Im Ethereum-Ökosystem tobt seit geraumer Zeit ein großer Wettstreit der Layer-2s (L2s) und kürzlich rückt Starknet dabei immer stärker ins Rampenlicht. Diese Woche rangiert es, gemessen an dem Transaktionsvolumen, konstant unter den drei aktivsten L2s.
Laut der Daten-Seite L2BEAT erreichte Starknet am 3. September eine Rekord-Durchsatzrate von 9,01 Transaktionen pro Sekunde (TPS). Da wundert es auch nicht, dass Starknet in den letzten sieben Tagen unter den Top fünf Ethereum-Protokollen rangiert, die in dieser Zeitspanne am meisten Ether (ETH) verbrannt haben.

Laut der Webseite Ultra Sound Money fielen den dortigen Aktivitäten 402,73 ETH zum Opfer. Damit positioniert sich Starknet sogar noch vor seinem direkten Konkurrenten zkSync Era.
Starknet-Token STRK befeuert die Aktivität der L2
Die Aktivität auf Starknet nahm zu, nachdem Braavos, ein Anbieter von Starknet-Wallets, letzte Woche einen Artikel veröffentlichte, in dem enthüllt wurde, dass die lang erwartete STRK Coin von Starknet bald öffentlich verfügbar sein wird.

Kurz darauf löschte der Anbieter die Nachricht von seinem Twitter-Profil, doch es war bereits zu spät gewesen. Die Nachricht verbreitete sich so schnell wie ein Buschfeuer, nachdem Social-Media-Nutzer Screenshots des vorab veröffentlichten Braavos-Posts mit dem Titel „Warum sich STRK von anderen Tokens unterscheiden wird“ teilten.
Der Wettlauf der L2s auf Ethereum
Starknets steigende Aktivität kommt zu einer Zeit, in der der Wettbewerb unter den L2s auf Ethereum unbarmherzig zunimmt.
Während Arbitrum und Optimism 2022 die L2-Aktivität eindeutig dominierten, startete zkSync Era im März dieses Jahres das erste zkEVM – ein Ethereum-kompatibles Rollup, gesichert durch Zero-Knowledge Proofs. Im selben Monat folgte Polygon zkEVM, gefolgt von Linea von Consensys im letzten Monat.
zkSync Era hat sich als die aktivste L2 mit 29,1 Millionen verarbeiteten Transaktionen in den letzten 30 Tagen herauskristallisiert und rückt mit diesem Wert nahe an den von dem Ethereum-Mainnet heran, das im gleichen Zeitraum 30,6 Millionen Transaktionen verarbeitete. Era rangiert unter den L2s auch als weitabgeschlagener Dritter mit einem verwalteten Vermögen (TVL) in Höhe von 396 Millionen US-Dollar, während Arbitrum und Optimismus zusammen immer noch mit 5,16 Milliarden US-Dollar respektive 2,44 Milliarden US-Dollar rund 80% Marktanteil besitzen.

Base, die OP-Stack-basierte L2 der Krypto-Börse Coinbase, befindet sich mit derzeit 385 Millionen US-Dollar an TVL auf dem vierten Platz. Das ist insofern beeindruckend, da gerade einmal nur ein Monat seit dem offiziellen Start von Base vergangen ist. Das macht die L2 von Coinbase zu der mit Abstand schnellsten wachsenden Skalierungslösung von Ethereum.
Um die Hintergründe für das schnelle Wachstum von Base zu erfahren, empfehle ich einen Blick in diesen Artikel zu werfen.
Starknet setzt auf Open Source
Am 6. September verkündete Starknet, dass die gesamte Technologieplattform nun Open Source ist, nachdem einen Tag zuvor die Version 0.12.2 auf dem Mainnet aktiv wurde.
Starknet hat bereits am 1. September seinen Prover, den Kernmotor des Netzwerks, als Open Source freigegeben. Dieser Schritt scheint ein weiteres Indiz dafür zu sein, dass ein Token von Starknet kurz bevorsteht. Das Team erwähnte nämlich bereits in einem Blogbeitrag im Februar, dass der Prover „genau dann als Open Source freigegeben werde, wenn Starknet bereit für die vollständige Dezentralisierung ist“.
Der Schritt der vollständigen Dezentralisierung wird in diesem Zusammenhang oftmals mit der Errichtung einer Governance mehr oder weniger abgeschlossen, die von den Token-Haltern des Netzwerks (ebenfalls mehr oder weniger) verwaltet wird. Dabei gehört es mittlerweile zum guten Ton, frühe Anwender des Netzwerkes mit einem Airdrop des hauseigenen Tokens zu entlohnen. Ähnliches könnte also nun auch für Starknet in Form der STRK Coin auf uns zurollen.
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Ark Invest von Cathie Woods und 21Shares haben gemeinsam einen Antrag bei der Securities and Exchange Commission (SEC) für einen Spot-Ether-ETF eingereicht. Dies ist eine weitere spannende Entwicklung im laufenden Gerangel zwischen der Krypto-Industrie und den Regulierungsbehörden um den allerersten Spot-Krypto-ETF.
Der ARK 21Shares Ethereum ETF soll ein direktes Engagement in Ether (ETH) bieten und an der Cboe BZX Exchange gehandelt werden. Laut dem Antrag vom 6. September übernimmt 21Shares die Rolle des Sponsors des Trusts, wobei die Delaware Trust Company als Treuhänder und die Coinbase Custody Trust Company als Depotbank fungieren. ARK Investment Management übernimmt die Position des Unterberaters für den Trust und leistet wesentliche Unterstützung bei der Vermarktung der Anteile.
In einem separaten 19b-4-Antrag, der von Cboe eingereicht wurde, teilte die Börse mit, dass die Bank of New York Mellon als Administrator und Transferagent des Fonds fungieren wird. Dieses Dokument verweist auf eine Vereinbarung zur gemeinsamen Überwachung mit der Krypto-Börse Coinbase, einer am 21. Juni gegründeten Partnerschaft.
Durch diesen gewünschten Ethereum-ETF sollen Anleger eine kostengünstige und bequeme Möglichkeit erhalten, in ETH zu investieren, ohne die Altcoin direkt kaufen, halten und handeln zu müssen. Diese Ethereum News hatte allerdings keinen allzu großen Effekt auf den Preis von ETH. Mit 0,4% hat sich der Ethereum Kurs in den letzten 24 Stunden kaum vom Fleck bewegt und kursiert aktuell bei 1.637 $.
Das Gerangel um einen Bitcoin-ETF
Dass diese Ethereum News keine allzu große Wirkung auf den Preis der Altcoin besaß, ist den Anlegern nicht zu verdenken. Der vorgeschlagene ETF muss noch die formale Genehmigung der SEC abwarten. Etwas, was bisher noch für keinen Krypto-Spot-ETF erteilt wurde.
Erst im letzten Monat wurden die Entscheidungen über eine Reihe von Anträgen für ähnliche Bitcoin-Spot-ETFs von der SEC verschoben. Ark Invest und 21Shares waren dabei frühe Teilnehmer im Rennen um einen Spot-Bitcoin-ETF. Darüber hinaus beantragte das Duo letzten Monat einen Fonds, der sich auf Investitionen in Bitcoin- und Ether-Futures konzentriert.
Während die SEC ETFs mit Bitcoin-Futures grünes Licht gegeben hat, ist das Genehmigungsverfahren für den ersten Krypto-Spot-Fonds zu einem Brennpunkt in einem hitzigen Rechtsstreit geworden, bei dem Grayscale Investments Ende August einen Sieg davon tragen konnte. Wie genau die SEC darauf reagieren wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Theoretisch besitzt die Regulierungsbehörde noch Zeit, gegen das Urteil Einspruch zu erheben.
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Ethereum, das Kraftwerk des dezentralen Finanzwesens, sieht sich innerhalb seines eigenen Ökosystems mit einem gewaltigen Problem konfrontiert: der Zentralisierung seiner Nodes. Vitalik Buterin, der Mitbegründer von Ethereum, spricht dieses kritische Thema nun an und fordert die Gemeinschaft auf, den Betrieb von Nodes zugänglicher und erschwinglicher zu machen.
Gegenwärtig sind die 5.901 aktiven Ethereum-Nodes überwiegend von zentralisierten Webanbietern wie Amazon Web Services abhängig. Diese Abhängigkeit, so argumentieren Experten, setzt Ethereum dem Risiko eines Single Point of Failure aus.

In seiner Rede auf der Korea Blockchain Week erläuterte Vitalik sechs zentrale Herausforderungen, die Aufmerksamkeit erfordern, um die Zentralisierung zu bekämpfen. Darunter befindet sich auch das Problem der Nodes, das den Schlüssel zur langfristigen Dezentralisierung von Ethereum darstellt.
Aber wie gehen wir das an?
Vitalik stellte nicht nur die entscheidende Frage, sondern bot prompt auch eine Lösung an. Diese heißt: Staatenlosigkeit.
Hierbei handelt es sich um ein Konzept, das vorsieht, Ethereum von seiner Abhängigkeit von zentralisierten Dienstleistern für die Netzwerkverifizierung zu befreien. Laut der Ethereum Foundation wird eine echte Dezentralisierung dann Realität, wenn die Betreiber von Nodes Ethereum mit einfacher, kostengünstiger Hardware betreiben können.
Derzeit sind für den Betrieb eines Ethereum-Nodes Hunderte von Gigabyte an Daten erforderlich, ein Hindernis, das Vitalik unbedingt beseitigen will. Zustandslose Clients, so Vitalik, könnten den Betrieb eines Nodes von einem ressourcenintensiven Unterfangen in ein solches verwandeln, das mit minimalen Ressourcenanforderungen funktioniert.
Das neue Update für die Ethereum-Roadmap
Vitaliks Vision geht über die bloße Zugänglichkeit hinaus; sie umfasst eine transformative Reise für Ethereum.

Die Ethereum-Roadmap mit Meilensteinen wie „The Verge“ und „The Purge“ schreitet stetig voran in Richtung einer Zukunft, in der vollständig verifizierte Ethereum-Nodes auf so einfachen Geräten laufen können wie beispielsweise einem Smartphone.
Im Bestreben, Ethereums Kernprinzipien der Dezentralisierung und Inklusivität zu bewahren, muss die Gemeinschaft Vitalik Buterins Aufruf zum Handeln beherzigen. Der Kampf gegen die Zentralisierung ist noch lange nicht vorbei, aber mit der Staatenlosigkeit als Eckpfeiler marschiert Ethereum in Richtung einer zugänglicheren und dezentraleren Zukunft.
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In der Welt des dezentralen Finanzwesens (DeFi) nehmen die Spannungen zu. Ausgerechnet zwischen dem größten dezentralen Stablecoin-Protokoll MakerDAO und der breiteren Ethereum-Gemeinschaft fängt es an zu kriseln. Im Zentrum dieser Auseinandersetzung steht der Vorschlag, Solana, eine Blockchain, die für ihre Skalierbarkeit bekannt ist, als Grundlage für die zukünftige Appchain-Migration von MakerDAO zu verwenden. Ein Vorschlag, der Vitalik Buterin überhaupt nicht schmeckt.
Ethereum-Gründer kehrt MakerDAO den Rücken zu
Vitalik Buterin nahm den Vorschlag Solana, einen direkten Konkurrenten von Ethereum zu forken, gar nicht gut auf. Scheinbar entrüstet hat er seine 500 MKR Coins für 353 ETH im Gegenwert von rund 580.000 $ verkauft. Offenbar als Reaktion auf diesen kontroversen Schritt seitens MakerDAO.
Buterin hörte damit jedoch nicht auf; er machte sich auf dem Discord-Server von Reflexer bemerkbar, einer Plattform, die RAI, einen Konkurrenten zum DAI-Stablecoin von MakerDAO, entwickelt. Hier sprach er sich dafür aus, dass Reflexer angesichts des bevorstehenden Ausstiegs von Maker aus dem Netzwerk kleinere Liquid Staking Tokens (LSTs) einführen sollte, um seinen Anteil am Stablecoin-Sektor von Ethereum zu erhöhen.
Aber warum sollte MakerDAO überhaupt Solana forken wollen? Um das ganze Bild zu verstehen, müssen wir uns kurz mit dem Konzept der „technischen Schuld“ befassen.
MakerDAO’s technische Schulden
Technische Schulden sind eine Metapher, die in der Softwareentwicklung verwendet wird, um die langfristigen Kosten zu beschreiben, die entstehen, wenn in der Anfangsphase eines Projekts Abkürzungen genommen oder suboptimale Entscheidungen getroffen werden. Ähnlich wie finanzielle Schulden, die im Laufe der Zeit verzinst werden, häufen sich technische Schulden durch übereilte Entscheidungen bei der Programmierung, durch vorübergehende Korrekturen oder durch die Bevorzugung unmittelbarer Gewinne gegenüber langfristiger Stabilität an. Schließlich müssen diese Schulden durch umfangreiche Überarbeitungen und Refactoring zurückgezahlt werden, was kostspielig und zeitaufwendig sein kann.
Im Zusammenhang mit MakerDAO stehen die technischen Schulden für die über die Jahre angesammelten Herausforderungen und Ineffizienzen innerhalb des Protokolls. Diese Probleme haben einen kritischen Punkt erreicht, der eine größere Überarbeitung, bekannt als „Endgame“, erforderlich macht.
Das Endgame enthüllt
Der umstrittene Mitbegründer von MakerDAO, Rune Christensen, enthüllte seine Vision für das „Endgame“ in einem Blogbeitrag am 1. September. Dieser große Plan beinhaltet die Migration von MakerDAO zu einer eigenen Appchain, die auf einer Abspaltung der Solana-Blockchain-Codebasis basiert.
Christensen begründete diese Entscheidung mit der Skalierbarkeit von Solana, der Sicherheit durch mehrere Clients und der erwiesenen Widerstandsfähigkeit. Er verwies auch auf den Präzedenzfall, den andere Projekte geschaffen haben, die erfolgreich Solana-Forks als dedizierte Appchains eingeführt haben.
Dieser Schritt ist Teil der umfassenderen Strategie von MakerDAO, die angehäuften technischen Schulden innerhalb des Protokolls anzugehen. Christensen glaubt, dass diese dedizierte Appchain, die er als „NewChain“ bezeichnet, es MakerDAO ermöglichen wird, die technischen Schulden der letzten acht Jahre systematisch anzugehen und jede Komponente des Protokolls gezielt umzubauen, um es an das endgültige, permanente technische Design von Endgame anzupassen.
Die Umsetzung dieses ehrgeizigen Plans soll allerdings mit einem erheblichen Zeitrahmen verbunden sein. Christensen schätzt, dass der Start der Appchain frühestens in drei Jahren erfolgen wird, was die Komplexität der anstehenden Aufgabe unterstreicht.
Der Aufstieg der Appchains
Das kleine Drama zwischen MakerDAO und Ethereum spiegelt einen breiteren Trend im Blockchain-Bereich wider: die zunehmende Popularität von Appchains. Appchains bieten eine Alternative für das Hosting von Anwendungen, die schnelle, kostengünstige Transaktionen und einen hohen Durchsatz erfordern.
So hat die dYdX-Community vor kurzem Pläne zur Migration von Ethereum zu einem Cosmos-basierten Layer 1 formuliert, was ein wachsendes Interesse von größeren DeFi-Applikationen auf Ethereum an Appchains unterstreicht.
Darüber hinaus nutzt Lens, ein von Aave entwickeltes dezentrales Social-Media-Protokoll, Momoka, eine durch Ethereum gesicherte Layer-3-Appchain.
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In unserer heutigen Video-Analyse tauchen wir in die jüngsten Entwicklungen des Bitcoin-Kurses ein. Dabei beleuchten wir die rasche Aufwärtsbewegung der letzten Woche und deren mögliche Auswirkung auf den zukünftigen Preisverlauf.
Welche Rolle spielte dabei die Gerichtsentscheidung im Fall Grayscale vs. SEC? Und wie hat das womöglich die zukünftige Entwicklung beim Bitcoin-Kurs beeinflusst?
Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir die jüngsten Preisbewegungen und werfen einen Blick auf das Volumen, um mögliche Trends zu vorzeitig zu erkennen.
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In einem aktuellen Bericht vom 31. August enthüllte Swift, der globale Interbanken-Nachrichtendienst, wie mehr als ein Dutzend bedeutende Finanzinstitute und Infrastrukturanbieter das Cross Chain Interoperability Protocol von Chainlink, einem Web3-Oracle-Anbieter, genutzt haben, um tokenisierte Vermögenswerte sicher und effizient zwischen verschiedenen Blockchains zu übertragen.
Chainlink-Mitbegründer Sergey Nazarov kommentierte diese Errungenschaft wie folgt auf Twitter:
Die Möglichkeit, Ihre bestehenden Banksysteme über nur eine Integration mit Hunderten von privaten/bank- oder öffentlichen/DeFi-Blockchains zu verbinden, ist ein großer Durchbruch für die gesamte globale Finanzbranche, um in die Blockchain-Branche einzusteigen.
Der Bericht von Swift zeigt, dass das Unternehmen in der Lage ist, als Bindeglied zwischen verschiedenen Netzwerken zu agieren und dabei die bewährte Sicherheitsarchitektur des Finanzsektors zu nutzen.

Dies könnte dazu beitragen, die Herausforderungen bei institutionellen Investitionen in die Entwicklung von tokenisierten Vermögenswerten zu minimieren. Darüber hinaus passen diese Experimente in die breiteren Pläne von Swift zur Förderung der Interoperabilität zwischen Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) und anderen digitalen Vermögenswerten.
Chainlink verbindet CeFi mit DeFi
Zu den Teilnehmern dieser wegweisenden Initiative gehören namhafte Finanzinstitute wie ANZ, BNP Paribas, BNY Mellon, Citi, Clearstream, Euroclear, Lloyds Banking Group, SIX Digital Exchange und The Depository Trust & Clearing Corporation.
Die Initiative nutzte die Technologie von Chainlink als unternehmensweite Abstraktionsschicht, um eine sichere Verbindung zwischen den Netzwerken von Swift und Ethereum Sepolia herzustellen. Mithilfe von Chainlinks Cross Chain Interoperability Protocol (CCIP) wurden Vermögenswerte sicher zwischen den Ursprungs- und Zielblockchains übertragen.
Sorgen um eine mögliche Zentralisierung bei Chainlink
Während das CCIP von Chainlink seine Fähigkeit gezeigt hat, potenziell CBDCs zu verknüpfen, die nicht vollständig dezentralisiert sind, äußern einige Branchenexperten Bedenken hinsichtlich der Dezentralisierung von Chainlink selbst.
In der Vergangenheit äußerte sich Ethereum-Gründer Vitalik Buterin zu diesem möglichen Zentralisierungsaspekt von Chainlink auf Reddit und schrieb:
Ich finde Chainlink cool und bin froh, dass es existiert, obwohl sein Sicherheitsmodell zu zentralisiert ist, als dass ich damit zufrieden wäre, dass es die Lösung für alle Orakelprobleme ist. Es ist großartig, als eine Lösung unter mehreren, genauso wie es gut ist, z. B. Fiat-gestützte Stablecoins als eine Lösung unter mehreren zu haben.
DeFi-Governance-Delegierter Chris Blec hat ebenfalls Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Protokolls geäußert, Benutzer den Risiken von externen Akteuren auszusetzen. In einem Interview mit Coindesk wies er darauf hin, dass jeder Preisfeed vom Chainlink-Orakel von ein bis vier unbekannten Einzelpersonen kontrolliert wird, die theoretisch „DeFi jederzeit mit einer einzigen Ethereum-Transaktion beeinträchtigen könnten“.
Diese Zentralisierungsthese wirft wichtige Fragen auf, die in der schnelllebigen Welt der Kryptowährungen weiterhin diskutiert werden. Chainlink ist das wichtigste DeFi-Orakel, das unzählige Protokolle mit Preisdaten aus der Außenwelt versorgt. Wenn Chainlink komprimiert wird, hätte das Auswirkungen auf den gesamten Sektor. Gleichzeitig steckt hier eventuell eine Gelegenheit für Orakel, die als dezentralisierter als Chainlink und ebenfalls zuverlässig gelten.
