In dieser Cardano News wollen wir darüber sprechen, warum der Gründer von Cardano, Charles Hoskinson, so begeistert von Mithril ist. Seine Begeisterung teilte er nämlich erst kürzlich auf Twitter mit, indem er das neue veröffentlichte Whitepaper zu Mithril im höchsten Ton lobte.

Mithril ist ein Layer-2-Skalierungsprotokoll, das von IOHK entwickelt wird und den Schwerpunkt der Blockchain auf Effizienz, Sicherheit und einen leichtgewichtigen Ansatz symbolisiert.
Diese Technologie wurde speziell entwickelt, um ein Problem mit der Synchronisierung von Daten in der Blockchain zu lösen. Sie erlaubt verschiedenen Teilnehmern, einen bestimmten Punkt in der Blockchain zu prüfen. Das ist besonders wichtig für Anwendungen, die nicht viele Netzwerkressourcen benötigen. Außerdem bestätigt sie, dass auf der Blockchain von Cardano alles korrekt abläuft.
Mithril löst das Problem der Daten-Synchronisierung, indem es schnelle und effiziente Sammlung von Unterschriften zwischen verschiedenen Netzwerkakteuren ermöglicht. Das ist wichtig, damit nicht die Sicherheit des Netzwerkes beeinträchtigt wird. Mithril-Signaturen können sehr hilfreich sein, wenn man sogenannte „Sidechains“ benutzt, die eine leichtere Überprüfung des Status der Blockchain erlauben.
Auf diese Weise können Transaktionen zwischen dem Hauptnetz und der Sidechain schnell und zuverlässig bestätigt werden. Der Mithril-Aggregator fasst alle Signaturen zusammen, was die Datenübertragung zwischen den Nodes verbessert. Das bedeutet, dass weniger Ressourcen gebraucht werden und die Verarbeitung schneller abläuft.
Cardano setzt auf zwei Skalierungslösungen
Damit ist Mithril also eine Alternative zu Hydra, ein ebenfalls von IOHK entwickeltes Layer-2-System, das isomorphe Zustandskanäle verwendet, die Köpfe bilden (daher der Name Hydra, wie das Fabelwesen), um den Durchsatz zu maximieren, die Kosten drastisch zu senken, die Verarbeitungsgeschwindigkeit auf weniger als eine Sekunde zu minimieren.
Lies mehr in: Cardano News: Skalierungslösung Hydra erreicht neuen Meilenstein
Cardano verfolgt damit zwei Ansätze für das Netzwerk, um die Nachfrage schnell zu befriedigen und eine nachhaltige Entwicklung auf der modernen, leistungsstarken Schicht zu ermöglichen. Die Verwendung von sicheren und gründlich getesteten Layer-2-Skalierungsoptionen wird Cardano weiter verbessern und es damit attraktiver für DeFi-Protokolle und NFT-Projekte machen.
Folge Bitcoin-Bude auf:
Die wohl größte Ripple News seit Langem ist die Produktion von Mainnet-Blöcken im Xahau Network. Hierbei handelt es sich um die mit Spannung erwartete erste programmierbare Sidechain im Ökosystem des XRP-Ledgers (XRPL). Der Start des Mainnets von Xahau Network markiert damit einen bedeutenden Meilenstein für die XRPL-Gemeinschaft, da das Netzwerk die volle Funktionalität von Smart Contracts bringt.
Der Start des Xahau Networks erfolgte am 31. Oktober 2023 gegen 16:00 Uhr deutscher Zeit und ist das Ergebnis von über zwei Jahren intensiver Entwicklung. Ein Screenshot der Codebasis der Mainnet-Client-Software zeigt 15 aktive „Proposer“ (Validierer) und 20 Peers, die bereits mit der Blockchain verbunden sind.

In den ersten Betriebsstunden zeigt das Xahau Network im Vergleich zum XRPL-Mainnet eine sehr schnelle Performance aufgrund des noch niedrigen Transaktionsvolumens. Alle drei Sekunden wird ein neuer Block hinzugefügt. Nun sollen unabhängige Xahau-Nodes, RPC-Endpunkte und ein von der Community betriebener Validator dem Netzwerk noch hinzugefügt werden, um den Support der XRP-Gemeinschaft zu symbolisieren.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Einführung des XAH Tokens, der früher als XRP+ bekannt war. Als nativer Vermögenswert des Netzwerks soll er Anreize für frühe Anwender schaffen.
Könnte diese Ripple News dem XRP Kurs einen positiven Impuls geben?
Es wird erwartet, dass die Implementierung von DeFi-Funktionen, insbesondere nativer AMM-Mechanismen, mit der Aktivierung des Xahau-Mainnets beschleunigt wird. Ripple und unabhängige Entwickler scheinen gewillt zu sein, das Ökosystem rund um die XRP Coin weiter auszubauen und ihr damit eventuell mehr Wert zu verleihen. Eine naheliegende Frage wäre also, ob diese Entwicklung dem XRP Kurs einen positiven Impuls geben könnte.
Zusammen mit dem Rest des Krypto-Marktes gelang es dem XRP Kurs im Oktober ein positives Momentum aufzubauen. In den letzten 31 Tagen konnte die Altcoin rund 20% im Wert steigen.

Bis die Entwicklungen rund um die neue Smart Contract fähige Sidechain in Gang treten, könnte es natürlich noch etwas dauern. Sollte es der Entwicklergemeinschaft gelingen, für das Ökosystem ein gewisses Maß an Liquidität anzuziehen und der XRP Coin durch diverse DeFi-Protokolle einen echten Mehrwert zu bieten, wird sich das mit Sicherheit positiv auf den Preis der Altcoin auswirken.
Mit unseren Krypto-Bullen im Premium-Club von Bitcoin-Bude haben wir erst heute detaillierte Chartanalysen zu den 12 beliebtesten Kryptowährungen geteilt. Die XRP Coin ist eine davon und insbesondere für sie war die Chartanalyse für den Monat November und was auf ihn folgen wird, besonders interessant. Diese Ripple News verlieht der dortigen Prognose für den XRP Kurs noch einen zusätzlichen Kontext, der bemerkenswert ist.
Krypto-Analysebericht im November: Ist das die Phase vor der großen Euphorie?
Werde Premium-Mitglied auf Bitcoin-Bude und lese unsere Chartanalysen zu den 12 beliebtesten Kryptowährungen am Markt.
Ein ebenfalls positives Zeichen ist die Tatsache, dass David Schwartz, der CTO von Ripple, seine volle Unterstützung deklarierte. Er ist ein großer Befürworter von Hooks, einem wichtigen Add-on, das die Implementierung von Smart Contracts auf Xahau ermöglicht. Genauer schrieb er auf Twitter:
Ich sehe nicht, wie man das Xahau-Netzwerk nicht unterstützen kann.
Damit dürfen wir gespannt sein, welche Art der Entwicklungen hier noch folgen werden.
Mit dieser Ripple News hat das Ökosystem zweifelsohne eine interessante Entwicklung gestartet, deren Auswirkungen aktuell noch schwer abzuschätzen sind. Festzuhalten bleibt, dass der Start der Sidechain einen durchaus positiven Impuls darstellt. Der Einsatz von Smart Contracts schafft zudem für das dortige Ökosystem vorher nicht dagewesene Möglichkeiten. Lassen wir uns also überraschen, was in den folgenden Wochen und Monaten folgen wird. Wir werden darüber natürlich auf Bitcoin-Bude berichten.
Folge Bitcoin-Bude auf:
Die Kryptowelt ist stets in Bewegung, mit einigen Coins, die an Fahrt aufnehmen, während andere ins Hintertreffen geraten. Aktuell steht der Solana Kurs im Fokus, nachdem er gegenüber Ethereum (ETH) deutlich im Wert steigen konnte.
Zwar ist es prominenter Kryptowährungen in ihrem Wert gegenüber dem US-Dollar zu bewerten, allerdings macht es bei einem breiteren Engagement im Krypto-Markt durchaus Sinn, Altcoins in ihrer Wertentwicklung gegenüber Bitcoin (BTC) oder ETH zu bewerten. Auf diese Art können Anleger ihre Chancen bzw. möglichen Opportunitätskosten einschätzen und prüfen, ob eine Investition in eine Altcoin mehr Sinn macht, als es in eine der beiden führenden Kryptowährungen zu stecken.
Chris Burniske, ehemaliger Analyst bei Ark Invest, glaubt, dass die SOL Coin als nativer Vermögenswert von Solana ein solches Engagement wert ist. Mit dem bisherigen Erfolg im Rückspiegel scheint das nächste Ziel die begehrten 0,03 SOL/ETH zu sein. Doch wie realistisch ist ein weiterer 50%iger Anstieg gegenüber ETH?
In diesem Artikel werden wir zusammen dieser Frage auf den Grund gehen.
Ehemaliger ARK-Invest-Analyst ist bullisch auf die SOL Coin
Chris Burniske ist ein offener Befürworter von Solana (SOL) und Celestia (TIA). Er ist davon überzeugt, dass insbesondere die SOL Coin ein großartiges Comeback vor sich hat.

Während viele das für Wunschdenken halten, wissen solche, die sich mit der Thematik beschäftigen, dass Solana, sein Ökosystem und natürlich sein nativer Vermögenswert SOL einen näheren Blick wert sind. In allen Bereichen finden dort spannende Entwicklungen statt, die sich wie ein Phoenix aus der Asche erheben, die der FTX-Crash hinterlassen hatte.
Poetisch ich weiß! Doch den Spaß beiseite gelassen, kann ich nur betonen, dass eine tiefe Recherche über Solana seine Zeit wert sein dürfte. Wer unserem Premium-Club angehört, kann sich viel Zeit sparen, denn dort bekommst du die wichtigen Informationen, sowie meine persönlichen Engagements auf einem Silbertablett präsentiert.
Solana’s Chance auf das große Comeback
Lerne meine Einschätzung zu Solana kennen, auf welche Projekte ich achte und wie meine persönliche Strategie aussieht.
Dass die SOL Coin zunehmend Aufmerksamkeit einiger Investoren erlangt, ist zuletzt an ihrer jüngsten Preisperformance im Vergleich zu ETH zu erkennen. Das Erreichen der 0,02er-Marke gegenüber ETH signalisiert eine starke Akzeptanz und Vertrauen in die SOL Coin seitens des Marktes. Dieser Durchbruch, so glaubt es auch Chris Burniske, könnte auf den möglichen Weg zur nächsten Schwelle hindeuten.
Wie realistisch ist die Solana Prognose von 0,3 ETH?
Die Gründe für diesen Aufschwung sind vielfältig. Solanas Plattform gewinnt aufgrund ihrer Skalierbarkeit und niedrigen Transaktionskosten an Zugkraft. Dies verschafft einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Ethereum, besonders vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach dezentralen Anwendungen (dApps) und Smart Contracts. Zudem hat Solanas Fähigkeit, die FTX-Katastrophe und eine Serie massiver Liquidationen zu überstehen, die Sache zusätzlich beflügelt.
Lies diesbezüglich: FTX-Vermögenswerte beinhalten 1,2 Milliarden in SOL und 560 Millionen in BTC
Trotz der positiven Entwicklungen gibt es mögliche Gegenströmungen, die den Flug zur 0,03er-Marke bremsen könnten. Jede Investition ist mit Unsicherheiten behaftet, und Solana bildet da keine Ausnahme. Daher sollten auch solche Aussagen bekannter Krypto-Influencer, wie es Chris Burniske einer ist, mit Vorsicht genossen werden. Die allgemeine Tatsache, dass der Solana Kurs die 0,02er-Marke überschritten hat, ist noch lange kein Indiz dafür, dass er bis auf 0,03 ETH steigen wird.
Um solche Spekulationen aufzustellen, muss man schon genauer hingeschaut haben. Erst vor Kurzem haben wir auf Bitcoin-Bude eine Solana Prognose veröffentlicht, bei der wir im Detail auf die aktuellen Widerstände und kurzfristigen Chancen gegenüber dem US-Dollar eingegangen sind. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass die SOL Coin auch weiterhin ETH ausperformen wird?
Die Momentum-Indikatoren zeigen an, dass der Solana Kurs gegenüber ETH aktuell bereits überhitzt ist. Das muss zwar nicht heißen, dass die Rallye in den nächsten Tagen ein Ende nimmt, allerdings macht es eine baldige Korrektur wahrscheinlich.
Viel entscheidender ist allerdings, wie sich der Solana Kurs in den nächsten Wochen entwickeln wird und diesbezüglich ist das Preislevel von 0,0227 ETH ein interessantes. Es markiert nämlich das 1,618er Extension-Level der vorigen Aufwärtsbewegung, die der Solana Kurs im Januar dieses Jahres gegenüber dem nativen Vermögenswert von Ethereum vollzogen hat.

Interessant ist dieses Preislevel daher, da bei einem Überschreiten die Elliott Wellen Theorie besagt, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine dritte Welle innerhalb einer Impulswelle handelt. Diese fünfteilige Wellenstruktur würde für SOL auch kurzfristig höhere Preisziele in Aussicht stellen und dazu gehören natürlich auch 0,03 ETH.
Fazit
Um das Aufwärtspotenzial der SOL Coin akkurat bewerten zu können, erfordert es eine regelmäßige Überwachung wichtiger Preisniveaus und die Reaktion auf diese. Sowohl die Dynamik gegenüber ETH als auch dem US-Dollar spielt hier eine entscheidende Rolle.
Als Krypto-Bulle profitierst du in unserem Premium-Club nicht nur von zwei Updates pro Woche zu Bitcoin und Ethereum, sondern darüber hinaus von einem monatlichen umfangreichen Marktbericht, der Chartanalysen zu den 12 beliebtesten Kryptowährungen enthält. Dazu gehört auch die SOL Coin. Das neueste Exemplar gibt es für unsere Mitglieder übrigens seit dem heutigen 1.11. auf unserer Seite zu lesen.
Krypto-Analysebericht im November: Ist das die Phase vor der großen Euphorie?
Werde Premium-Mitglied auf Bitcoin-Bude und lese unsere Chartanalysen zu den 12 beliebtesten Kryptowährungen am Markt.
Folge Bitcoin-Bude auf:
Mit der Einführung des Staking Dashboards 1.1 hat Polkadot einen weiteren Schritt in Richtung eines benutzerfreundlicheren Ökosystems gemacht.
Ross Bulat, ein maßgeblicher Entwickler von Polkadot bei Parity Technologies, gab einen Vorgeschmack auf dieses Upgrade. Das überarbeitete Staking Dashboard bietet den Stakern der DOT Coin eine intuitivere und präzisere Übersicht über die Vorgänge im Ökosystem.

Ein Vorteil des Upgrades ist die Möglichkeit, die Aktivität der Validatoren im Polkadot-Netzwerk der letzten 14 Tage auf einen Blick zu erfassen. Dabei wird nicht nur das Aktivitätsniveau deutlich, sondern auch die Leistung der Validatoren im Vergleich zu anderen wichtigen Werten visualisiert.
Krypto-Analysebericht im November: Ist das die Phase vor der großen Euphorie?
Werde Premium-Mitglied auf Bitcoin-Bude und lese unsere Chartanalysen zu den 12 beliebtesten Kryptowährungen am Markt.
Das neu entwickelte Staking-Dashboard unterstützt zudem Light-Clients und ermöglicht eine asynchrone Synchronisation. Für potenzielle Staker der DOT Coin, die nach klaren Anhaltspunkten suchen, um ihre Vermögenswerte zu delegieren, bietet das Dashboard eine Rangliste, gemessen an der Leistung der einzelnen Validatoren im Netzwerk von Polkadot. Diese Rangliste unterteilt die Validatoren in die besten 25%, 50% und 75% ihrer Kategorie. Standardmäßig zeigt das Polkadot Staking Dashboard den Validierer mit der besten Leistung an.
Zusätzlich unterstützt MetaMask das neue Dashboard von ChainSafe. Ziel des neuen Dashboards ist es, die Beteiligung am Staking auf Polkadot durch Transparenz und Benutzerfreundlichkeit zu fördern.
Aktuell sind bei einer Staking-Rate von 49,64% DOT Coins im Gegenwert von rund 3 Milliarden US-Dollar im Proof of Stake Konsensmodell des Netzwerks hinterlegt. Dabei ist während des jüngsten Anstiegs beim Polkadot Kurs in den letzten 31 Tagen ebenfalls die Beteiligung am Staking um knapp 3,8% gestiegen.

Folge Bitcoin-Bude auf:
Ein neuer Monat ist angebrochen und das bedeutet für uns, dass wir einen frischen Blick auf 12 der beliebtesten Kryptowährungen werfen. Dieser Bericht ist besonders interessant, da der Krypto-Markt in den letzten Wochen einen merklich positiven Impuls erfahren hat. Damit ist der Fear & Greed Index zum ersten Mal seit Langem von einer neutralen in eine euphorische Stimmung gewechselt.

Im Kontext dieses bullischen Anlegersegments schauen wir uns an, welche Möglichkeiten die einzelnen Altcoins in den nächsten Wochen und Monaten besitzen. Stets auf der Suche nach lukrativen Einstiegsmöglichkeiten werden wir besprechen, welche Kryptowährung diesbezüglich besonders interessant werden könnte.
Vorab wollen wir uns allerdings anhand von Bitcoin (BTC) anschauen, welche Szenarien abseits eines neuen Bullenmarktes möglich sind. Uns stets den validen Gegenszenarien bewusst zu sein, sensibilisiert uns für das Risiko, dass nach wie vor in diesem Markt lauert. Doch ich denke, dass dies genug der Vorrede war. Schauen wir uns also an, was die Charts von Bitcoin, Ethereum und Co. uns offenbaren.
Inhalt:
Bitcoin (BTC)
Altcoins
– Ethereum (ETH)
– Ripple (XRP)
– Cardano (ADA)
– Solana (SOL)
– The Graph (GRT)
– Polygon (MATIC)
– Cosmos (ATOM)
– Arbitrum (ARB)
– Optimism (OP)
– Avalanche (AVAX)
– VeChain (VET)
Disclaimer: Alle hier entstellten Inhalte stellen keine Anlageberatung dar, sondern dienen lediglich der Wissensvermittlung. Der Autor dieser Analyse haftet nicht für Verluste, die entstehen können, wenn Kryptowährungen mit echtem Geld gehandelt werden.
Bitcoin (BTC)
Der Bitcoin Kurs hat den gesamten Krypto-Markt seit Mitte Oktober mit positiven Impulsen versorgt, womit sich der Monat Oktober einmal mehr die Bezeichnung „Uptober“ redlich verdient hat. Wenn wir uns die Preisperformance der führenden Kryptowährung seit dem 1. Oktober anschauen, dann sehen wir, dass der 30%ige Anstieg ebenfalls mit einem Anstieg im Volumen begleitet wurde.

Wir können sehen, dass sich der Volumenverlauf und die Preisaktionen im Einklang befinden. Man könnte daher sagen, dass diese Aufwärtsbewegung und ihre Echtheit von dem Volumen verifiziert wird. Diese grundlegende, aber elementare Erkenntnis sagt uns, dass wir diese Aufwärtsbewegung ernst nehmen sollten. Doch die entscheidende Frage lautet an dieser Stelle, ob das Volumen hoch genug ist, um eine größere Aufwärtsbewegung oder gar einen neuen Bullenmarkt loszutreten.
Wie es bereits in unserem Tutorial zu den Basics der Chartanalyse heißt:
Volumen ist allerdings auch relativ. Erst wenn wir Vergleiche haben, können wir einschätzen, ob es sich um ein moderates, erhöhtes oder niedriges Volumen handelt.
Wenn wir uns also den Bitcoin Kurs auf dem Wochen-Chart anschauen und Vergleiche zu der Volumenhöhe ziehen, dann sehen wir, dass hier bislang ein niedriger Anstieg vorliegt.

Tatsächlich lag letzte Woche ein sehr ähnliches Maß an Volumen vor wie damals im Juni. In jedem Fall liegt es noch deutlich unter den großen Volumenkerzen, die im ersten Quartal dieses Jahres die gesamte Aufwärtsbewegung vorangetrieben haben.
Natürlich ist es möglich, dass wir in den kommenden Wochen einen weiteren kontinuierlichen Anstieg im Volumen miterleben werden, allerdings ist es für den Anfang unserer Analyse wichtig, festzuhalten, was ist und nicht was sein könnte. Denn zoomen wir noch einmal an den Tages-Chart heran, um uns die Ähnlichkeiten zwischen der Preisbewegung im Juni und der aktuellen zu verdeutlichen, wäre auch schnell ein anderes Szenario denkbar, oder nicht?

Die Quintessenz an dieser Stelle lautet also, dass wir uns der Nachhaltigkeit der aktuellen Marktrallye noch nicht gewiss sein können. Entsprechend müssen wir offen für die verschiedenen Szenarien sein, die sich hier ergeben.
Auch wenn wir theoretisch die Impulswelle in der folgenden Abb. 4 erst mit dem Juli-Hoch enden lassen könnten, halte ich es für wahrscheinlicher, dass es sich an dieser Stelle bereits um die B-Welle eines Flats handelt. Für unsere Überlegungen macht es keinen Unterschied, allerdings wird diese Variante meine Argumentation verdeutlichen.

Die Frage lautet, ob das Reguläre Flat bereits das Ende der Korrektur war oder nur der Anfang. So könnte es beispielsweise auch erst die A-Welle eines größeren Flats oder einer Kombination sein. Sprechen wir also kurz darüber, was dafür oder dagegen spricht.
Das Reguläre Flat hat mit dem 0,382er Fibonacci-Level zwar ein valides, aber eher unübliches Level erreicht. Zumindest für eine zweite Welle, während es in einem ZigZag oder einer vierten Welle häufiger auftaucht. Auf der Gegenseite würden wir beispielsweise bei einem größeren Flat eine bearische Divergenz zwischen dem aktuellen Hoch und dem Ende der Impulswelle erwarten. Ganz so, wie es auch bei dem Juli-Hoch und dem Ende der Impulswelle der Fall war. Wie die Abb. 4 allerdings zeigt, steht der Bitcoin Kurs kurz davor, diese zumindest bei dem RSI-Indikator auszuhebeln.
Sollte dies geschehen, dann wird es für mich automatisch zum primären Szenario, dass es sich bei der letzten Aufwärtswelle um eine Impulswelle handelt. In diesem Fall würde ich vorrangig die folgenden zwei Szenarien voneinander unterscheiden.
Zum einen könnte diese Aufwärtsbewegung die Welle y eines Double Threes in einer größeren korrektiven Phase sein, bei der wir im Anschluss daran noch einmal einen größeren Abverkauf erwarten müssten.

Die Mindestanforderung in Form des 0,168er Extension-Levels hätte der Bitcoin Kurs bereits nahezu erreicht. Die grundsätzlich wahrscheinlichste Zielzone für eine y-Welle liegt allerdings zwischen dem 1er und 1,618er Extension-Levels und für den Bitcoin Kurs damit zwischen rund 43.200 $ und 61.100 $.
Hierbei handelt es sich allerdings nur um mein alternatives Szenario. Nach wie vor spreche ich einer abgeschlossenen Korrektur die größere Wahrscheinlichkeit zu. Warum habe ich bereits letzten Monat ausführlich unter anderem durch die folgende Abb. 6 erläutert.

Entsprechend würde sich der Bitcoin Kurs am Anfang einer dritten Welle in einer großen Impulswelle befinden. Diese würde den lang ersehnten Bullenmarkt beleben und die Korrektur der derzeitigen Bewegung gilt es abzuwarten, wenn hier noch Einstiege gesucht werden. Das setzt natürlich voraus, dass die Welle (2) hier tatsächlich bereits abgeschlossen ist.

In jedem Fall werden wir in unseren wöchentlichen Updates die Lage genau im Auge behalten und mögliche Einstiege besprechen, sobald es soweit ist. Doch für jetzt reicht uns diese primäre Annahme erst einmal, um die folgenden Altcoin Prognosen in den entsprechenden Kontext des Marktes einzubetten.
Der Altcoin-Markt
Da der Bitcoin Kurs schon fast einem Index für den gesamten Krypto-Markt gleicht, müssen wir nicht für jede einzelne Altcoin die verschiedenen Szenarien durchgehen, sondern können uns auf das aktuell jeweilige Primärszenario konzentrieren, welches unter der Prämisse vorliegt, dass der Bitcoin Kurs tatsächlich seinen Boden bereits ausgebildet hat. Denn sollte der Bitcoin Kurs seinen Boden bereits ausgeformt haben, ist das aufgrund der starken Korrelation zwischen den Kryptowährungen auch für die meisten Altcoins wahrscheinlich. Eventuelle Ausnahmen werde ich natürlich explizit ansprechen.
Ethereum (ETH)
Die langfristige Prognose für Ethereum haben wir im Marktbericht des letzten Monats ausführlich besprochen. Da es dazu keine neuen Updates gibt, wollen wir uns direkt dem mittelfristigen Trend der führenden Altcoin widmen. Das Primärszenario für den Ethereum Kurs sieht nach wie vor wie folgt aus:

Damit verweilt die wahrscheinlichste Zielzone für die aktuelle Aufwärtsbewegung zwischen 2.330 $ und 2.615 $, während sie innerhalb dieses Szenarios mindestens die 2.150 $ erreichen muss. Erst dann können wir davon ausgehen, dass die Welle (5) und damit die Welle ① abgeschlossen ist. Die korrektive Welle ② würden wir dann nutzen, um uns in den Markt einzukaufen.
In der Ethereum-Analyse vom 24.10. bin ich zudem bereits darauf eingegangen, dass es sich hier theoretisch auch um ein 1-2-Setup handeln könnte. Berücksichtigen wir allerdings die Zeiten, die Welle (1) und die Welle (2) gegenüber der Welle ① und Welle ② benötigt haben, macht das dieses 1-2-Setup unwahrscheinlich. Diese haben nämlich in ihrer Ausbildung deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als ihre Pendants des übergeordneten Wellengrades, was definitiv gegen diese Interpretation spricht.

Ripple (XRP)
Beim Ripple Kurs beobachten wir weiterhin ein äußerst interessantes Szenario, in dem wir ein Triangle in der Welle (IV) seines langfristigen Trends vermuten.

Dieses Szenario besitzt in meinen Augen eine Menge Charme, da es uns klare Invalidierungslevel zur Hand gibt. Insbesondere das in Abb. 9 eingezeichnete Invalidierungslevel bei 30,4 US-Cents schenkt uns eine klare Orientierung.
Zoomen wir etwas näher an das Triangle heran, sehen wir, dass der Ripple Kurs die erwartete Zielzone für die Welle e bereits berührt hat. Theoretisch könnte damit das Triangle und damit die Welle (IV) damit bereits abgeschlossen sein.

Das macht die XRP Coin tatsächlich zu einem äußerst interessanten Vermögenswert, dem eine signifikante Preisrallye bevorstehen könnte. Zudem besitzt die XRP Coin in diesem Szenario ein begrenztes Abwärtsrisiko (-46%), aber signifikantes Aufwärtspotenzial (1.300% oder sogar deutlich mehr).
Cardano (ADA)
Der Cardano Kurs bietet in meinen Augen ein sehr einfaches Setup, das uns alle Zeit der Welt bietet, um seine Entwicklung in Ruhe zu beobachten.
Nach wie vor untersuchen wir die Möglichkeit, eines großen 1,2-Setups bei der Altcoin. Mittlerweile hat der Cardano Kurs dafür das in der letzten Marktanalyse diskutierte Zeitfenster ausgereizt, sodass wir davon ausgehen sollten, dass die Welle II bereits abgeschlossen ist.

Wie ich allerdings ebenfalls erklärt habe, hat sich der Cardano Kurs von seinem letzten Tief in einer augenscheinlich dreiteiligen Bewegung aufwärtsbewegt. Sollte das zutreffen und die Welle II abgeschlossen sein, lässt das nur noch Raum für ein Leading Diagonal als erste Aufwärtsstruktur in einem neuen Trend. Ein Umstand, der zur Vorsicht mahnen sollte.

Sollte diese Einschätzung zutreffend sein, dann sollte die Welle 3 ihr Ende zwischen 38 und 40,6 US-Cents finden. Das ist ein sehr knapp bemessenes und damit spezifisches Preisfenster. Sollte der Cardano Kurs dieses also erreichen und im Anschluss daran eine weitere Gegenbewegung einschlagen, dann halte ich einen Zufall an dieser Stelle für höchst unwahrscheinlich, was uns nahezu absolute Gewissheit darüber geben würde, was sich hier bei der ADA Coin aktuell tut.
Solana (SOL)
In dem Analysebericht vom 1. Oktober habe ich Solana bereits als einen der kurzfristig interessantesten Vermögenswerte hervorgehoben. Der Grund dafür war ein mögliches 1,2-Setup, welches dem Solana Kurs kurzfristig einen Anstieg von 250% oder mehr in Aussicht stellt.
Seit der Veröffentlichung meiner Solana Prognose ist der Preis der SOL Coin um 66% gestiegen. Damit sollte ich also schon einmal mit der Aussage Recht behalten, dass diese Altcoin im Oktober einer der interessantesten ist.

Doch wird sich auch das 1,2-Setup und das Mindestkursziel von 90$ für die Welle ③ bewahrheiten?
Für mich bleibt es an dieser Stelle das Primärszenario, allerdings sollten Anleger hier Vorsicht walten lassen. Wie ich letzten Monat ebenfalls erwähnt habe, sollte die Rallye von einem signifikanten Anstieg im Volumen begleitet werden. Wie Abb. 13 zeigt, ist dieser Anstieg im Volumen bislang aber nur gering ausgefallen. Das liegt entweder daran, dass die Rallye noch in einer frühen Phase ist und wir in den nächsten Wochen bei weiterhin steigenden Preisen auch einen kontinuierlichen Anstieg im Volumen beobachten können, oder aber hier liegt etwas anderes vor.
Die erste Alternative, die bei dieser Kursstruktur ins Auge fällt, ist natürlich eine Leading Diagonal. Ein solches würde den Solana Kurs in Einklang mit meiner primären Annahme für den Ethereum Kurs setzen.

Dieses Szenario passt auch sehr gut und würde vor allem erklären, warum es hier noch zu keinem signifikanten Anstieg im Volumen gekommen ist. Des Weiteren befindet sich der Solana Kurs aktuell in einer signifikanten Widerstandszone, die in Abb. 14 blau hinterlegt ist. Wer also noch kein Engagement in SOL besitzt, sich aber eines wünscht, könnte hier auf das Leading Diagonal spekulieren, um in der Welle ② sich zu einem besseren Preis einzukaufen oder seine bereits vorhandene Position aufzustocken.
Genauere Einstiegsmöglichkeiten werden wir besprechen, sofern sich der aktuelle Preisanstieg abkühlt und sich eine entsprechende Gelegenheit ergibt.
The Graph (GRT)
Am 10. Oktober habe ich in einer öffentlichen The Graph Prognose erklärt, warum Anleger den GRT Token im Auge behalten sollten. Der Grund dafür war eine bullische Chartformation, die auf eine kurzfristige Preisrallye hindeutete. Seitdem ist der The Graph Kurs um 35% gestiegen und hat damit die Erwartungen erfüllt. Nun wollen wir uns allerdings anschauen, wie diese Bewegung in das größere Bild passt.
Für mich ist derzeit noch nicht eindeutig klar, ob die korrektive Phase des The Graph Kurses tatsächlich schon abgeschlossen ist oder nicht. Bislang können wir nur festhalten, dass sich der Preis weiterhin im Abwärtskanal bewegt und das Volumen auf einem geringen Niveau verweilt. Entsprechend könnte das im letzten Monat diskutierte Triple ZigZag noch nicht abgeschlossen sein.

Es wäre gut vorstellbar, dass der Preis von GRT noch einmal zurück auf rund 6,4 US-Cents stürzt, wenn der Ausbruch aus diesem Kanal nicht gelingen sollte.
Ich denke, dass hier ein weiterer Abverkauf wahrscheinlich scheint, doch gilt es das Szenario weiterhin zu beobachten. Aktuell bleibt in meinen Augen nicht viel anderes übrig. Ein Engagement werde ich unter den aktuellen Umständen in jedem Fall nicht suchen, bevor mehr Klarheit herrscht.
Polygon (MATIC)
Bereits letzten Monat habe ich davon gesprochen, dass MATIC seine korrektive Phase im mittelfristigen Trend aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht abgeschlossen hat und an dieser Einschätzung hat sich bislang noch nichts geändert.
Hier gilt es allerdings zwei mögliche Szenarien zu unterscheiden, die davon abhängig sind, ob sich die Korrektur als Double Three oder als ein Double ZigZag ausbildet. Für mich sieht es eher nach einem Double ZigZag aus, allerdings lässt sich das nicht mit Sicherheit sagen. Daher wollen wir einen kurzen Blick auf beide Varianten werfen.
Die erste Variante wäre das Double ZigZag. Laut diesem müsste der Polygon Kurs in den nächsten Wochen noch einmal ein tieferes Tief ausbilden, indem er sich in einer Motive Wave nach unten bewegt. Damit kommt entweder eine Impulswelle oder ein Ending Diagonal für diese Abwärtsbewegung in Frage.

Die Preiszone zwischen 37,5 und 45 US-Cents wäre dabei die wahrscheinlichste Zielzone für diese Bewegung.
Alternativ dazu könnte sich die Korrektur auch als ein Double Three ausbilden. Als ein solches müssten wir in der Welle Ⓨ entweder ein Flat oder ein Triangle erwarten, um diese Struktur abzuschließen.

Für ein Triangle wäre eine Umkehr im Bereich zwischen 71 und 78,6 US-Cents am wahrscheinlichsten, während es bei einem Anstieg über 89,2 US-Cents zusammen mit dem Double ZigZag invalidiert wird. Beziehungsweise gilt das streng genommen nur für das Double ZigZag, denn es könnte sich dann immer noch um ein expandierendes Triangle halten. Allerdings sind diese selten und ab dem Moment wäre ein Double Three mit einem Flat in der Welle Ⓨ definitiv zu favorisieren.
Entsprechend werden wir durch die aktuelle Aufwärtsbewegung bereits die ein oder andere Variante ausklammern können, was uns der wahren Antwort wieder einen guten Schritt näherbringen wird.
Cosmos (ATOM)
Für ATOM hat sich in den letzten 31 Tagen in meinen Augen rein gar nichts verändert. Nach wie vor gilt, dass hier das Expanded Flat in der vermeintlichen Welle (II) meiner Meinung nach viel Sinn ergibt. Mit dem 0,9er Retracement-Level wurde die vorige Aufwärtsbewegung derart stark korrigiert, dass es zwar nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich ist, dass die Welle (II) durch das Expanded Flat abgeschossen wurde. Viel wahrscheinlicher ist, dass es nur die Welle w in einem Double Three darstellt.

Welle x kann dabei bereits abgeschlossen sein oder sich ebenfalls als Flat ausbilden. Da eine X-Welle jede korrektive Form annehmen darf, wäre das hier erlaubt. Lediglich Welle y darf kein Flat mehr sein und müsste sich entsprechend als Triangle oder ZigZag ausbilden.
Ob die Welle x hier bereits abgeschlossen ist, lässt sich zur Zeit unmöglich sagen. Als Flat würde sie dem ATOM Kurs theoretisch jede Menge Aufwärtspotenzial zugestehen, da die Preisziele für ein Running Flat bei 12,45 $, für ein Reguläres Flat bei rund 20 $, und für ein expanded Flat vorrangig zwischen 30 $ und 38 $ liegen würden. Ein Expanded Flat ist die statistisch gesehen häufigste Form des Flats.

Wenn auch nicht kurzfristig, aber mittel- und langfristig, wäre es allerdings wesentlich positiver für den ATOM Kurs, wenn die Welle x, wie in Abb. 18 skizziert, bereits ihr Ende gefunden hätte. In dem Fall könnte sich ein mögliches ZigZag in der Welle y kurz vor seinem Ende befinden und uns die Möglichkeit schenken, einen Einstieg in ein grundsätzlich sehr interessantes Projekt zu suchen.
Arbitrum (ARB)
In der Marktanalyse zu Arbitrum vom 1. Oktober bin ich bereits darauf eingegangen, warum der langfristige Trend von ARB rein charttechnisch nicht einfach zu bewerten ist. Allerdings hat er uns das erste Anzeichen dafür geliefert, welches wir für eine bullische Sichtweise auf den Vermögenswert der führenden Layer-2-Chain von Ethereum benötigt haben. Der Arbitrum Kurs ist aktuell dabei, aus seinem abwärts gerichteten Kanal auszubrechen.

Damit liegt uns der erste Hinweis dafür vor, dass in einem bullischen Setup die Welle (II) abgeschlossen wurde. Die Impulsivität und der relative Anstieg im Volumen machen dabei Hoffnung, dass es sich hier um die ersten Teile einer noch nicht abgeschlossenen Impulswelle handelt.

Diese würde ARB in Einklang mit meinen Einschätzungen der führenden Kryptowährungen bringen und besitzt damit zweifelsohne seinen Charme. Sollte es hier zeitnah zu einer weiteren Aufwärtsbewegung kommen, welche diese vermeintliche Impulswelle abschließt, können wir uns schon bald über konkrete Einstiegspunkte in ARB unterhalten.
Abschließend ist zu der Abb. 21 anzumerken, dass die Welle (4) theoretisch bereits abgeschlossen sein könnte. Die nötige Korrekturtiefe ist bereits vorhanden. Die bisherige Aufwärtsstruktur ist allerdings noch nicht eindeutig einer Motive Wave zugeordnet, sodass wir es uns hier offen halten, ob diese Annahme tatsächlich zutreffend ist.
Optimism (OP)
Wer sich an meine Analyse der OP Coin vom 1. Oktober erinnert, der weiß, dass es sich hier um eine weit unterschätzte Altcoin handeln könnte. Die OP Coin von Optimism fliegt als ewiger Zweiter hinter Arbitrum und im Schatten des aufkeimenden Hypes rundum ZK-Rollups unter dem Radar der meisten Anleger. Eventuell aber völlig zu unrecht.
Wie bereits vor 31 Tagen argumentiert, hat die OP Coin eventuell bereits ihre Welle (II) ausgeformt, was die Suche nach Einstiegen für mich lukrativ macht. Die Welle (I) als potentielles Leading Diagonal würde zudem nahelegen, dass die Welle (III) ausgedehnt sein wird.

Die seit dem vermeintlichen Ende der Welle (II) erfolgte Aufwärtsstruktur sieht zudem ebenfalls schwer nach einem Leading Diagonal aus, welches unsere potentielle Welle ① in einem neuen Aufwärtstrend darstellt. Rund vor einem Monat habe ich allerdings daran gezweifelt, dass die korrektive Welle ② bereits am Ende war und ich sollte Recht behalten, denn es hat sich im Oktober ein erneutes Tief gebildet. Mit der Erreichung des 0,618er Retracement-Levels der Welle ① ist das Szenario für mich allerdings interessanter geworden.

Sich in diese Aufwärtsbewegung einzukaufen, ist für mich besonders interessant, da auch hier das Leading Diagonal auf eine ausgedehnte Welle ③ hindeutet. Liegt das Ende der Welle ②, wie in Abb. 23 antizipiert, tatsächlich vor, läge damit ihr Preisziel bei 3,68 $ oder deutlich darüber.

Umso interessanter wird dieses Setup, wenn wir uns vor Augen führen, dass hier erst die Welle I der Welle (III) in der Mache ist. Sollte die Welle (III) ebenfalls ausgedehnt ausfallen, wofür das potentielle Leading Diagonal als Welle (I) spricht, läge das erwartete Mindestkursziel bei 26,58 $.

Diese Prognose ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, denn in dem letzten Marktbericht habe ich bereits die Problematik der sehr begrenzten Charthistorie angesprochen, die zuverlässige Analysen schwierig gestaltet. Allerdings ist mir persönlich dieses Setup die Wette wert. Zumindest vorausgesetzt, dass sich der Markt in den kommenden Wochen so entwickelt, wie wir es in dem hier diskutierten bullischen Kontext erwarten würden. Sobald also ein paar weitere kleine Bestätigungspunkte auf dem Chart vorliegen, besprechen wir auch hier potentielle Einstiegsmöglichkeiten.
Avalanche (AVAX)
Ich habe es bereits in dem Bericht für Oktober geschrieben und wiederhole es gerne: Zur Zeit ist AVAX kein Vermögenswert, der mein Interesse auch nur im Mindesten erweckt. Entsprechend kurz können wir die Analyse der AVAX Coin halten.
Nach wie vor scheint die größere Korrektur noch kein Ende gefunden zu haben. In jedem Fall lässt der Avalanche Kurs in meinen Augen jegliches Zeichen von Stärke vermissen. Die einzige Möglichkeit, um den Avalanche Kurs in einen bullischen Kontext in Einklang mit dem restlichen Krypto-Markt zu setzen, wäre ein Triple-ZigZag.

Doch solange hier nicht ein deutliches Zeichen der Stärke zu erkennen ist, bleibt meine primäre Annahme, dass AVAX zurück auf rund 4,55 $ fallen wird. Entsprechend bleibt die Altcoin weiterhin ein Teil dieses Berichts, aber mehr als sie zu beobachten, ist in absehbarer Zukunft bei mir nicht geplant.
VeChain (VET)
Anfang Oktober habe ich von einem interessanten Szenario beim VeChain Kurs gesprochen. Laut diesem könnte sich die Welle (II) als Double Three ausbilden, wobei Welle y ein Triangle werden könnte. An dieser Stelle ist es zwar nach wie vor verfrüht, von einem solchen auszugehen, allerdings bleibt es vorerst das Szenario, dass ich weiterhin bei dieser Altcoin im Hinterkopf behalte.

In den letzten 30 Tagen hat sich der Preis zudem derart entwickelt, wie ich es auch erwartet habe. Um dem Triangle-Szenario mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, sollte der VeChain Kurs kurzfristig mindestens auf 2 US-Cents steigen.

Vorzugsweise erreicht er mit 2,3 US-Cents das 0,618er Retracement-Level der hier antizipierten Welle Ⓐ. Das wäre ein sehr typisches Niveau innerhalb der Teilwellen eines Triangles und damit ein starkes Indiz dafür, dass wir es hier tatsächlich mit einem solchen zu tun bekommen.
Invalidiert wird dieses Szenario, wenn der Preis von VET entweder unter 1,3 US-Cents fällt oder über 3,3 US-Cents steigt. Entsprechend beobachte ich diesen Vermögenswert weiter. Sollten sich die Dinge so entwickeln, wie hier antizipiert, dann könnte sich eine einmalige Investitionsmöglichkeit entwickeln. Doch vorerst stufe ich die Wahrscheinlichkeit hoffnungsvoll als moderat ein.
Damit sind wir auch zum Ende dieses Berichts gekommen. Umfassende Updates erwarten dich am 1.12. wieder, während wir dich natürlich mit unseren wöchentlichen Updates zu Bitcoin und Ethereum weiterhin auf dem Laufenden halten werden.
Am 18. Oktober 2023 schlug das Team von Floki Inu eine DAO-Initiative vor, die das Floki-Staking-Programm und einen Belohnungs-Token einführte. Das Vorhaben zielte auf die vielversprechende Billionen-Dollar-Tokenization-Branche ab und stieß auf reges Interesse in der Gemeinschaft der Meme-Coin.
Dieser Token mit dem Namen TokenFi (TOKEN) sollte laut dem Team von Floki Inu allerdings erst sieben Tage nach dem offiziellen Start an zentralen Krypto-Börsen notiert werden, mit denen man diesbezüglich in Kontakt stand. Laut den Machern hinter dem FLOKI Token sollen sich trotz des großen Interesses namhafter Krypto-Börsen alle an diese Sieben-Tage-Vereinbarung gehalten. Das heißt, alle bis auf eine. Bitget, die kleinste dieser Börsen, verstieß offensichtlich gegen diesen Konsens und das sollte fatale Folgen haben.
Erfahre in dieser brisanten News die Hintergründe zu dem holprigen Start eines neuen Tokens des Floki Inu Ökosystems und wie so viel schiefgehen konnte.
Der neue Token von Floki Inu wird dieser Krypto-Börse zum Verhängnis
Alles begann am 27. Oktober 2023. An diesem Tag gab die Krypto-Börse Bitget den Handel von TOKEN, ein an FLOKI gekoppelter Derivat-Token, frei. Das Problem dabei war, dass sie laut dem Team von Floki Inu damit gegen die besagte Vereinbarung verstoßen hatte, laut welcher die zentrale Krypto-Börse sieben Tage mit dem Listing hätte warten sollen.
Offensichtlich hielten Mitarbeiter von Bitget dies allerdings für einen guten Marketing-Stunt. Aufgrund des großen Interesses rundum diesen Schwester-Token von Floki Inu lag nahe, dass ein frühes Listing eine Menge Nutzer und Aktivität anziehen würde. Das wäre zumindest eine nachvollziehbare Erklärung dafür, warum sich die Krypto-Börse dazu entschied, den Token zum Handel frei zu geben, bevor dies überhaupt auf der Blockchain möglich war.
Der Plan schien aufzugehen, denn tatsächlich verzeichnete Bitget ein signifikantes Handelsvolumen. Allerdings gab es ein Problem. Da das Bitget-Listing von TOKEN 12 Minuten vor dem Listing auf dezentralen Krypto-Börsen seitens des Teams von Floki Inu geschah, mussten die Betreiber der Plattform den Preis des Tokens schätzen. Mangels Onchain-Preisdaten nahm Bitget jedoch eine viel zu konservative Schätzung des Eröffnungspreises vor, was zu einer erheblichen Unterbewertung führte.
Infolgedessen stieg der Preis an der Krypto-Börse um ein Vielfaches an. Schlimmer als das war der Umstand, dass es nach dem offiziellen Listing des Tokens seitens des Floki Inu Teams zu einer erheblichen Preisdifferenz zwischen Token-Preis auf Bitget und seinem Onchain-Wert führte.
Mit 0,0066 $ lag der Preis auf Bitget trotz des starken Anstiegs immer noch signifikant unter dem Onchain-Preis in Höhe von 0,021 $. Damit fand sich die übereifrige Krypto-Börse in einer pikanten Situation wieder. Offensichtlich nicht im Besitz der nötigen Token-Menge hätte die Krypto-Börse den Schwester-Token von Floki Inu auf dezentralen Krypto-Börsen kaufen müssen. Durch die Preisdiskrepanz wäre das aber mit einem signifikanten Verlust verbunden gewesen.
Bitget deutet Preismanipulation seitens des Teams von Floki Inu an
Zu einem Kauf auf dem offenen Markt nicht bereit oder in der Lage, haben die Betreiber von Bitget am 31. Oktober angekündigt, dass sie TOKEN aus ihrem Sortiment entfernen werden. In einer damit verbundenen Stellungnahme beschuldigten sie das Team von Floki Inu, nur eine sehr begrenzte Liquidität auf den dezentralen Börsen hinterlegt zu haben, was den Verdacht der Marktmanipulation nährte.
Bei weiteren Untersuchungen sollen zusätzliche Probleme aufgedeckt worden sein. Dazu gehörte laut der Stellungnahme der Krypto-Börse eine unklare Tokenomics und ein unbestimmter Zeitplan. Aus diesen Gründen habe Bitget TokenFi (TOKEN) aus dem Angebot der Börse entfernt und einen Rückkaufplan initiiert, wobei 1 TOKEN mit 0,00605002 USDT bewertet wird.
Weiter heißt es, dass die TOKEN-Bestände automatisch zum Rückkaufpreis in USDT getauscht werden. Dies soll laut der Stellungnahme von Bitget den Prozess vereinfachen. Doch die Wahrheit für diesen Schritt scheint eine ganz andere zu sein.
Die Krypto-Börse hat den Schwester-Token von Floki Inu nie besessen
Laut dem Team von Floki Inu hat Bitget eine gefälschte Version von TOKEN zum Handel freigeben. Trotz Warnungen seitens des Teams der Meme-Coin fuhr die Krypto-Börse mit der Notierung fort, was letzten Endes zu dem aktuellen Debakel geführt hat.
In der heute am 31.10. veröffentlichten Stellungnahme seitens des Teams von Floki Inu heißt es unter anderem:
Nicht nur, dass Bitget einen gefälschten Token gelistet hat, von dem sie behaupten, dass er mit Floki in Verbindung steht, entgegen unserer Aufforderung und bevor unser Token offiziell live ging, haben sie auch FALSCH mit zig Millionen Dollar an TOKEN-Volumen gehandelt, ohne irgendeinen Blockchain-Beweis dafür zu haben, dass sie auch nur eine einzige Einheit des tatsächlichen Tokens in einer ihrer Wallets haben, um den Kauf dieser Token durch die Nutzer auf ihrer Börse zu repräsentieren.
Das Team von Floki Inu vermutete (so wie viele andere Beobachter des Geschehens), dass Bitget auf einen starken Preiseinsturz von TOKEN spekulierte. Diese Fehleinschätzung kreierte schnell ein Defizit in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar für die Plattform.
Als das Team von Floki Inu versuchte, das Problem anzusprechen, soll Bitget ein produktives Gespräch abgelehnt haben. Letzten Endes gaben die Betreiber der Krypto-Börse allerdings zu, dass sie bis zu 1 Milliarde TOKEN benötigen, um den entstandenen Fehlbetrag zu decken. Dies entspricht 10% des Angebots der Altcoin, was einem Gegenwert von rund 20 Millionen US-Dollar entspricht.
Dadurch ist deutlich geworden, dass Bitget große Käufe von TOKEN ermöglicht hatte, ohne über die notwendigen Reserven dafür zu verfügen. Ein Umstand, der gleichzeitig zu einer künstlichen Unterdrückung des eigentlich Token-Preises führte.
Die Verhandlungen zwischen dem Team von Floki Inu und Bitget scheiterte scheinbar an den Forderungen der Krypto-Börse. Während das Team von Floki Inu für einen solchen Deal ein Premium berechnete (was üblich ist), soll Bitget nach einem 90%igen Rabatt gefragt haben. Trotz umfangreicher Warnungen soll Bitget auf diesen hohen Preisnachlass für ein OTC-Geschäft bestanden haben. Eine Entscheidung, die beim Team von Floki Inu auf Skepsis stieß.
Erst als Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen soll Bitget eilig das „Delisting“ von TOKEN angekündigt haben. Ein Vermögenswert, zu dessen Notierung sie scheinbar nie berechtigt waren.
Ist Bitget eine weitere Krypto-Börse, die Grund zur Sorge gibt?
Das Team von Floki Inu äußerte sich besorgt über die allgemeine Zahlungsfähigkeit von Bitget. In ihrer Stellungnahme forderten sie die Krypto-Börse auf, verifizierbare Wallet-Links zur Verfügung zu stellen, um ihre Bestände an TOKEN und FLOKI nachzuweisen.
Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass Bitget hier zweifelhafte Geschäftspraktiken an den Tag gelegt hat, liegt natürlich der Verdacht nahe, dass TOKEN nicht der einzige Vermögenswert ist, bei dem so vorgegangen wurde. Das wiederum lässt Zweifel aufkommen, ob die Krypto-Börse die nötigen Reserven besitzt, um seine Nutzer in Zeiten steigender Kurse tatsächlich auszahlen zu können.
Was hier ein Marketing-Stunt darstellen sollte, führte für Bitget zu einem großen Image-Schaden. Eventuell hat der Vorfall sogar noch größere Abgründe aufgedeckt. Entsprechend kann ich Nutzern der Plattform nur zu großer Vorsicht raten.