ursprungs ist. In anderen Worten wurde hier der Verdacht auf Marktmanipulation ausgesprochen.
Lookonchain, ein Konto auf Twitter, das sich mit der Analyse der Blockchain beschäftigt, glaubt, Hinweise darauf gefunden zu haben, dass jemand den SUSHI Kurs möglicherweise zu seinem eigenen Vorteil manipuliert hat. Dabei wurde beobachtet, wie eine neue Wallet für 640.000 USDC 900.514 SUSHI auf dezentralen Krypto-Börsen zu einem Durchschnittspreis von 0,71 US-Dollar kaufte, während gleichzeitig mehr als 90 frisch kreierte Wallets USDC auf Derivatbörsen wie dYdX einzahlten.

Dieses Verhalten soll laut der Analyse bei mehreren Adressen zu beobachten sein, was darauf hindeutet, dass hier eine koordinierte Anstrengung besteht, den SUSHI Kurs künstlich in die Höhe zu treiben.
Interessant ist zudem, dass diese Preisrallye beim SUSHI Kurs von einem Brief des CEOs von Sushiswap begleitet wird, in dem er sein erstes Jahr im Amt reflektiert, von den Fortschritten berichtet und einen Ausblick darauf gewährt, was für die dezentrale Krypto-Börse folgen wird.
Der CEO von Sushiswap reflektiert sein erstes Jahr im Amt
In einem Brief an die Sushiswap-Community reflektiert Jared Grey, der kürzlich sein erstes Jahr als CEO von Sushiswap abschloss, über die Fortschritte in Betriebsführung, Produktentwicklung und der Erschließung neuer Wachstumschancen für die etablierte dezentrale Krypto-Börse.
Seit seiner Abspaltung von Uniswap V2 im Jahr 2020 hat Sushiswap Höhen und Tiefen erlebt. Grey betont jedoch, dass diese Herausforderungen die Leidenschaft und das Engagement der Sushi-Community nur verstärkt haben. Seine Aufgabe als Geschäftsführer war es, „die besten Interessen der DAO zu fördern und ihren Innovationsgeist wiederzubeleben“.
Gemäß Grey hat das Team hart daran gearbeitet, eine Governance- und Produkt-Roadmap zu erstellen, um eine nachhaltige Zukunft für Sushiswap zu gewährleisten. Die Ziele der administrativen Roadmap waren die Gründung einer juristischen Person zur Haftungsbeschränkung und die Einführung wesentlicher Verwaltungsfunktionen.
Weitere Fortschritte und was folgen wird
In Bezug auf die Produktentwicklung wurde der Route Processor eingeführt, der eine neue Liquiditätsaggregation bietet, die Bandbreite der Swap-Routen erweitert und den Nutzern wettbewerbsfähige Preise bietet.
Eine besondere Herausforderung für Sushiswap war die Abhängigkeit von unzuverlässigen Daten aufgrund der Skalierung auf über 30 Netzwerke. Um dieses Problem zu lösen, wurde der Produktstapel überarbeitet, um Echtzeit-Pooldaten zur Unterstützung der Liquiditätsanbieter bereitzustellen.
Zusätzlich wurde SushixSwap 2.0 eingeführt, eine Chain-übergreifende Funktion mit einem vollständig modularen Rahmen, der eine schnellere und sicherere Integration neuer Netzwerke ermöglicht.
Grey teilte außerdem mit, dass das Betriebsbudget um etwa 30% gekürzt wurde. Der Kanpai-Vorschlag, bei dem 100% der Swap-Gebühren dem Protokoll zugewiesen wurden, hat rund 5 Millionen US-Dollar eingebracht.
Mit Blick auf die Zukunft drückte Grey seine Verpflichtung aus, die Community rund um Sushiswap weiter zu fördern. Neue Mechanismen wie quadratische Abstimmungen werden eingeführt, um kleinere Inhaber zu ermutigen, sich an der Governance zu beteiligen und die Eigentumsrechte gerechter zu verteilen.
In Bezug auf neue Produkte wird erwartet, dass Sushiswap Anfang 2024 in den Markt für Termingeschäfte eintritt. Wie wir wissen, ist das eine äußerst lukrative Nische.
Krypto-Perps: Ein Vergleich zwischen dYdX, GMX und Kwenta (Synthetix)
Erfahre, wer die führenden Protokolle dieser lukrativen DeFi-Spate sind und was ihren Erfolg ausmacht oder gefährden könnte.
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Sam Bankman-Fried wurde kürzlich schuldig gesprochen, Kunden, Kreditgeber und Investoren der von ihm mitgegründeten Krypto-Börse FTX betrogen zu haben. Dies führte vor einem Jahr zum dramatischen Zusammenbruch der Plattform und gipfelte in einem Verlust von Milliarden US-Dollar für die Anleger, was als einer der größten Finanzbetrüge in der Geschichte der USA bezeichnet wird.
Laut Inner City Press umfasst das Urteil Drahtbetrug gegenüber den Kreditgebern und Kunden von FTX sowie diverse Verschwörungsanklagepunkte, darunter Warenbetrug, Wertpapierbetrug und Geldwäsche. Für diese Vergehen könnte ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu 115 Jahren drohen.
Obwohl der ehemalige Milliardär gegen Ende des Prozesses auf die Zeugenbank trat, konnte seine Aussage die Jury nicht überzeugen. Bankman-Fried gab zu, Fehler gemacht zu haben, und räumte ein, dass FTX eine „mangelnde Aufsicht“ hatte. Sein Hauptanwalt Mark Cohen argumentierte jedoch, dass schlechte Geschäftsentscheidungen keine Straftat darstellen.
Die Ankläger betonten in ihren Schlussplädoyers, dass Bankman-Fried ein wissender Mitverschwörer des Betrugs war. Sie verwiesen auf die Aussagen von drei ehemaligen FTX-Exekutivmitgliedern – Ellison, die CEO von Alameda Research war, dem ehemaligen FTX-CTO und Mitbegründer Gary Wang und dem ehemaligen Leiter der Technik Nishad Singh – als klaren Beweis dafür, dass Bankman-Fried mehr über die Finanzen seines Imperiums wusste, als er zugab. Diese drei Mitverschwörer haben bereits verschiedene Anklagepunkte eingeräumt, obwohl keiner von ihnen bisher verurteilt wurde.
Als das Urteil verkündet wurde, zeigten sich Bankman-Frieds Eltern sichtlich niedergeschlagen. Sie hatten den Großteil des Prozesses im Gerichtssaal verfolgt. Während sie auf Bankman-Fried hinter der Raumtrennwand warteten, wurde er schnell aus dem Raum geführt. Auf halbem Weg zurück lächelte er seinen Eltern zu.
Bankman-Frieds Anwalt Mark Cohen respektiert die Entscheidung der Jury, äußerte jedoch auch Enttäuschung. Cohen betonte, dass sein Mandant seine Unschuld beteuert und weiterhin vehement gegen die Anschuldigungen vorgehen wird.
Der Zusammenbruch des Krypto-Imperiums von Sam Bankman-Fried
Der Zusammenbruch von Bankman-Frieds Krypto-Imperium vor einem Jahr führte dazu, dass FTX, die Krypto-Börse, die er als CEO leitete, und die Schwesterfirma Alameda Research, die er mitbegründet und besessen hatte, sich von einem massiven finanziellen Desaster nicht erholen konnten. Kunden verloren dabei Milliarden.
Bankman-Fried wurde daraufhin in den Bahamas festgenommen und in die USA überführt. Während des gesamten Prozesses befand er sich in Haft, nachdem ihm im August die Kaution entzogen wurde. Die Anklage warf ihm vor, Zeugen beeinflusst zu haben, indem er das private Tagebuch seiner ehemaligen Kollegin Caroline Ellison an die New York Times weitergab und eine verschlüsselte Nachrichten-App nutzte, um einen potenziellen Zeugen zu kontaktieren.
Der Prozess selbst erregte in der Krypto-Industrie im letzten Jahr viel Aufmerksamkeit, nachdem die Krypto-Börse zusammengebrochen war und Investoren Verluste erlitten. Die Branche selbst versuchte, sich von Bankman-Fried zu distanzieren.
Wie es mit Sam Bankman-Fried weitergeht
Während Sam Bankman-Fried von der Jury in sieben von sieben Anklagepunkten für schuldig gesprochen wurde, muss noch über das Strafmaß verhandelt werden. Richter Lewis Kaplan setzte die Strafmaßverhandlung auf den 28. März fest.
Laut der Meinung von Experten, könnten die Anwälte von Sam Bankman-Frieds vorher in zwei Angelegenheiten Berufung einlegen: einmal wegen der Beschränkungen bei der Möglichkeit, eine Anwesenheit von Anwälten zur Verteidigung anzubieten, und einmal wegen der Zulassung einer vorangehenden Anhörung, in der die Regierung den ehemaligen CEO von FTX befragen konnte. Samson Enzer, Partner bei Cahill, Gordon & Reindel und ehemaliger Bundesanwalt im Büro des US Attorney für den Southern District of New York, erwartet jedoch nicht, dass sie obsiegen werden.
Bankman-Fried sieht immer noch fünf weitere Anklagen in einem für März 2024 angesetzten Prozess entgegen. Auch darin geht es unter anderem um Betrug an Kunden von FTX im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von Derivaten, Wertpapierbetrug an Investoren in FTX und drei Verschwörungsanklagen: Bankbetrug, Betrieb eines nicht lizenzierten Geldübermittlungsgeschäfts und Verstoß gegen das Bestechungsstatut des Foreign Corrupt Practices Act.
Lies diesbezüglich auch: FTX Krise: Diese Unternehmen, Stars und Kryptowährungen sind davon betroffen
Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung mit diesen zusätzlichen Anklagen fortfahren wird.
Willkommen zu der zweiten Analyse der KW 44, in der wir erneut sowohl Bitcoin (BTC) als auch Ethereum (ETH) besprechen. In der heutigen Ausgabe gehen wir etwas detaillierter auf die…
Die aktuelle Bitcoin Prognose des Analyse-Unternehmens Bernstein lässt aufhorchen: Bis Mitte 2025 könnte der Preis pro Bitcoin (BTC) auf 150.000 $ steigen. Derzeit liegt der Bitcoin Kurs bei 34.400 $, was bedeutet, dass er sich um beeindruckende 336% steigern müsste.
Doch was genau verleitet das Analyse-Unternehmen zu dieser bullischen Bitcoin Prognose?
Die Antwort verbirgt sich in den erwarteten Grenzkosten für Miner. Was genau das zu bedeuten hat, erfährst du hier und jetzt.
Bernsteins Bitcoin Prognose anhand der erwarteten Grenzkosten pro BTC
Das Unternehmen baut seine Bitcoin Prognose auf der historischen Verbindung zwischen dem Bitcoin Kurs und seinen Kosten im Vergleich zur Produktionsmarge auf. Diese Kennzahl zeigt, wie viel BTC über die tatsächlichen Produktionskosten gehandelt wird und gibt Einblicke in die mögliche Rentabilität für Bitcoin-Miner und die allgemeine Marktlage.

Im Jahr 2017 erreichte Bitcoin einen Multiplikator von 5,0 seiner Grenzkosten und trieb den Bitcoin Kurs auf ein Allzeithoch von etwa 20.000 $. Ein späterer Höchststand im Jahr 2019, wenn auch niedriger als der von 2017, führte zu einem Multiplikator von 2,1 und einem Bitcoin Kurs von knapp 70.000 $. Die Tiefpunkte in der Grafik zeigen auch, dass der Preis pro BTC selten unter die Produktionskosten fällt. Dies stützt die Idee, dass die Produktionskosten als Unterstützungsniveau dienen.
Die Prognose für den Zyklus 2024-2027 deutet laut der Grafik auf einen voraussichtlichen Preismultiplikator von 1,5 hin, was mit der oben erwähnten Bitcoin Prognose von 150.000 $ bis Mitte 2025 übereinstimmt.
Der Bitcoin-ETF soll seinen Teil dazu beitragen
Im Kontext einer wahrscheinlich baldigen Zulassung des Bitcoin-ETFs veröffentlichte das Analyse-Unternehmen einen Bericht über das damit zusammenhängende Potential für den Bitcoin Kurs. Wenn der ETF grünes Licht erhält, so argumentiert man in dem Bericht, könnten börsengehandelte Fonds innerhalb der nächsten drei Jahre bis zu einem Zehntel des gesamten Angebots von BTC halten. Zum Vergleich macht der Grayscale Bitcoin Trust laut der Einschätzung von Analysten derzeit etwa 4% des gesamten zirkulierenden Angebots aus.
Bernstein prognostiziert, dass die behördliche Genehmigung eine Wachstumsdynamik auslösen könnte, die sowohl Kleinanleger als auch institutionelle Investoren verstärkt in die Krypto-Sphäre zieht.
Während viele glauben, dass ein solcher Fonds die institutionellen BTC-Investitionen stärken und den Bitcoin Kurs in die Höhe treiben könnte, teilt nicht jeder diese Ansicht. Prominenter Händler Peter Brandt prognostiziert beispielsweise, dass die Auswirkungen eines Bitcoin-ETF im Gegensatz zu den vorherrschenden Ansichten der Branche vernachlässigbar sein werden. Eine Ansicht, die ich persönlich ebenfalls teile, doch sollte die Narrative rundum den ETF nicht unterschätzt werden.
Lies diesbezüglich auch: Bitcoin und sein Spot-ETF: Eine Analyse seiner Bedeutung für den Bitcoin Kurs
In der kürzlich erschienenen kostenlosen Newsletter-Ausgabe von Bitcoin-Bude sind wir zudem auf die Funktionsweise des ETFs eingegangen, um unseren Abonnenten näher zu bringen, um welche Art des Produktes es sich hier eigentlich handelt. Weitere Themen waren die aktuelle Markt-Rallye, der Sektor rund um die Künstliche Intelligenz und die Fraktionalisierung von NFTs.