In Erwartung an das Bitcoin-Halving im kommenden Jahr suchen Bitcoin-Miner nach Strategien zur Diversifizierung ihrer Geschäftsmodelle, um der Volatilität digitaler Vermögenswerte entgegenzuwirken.
Anthony Power, Analyst bei Compass Mining, hat festgestellt, dass einige Bitcoin-Miner in Erwägung ziehen, einen Teil ihrer Operationen in den Betrieb von Rechenzentren umzuleiten. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, den wachsenden Markt der künstlichen Intelligenz anzusprechen, der eine steigende Nachfrage nach GPU-Rechenleistung verzeichnet. Nicht nur das, ihm wird zudem ein starker Wachstum für die kommenden Jahre zugesprochen.
Der globale GPU-as-a-Service-Markt hatte im Jahr 2022 einen Wert von rund 2,31 Milliarden US-Dollar und wird bis 2030 voraussichtlich auf rund 28,7 Milliarden US-Dollar anwachsen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von rund 28,78% zwischen 2023 und 2030.

Die Betreiber erkennen an, dass sie in Regionen mit kostengünstiger Energie, in denen sie Bitcoin schürfen, alternative Einnahmequellen benötigen, die nicht vom Bitcoin-Kurs abhängig sind. Diese Bitcoin-Mining-Betriebe verfügen bereits über die grundlegende Infrastruktur effizienter Rechenzentren, einschließlich Kühlsystemen, Sicherheitsvorkehrungen und Zugang zu günstiger Energie.
Die jüngsten Daten zeigen, dass die Hash-Rate des Bitcoin-Minings ein neues Allzeithoch erreicht hat, was das Netzwerk dazu veranlasst hat, die Difficulty zu erhöhen.
Die durchschnittlichen Stromkosten für das Schürfen eines einzigen Bitcoins steigen dadurch in einigen Regionen, was die Gewinnspannen weiter beeinträchtigt.
Bitcoin-Miner und -Kurs könnten stürmischen Zeiten entgegensehen
Miner bereiten sich auch auf das bevorstehende Bitcoin-Halving vor, das voraussichtlich im April nächsten Jahres stattfinden wird und die Blockprämien von 6,25 BTC pro Block auf 3,125 BTC pro Block reduzieren wird.
Dieser Gegenwind könnte das Vertrauen der Anleger in die Bewertung von Bitcoin-Mining-Aktien beeinträchtigen. Die Aktienkurse großer Mining-Betreiber wie Marathon Digital und Riot Platforms sind seit Mitte Juli stark gefallen.
Der Valkyrie Bitcoin Miners ETF, der ein Engagement in der Bitcoin-Mining-Branche bietet, verzeichnete seit Anfang des Monats einen Rückgang um 23%. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass diese Verluste nach mehreren Monaten kontinuierlicher Gewinne in der ersten Jahreshälfte aufgetreten sind. Doch nach einem spontanen Blick auf den Chart des ETFs, der unter dem Ticker WGMI gehandelt wird, bin ich mir ziemlich sicher, dass in den nächsten Monaten auch die restlichen Kursgewinne aller Wahrscheinlichkeit nach eingebüßt werden.
Berücksichtigen wir die starke Korrelation zwischen Bitcoin-Mining-Aktien und dem Bitcoin-Kurs, lässt das natürlich berechtigte Zweifel darüber offen, ob der Preis von BTC tatsächlich bereits sein Tief ausgebildet hat oder nicht. Zumindest mahnt es Anleger zur Vorsicht.

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Es gibt also einige Faktoren, die Bitcoin-Miner offensichtlich zurecht dazu veranlassen, stabilisierende Einnahmequellen zu implementieren, um für eine länger andauernde Durststrecke gewappnet zu sein. Dabei ist ein Trend zu erkennen, der Bitcoin-Miner dazu veranlasst, ihre Hash-Rate und Energiekosten abzusichern, indem sie langfristige Energieverträge abschließen und Energiestrategien entwickeln, um den optimalen Abbauzeitpunkt und -ort zu bestimmen. Einige nordamerikanische Miner verlagern beispielsweise ihren Standort nach Island und Schweden, wo Wasserkraft und geothermische Energie reichlich vorhanden sind.
Folge Bitcoin-Bude auf:
Unbeanspruchte ARB-Token im Wert von 56 Millionen US-Dollar wurden an die DAO von Arbitrum zurückgegeben. Da dürften sich der ein oder andere zukünftig sicherlich drüber ärgern. Zumindest, wenn sie es jemals mitbekommen sollten. Doch des einen Verlusts ist des anderen Gewinn.
Die DAO von Arbitrum wird reichlich beschenkt
Am 25. September übertrug die Arbitrum-Foundation unbeanspruchte ARB-Token im Wert von 56,5 Millionen US-Dollar, die aus dem Token-Airdrop des Layer-2-Netzwerks im März übrig geblieben waren.
ARB ist der Governance-Token von Arbitrum, der führenden Skalierungslösung von Ethereum mit einem verwalteten Vermögen (TVL) in Höhe von 5,6 Milliarden US-Dollar.
Frühzeitige Nutzer des Netzwerks, die für den Airdrop berechtigt waren, hätten ihre Token nahezu kostenlos beanspruchen können. Nun werden die unbeanspruchten Token zurück zur Arbitrum-DAO gehen. So ließ es zumindest die Arbitrum Foundation verlauten, die zusammen mit dem Airdrop gegründet wurde und die Organisation ist, die das Arbitrum-Ökosystem betreut.
Warum haben berechtige Nutzer ihre ARB-Token nicht beansprucht?
Die 56,5 Millionen US-Dollar an unbeanspruchten Token sind bemerkenswert – vor allem, da immer mehr Akteure viel Zeit und Geld investieren, um alle möglichen Airdrops zu farmen. Dies ist auch ein lukratives Geschäft, da bei dem ein oder anderen Airdrop oft fünfstellige Summen verschenkt werden. Umso bemerkenswerte ist nun die Tatsache, dass eine so große Menge von geschenkten Token auf der Strecke blieb.
Wahrscheinlich wissen viele Menschen einfach nicht, dass sie ARB-Token beanspruchen können. Viel zu wenige setzen sich nämlich in der Tiefe mit dezentralen Finanzen auseinander und agieren kaum abseits ihrer zentralen Krypto-Börsen mit Kryptowährungen. Wenn du das aber ändern möchtest, kannst du jetzt unserem DeFi-Degen-Club beitreten und Schritt für Schritt alles von der Pike auf lernen.
Es ist natürlich auch gut möglich, dass einige Airdrop-Farmer den Überblick über die privaten Schlüssel ihrer vielen Wallets verloren haben.
Was passiert nun mit den übrig gebliebenen ARB-Token?
Wir wissen zwar, dass die übrig gebliebenen ARB-Token an die DAO gehen, doch was mit ihnen dort geschehen soll, ist noch nicht bekannt. Doch im Bereich von Krypto sind Spekulationen darüber nie weit.
So spekulieren einige in den sozialen Medien, dass die DAO diese ARB-Token möglicherweise an Teilnehmer einer Wachstumsinitiative namens Odyssey verteilen könnte, welche die Stiftung letzte Woche wieder eingeführt hat. Das Programm war so beliebt, dass Netzwerküberlastungen das Arbitrum-Team veranlassten, es zu pausieren, als die Odyssey im Sommer 2022 erstmals startete.
Die Arbitrum DAO hat bereits zugestimmt, ein neues Anreizprogramm zur Förderung des Ökosystems zu unterstützen. Der ARB-Airdrop bleibt zudem bislang der größte in der Krypto-Geschichte, bei dem zum damaligen Zeitpunkt Token im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar verteilt wurden.
Willkommen zu der Montagsanalyse der KW 39, in der wir sowohl Bitcoin (BTC) als auch Ethereum (ETH) besprechen. Inhalt: Bitcoin-Analyse Ethereum-Analyse Alle hier entstellten Inhalte stellen keine Anlageberatung dar, sondern…
Eine Krypto-Wallet ist im Raum der dezentralen Finanzen (DeFi) das, was die Geldbörse in einem Einkaufszentrum ist. Ohne sie kannst du das Einkaufszentrum zwar betreten und dir alles anschauen, aber…
Vitalik Buterin warnt davor, dass die Entwicklung der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) nicht die erhoffte Richtung eingeschlagen hat. Der Mitbegründer von Ethereum (ETH) betonte in einem aktuellen Interview mit CNBC, dass CBDCs im Wesentlichen zu „Frontends“ für das konventionelle Bankensystem geworden sind.
Vor fünf Jahren hegte er, so gab er im Interview zu, wohl etwas mehr Hoffnung in Bezug auf den CBDC-Bereich. Vermutlich dadurch bedingt, dass es viele Menschen gab, die sich für Lösungen einsetzten, die blockchainfreundlich sind und tatsächliche Transparenz, Verifizierbarkeit sowie ein gewisses Maß an Privatsphäre bieten wollten.
Doch mit der Reife jedes einzelnen dieser Projekte scheint ihre ursprüngliche Vision zu verblassen. Die Systeme, die entstehen, sind letzten Endes nicht viel besser als die bereits bestehenden Zahlungssysteme. Sie dienen letztlich lediglich als unterschiedliche Benutzeroberflächen für das existierende Bankensystem.
Mehr Überwachung, weniger Privatsphäre
Buterin betont, dass CBDCs höchstwahrscheinlich keine privaten digitalen Vermögenswerte sein werden. Stattdessen ermöglichen sie es der Regierung und Unternehmen, die finanziellen Transaktionen der Nutzer zu überwachen. Letztlich sind sie noch weniger privat und brechen im Grunde sämtliche bestehenden Barrieren, sowohl gegenüber Unternehmen als auch gegenüber der Regierung, gleichzeitig.
Mit bestehenden Barrieren dürften die Schutzmechanismen oder Barrieren gemeint sein, die normalerweise die Privatsphäre von Finanztransaktionen gewährleisten. In diesem Kontext könnten es beispielsweise Mechanismen zur Anonymisierung von Transaktionen oder Datenschutzrichtlinien sein, die durch die Einführung von CBDCs möglicherweise beeinträchtigt werden könnten.
Der ehemalige Milliardär argumentiert weiterhin, dass Ethereum sich gegen staatliche Eingriffe besser behaupten könnte, insbesondere jetzt, da das führende Smart-Contract-Protokoll einen Proof-of-Stake-Konsensmechanismus verwendet. Im Vergleich zu Proof-of-Work ist Proof-of-Stake leichter zu anonymisieren und schwerer abzuschalten. Proof-of-Work erfordert riesige Mengen an physischer Ausrüstung und verbraucht enorme Mengen an Strom. Um solche Dinge aufzuspüren, so merkt Vitalik an, können beispielsweise die Drogenbekämpfungsbehörden auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen.
Doch fairerweise muss ich an dieser Stelle anmerken, dass auch Ethereum aktuell nicht so unantastbar ist, wie es eventuell hier klingen mag. Ethereum hat ebenfalls mit einigen Aspekten zu kämpfen, die das Netzwerk in eine zentralisierte Richtung drängen und damit leichter angreifbar machen. Unter anderem spreche ich damit die zunehmende Zentralisierung von Nodes an.
Gegenwärtig laufen ein beträchtlicher Teil der knapp 6.000 aktiven Ethereum-Nodes auf zentralisierten Webanbietern wie Amazon Web Services. Mit zukünftigen Meilensteinen auf der Roadmap von Ethereum soll dieses Problem allerdings angegangen werden. Vitalik’s Vision lautet in dieser Hinsicht, dass vollständig verifizierte Ethereum-Nodes in der Zukunft auf so simplen Geräten wie einem Smartphone laufen können.
Ethereums Weg zur Dezentralisierung: Vitalik Buterins Lösung für die Node-Zentralisierung
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In der aufstrebenden Welt der Social Finance (SocialFi) hat sich mit Post.Tech ein vielversprechender Mitspieler etabliert. Einer, der ein beeindruckendes Wachstum in seiner ersten Woche verzeichnet.
Mit einem Handelsvolumen von 6,8 Millionen US-Dollar innerhalb der letzten anderthalb Tage und einem beeindruckenden Nutzeranstieg von 733 auf über 42.600 seit dem 16. September zieht die Plattform die Aufmerksamkeit der Krypto-Gemeinschaft auf sich.

Optisch erinnert Post.Tech an die beliebte Plattform Twitter. Das schlichte und benutzerfreundliche Design erfreut sich großer Beliebtheit und scheint eine breite Nutzerbasis anzusprechen.

Um sich ein Profil anzulegen, benötigt es derzeit allerdings einen Referral-Code, doch keine Sorge, denn die ersten 6 Leser können einen der folgenden Codes nutzen (jeder ist nur einmal nutzbar):
- pt-v8zsdgibll
- pt-exzu3bf631
- pt-udymsjkgp5
- pt-6qjjgwmmom
- pt-siemp7lgqs
- pt-dug6yq3prm
Erwähnenswert ist an dieser Stelle allerdings auch, dass Nutzer sich aktuell für einen Airdrop qualifizieren können, in dem sie verschiedenen Aktivitäten nachgehen.
Hinsichtlich der technischen Infrastruktur hat sich Post.Tech für Arbitrum entschieden, den führenden Layer-2 von Ethereum zu nutzen. Im Vergleich dazu setzt friend.tech auf die kürzlich gestartete Base-Chain von Coinbase. Dabei ist zu vermerken, dass die Aktivität bei friend.tech von einem Rekordwert von 21 Transaktionen pro Sekunde (TPS) am 14. September leicht zurückgegangen ist.
Ist Post.Tech das bessere Friend.Tech oder nur eine billige Kopie?
Im Gegensatz zu vergleichbaren Plattformen wie Friend.Tech zeichnet sich Post.Tech durch eine einzigartige Handelsgebührenstruktur aus. Hier werden die Gebühren gleichmäßig zwischen den Erstellern von Inhalten und den Inhabern verteilt, anstatt ausschließlich der Plattform zuzufallen. Diese Besonderheit ermöglicht es den Nutzern, Ethereum (ETH) zu verdienen, indem sie Anteile kaufen, verkaufen und handeln, Inhalte erstellen und durch vielfältige Aktivitäten Punkte sammeln.

Damit erhält die Erfolgsgeschichte Friend.Tech scheinbar erstmals einen ernstzunehmenden Konkurrenten in seiner Nische. Ein interessantes Merkmal ist in dieser Hinsicht, dass die Nutzer-Wallets auf Friend.Tech den ersten Nettoabfluss von ETH seit 20 Tagen verzeichneten.

Dies könnte darauf hindeuten, dass die Nutzer von friend.tech sich zunehmend für die Möglichkeiten interessieren, die Post.Tech bietet. Oftmals reicht es schon aus, wenn ein Mitbewerber einen entscheidenden Aspekt aufweist, der dem First Mover einer Nische fehlt, um dessen Position als Platzhirsch ins Wanken zu bringen.
Mit einem vielversprechenden Start und einem klaren Fokus auf die Interessen der Nutzer könnte die Plattform das Potenzial besitzen, eine bedeutende Rolle im Social Finance Sektor einzunehmen. Da zwischen Friend.Tech mit einem kumulierten Handelsvolumen i.H.v. 255 Millionen US-Dollar von 230.000 Händlern und dem Newcomer Post.Tech aktuell noch Welten liegen, bleibt es allerdings abzuwarten, wie sich Post.Tech in der dynamischen Welt der SocialFi weiterentwickeln wird.
Der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Anwendungen verspricht in jedem Fall, spannende Entwicklungen in diesem aufstrebenden Bereich der Krypto-Welt zu bieten.

