Seit der starken Preis-Rallye als Reaktion auf das für Ripple positive Gerichtsurteil im Rechtsstreit mit der SEC hat der XRP Kurs im Laufe der letzten Wochen Stück für Stück seiner Gewinne wieder abgegeben.
Mittlerweile, inmitten eines allgemein abwärts gerichteten Marktes hat der Preis der XRP Coin sogar das Niveau unterschritten, das er vor dem Urteilsspruch noch besaß.
Am 17. August wurde XRP für knapp 0,44 US-Cents gehandelt, was ein Preiseinbruch von 34 % in nur 7 Tagen widerspiegelte. In dieser Woche konnte sich der XRP Kurs leicht von diesem Schock erholen und handelt aktuell bei rund 52 US-Cents.
Ein allzu großer Erfolg ist das allerdings nicht, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die native Kryptowährung von Ripple damit nur einen Monat nach seinem großen Erfolg bereits über 40 % unter seinem Jahreshoch kursiert.
XRP Kurs Crash ist keine große Überraschung
Überraschend war all das allerdings nicht. So hatte ich bereits in unserer Ripple Prognose auf YouTube im Juli vor diesem Szenario gewarnt.
Hinzu kommt, dass ich in der ausführlichen Analyse der Ripple Coin vor 3 Wochen erklärt habe, dass XRP-Anleger sich auf eine herbe Enttäuschung einrichten sollten. Zumindest scheint die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch zu sein, da der XRP Kurs alle Anzeichen einer korrektiven Struktur aufweist.
Erschwerend kommt hinzu, dass die SEC gegen das Gerichtsurteil Revision eingelegt hat und damit noch einmal ordentlich Staub aufwirbelt. Der Ausgang dieser Situation könnte nicht nur weitreichende Folgen für XRP, sondern für die Altcoins auf breiter Linie besitzen.
Lies diesbezüglich: Ripple News: SEC legt Berufung ein – Wird es für XRP noch einmal gefährlich?
Was den XRP Kurs und seine Zukunftsaussichten angeht, so werde ich der Altcoin schon bald auf YouTube eine brandneue Analyse widmen. Solltest du also noch kein Abonnent unseres Kanals sein, dann hole das jetzt nach. Nur so kannst du sicher stellen, dass du dieses Update und viele weitere spannende Insights nicht verpassen wirst.
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Es ist unverkennbar: Neuere Layer-2s wie Base und zkSync Era gewinnen weiter an Fahrt. Doch gilt das für die gesamte Welt der Layer-2-Netzwerke, in der ein reges Treiben herrscht. Beachtlich ist dabei, dass der kombinierte Durchsatz der Layer-2s von Ethereum den verarbeiteten Durchsatz auf dem Mainnet bereits jetzt um das Vierfache übertrifft.
Der wöchentliche Durchschnittsdurchsatz der Layer-2-Skalierungslösungen im Ökosystem von Ethereum hat am 15. August erstmals die Marke von 50 Transaktionen pro Sekunde (TPS) überschritten und erreichte laut L2beat am 21. August mit 54,01 TPS einen bisherigen Höchstwert, der stetig zu steigen scheint.
zkSync Era wies zudem mit 27,54 Millionen TPS in den letzten 30 Tagen einen vergleichbar hohen Wert wie das Mainnet mit 30,9 Millionen TPS auf.
Aufstrebende Layer-2s machen Arbitrum und Optimism Konkurrenz
Eine neue Generation von Layer-2s stellt derzeit damit die Vorherrschaft der bisherigen Platzhirsche Arbitrum und Optimism in Frage.
Base, das frisch gestartete Layer 2-Netzwerk der Krypto-Börse Coinbase, war zuletzt mit durchschnittlich 15,88 TPS die aktivste Layer-2-Chain und wies damit sogar eine deutlich höhere Aktivität als das Mainnet von Ethereum mit durchschnittlich 11,7 TPS auf.
Base konnte zuletzt insbesondere durch den großen Erfolg der Applikation friend.tech profitieren, die es Benutzern ermöglicht, Tokens im Zusammenhang mit öffentlichen Twitter-Profilen zu handeln.
Lies diesbezüglich: friend.tech: Die Social Finance Sensation verzeichnet 1,7 Mio. $ an täglichen Gebühren
Arbitrum liegt mit 6,47 TPS auf dem vierten Platz, gefolgt von Optimism mit 4,7 TPS. Den dritten Platz belegt zkSync mit durchschnittlich 10,91 TPS.
Dennoch kontrollieren Arbitrum und Optimism zusammen nach wie vor mehr als 82 % der insgesamt fast 10 Milliarden US-Dollar, die in Form von diversen Vermögenswerten in Layer 2-Netzwerken von Ethereum hinterlegt sind.
Dabei ist und bleibt Arbitrum mit einem Marktanteil von 55,82 % der absolute Platzhirsch in dieser Kategorie, gefolgt von einem 27 %igen Marktanteil von Optimism. Die noch jungen Herausforderer zkSync Era und Base weisen hingegen mit 3,92 %, respektive 2,44 % vergleichsweise noch sehr geringe Anteile auf.
Auffallend ist dabei, dass zkSync Era mit -15,14 % den größten Rückgang im TVL hinnehmen musste.
Arbitrum reagiert auf die wachsende Konkurrenz
Als Antwort auf die wachsende Konkurrenz startete die Arbitrum Foundation im letzten Monat ihr erstes Grants Programm. Die Stiftung betonte, dass diese neue Initiative nicht dazu gedacht ist, die Grants Programme der Arbitrum DAO zu ersetzen.
Verwandtes Thema: Krypto-Börsen und ihre L2-Chains: Spannende Updates zu Base und opBNB
Die Arbitrum Foundation erklärte diesen Schritt mit den folgenden Worten:
Alle im Rahmen dieses Programms vergebenen Grants dienen dazu, die Adoption zu verbessern, robustere technische Strukturen aufzubauen und erstaunliche nachhaltige Gemeinschaften zu schaffen
Die erste Runde der Foundation Grants wird Mittel für „dezentrale Anwendungen und Infrastruktur“ für sowohl die Main-Chain Arbitrum One als auch das auf Spiele fokussierte Netzwerk Arbitrum Nova verteilen. Die Kategorien umfassen DeFi, Gaming, NFTs, soziale dApps sowie Benutzeroberflächen-Tools und Backend-Anwendungsinfrastruktur.
Die Stiftung wird die Mittel schrittweise auf der Grundlage von Leistungsindikatoren und anderen Meilensteinen verteilen, die individuell mit jedem Antragsteller vereinbart wurden.
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In dieser Bitcoin Kurs Analyse der Kalenderwoche 34 rollen wir das große Ganze noch einmal auf uns beleuchten, welchen Einfluss der jüngste Crash auf den kurz-, mittel- und langfristigen Trend von Bitcoin (BTC) hatte.
Erfahre in dieser Video-Analyse, was sich geändert hat und worauf es ab sofort zu achten gilt.
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Hast du schon von friend.tech gehört? Dieses Projekt ist aktuell auf dem Vormarsch, wobei Paradigm’s Beteiligung und allgemeine Spekulationen über einen möglichen Airdrop das rasante Wachstum der Web 3.0 Social Plattform antreiben.
Mit täglich generierten Gebühren in Millionenhöhe reiht sich die Plattform direkt hinter Ethereum als einer der Top-Verdiener im Krypto-Space ein.
Erfahre in diesem Artikel, warum dieses Social Finance Projekt ein solcher Sensationserfolg ist und was sein Wachstum weiter antreibt.
Was ist friend.tech?
Friend.tech ist die Web3-Social-Media-Sensation, die aktuell große Wellen schlägt. Die dezentrale Applikation auf dem Base Layer 2-Netzwerk der Krypto-Börse Coinbase ermöglicht es den Nutzern, Anteile eines Twitter-Profils an sich selbst auszugeben und weitere für andere handelbar zu machen.
Nachdem Nutzer einen Anteil gekauft haben, erhalten sie Zugriff auf den Kanal des Inhabers und können ihm direkt persönliche Nachrichten schreiben. Diese Nachrichten sind nur für die Inhaber sichtbar, von denen die Nutzer Anteile halten. Die Nachrichten, die von Inhabern veröffentlicht werden, können hingegen alle Nutzer sehen, die Anteile des Profils halten.
Das unglaubliche Wachstum der Plattform
Gerade einmal elf Tage nach dem Start liegt die aufstrebende Social-Media-Plattform in Bezug auf die täglich generierten Gebühren bereits auf dem zweiten Platz aller Applikationen und Protokolle.
Laut DeFiLlama hat friend.tech in den letzten 24 Stunden 1,68 Millionen US-Dollar an Gebühren generiert. Damit liegt es sogar kurz vor Lido Finance. Lediglich Ethereum schlägt den Newcomer der Szene mit Gebühren in Höhe von 3,45 Millionen US-Dollar.

Hinzukommt ein bemerkenswertes Handelsvolumen auf der Plattform. Laut Dune Analytics hat friend.tech in seiner kurzen Existenz bereits über 40.000 Ether (ETH) umgesetzt. Bei dem aktuellen Ethereum Kurs entspricht das einem Handelsvolumen in Höhe von knapp 66,7 Millionen US-Dollar. Dabei wurden rund 68 % dieses Volumens alleine in den letzten drei Tagen umgesetzt.
Die Aktivität auf der Plattform stieg insbesondere an, nachdem friend.tech bekannt gab, dass es eine Seed-Finanzierung von Paradigm erhalten hatte. Die Beteiligung des prominenten Technologie-Investmentunternehmen hat der Plattform schlagartig eine höhere Legitimität verliehen. Zudem ist Paradigm auch für einen guten Riecher bekannt. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen große Erfolge als früher Investor verbuchen können, zuletzt beispielsweise mit einer Investition in die NFT-Börse Blur.
Das Belohnungssystem von friend.tech und Airdrop-Gerüchte
Neben dem spekulativen Handelsaspekt und dem Zugang zu einem privaten Chatroom, der jeden Anteilshalter und Emittenten verbindet, zieht die App Benutzer mit einem Belohnungsprogramm an, das am 18. August gestartet wurde. Erst gestern führte friend.tech seinen ersten wöchentlichen Punkte-Airdrop für über 44.000 Nutzer durch.
Während der sechsmonatigen Beta-Phase wird friend.tech insgesamt 100 Millionen Punkte an seine Nutzer verteilen. Die Aktivität der einzelnen Nutzer wird off-chain erfasst und die Punkte, die sich am Grad der Aktivität bemessen, werden jeden Freitag verteilt.
Diese Punkte sind daher so begehrt, da die Hoffnung groß ist, dass sie ihre Halter für einen möglichen Airdrop von friend.tech qualifizieren könnten.
Der Verdacht um einen möglichen friend.tech-Airdrop erhärtete sich, nachdem die Plattform Gerüchten zur Folge mit Hilfe von Paradigm in einer Serie-A-Runde über 50 Millionen US-Dollar eingesammelt haben soll. Diese Serie-A-Runde soll mit sogenannten „Token-Warrants“ verbunden gewesen sein, was auf einen zukünftigen Token der Plattform hinweisen würde.
Da ein Airdrop zudem eine großartige Marketingstrategie für solche Produkte ist, liegt der Verdacht daher nahe, dass ein Teil des Angebots eines potentiellen friend.tech-Tokens an früher Nutzer der Plattform geht.
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Die native Kryptowährung RUNE von THORChain verzeichnet inmitten einer Korrekturphase am Krypto-Markt eine beeindruckende Performance. Trotz des allgemeinen Abverkaufs bei Bitcoin und fast allen Altcoins konnte der Token des plattformübergreifenden Liquiditätsprotokolls in diesem Monat einen Anstieg von über 120 % verzeichnen. Dieser Erfolg kommt nicht nur dem Token zugute, sondern auch dem Protokoll selbst, das kürzlich einen neuen Handelsrekord verzeichnete.
In diesem Artikel erfährst du mehr über die Hintergründe dieser Entwicklung und wie sich THORChain eine einzigartige Position im Bereich von DeFi erarbeitet.
RUNE Kurs rennt dem restlichen Krypto-Markt davon
Der Wert des Tokens des plattformübergreifenden Liquiditätsprotokolls THORChain (RUNE) ist in dieser Woche trotz eines brutalen Ausverkaufs auf dem breiteren Krypto-Markt senkrecht in die Höhe geschossen. Am 23. August erreichte der RUNE Kurs mit mehr als 2 $ seinen höchsten Preis seit 1,5 Jahren.
Damit ist der RUNE Kurs seit Anfang August schon um über 120 % gestiegen, während der breite Krypto-Markt diesen Monat nicht als großen Erfolg verbuchen konnte. So ist der Bitcoin Kurs seit Monatsanfang um über 12 % und Ethereum als größte Altcoin sogar um rund 16 % gefallen.
THORChain ist allerdings nicht nur auf Grund der außergewöhnlichen Performance seines RUNE Tokens in aller Munde. Am 15. August verarbeitete das Liquiditätsprotokoll laut DeFiLlama einen Rekordvolumen von über 100 Millionen US-Dollar. Zu dieser Rekordsumme dürften nicht zuletzt die neu am 1. August eingeführten Streaming Swaps beigetragen haben.
Streaming Swaps teilen Cross-Chain-Trades in kleinere Teile auf, die über bis zu 24 Stunden ausgeführt werden. Während der Handel fortschreitet, gleichen Arbitrageure das Pool-Gleichgewicht aus, um den Verlust durch Abweichungen im Preis zu minimieren.
Die Funktion lädt damit auch größere Investoren in das Ökosystem ein, die dadurch selbst bei vergleichsweise geringer Liquidität größere Summen handeln können, ohne dabei Opfer von zu großer Preisvolatilität zu werden.
THORChain ist eine dezentrale Krypto-Börse der besonderen Art
Die Dynamik von THORChain ist außergewöhnlich, da sich das Liquiditätsprotokoll im Bereich von DeFi in einer einzigartigen Position befindet. Es ist nämlich mehr als eine einfache Bridge, welche die Überbrückung von Vermögenswerten zwischen verschiedenen Blockchains ermöglicht. Vielmehr funktioniert sie wie eine Krypto-Börse, die den Handel zwischen Token erleichtert, deren Endpunkte die jeweiligen nativen Blockchains sind.
Angesichts der Tatsache, dass die SEC sowohl Binance als auch Coinbase im Rahmen einer breiteren Krypto-Regulierung verklagt hat, könnte eine dezentrale Applikation wie THORChain für das Krypto-Ökosystem besonders wertvoll sein. Sie erfüllt eine ähnliche Rolle wie die Krypto-Börsen, weist aber zumindest theoretisch eine geringere Angriffsfläche für Regulierungen, da sie dezentralisiert ist.
Der Weg der THORChain war ein holpriger
THORChain hatte in der Vergangenheit zweifellos mit einigen Herausforderungen zu kämpfen.
Im Juli 2021 erlitt das Projekt aufeinanderfolgende Hacks, bei denen Vermögenswerte im Wert von rund 13 Millionen US-Dollar verloren gingen.
Das Projekt sah sich auch einer Sicherheitsbedrohung gegenüber, die am 16. August weitgehend bekannt wurde. Ein Node-Betreiber enthüllte, dass Händler extrem hohe Finanzierungsgebühren für das Shorten von RUNE zahlten, kurz bevor ein neues Kreditprodukt startet. Besagter Node-Betreiber vermutete, dass die Person hinter den Trades geplant hatte, THORChain auszunutzen, sobald sein Kreditprodukt live geht.
Glücklicherweise sollen ethische Hacker zuvor eine mögliche Schwachstelle im System aufgedeckt haben und gaben den Entwicklern hinter THORChain die Möglichkeit, sie rechtzeitig zu beheben. Da es sich jedoch um ein Open-Source-Projekt handelt, hätte das Patchen diese Sicherheitslücke in allen Projekten offenbart, die es verwenden. Der Node-Betreiber, der unter dem Kürzel TCB operiert schrieb diesbezüglich:
In diesem speziellen Fall ist die einzige Möglichkeit, das Netzwerk zu aktualisieren, ohne die Schwachstelle der ganzen Welt preiszugeben, das Upgrade des TSS mit Closed-Source-Komponenten (einem privaten Release). Diese Art von Release wird in dezentralen Open-Source-Protokollen philosophisch entmutigt. Es gibt jedoch keine anderen guten Optionen.
THORChain arbeitet an einer eigenen Kreditplattform und Perpetual Futures
Unbeirrt von diesem glücklich verhinderten Fiasko plant THORChain, seine eigene Kreditplattform auf den Markt zu bringen. Zu Beginn sollen Vermögenswerte wie Ether (ETH) und BTC als Sicherheiten hinterlegt werden können. Zukünftig sollen weitere Altcoins folgen.
Des Weiteren plant THORChain, sein Produktangebot durch die Hinzufügung von Handelsbuch-Funktionalität sowie einer Option zum Handel mit Perpetual Futures zu erweitern.
Es arbeitet auch mit großen Wallet-Anbietern zusammen. So kursieren bereits Gerüchte, dass der Hardware-Wallet-Anbieter Ledger den Handel zwischen Vermögenswerten in Zusammenarbeit mit THORChain erleichtern möchte.
Verwandtes Thema: Nano S Plus vs Nano X im Test: Die Modelle von Ledger auf dem Prüfstand
Trust Wallet, das nach eigener Aussage über 60 Millionen Nutzer zu besitzt, verwendet bereits THORChain im Hintergrund, um den Handel für seine Nutzer zu erleichtern.
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Dezentralisierte Stablecoins stehen aktuell im Fokus der Entwicklungen im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi). Vorangetrieben wird diese Entwicklung von dem Spark Protocol, das mittlerweile sein DAI-Schuldenlimit von 200 Millionen US-Dollar erreicht hat.
Doch nicht nur der Kreditmarkt von MakerDAO verzeichnet ein beeindruckendes Wachstum. Auch crvUSD von Curve und GHO von Aave gewinnen weiterhin an Bedeutung im wettbewerbsintensiven Ökosystem der dezentralen Stablecoins.
Der dezentralisierte Stablecoin-Sektor nimmt Momentum auf
Das Spark Protocol, der Kreditmarkt von MakerDAO, erreichte weniger als zwei Wochen nach der Erhöhung seiner Schuldenobergrenze von 20 Millionen auf 200 Millionen US-Dollar sein DAI-Schuldenlimit.
In einem Tweet vom 15. August verkündete MakerDAO, dass es nur acht Tage gedauert hat, bis die Nutzer ihres Protokolls 180 Millionen DAI ausgeliehen hatten. Nur weniger Tage nach dieser Ankündigung soll laut Blockanalitica die Anzahl von ausgeliehenen DAI sogar 210.124.053,30 $ erreicht und damit die Schuldenobergrenze überschritten haben. Kurz darauf kam es zu einem signifikanten Einbruch von 82,12 Millionen DAI, sodass aktuell nur noch 128,82 Millionen DAI verliehen sind.

Das starke Wachstum von Spark kommt zu einer Zeit, in welcher der Wettbewerb unter dezentralisierten Stablecoins merkbar zunimmt. MakerDAO ist darum bestrebt, DAI’s Marktanteil vor konkurrierenden Stablecoins, wie denen von Curve und Aave zu schützen. Dafür erhöhte das Protokoll erst kürzlich seine DAI-Sparrate (DSR) von 3,3 % auf 8 %, um mehr Kapital anzuziehen und die Akzeptanz von Spark und DAI im Bereich von DeFi voranzutreiben.
Erfahre mehr dazu in: MakerDAO lockt mit diesem Schachzug 900.000.000 $ an Kapital an
Mit diesem Schritt verzeichnete MakerDAO einen sofortigen Erfolg, sodass laut Dune Analytics derzeit mehr als 1,48 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten auf dem Spark Protocol hinterlegt sind. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht.
crvUSD von Curve Finance meldet sich zurück
Es ist deutlich zu erkennen, dass auch crvUSD, der dezentrale Stablecoin von Curve Finance, an Bedeutung gewinnt.
Am heutigen Tag erreichte das Angebot von crvUSD erneut ein neues Allzeithoch, wobei Nutzer aktuell mehr als 120 Millionen crvUSD gegen hinterlegte Vermögenswerte auf Curve ausgeliehen haben.

Damit verzeichnet der dezentrale Stablecoin von Curve Finance ein merkbares Wachstum, nachdem vor zwei Wochen ein Angriff auf Vyper, die von Curve verwendete Smart-Contract-Sprache, das Vertrauen in das Protokoll erschüttert hatte. Während dieses Angriffes gelang es dem Hacker 25 Millionen US-Dollar aus den Liquiditätspools von Curve abzuziehen.
Die Mehrheit der gestohlenen Vermögenswerte wurde zwar später zurückgegeben, allerdings hatte crvUSD unter dem Vorfall zu leiden. Das Angebot der Stablecoin fiel von 100 Millionen US-Dollar auf ein lokales Tief von 65 Millionen US-Dollar und zwar nur eine Woche nach dem Angriff.
Curve hatte crvUSD erstmals im Mai eingeführt und seine Vermögenswerte sowie die Schuldenobergrenze im Juni erweitert.
Aave’s GHO Stablecoin gewinnt ebenfalls an Fahrt
Die in DeFi berühmt berüchtigte Kreditplattform Aave ist ebenfalls darum bemüht, ihren Anspruch auf den dezentralisierten Stablecoin-Sektor mit der Einführung von GHO vor einem Monat geltend zu machen.
Trotz des noch sehr jungen Lebenszyklus der hauseigenen dezentralen Stablecoin von Aave haben laut Dune Analytics bereits 451 Nutzer der Plattform aktuell 21,47 Millionen GHO-Token geprägt.

Damit weist GHO verglichen mit crvUSD und den DAI in ihren frühen Phasen das schnellste Wachstum auf.
GHO scheint allerdings Schwierigkeiten zu haben, seine Anbindung an den US-Dollar aufrechtzuerhalten. So betrug der Durchschnittspreis von GHO in den letzten 24 Stunden laut Token Logic nur 0,9742 $.






