Bloomberg Intelligence warnt davor, dass der Bitcoin Kurs in der zweiten Jahreshälfte noch auf starke Gegenwinde stoßen könnte. In einer Analyse erklärte der leitende Makrostratege des Unternehmens, warum eine US-Wirtschaftsrezession nach wie vor wahrscheinlich ist und in welchem Ausmaß sie Risikoanlagen wie Kryptowährungen schaden könnte.
Damit scheint seine Bitcoin Prognose im Gegensatz zu meiner zuletzt doch sehr bullischen Einschätzung zu stehen, die ich mit unseren Abonnenten auf YouTube besprochen habe. Zwar haben wir in der Analyse die bearischen Szenarien abgedeckt, allerdings erscheint ein baldiger Bullrun aus diversen Gründen das derzeit wahrscheinlichste Szenario zu sein.
Wie Onchain-Daten zeigen, hat die US-Regierung Bitcoin im Wert von knapp 300 Millionen US-Dollar verschoben, die mit dem Fall Silk Road in Verbindung stehen. Bereits im März diesen Jahres löste ein Teilverkauf der dort beschlagnahmten BTC-Bestände einen signifikanten Einbruch am Markt aus.
Könnte dem Bitcoin Kurs nun erneut ähnliches blühen?
Bedeutet Silk Road erneuten Ärger für den Bitcoin Kurs?
Silk Road und die mit diesem Fall verbundenen Bitcoins (BTC) sind ein lästiges Anhängsel aus der Vergangenheit. Nun fürchten viele Anleger, das sie erneut zu einem kleinen Problem werden könnten, nachdem sich der Bitcoin Kurs über Wochen in einer Seitwärtsbewegung befindet.
Wie wir bereits im März auf Bitcoin-Bude berichtet haben, beschlagnahmte die US-Regierung zwischen November 2021 und März 2022 mehr als 51.000 BTC von einer Person, die damals den Schwarzmarkt Silk Road gehackt hatte. Kurz darauf ging von einer damit in Verbindung stehenden Wallet eine Transaktion in Höhe von 217 Millionen US-Dollar an die Krypto Börse Coinbase, um 9.861 BTC zu verkaufen. Der Bitcoin Kurs nahm diese Nachricht weniger positiv auf und knickte kurz darauf um knapp 10 % ein.

Im Anschluss daran veröffentlichte die US-Regierung im April ihre Pläne, die restlichen 41.491 BTC mit einem aktuellen Gegenwert von 1,26 Milliarden US-Dollar in vier weiteren Tranchen zu verkaufen.
Lies diesbezüglich: Bitcoin Kurs erneut in Gefahr? US-Regierung veröffentlicht Pläne zum Verkauf von 1,17 Mrd. $ in BTC
Viel war über diese Verkäufe nicht bekannt. Was allerdings bekannt ist, sind die Wallets, auf denen sich die entsprechenden Bitcoins befinden.
US-Regierung schickt knapp 300 Mio. $ an BTC auf die Reise
Onchain-Daten zeigen nun, dass zwei Wallets, die als Eigentum der US-Regierung gekennzeichnet sind und mit der Silk-Road-Beschlagnahmung von Kryptowährungen in Verbindung stehen, am Mittwochmorgen in drei separaten Transaktionen Bitcoin (BTC) im Wert von knapp 300 Millionen US-Dollar bewegt haben.

Auch wenn der Hintergrund der Transaktion nicht bekannt ist, liegt nahe, dass hier eventuell ein weiterer Verkauf vorbereitet wird. Entsprechend könnte in den kommenden Tagen mit einem weiteren Einbruch beim Bitcoin Kurs gerechnet werden.
Ein Grund zur Panik ist das aber mit Sicherheit nicht. Um das größere Bild nicht aus den Augen zu verlieren, empfehle ich dir einen Blick auf unsere letzte Bitcoin-Analyse auf YouTube zu werfen.
Dort habe ich im Detail erklärt, wie es um den aktuellen Trend beim Bitcoin Kurs bestellt ist und worauf wir uns in den kommenden Wochen einstellen sollten.
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Die Idee von Cardano war es seither, das „schnellste und skalierbarste Netzwerk der Welt“ zu werden. Allerdings ist das offensichtlich ein langer und beschwerlicher Weg. Während konkurrierende Blockchains große Aktivität in ihrem Ökosystem vorweisen können, kommt in der Welt von ADA scheinbar alles nur sehr schleppend in Gang.
Mit der Einbindung der Layer-2-Skalierungslösung Hydra soll aber alles im wahrsten Sinne des Wortes schneller voran gehen.
In diesem Unterfangen spielt Hydra Pay eine wichtige Komponente. Das Entwicklungsteam arbeitet mit Hochdruck an diesem dezentralen Zahlungssystem, um die Leistungsfähigkeit ihrer Skalierungslösung unter Beweis zu stellen. Dabei soll Hydra Pay nicht nur die Art und Weise von Mikrozahlungen auf der Blockchain revolutionieren, sondern darüber hinaus DeFi auf Cardano neuen Schwung verleihen.
Wie genau das funktionieren soll, schauen wir uns in dieser Cardano News im Detail an.
Was ist Cardanos Hydra Pay?
Hydra Pay zählt zu einer der wenigen großen Innovationen, welche die Cardano-Entwickler laut ihrer Roadmap noch in diesem Jahr umsetzen wollen. Das Protokoll soll nahezu sofortige Zahlungen ermöglich. Die dahinter stehende Technologie baut auf dem State-Channel-Framework von Hydra und dessen Fähigkeit, die Blockchain von Cardano auf einem Off-Chain-Ledger zu replizieren, auf.
Lies auch: Cardano und seine 3 bedeutendsten Ereignisse in 2023
Dadurch soll Hydra Pay zukünftig direkte Peer-to-Peer-Transaktionen außerhalb der Blockchain ermöglichen. In der bekannten Manier von Layer-2-Chains wird dadurch nicht jede einzelne Transaktion auf dem Mainnet verarbeitet. Dadurch erreicht das Netzwerk schnellere und billigere Transaktionen.
Da die Transaktionen direkt zwischen den Nutzern außerhalb der Blockchain abgewickelt werden, verwendet Hydra Pay eine einzigartige Proxy-Adressstruktur, die den Verbraucherschutz und den Durchsatz in den Vordergrund stellen möchte. Die Nutzer hinterlegen ihre Gelder bei einem Smart Contract oder einer Proxy-Adresse, um Transaktionen abzuschließen. Der Nachweis wird dann an den Empfänger gesendet, der ihn verifiziert und das Geld sofort freigibt.
Während für Hydra Pay noch kein offizielles Startdatum bekannt ist, erhofft sich das Entwicklerteam von Cardano viel von dessen Einführung. Vor allem, da es die zukünftige Leistungsfähigkeit des Cardano-Netzwerks demonstrieren soll.
Wie würde sich Hydra Pay auf Cardanos Wettbewerbsfähigkeit auswirken?
Wir alle wissen, dass die Endgültigkeit von Transaktionen, der Durchsatz und die Gebühren kritische Faktoren für Blockchain-Netzwerke darstellen. Immer wieder wird uns vor Augen geführt, dass bei einer regen Nutzung des Netzwerks die Gebühren von Layer-1-Blockchains in die Höhe schießen und damit viele Teilnehmer automatisch auspreisen.
Konkrete Beispiele lieferten uns unter anderem der jüngsten Memecoin-Hype auf Ethereum, angeführt von dem PEPE Token. Ähnliches konnten wir bei Bitcoin und der Einführung von Ordinals beobachten.
Lies auch: PEPE Kurs Analyse: Das spricht für die nächste Mega-Rallye beim PEPE Token
Mit Hydra Pay zielt Cardano darauf ab, Mikrotransaktionen im Bereich von Web 3.0 voranzutreiben, indem es deutlich schnellere und billigere Abwicklungen von Transaktionen bietet. Charles Hoskinson behauptete erst kürzlich in einem Video, dass Hydra Pay eine „synthetisch hohe TPS-Rate von viel mehr als einer Million TPS“ erreichen könne.
Hier ist allerdings anzumerken, dass der Gründer von Cardano gerne mit starken Buzzwords um sich wirft. So hatte er bereits in der Vergangenheit behauptet, dass mit Hydra 1.000.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) möglich sein werden. Das Entwicklerteam wies diese Behauptung allerdings zurück.
Die anfangs große Euphorie über einen so hohen Durchsatz für das Netzwerk von Cardano führte dazu, dass sich der technische Direktor der Cardano Foundation selbst einschalten musste. Matthias Benkort lies den Traum von 1 Millionen TPS platzen, indem er auf Twitter Stellung zu den von Charles Hoskinsons in die Welt gesetzten Gerüchte über die Skalierbarkeit von Hydra nahm. Dabei bezeichnete er die Narrative von einer 1 Million TPS als „irreführend“.
No it is not. Please stop spreading the "1 million tps" narrative 🙏, it is misleading.
If you need more information about what is Hydra and what can it do, check:
– https://t.co/D3xqC2Z6Fs
– https://t.co/1x2x1CARLK
– https://t.co/s5rSg1O9rw— KtorZ (@_KtorZ_) May 13, 2023
Entsprechend sollten auch die jüngsten Behauptungen von Herrn Hoskinson mit einem gesunden Maß an Skepsis aufgenommen werden. Ansonsten könnte das Resultat am Ende des Tages den Erwartungen nicht gerecht werden.
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Nichtsdestotrotz darf erwartet werden, dass Cardano mit Hydra Pay seine Leistungsfähigkeit deutlich steigern kann. Durch die Nutzung von Hydra Pay sollen dApps, Spiele und Smart Contracts in die Lage versetzt werden, problemlos Mikrotransaktionen zu vorarbeiten.
Ob es am Ende reicht, um aus Cardano einen ernstzunehmenden Konkurrent zu Ethereum zu machen, bleibt in vielerlei Hinsicht fraglich. Große Ankündigungen seitens Cardano führten in der Vergangenheit eher zu ernüchternden Ergebnissen. Dennoch sollte diese Entwicklung verfolgt werden.
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Mittlerweile ist es über 1 Jahr her, dass ich mir den längerfristigen Trendverlauf von Litecoin (LTC) angeschaut habe. In einer Litecoin Prognose auf Tradingview mit dem Titel „Is Litecoin heading into a massive rallye? (1.000$+)“ hatte ich am 30. Mai 2022 analysiert, dass der Litecoin Kurs auf eine potentielle Kaufzone zwischen 40 $ und 50 $ zusteuert, bevor er einen großen und langfristigen Aufwärtstrend startet.
Der Litecoin Kurs ist bereits knapp 1 Monat später auf ein Tief von ca. 40,50 $ gefallen und ist von dort aus vor wenigen Tagen auf sein bisheriges Hoch von über 113 $ gestiegen. Das entspricht immerhin einem satten Anstieg von 180 %.
Da drängt sich einem die Frage auf, ob das tatsächlich der Anfang von etwas noch größerem sein könnte.
Die Anleger am Markt scheinen zunehmend positiv eingestellt zu sein und sollten wir tatsächlich in einen Bullenmarkt übergehen, dann würde LTC mit Sicherheit ebenfalls davon profitieren. Insbesondere, wenn sich neue Anleger am Markt nach etablierten Alternativen zu Bitcoin (BTC) umsehen werden, könnte erneut die Narrative um das digitale Silber aufleben.
Übrigens sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich auf YouTube erst kürzlich den Bitcoin Kurs und seinen längerfristigen Trend im Detail analysiert habe. Sollte dich interessieren, wie die Preisaussichten für das Zugpferd des Krypto-Marktes aussehen, dann schau unbedingt in dieses Video rein und hinterlasse uns auch ein Abo, um nie wieder exklusive YouTube-Inhalte zu verpassen.
Doch zurück zum Litecoin Kurs.
Der Preis von LTC hat also eine starke Aufwärtsbewegung seit seinem letzten Tief vor rund 1 Jahr vollzogen. Daher ist es mit Sicherheit von besonderem Interesse, sich anzuschauen, was diese Aufwärtsbewegung für den längerfristigen Trend bedeuten könnte.
Um das herauszufinden, werfen wir hier und jetzt einen Blick auf den Chart von LTC und durchleuchten, ob das nahende Litecoin Halving eine Fortsetzung der Preisrallye versprechen könnte oder nicht. Wir gehen zudem der Frage auf den Grund, ob die Litecoin Prognose von 1.000 $ nach wie vor Gültigkeit besitzt oder nicht. Viel Spaß beim Lesen!
Litecoin Kurs bildet ein trügerisches höheres Hoch aus
Die Wellenbewegungen beim Litecoin Kurs zu entwirren und möglichst richtig zu klassifizieren, ist wahrlich kein leichtes Unterfangen. Doch nach längerer Analyse bin ich mir sicher, wie das Primärszenario und damit meine Litecoin Prognose lauten sollte.
Der größte Teil der bisherigen Aufwärtsbewegung seit dem Tief von 40,50 $ lässt sich meiner Meinung nach am besten durch ein Leading Diagonal klassifizieren. Der zuletzt gefundene Hochpunkt von knapp über 113 $ kann hingegen für mich nur die B-Welle eines Flats sein.
In einfachen Worten ausgedrückt, bedeutet dies für mich, dass sich der Litecoin Kurs aktuell in einer korrektiven Phase befindet. Das letzte Hoch ist bereits ein Teil dieser korrektiven Wellenstruktur und legt eine weitere Abwärtsbewegung nahe, dessen Anfang wir bereits erkennen können.
Das höhere Hoch in der B-Welle lässt entweder auf ein Running oder Expanded Flat schließen. Ich habe die entsprechenden Zielzonen für beide Flat-Typen auf dem Chart hinterlegt. Für ein Running Flat liegt diese zwischen 65 $ und 80 $, während sie für ein Expanded Flat zwischen 46 $ und 55 $ liegt.
Laut meinen Auswertungen erreichte der Litecoin Kurs in der Vergangenheit interessanterweise jeweils rund 7 Wochen vor dem Litecoin Halving seinen Hochpunkt in der Rallye, die stets diesem Ereignis vorausging. Das nächste Litecoin Halving wird am 5. August in diesem Jahr erwartet, was das letzte Hoch ziemlich genau 7 Wochen vor diesem Datum platziert.
Der Vollständigkeit zur Liebe sei noch erwähnt, dass dieses höhere Hoch innerhalb einer korrektiven Struktur theoretisch auch eine Triangle-Formation möglich macht. Diese kommt zwar seltener vor als ein Flat, allerdings finden wir ein solches Exemplar bereits in der zweiten Welle innerhalb des Leading Diagonals.
An dieser Stelle macht es aufgrund der Wahrscheinlichkeiten allerdings Sinn, sich primär mit einem möglichen Flat auseinander zu setzen. Statistisch gesehen, ist ein Expanded Flat wahrscheinlicher als ein Running Flat.
Litecoin Prognose für 2023
Kurzfristig gesehen, stehen die Chancen für den Preis von LTC nicht schlecht, zurück auf das Niveau von 46 $ bis 55 $ zu fallen. Doch was erwartet den Litecoin Kurs nach Abschluss dieser korrektiven Struktur?
Die nach dem Tief ausgebildete Aufwärtsstruktur in Form eines Leading Diagonal ist in jedem Fall der Anfang von etwas. Die Frage ist nur, ob sie der Anfang einer größeren, gegen den Abwärtstrend gerichteten Korrektur oder einer Trendbewegung ist. Letzteres besäße das viel größere Aufwärtspotential.
Bevor wir das Ende der aktuellen korrektiven Bewegung kennen, ist es schwierig, aktuell irgendeine genauere Preisprognose abzuleiten. Um das Ganze aber etwas fassbarer zu machen, wollen wir ungefähre Preisziele ableiten. Dabei gilt die Annahme, dass der Litecoin Kurs in etwa die Mitte des Zielbereiches für ein Expanded Flats anläuft. Sich das zu vergegenwärtigen ist wichtig, denn bei einer Ausbildung einer anderen Struktur als dem Expanded Flat käme es zu doch recht deutlichen Abweichungen.
Angenommen, dass also ein Preisniveau von etwa 50 $ angelaufen wird, lautet die Litecoin Prognose für ein ZigZag (korrektive Struktur gegen den Abwärtstrend) in etwa 125 $ bis 165 $. Bei einer Trendbewegung in Form einer Impulswelle würden wir hingegen annehmen, dass der Litecoin Kurs die 400 $-Marke durchbrechen wird.
Ist die Litecoin Prognose von 1.000 $ nach wie vor valide?
Zu guter Letzt wollen wir uns noch in Kürze darüber unterhalten, ob die Litecoin Prognose von rund 1.000 $ nach wie vor vorstellbar ist. Um diese Frage diskutieren zu können, müssen wir uns kurz darüber unterhalten, worauf sie überhaupt aufgebaut hat.
Die Prognose basierte auf der Annahme, dass der Litecoin Kurs im langfristigen Trend (auf dem Wochen-Chart) die nächste Phase eine Aufwärtsbewegung begonnen hat. Der folgende Chart soll verdeutlichen, was damit gemeint ist.
Innerhalb dieses Szenarios ist das genannte Preisziel für LTC nach wie vor sehr gut vorstellbar. Ich möchte allerdings an dieser Stelle erwähnen, dass die seitdem ausgebildete Aufwärtsstruktur auf dem Wochen-Chart eher korrektiv erscheint. Das mag dem Leading Diagonal verschuldet sein, allerdings spricht es eher für ein ZigZag.
Fazit
Zusammenfassend gehe ich in den nächsten Wochen von deutlich niedrigeren Preisen für LTC aus. Dafür spricht ebenfalls das Preisverhalten kurz vor einem Litecoin Halving in der Vergangenheit.
Mittelfristig besitzt der Litecoin Kurs aller Wahrscheinlichkeit weiteres Aufwärtspotential. Das Ausmaß ist allerdings von der Art und Weise der Aufwärtsstruktur abhängig. Ich persönlich staple bei LTC derzeit lieber etwas tiefer, bis ein parabolischer Anstieg klar zu erkennen und zumindest zu erahnen ist.
Diese zurückhaltende Annahme von mir basiert in erster Linie auf der technischen Chartanalyse. Allerdings bin ich auch fundamental nicht überzeugt von der Altcoin. Mit eine riesigen Welle von neuen Anlegern (die für einen richtigen Bullrun nötig wäre) kann hier allerdings nichts ausgeschlossen werden. Theoretisch macht das also selbst die Litecoin Prognose von 1.000 $ möglich. In einem Bullmarkt zählen schließlich nicht die Fundamentals, sondern die Narrative und Charlie Lee weiß wie er sich und sein Produkt in der Öffentlichkeit verkaufen kann.
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Wenn du deine DeFi-Buddys fragst, welche dezentrale Krypto-Börse sie in ihrem Leben mit Abstand am meisten genutzt haben, dann wirst du mit Sicherheit von allen dieselbe Antwort erhalten: Uniswap.
Mittlerweile ist es 5 Jahre her, dass Uniswap V1 das Licht der Welt erblickte. Kurz darauf hat sich das Protokoll insbesondere durch die Einführung von V2 zu dem absoluten Platzhirsch dieser Nische entwickelt. Auf Uniswap wird in etwa drei Viertel des Gesamtvolumens aller dezentraler Börsen umgesetzt. Der weit abgeschlagene Zweitbeste ist der Dex-Aggregator 1inch mit einem Marktanteil von gerade einmal 6 %.
Dieser Abstand ist aber auch alles andere als unverdient. Das Team hinter Uniswap treibt die Branche immer wieder durch innovative Ansätze voran. Die Codebasis von Uniswap V2 ist das am häufigsten geforkte Protokoll der gesamten Szene und auch mit V3 und dem Ansatz der konzentrierten Liquidität konnte das Team DeFi einen großen Schritt voranbringen.
2018 UNISWAP V1 ----------------------- Einführung eines erlaubnisfreien Token-Tausches durch das AMM- Modell: -----------------------
| 2020 UNISWAP V2 ----------------------- Verbesserungen der Funktionalität und Kompositionsfähigkeit des Protokolls machten es zum von DeFi -----------------------
| 2021 UNISWAP V3 ----------------------- Mit der Einführung konzentrierter Liquidität wurden viele Ineffizienzen der alten Architektur beseitigt. -----------------------
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Die nächste Generation an Innovation im AMM-Bereich wartet bereits. Denn das nächste große Update Uniswap V4 soll vollgepackt mit coolen neuen Features sein, welche die Art und Weise, wie wir Token auf dezentrale Art tauschen, erneut verändern wird.
Welche Änderungen das sind und was sie für dich als Nutzer bedeuten, erfährst du hier und jetzt.
V4 macht WETH überflüssig
Einer dieser großen Änderungen wird die Verwendung von nativem Ether (ETH) sein. Dies soll die Verwendung von WETH zukünftig überflüssig machen, indem andere ERC-20-Token direkt mit dem nativen Vermögenswert von Ethereum gepaart werden können. Für uns als Nutzer bedeutet dies, dass wir uns von den lästigen Wrapping- und Unwrapping-Kosten verabschieden dürfen.
Verbesserung der Kostenstruktur auf Uniswap
Eine weitere Neuerung soll das sogenannte Flash Accounting darstellen. Mit dieser netten Zusatzfunktion können Nutzer zukünftig mehrere Operationen innerhalb eines Pools durchführen, ohne dass jeder dieser Operationen separat abgerechnet wird. Bezahlt wird nur einmal und zwar das, was am Ende unter dem Strich steht.
Weitere Ersparnisse erwartet vor allem Liquiditätsanbieter in Form von Singleton-Verträgen. Einen solchen Singleton-Vertrag soll jeder Pool enthalten, womit separate Verträge für jeden einzelnen Pool der Vergangenheit angehören. Laut Hayden Adams, dem Kopf hinter Uniswap, sollen die Kosten für die Erstellung eines Pools dadurch um sagenhafte 99 % gesenkt werden.
Für den Standard-Nutzer des Protokolls ist es aber vor allem die Kombination aus Singleton-Verträgen und Flash Accounting, welche durch die Einführung des kommenden EIP-1153 (Transient Storage) eine merkliche Verbesserung der Nutzererfahrung mit sich bringen wird. Diese Kombination wird komplexe Swaps mit minimalem Gasverbrauch ermöglichen und sich damit der Nutzererfahrung auf eine zentralisierten Krypto-Börse angleichen.

Dank der Effizienz von Singleton und Flash-Accounting müssen die Gebührenstufen zudem nicht mehr begrenzt werden. Pool-Ersteller können sie auf die Stufe setzen, die sie am wettbewerbsfähigsten macht, oder sie mit einem dynamischen Gebühren-Hook anpassen.
Hooks ermöglichen mehr Möglichkeiten und mehr Innovation
Die für viele allerdings spannendste Neuerung von Uniswap V4 ist der sogenannte Hook.
Hierfür musst du verstehen, dass jeder Uniswap-Liquiditätspool einen Lebenszyklus besitzt. Er wird mit einer Standard-Gebührenstufe erstellt, ihm wird Liquidität hinzugefügt, entfernt oder er wird neu justiert. Während dessen tauschen Nutzer des Protokolls natürlich die beiden Token innerhalb des Pools hin und her.
In Uniswap v3 sind diese Ereignisse innerhalb eines Lebenszyklus eng miteinander gekoppelt. Ihre Ausführung erfolgt in einer sehr strengen Reihenfolge. Um mehr Raum für verschiedene Möglichkeiten zu schaffen, können Entwickler in V4 einen Satz benutzerdefinierter Code bei der Erstellung von v4-Pools einbauen. Dieser Satz benutzerdefinierter Code ist ein Hook.
Diese Hooks können eine bestimmte Aktion an Schlüsselereignissen im Lebenszyklus des Pools ausführen. Das könnte beispielsweise vor oder nach einem Tausch oder der Änderung einer LP-Position der Fall sein. Hooks sind also Plugins, welche die Schaffung individueller AMM-Pools ermöglichen, die ihr eigenes Zusammenspiel zwischen Swaps, Gebühren und LP-Positionen kreieren.

Der Einsatz von Hooks ermöglicht beispielsweise:
– Einen zeitlich gewichteten durchschnittlichen Market Maker (TWAMM)
– Dynamische Gebühren auf Basis der Volatilität oder anderer Faktoren
– Limit-Aufträge auf der Blockchain
– Angepasste Onchain-Orakel
– Auto-Compounding der LP-Gebühren
– Auszahlung internalisierter MEV-Gewinne
– und mehr
Governance und Lizenzen
Die Gestaltung der Protokollgebühren in Uniswap V4 orientiert sich an der seiner Vorgänger-Version v3. Sie kommt allerdings auch mit einer kleinen Neuerung.
Uniswap v4 verfügt über zwei getrennte Gebührenmechanismen: Tausch-Gebühren und Entnahmegebühren. Beide weisen jeweils unterschiedliche Mechanismen auf.
Von der Tausch-Gebühr kann die Governance, ähnlich wie bei Uniswap v3, bis zu einem bestimmten Prozentsatz für einen bestimmten Pool einbehalten. Hinzukommt, dass die Governance bei v4 optional eine Entnahmegebühr bei dem Abzug von Liquidität einfordern kann. Anders als bei Uniswap v3 kontrolliert die Governance allerdings nicht mehr die zulässigen Gebührenstufen oder Tick-Abstände.
Zu guter Letzt ist noch erwähnenswert, dass Uniswap v4, wie sein Vorgänger v3, unter der Business Source License (BSL) lizenziert. Diese Lizenz schränkt die kommerzielle und produktive Nutzung des v4-Quellcodes für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren ein. Einfacher ausgedrückt, bedeutet dies, dass es anderen Entwicklern nicht erlaubt, den v4-Code zu forken. Zumindest gilt das, solange ihnen dafür nicht eine ausdrückliche und offizielle Erlaubnis vorliegt oder diese Frist abgelaufen ist.
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Willkommen, willkommen lieber Leser. Kennst du noch Arbitrum? Ganz genau, dass ist die meist genutzte L2-Layer-Lösung von Ethereum, über die allerdings kaum noch jemand aktiv spricht. Das war zu Zeiten des ARB-Airdrops noch ganz anders. Doch die für viele wohl enttäuschende Preisperformance der protokolleigenen ARB Coin hat das wankelmütige Interesse der Krypto-Anleger schnell in andere Richtungen und weg von Arbitrum geführt. Doch genau in Momenten wie diesen ergeben sich bekanntlich potentielle Gelegenheiten und genau über eine solche wollen wir heute sprechen.
In der heutigen Ausgabe auf Bitcoin-Bude sprechen wir über den Arbitrum Kurs und eine mögliche Trading-Gelegenheit, die sich auf dem Chart offenbart. Selbst für Anleger mit längerem Zeithorizont könnte sich hier eine lukrative Möglichkeit bieten, ARB günstig zu kaufen. Warum ich so denke, erkläre ich jetzt in aller Ausführlichkeit.
Wie immer gilt, dass alle Artikel auf Bitcoin-Bude lediglich dem Informations- und Wissenstransfer dienen. Keiner der Leser soll dazu angeregt werden, das hier besprochene zu kopieren. Sollte er es doch tun, dann geschieht das auf seine eigene Verantwortung.
Arbitrum Kurs zeigt Anzeichen für eine Bodenbildung
Zu aller erst wollen wir uns mit Hilfe der klassischen technischen Chartanalyse anschauen, warum der Arbitrum Kurs einen Boden ausgebildet haben könnte. Im Anschluss daran tauchen wir mit Hilfe der Elliott Wellen Theorie in die Details ein, um das wahre Potential des gesamten Wellenkonstrukts näher unter die Lupe zu nehmen.
Aus Sich der klassischen technischen Chartanalyse spricht viel dafür, dass der Arbitrum Kurs aktuell eine inverse Kopf-Schulter-Formation ausformt. Die linke Schulter und der Kopf scheint bereits gut erkennbar ausgeformt zu sein. Was noch fehlt, ist die die Vollendung der rechten Schulter.
Wir sprechen also über ein recht frühes Stadium dieser Chartformation. Doch genau hier liegt der Charme. Werfen wir nämlich einen Blick in das Glossar der Chartmuster und schauen uns an, was zu der inversen Kopf-Schulter-Formation geschrieben steht, dann lesen wir:
Da die Fehlerquote bei diesem Chartmuster nur 5% beträgt, muss hier keine Bestätigung abgewartet werden. Die Aussicht auf Gewinn lässt sich vergrößern, wenn bereits bei einer klaren Identifikation der rechten Schulter der Kopf-Schulter-Boden einwandfrei erkannt wurde. Dementsprechend bietet sich bereits an dieser Stelle der Kauf oder das Eingehen einer Long-Position an.
Natürlich können wir uns nicht zu 100 % sicher sein, dass es sich hier um eine funktionierende Kopf-Schulter Formation handelt. Allerdings spricht das rückläufige Volumenmuster während der gesamten Wellenstruktur dafür. Zudem deutet sich eine gewisse Symmetrie an, die ebenfalls typisch für dieses Chartmuster ist.
Arbitrum Prognose, die sich aus dem Chartmuster ableitet
Wir haben also klare Hinweise dafür vorliegen, dass der Arbitrum Kurs eine inverse Kopf-Schulter-Formation ausformt. Schauen wir uns an, welches Kursziel sich daraus laut der alten Schule der technischen Chartanalyse ableiten lässt.
Um das Mindestkursziel zu berechnen, musst du nur von dem tiefsten Punkt der Formation (also dem Kopf) eine vertikale Linie bis zur Nackenlinie ziehen. Diese Strecke projizierst du anschließend an den Ausbruchspunkt, um das Kursziel zu errechnen. Das Mindestkursziel wird in 83% der Fälle erreicht oder sogar übertroffen.
Ein Ausbruchspunkt liegt uns zwar beim Arbitrum Kurs noch nicht vor, allerdings verläuft die Nackenlinie nahezu waagerecht. Der genauer (Zeit-)Punkt ändert also nicht viel an dem Kursziel. Entsprechend können wir eine Arbitrum Prognose wie folgt konstruieren:
Dieses Mindestkursziel liegt bei 1,57 $ und damit rund 42 % über dem aktuellen Preis der ARB Coin. Grundsätzlich liefert der aktuelle Einstieg mit einem R/R-Verhältnis von knapp über 2 nicht den besten Wert, aber im Angesicht der hohen Zuverlässigkeit der Formation, ergibt sich in meinen Augen nichtsdestotrotz ein lukratives Setup.
Das sage ich allerdings nicht nur aufbauend auf dieser Chartformation, sondern auch auf Grundlage meiner Wellenzählung, die weitaus bullischere Arbitrum Prognosen zulassen. Welche das sind, erläutere ich jetzt.
Arbitrum Prognose von 2,60 $ oder höher
Zu aller erst sei erwähnt, dass ich eine Impulsbewegung seit dem letzten Tief herauslesen lässt. Das bedeutet, dass die daraus erfolgte Aufwärtsbewegung der Anfang von etwas ist.
Theoretisch könnte es lediglich der Anfang einer korrektiven Bewegung sein. In dem Fall würde die aus der Kopf-Schulter-Formation abgeleitete Arbitrum Prognose von 1,57 $ auch hier gelten. Meine primäre Erwartung ist allerdings sehr viel bullischer. Das ist vor allem durch meine aktuelle Erwartungshaltung gegenüber dem Bitcoin Kurs zu erklären.
In meiner letzten Analyse auf YouTube habe ich erläutert, warum das bullische Szenario das wahrscheinlichste ist und was es genau bedeutet. Solltest du das Video noch nicht kennen, dann schaue es dir jetzt am besten auf YouTube an und vergiss nicht unseren Kanal zu abonnieren, um weitere Analysen dort nicht zu verpassen. Zum Video gehen.
Darauf aufbauend, dass der gesamte Markt in einen bullischen Zyklus übergeht, lässt sich daraus eine ganz andere Arbitrum Prognose ableiten. Diese sieht wie folgt aus:
Davon ausgehend, dass der Arbitrum Kurs die Welle (i) und (ii) bereits ausgebildet hat, erwarten wir den dritten Teil der Impulsbewegung. Dieser dürfte in der Regel das 1,618er Fibonacci-Extension-Level anlaufen oder übertreffen. Dieses liegt bei 1,77 $ und damit rund 66 % über dem aktuellen Preis der ARB Coin.
Ich halte die psychologische Marke von 2 $ für ein ebenfalls gutes Preisziel für das Ende der dritten Welle. In beiden Fällen formt sich dadurch im längerfristigen Trend eine ebenfalls bullische Formation aus, die darauf folgende und deutlich höhere Hochs in Aussicht stellt.
Daher ist dieser Einstieg auch für Investoren mit Sicherheit interessant. Mit den aus der Elliott Wellen Theorie abgeleiteten Arbitrum Prognosen ergeben sich hier langfristig ganz andere Kursziele von 2,60 $ oder höher und damit ein viel besseres R/R-Verhältnis.
Das Risiko sollte aber natürlich wie immer bekannt sein.







