In der heutigen Ausgabe wollen wir uns über dezentrale Krypto-Börsen unterhalten und wie wir sie anhand von Onchain-Daten bewerten können. Warum DEXes für dich von Bedeutung sein sollten? Seit 2020…
Willkommen zu der Donnerstagsanalyse der KW 42, in der wir sowohl Bitcoin (BTC) als auch Ethereum (ETH) besprechen. Heute gehen wir auf den aktuellen Anstieg im Krypto-Markt ein und was…
Polygon stieß in der ApeCoin-Community auf Unmut, als der Vorschlag unterbreitet wurde, ein Layer-2-Netzwerk für Yuga-Produkte zu entwickeln. Was daran den Unmut erwecken könnte? Polygon verlangt 200.000 US-Dollar pro Jahr für diese Dienstleistung. Weitere brisante Details zu der Situation der Premium-Marke für NFTs folgen in diesem Artikel.
• Polygon hat der Gemeinschaft von ApeCoin den Vorschlag unterbreitet, ein spezielles L2-Netzwerk für Yuga-Produkte zu entwickeln. Der dafür verlange Preis hat allerdings große Kritik für Polygon ausgelöst.
• ApeCoin und Yuga Labs sehen sich mit einem anhaltenden Rückgang im Interesse an NFTs konfrontiert. Der APE-Token hat seit Februar erheblich an Wert verloren, und die Mindestpreise für bekannte Yuga-NFT-Kollektionen sind drastisch gesunken. Die Umstände machen eine Restrukturierung notwendig.
Polygon sieht sich mit einem schweren Verkaufsgespräch konfrontiert
Sandeep Nailwal, Mitbegründer von Polygon Labs, veröffentlichte am 11. Oktober den Vorschlag im Governance-Forum von ApeCoin. Dabei schlug er eine Ethereum Layer 2 (L2) vor, die auf dem Chain Development Kit von Polygon basiert. Nailwal betonte, dass das Projekt „das Wachstum und die Entwicklung des ApeCoin-Ökosystems beschleunigen“ würde.

Der Vorschlag wies darauf hin, dass Yuga Labs die DAO im vergangenen Mai aufgefordert hatte, die Migration auf eine eigene Chain in Betracht zu ziehen. Das Ziel war es, nach der verheerenden NFT-Prägung für Otherdeed die Transaktionsgebühren auf dem Ethereum-Hauptnetzwerk zu reduzieren, während es sich bei Yuga Labs um das NFT-Studio hinter den Projekten, die von der ApeCoin DAO verwaltet werden, handelt.
Während die Mehrheit der ApeCoin-Community-Mitglieder zustimmte, dass die Implementierung einer L2 dem Projekt zugutekommen würde, gab es auch viele Bedenken hinsichtlich des geforderten Preises von 200.000 US-Dollar pro Jahr von Polygon für den Aufbau und die Wartung der Chain. Anderen Netzwerke wie das von AVAX, Arbitrum oder Optimism bieten diesbezüglich immerhin günstigere Dienstleistungen an.
Auch andere Stimmen, wie beispielsweise die von Bradley Zastrow von Dash, meldeten sich diesbezüglich zu Wort. Er gab zum Beispiel zu bedenken, dass die wirtschaftlichen Aspekte dieses Vorschlags nur Polygon in die Tasche spielen, während der Wert, den APE für das Polygon-Ökosystem mit sich bringt, unberücksichtigt bleibt.
Sandeep Nailwal erklärte hingegen, dass die geschätzten jährlichen Kosten von 200.000 US-Dollar an einen „Umsetzungspartner“ gehen würden, welchen die DAO von ApeCoin auswählen würde. Igor Mandrigin, Mitbegründer von Gateway, einem Implementierungspartner von Polygon, beteiligte sich an der Diskussion und merkte an, dass die Leistung der vorgeschlagenen Chain mit Polygon ZkEVM konkurrieren würde.
Apecoin und Yuga Labs in Schwierigkeiten
Die Debatte über die mögliche Zukunft des Projektes findet in einer Zeit statt, in der Yuga Labs und ApeCoin mit dem anhaltenden NFT-Abwärtstrend zu kämpfen haben. Der APE-Token ist seit Anfang Februar um 82% eingebrochen. Die Mindestpreise für die Top-Yuga-NFT-Sammlungen, wie Bored Ape Yacht Club, Mutant Ape Yacht Club und Otherdeed, sind um mehr als 90% von ihren jeweiligen Höchstständen gesunken.
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Am 6. Oktober kündigte Yuga Labs an, mehrere Positionen abzubauen und sich verstärkt auf sein Metaverse-Projekt Otherside zu konzentrieren. Damit steuert das NFT-Studio auf eine umfassende Restrukturierung zu.
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Die Ethereum Prognose des globalen Bankengiganten Standard Chartered klingt für viele Anleger äußerst vielversprechend. Sie spricht Ether (ETH), der nativen Kryptowährung der Ethereum-Blockchain, eine Wertsteigerung auf 8.000 US-Dollar innerhalb der nächsten zwei Jahre zu.
Diese optimistische Einschätzung gründet sich auf der wachsenden Bedeutung von Ethereum im Bereich von Smart Contracts, digitalen Spielen und der Tokenisierung herkömmlicher Vermögenswerte. Geoff Kendrick, Leiter der Devisenforschung bei StanChart, deutet zudem auf eine langfristige strukturelle Bewertung von 26.000 bis 35.000 US-Dollar bis 2040 hin, gestützt durch aufkommende praktische Anwendungsfälle. Doch bis dahin hat der Ethereum Kurs noch einen weiten Weg vor sich, der aktuell bei 1.560 US-Dollar kursiert und damit in den letzten 24 Stunden weitere 5% abgegeben musste.
Nicht alle teilen diese bullische Ethereum Prognose
Trotz dieser optimistischen Ethereum Prognose von Standard Chartered gibt es in der Branche auch vorsichtigere Stimmen in Bezug auf den Vermögenswert ETH. Insbesondere nach dem Shanghai-Upgrade im April verzeichnete das Ethereum-Netzwerk einen Rückgang der täglichen Transaktionen um 12%, wie von JPMorgan Chase berichtet wurde. Die Analysten der Bank, angeführt von Nikolaos Panigirtzoglou, äußerten Bedenken hinsichtlich der abnehmenden Netzwerkaktivität der Plattform.
Die Anzahl der täglich aktiven Adressen soll ebenfalls um 20% zurückgegangen sein. Zudem verzeichnete das im Ethereum-Netzwerk gesperrte Gesamtvolumen einen Rückgang um 8%. Die Einführung von neun Ether-Futures-ETFs zeigte ebenfalls eine schwache Performance, was die Analysten von K33 Research dazu bewegte, eine Rückkehr zu Bitcoin (BTC) zu empfehlen.
Wir merken also, dass sich nicht alle Analysten mit ihrer Ethereum Prognose aktuell zu weit aus dem Fenster lehnen möchten. Ethereum sieht sich wie die meisten Kryptowährungen im derzeitigen Markt mit Herausforderungen konfrontiert. In Zeiten wie diesen wird BTC noch als der am risikoärmste Vermögenswert am Krypto-Markt wahrgenommen und als Nebeneffekt steigt die Marktdominanz von Bitcoin unaufhaltsam an.
Die Bitcoin-Dominanz bemisst aktuell 50,83% und nähert sich damit seinem Hoch aus Ende Juni. Doch ist das wirklich ein Grund, um an Ethereum zu zweifeln, oder vielmehr der natürliche Kreislauf der Liquidität am Markt der Kryptowährungen?
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Das Blockchain-Gaming-Unternehmen Immutable hat eine Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS) geschlossen, um Infrastrukturlösungen für die Krypto-Gaming-Branche zu entwickeln. Dies ermöglicht Entwicklern eine einfachere Einführung und Skalierung ihrer Blockchain-Spiele.
Genauer gesagt, ist Immutable dem ISV Accelerate Program von AWS beigetreten. Hierbei handelt es sich um ein Programm für Unternehmen, die AWS-Dienste in ihren Produkten nutzen. Dadurch können Entwickler, welche die Ethereum-kompatible Immutable X-Blockchain verwenden, nun am AWS Activate-Programm teilnehmen. Dieses bietet technischen Support, bis zu 100.000 US-Dollar an AWS-Guthaben und weitere Ressourcen.
Jason Suen, Chief Commercial Officer von Immutable, erklärte die Vorteile dieser Partnerschaft in einer Erklärung wie folgt:
Mit der Teilnahme an den Programmen AWS ISV Accelerate und AWS Activate sind wir in der Lage, unserem großen Netzwerk von Spieleentwicklern eine schlüsselfertige Lösung für die schnelle Erstellung und Skalierung von Web3-Spielen zu bieten.
Amazons und Immutable Xs Rolle im Bereich der Krypto-Games
John Kearney, der Leiter von AWS Startups, nannte Gaming einer der am schnellsten wachsenden Teilbereiche der Blockchain-Branche. Er gab allerdings nicht preis, wie viele Krypto-Unternehmen Teil des AWS ISV Accelerate-Programms sind. Was er allerdings betonte, ist, dass viele Studios derzeit untersuchen, wie sie Krypto-Technologie in ihre Spiele integrieren können, und dass er gespannt darauf ist, herauszufinden, was die Zukunft für Krypto-Gaming bereithält. Er erklärte zudem, dass AWS auch mit der Blockchain Game Alliance zusammenarbeitet.
AWS bietet Cloud-Computing-Plattformen und Datenspeicherdienste an. Im Spielesektor stellt es Cloud-Gaming-Dienste, Spieleserver, Spielesicherheitsdienste, Spielanalyse, künstliche Intelligenz für Videospiele und Angebote für maschinelles Lernen zur Verfügung, um nur einige der dortigen Dienstleistungen zu nennen.
Immutable ist jedoch nicht das einzige Blockchain-Unternehmen, das mit AWS zusammenarbeitet. Im Januar gab Avalanche bekannt, dass es dem AWS Partner Network und AWS Activate beigetreten ist und die Bereitstellung von Avalanche-Subnetzen als Service über den AWS-Marktplatz anbietet.
Lies diesbezüglich auch: Metaverse Crypto: Ist Avalanche hierfür die “Killer App”?
Immutable X und das kommende Immutable zkEVM sind beides Ethereum-Skalierungsnetzwerke und unterstützen Krypto-Spiele wie die Immutable-eigenen Gods Unchained und Guild of Guardians, sowie Illuvium, MetalCore und Cross the Ages.


