Puppynet, das native Testnetzwerk des Shibarium-Netzwerks, hat Anfang dieser Woche die Marke von 10 Millionen Transaktionen überschritten. Zweifelsohne ist das ein Zeichen dafür, dass die langersehnte Veröffentlichung der Layer-2-Chain für viele nach wie vor ein großes Thema ist, gleich wenn ihre Verzögerungen die Community auf eine Härteprobe stellt.
Doch sei es, wie es will. Begeisterte Anhänger von Shiba Inu lassen sich davon nicht beirren. Blockchain-Explorer-Daten zeigen, dass das Puppynet-Testnetz seit seinem Start am 11. März mehr als 11 Millionen Transaktionen von fast 15 Millionen Wallets verarbeitet hat. Ein Großteil dieser Aktivität fand in der vergangenen Woche statt, mit mehr als 400.000 Transaktionen innerhalb von 24 Stunden am 21. Mai.
Das kommende Layer-2-Netzwerk Shibarium wird sich bald in die ständig wachsende Schar von Ethereum-basierten Blockchains wie Arbitrum und Optimism einreihen. Sie alle versuchen, die altbekannten Probleme der Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und Kosten zu lösen, mit denen sich Nutzer von Ethereum rumschlagen müssen.
Shiba Inu macht Immutable X Konkurrenz
Die Entwickler von Shiba Inu haben zuvor gesagt, dass sich Shibarium auf Metaverse- und Gaming-Anwendungen konzentrieren würde. Insbesondere da erwartet wird, dass der Sektor der nicht-fungiblen Token (NFT) in den kommenden Jahren drastisch wachsen wird.
Damit könnte sich Shibarium als direkter Konkurrent für Immutable X am Markt positionieren. Darüber hinaus soll es natürlich all die schönen dezentralen Anwendungen (dApps), die wir auch von anderen Blockchains kennen, auf Shibarium geben.
Der Start könnte mit starken Fundamentaldaten für die Shiba Inu Coin SHIB einhergehen, welche seit längerem darum bemüht ist, ihren plumpen Memecoin-Status hinter sich zu lassen. Gleiches gilt für weitere Ökosystem-Token wie LEASH und BONE.
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Einmal mehr kursieren Neuigkeit in dem Fall Ripple vs. SEC. Interne E-Mails der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) deuten darauf hin, dass die Regulierungsbehörde wusste, dass XRP nicht vollständig der Definition eines Wertpapiers entspricht.
Der Krypto-Anwalt und XRP-Befürworter John Deaton wies auf diese Beweise in den früheren Einreichungen von Ripple hin. Im gleichen Atemzug fragte er sich, warum das Rechtsteam von Ripple trotz des Inhaltes der E-Mail der Sache nicht mehr an Bedeutung zuwies. Alle Details zu dieser neuen Entwicklung folgen hier und jetzt.
Neues Brennmaterial im Fall Ripple vs SEC
In den E-Mails, auf die in dem Exponat 220 Bezug genommen wird, argumentiert der Verfasser, dass es vernünftige Gründe gibt, die XRP Coin nicht als Wertpapier zu betrachten. Der Grund dafür sei, dass sie nicht den Howey-Test erfüllt. Genauer heißt es in der E-Mail:
Es gibt „vernünftige Gründe für die Schlussfolgerung, dass XRP nicht alle Elemente der Howey-Analyse erfüllt und daher kein ‚Wertpapier‘ im Sinne der Bundeswertpapiergesetze ist.

Allein diese Formulierung könnte dem Unternehmen im Rechtsstreit mit der Regulierungsbehörde den Rücken stärken. Der Fall der SEC gegen Ripple stützt sich nämlich auf das Argument, dass XRP und die meisten Kryptowährungen als Wertpapiere eingestuft werden sollten. Die Begründung dafür lautet, dass sie die Definition des Begriffs im Rahmen des Howey-Tests erfüllen. Schlussfolgernd könnte jedes Eingeständnis der SEC oder eines ihrer Mitarbeiter, dass XRP in ihren internen Dokumenten kein Wertpapier darstellt, verheerend für ihren Fall sein.
XRP-Gemeinschaft debattiert über den Ursprung der E-Mail
Der große Frage, die allerdings an dieser Stelle noch ungeklärt zu sein scheint, ist allerdings die folgende: Stammt das Zitat aus der E-Mail überhaupt von einem offiziellen SEC-Beamten?
Der Anwalt John Deaton hält es für möglich, dass es sich bei der Aussage wahrscheinlich nicht um ein direktes Zitat eines SEC-Beamten handelte. Stattdessen mutmaßt er, dass der Beamte sich in der E-Mail auf eine von jemand anderen durchgeführte Analyse der XRP Coin beziehen könnte.
Bill Morgan hingegen, ein anderer Pro-Krypto-Anwalt, ist da allerdings anderer Meinung. Er glaubt, dass ein SEC-Anwalt höchstwahrscheinlich die Mail geschickt hat. Morgan schrieb auf Twitter:
Höchstwahrscheinlich (stammt es von einem) ein SEC-Anwalt, wenn man bedenkt, wie viele daran beteiligt waren und Hinmans Rede kommentiert haben, in der er seine persönliche Meinung zum Ausdruck brachte.
Wie so oft treffen in dem Fall Ripple vs. SEC also gegensätzliche Meinungen und Interpretationen aufeinander. Für viele stellt allerdings der 13. Juni ein Lichtblick dar. Denn an diesem Datum soll die SEC die E-Mails im Zusammenhang mit den Hinman-Dokumenten veröffentlichen.
Ripple fokussiert sich weiterhin auf seine Expansion
In der vergangenen Woche wurden gleich mehrere Ripple News veröffentlicht. Diese zeigten, dass sich das Unternehmen weiterhin unbeirrt auf den Wachstum seiner Plattform konzentriert.
Die bedeutendste Ripple News war dabei die neue CBDC-Plattform des Unternehmens. Wie wir auf Bitcoin-Bude berichtet haben, versucht das Unternehmen damit seine Position als wichtiger Akteur bei der Entwicklung von CBDCs und Stablecoins zu festigen. Scheinbar mit Erfolg. Ripple bestätigte zudem, dass seine CBDC-Plattform mit dem XRP-Ledger (XRPL) und der XRP Coin interagieren kann.
Eine weitere Neuigkeit war, dass Ripple die Schweizer Depotfirma Metaco für 250 Millionen US-Dollar aufgekauft hat. Brad Garlinghouse, der CEO des Unternehmens, gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass der Kauf Teil seiner Bemühungen sei, „sich auf Wachstumsmöglichkeiten außerhalb der USA zu konzentrieren.“
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Ripple, bekannt für seine Blockchain-basierten Zahlungslösungen, hat am gestrigen Donnerstag die Einführung seiner Ripple CBDC-Plattform bekannt gegeben. Das Unternehmen hat die Plattform entwickelt, um Zentralbanken, Regierungen und Finanzinstituten eine nahtlose Lösung für die Ausgabe, Verwaltung und Verteilung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) und Stablecoins zu bieten.
Sicherlich ist das keine schlechte Idee. Insbesondere in Angesicht der Tatsache, dass mehr als 90 % der Regierungen die Entwicklung und Implementierung von CBDCs erkunden. Sie alle sind aktuell darum bemüht, ihre finanzielle Eingliederung zu verbessern, die Kosten zu senken und die mit inländischen und grenzüberschreitenden Zahlungsprozessen verbundenen Risiken zu reduzieren, bevor der private Sektor in diesem Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Ripple CBDC-Plattform soll nun das Sprungbrett für solche Unternehmungen sein, um das zu erreichen. Dabei behauptet das Unternehmen, dass sie dadurch die Finanzdienstleistungsbranche revolutionieren werden.
In dieser Ripple News tauchen wir daher in die Details ein, die das neue Produkt umgeben.
Die Technologie des XRP Ledger soll CBDCs auf die Sprünge helfen
Laut dem Blogartikel soll die Ripple CBDC-Plattform die Leistungsfähigkeit der Blockchain-Technologie nutzen, die durch eine energieeffiziente Kerntechnologie des XRP Ledger gestützt wird. Private Ledger ermöglichen es Zentralbanken und Regierungen, die Innovation von Geld durch Programmierbarkeit und robuste Kontrollen zu nutzen. Ripple adressiert damit neben CBDCs für den Groß- und Einzelhandel auch potentielle Emittenten von Stablecoins.

Zentralbanken, Währungsbehörden oder Geschäftsbanken können zukünftig die Plattform von Ripple nutzen, um den gesamten Lebenszyklus ihrer Fiat-basierten digitalen Währung zu verwalten. Das bedeutet, dass damit der gesamte Prozess, angefangen mit der Prägung und Verteilung bis hin zur Einlösung und Vernichtung, abgedeckt wird.
Darüber hinaus können Finanzinstitute, die erhebliche Mengen an digitaler Währung halten, interinstitutionelle Abrechnungs- und Verteilungsfunktionen verwalten und daran teilnehmen. Privat- und Firmenkunden sollen in die Lage versetzt werden, ihre digitalen Währungen sicher zu halten und für Waren und Dienstleistungen auf die gleiche Weise zu bezahlen und Zahlungen zu erhalten, wie es andere Zahlungs- und Bankanwendungen heute tun.
Ripple etabliert sich als einer der führenden Anbieter von CBDC-Lösungen
Mit seiner CBDC-Plattform festigt Ripple seine Position als wichtiger Akteur bei der Entwicklung von CBDCs und Stablecoins. Die Fähigkeit der Plattform, eine nahtlose End-to-End-Lösung für die Ausgabe, Verwaltung und Verteilung digitaler Währungen zu bieten, stößt dabei bereits weltweit auf ein reges Interesse von Zentralbanken, Regierungen und Finanzinstituten, die ihre Finanzdienstleistungen verbessern und die finanzielle Inklusion fördern wollen. In dem Blogartikel heißt es:
Ripple arbeitet derzeit mit mehr als 20 Ländern an CBDC-Plänen. Auf der Grundlage dieser Arbeit hat Ripple seine CBDC-Plattform erweitert, um den Bedürfnissen von Zentralbanken, Finanzinstituten, Regierungen und Geschäftsbanken gerecht zu werden, die ihre Währungspläne und Prototypen mit der neuen CBDC-Plattform anpassen wollen.
Surangel Whipps Jr., Präsident der Republik Palau, kommentierte den Start der Ripple CBDC-Plattform dabei wie folgt:
Die Partnerschaft mit Ripple zur Schaffung unserer nationalen digitalen Währung ist Teil unseres Engagements, bei Finanzinnovationen und -technologien führend zu sein, was den Bürgern von Palau einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen verschaffen wird.
Damit geht das Wettrennen der CBDCs in die nächste Runde. Ähnlich wie damals bei dem Kalifornischen Goldrausch strömen immer mehr Akteure in diesen Sektor, um sich ihr Stück vom Kuchen zu sichern. Ripple hingegen hat sich dafür entschieden, die dafür nötigen „Schaufeln“ zu verkaufen. Smart.
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Ordinals auf Bitcoin sind bereits von gestern? So scheint es zumindest, wenn man einen Blick auf die Netzwerkaktivität wirft, die aktuell sogenannte Doginals auf Dogecoin anziehen.
Erfahre in dieser Dogecoin News, was es mit diesem neuen Hype auf sich hat und wie Du verschiedene Wege nutzen kannst, um solche Doginals zu prägen.
- Mit Doginals schafft Dogecoin ein Pendant zu Bitcoins Ordinals
- Die Netzwerkaktivität übertrifft mittlerweile selbst die von Bitcoin
- Alternative Wege, um Doginals zu prägen
Dogecoin übertrifft Bitcoin mit seiner Netzwerkaktivität
Das Netzwerk von Dogecoin verzeichnete jüngst einen starken Anstieg der täglichen Transaktionen. Am Dienstag erreichte diese Metrik einen neuen Höchstwert von über 719.000. Dieser Wert stellt einen Rekord für die Anzahl der täglichen Transaktionen auf Dogecoin dar und laut den Daten von BitInfoCharts hat das Netzwerk der Memecoin damit mehr Aktivität als Bitcoin verzeichnet.

Dieser bemerkenswerte Anstieg hat einen interessanten Ursprung. Ein Großteil dieser gesteigerten Aktivität resultiert aus dem Handel von Memecoins und gemeint ist damit nicht DOGE selbst. Unter der Verwendung von Frameworks, die durch das Ordinals-Protokoll von Bitcoin beeinflusst sind, erstellen Entwickler mit den sogenannten „Doginals“ derzeit allerlei alternative Token, die sich eines regen Beliebtheit erfreuen.
Solche Dogecoin-basierte Memecoins basieren auf dem DRC-20-Token-Standard. Im Grunde genommen, ahmt dieser die Funktionalitäten des BRC-20-Token-Standards von Bitcoin nach, welcher für die Prägung fungibler Token verwendet wird. Dieses System ermöglicht es den Nutzern, Daten in Shibes, die kleinste Einheit von DOGE Coin, einzubetten. Da Dogecoin ursprünglich eine indirekte Hardfork von Bitcoin ist, kann damit auf dieselbe Weise die Verfolgung von fungiblen und nicht-fungiblen Token innerhalb des Netzwerks initiiert werden.
Schafft Dogecoin mit Doginals einen ähnlich großen Erfolg wie Bitcoin mit Ordinal?
Da das System jedem offensteht und die Netzwerkaktivität von Dogecoin in die Höhe geschossenes ist, existiert offensichtlich ein großes Interesse von Nutzern und Entwicklern, um solche Token zu prägen.
Seinen Ursprung nahm das Ganze in der vergangenen Woche. Kurzfristig bleibt daher noch offen, ob sich dieser noch junge Trend von Doginals auf Dogecoin durchsetzen wird, wie es auf Bitcoin mit Ordinals der Fall ist. Im Gegensatz zu ihren BRC-20-Äquivalenten, die eine Marktkapitalisierung von über 400 Millionen US-Dollar aufweisen, fehlt es den Memecoins im Netzwerk von Dogecoin derzeit an einem liquiden Markt und einem klar definierten Wertangebot. Doch im Grunde genommen ist die Nutzerbasis von Dogecoin perfekt für eine solche Meme-Kultur.
Um solche Token zu prägen, stehen interessierten Nutzern verschiedene Alternativen zur Verfügung. Eine beliebte Strategie ist DPal, eine Browsererweiterung für Dogecoin. Nutzer können über diese Wallet für die Token-Prägung nutzen. Es existiert jedoch keine „Indexer“-Lösung, was es für die Nutzer schwierig macht, die Anzahl der ausgegebenen Token zu bestimmen. Gleichzeitig wird dadurch die Errichtung von Handelsmärkte um DRC-20-Token herum erschwert.
Ein Alternative zu DPal könnte daher der Token-Minting-Service DRC-20.org sein. Hierbei handelt es sich um eine Webseite des Projekts Doge Labs, die es Nutzern ermöglicht, Token auch auf Dogecoin zu prägen. Im Gegensatz zu DPal behauptet Doge Labs allerdings, der erste Einschreibedienst zu sein, der DRC-20-Token indizieren kann. Diese Funktion soll eine netzwerkweite Datenbank und ein Register solcher Token bereitstellen, um den Handel mit diesen Memecoins zu ermöglichen.
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Die Korrelation zwischen den beiden größten Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) ist so schwach ausgeprägt wie zuletzt im Jahr 2021. Darf man einigen Analysten glauben, ist das ein Hinweis auf ein Regimewechsel im Krypto-Markt.
Was genau das bedeutet, erfährst Du hier und jetzt.
Korrelation zwischen Bitcoin und Ethereum erreicht ein 2-Jahrestief
BTC und ETH sind gemessen an ihrer Marktkapitalisierung die beiden weltweit führenden Kryptowährungen. Beide bewegten sich über weite Strecken des Jahres 2022 im Gleichschritt. Diese positive Korrelation der beiden Kryptowährungen war selbst in diesem Jahr mit einem Wert von 96 % im März stark ausgeprägt. Seitdem scheint sich dieser Wert allerdings zunehmend abzuschwächen. Am Montag lag die durchschnittliche 30-Tage-Korrelation zwischen dem Bitcoin und Ethereum Kurs mit 77 % auf einem deutlich niedrigerem Niveau. Tatschlich war dies der niedrigste Wert seit 2021.
Der Preis von ETH hat sich zwar bereits in der Vergangenheit für kurze Zeiträume von dem Bitcoin Kurs abgekoppelt, allerdings glauben einige, dass die jüngste Abschwächung der Korrelation von Dauer sein könnte.
Einer davon ist Pulkit Goyal, Vizepräsident des Handels bei OrBit Markets, einem institutionellen Liquiditätsanbieter von Optionen und strukturierten Derivaten für digitale Vermögenswerte. Er glaubt, dass BTC als weltweit größte und liquideste Kryptowährung zukünftig nicht mehr der Anker für den breiteren Altcoin-Markt sein wird. Gegenüber CoinDesk verriet er:
Was wir hier sehen, könnte der Beginn eines langfristigen Regimewechsels sein. Da Ethereum von PoW zu PoS übergegangen ist, werden die Ökonomie von Angebot und Nachfrage, die den beiden Token zugrunde liegen, weiterhin auseinandergehen.
Seiner Einschätzung nach wird BTC seinen Status als „digitales Gold“ festigen, während er ETH eher als einen Wachstumswert in einem aufstrebenden Markt ansieht.
Bitcoin und Ethereum unterscheiden sich zunehmend
Mit dieser Meinung steht Pulkit Goyal nicht alleine dar. Die Analyse-Plattform Kaiko äußerte sich in ihrem jüngsten wöchentlichen Newsletter in ähnlicher Weise. Ihren Abonnenten schrieben sie:
Sowohl BTC als auch ETH scheinen zunehmend von unterschiedlichen spezifischen Faktoren angetrieben zu werden.
Im September 2022 wechselte Ethereum, die weltweit größte Smart-Contract-Blockchain, vom energieintensiven Proof of Work (PoW) Konsensmechanismus zur Verifizierung von Transaktionen zum Proof of Stake (PoS) Modell.
Kürzlich führte Ethereum das Shapella-Upgrade ein, welches das Vertrauen in den Staking-Mechanismus der Blockchain verstärken dürfte. Durch die Einführung von EIP-1559 ist die Angebotsmenge von ETH zudem eng mit dem Grad der Netzwerknutzung von Ethereum verbunden.
In der Zwischenzeit bleibt Bitcoin für viele ein makroökonomischer Vermögenswert, der sich an den Inflationszahlen und den erwarteten Veränderungen der Fiat-Liquidität orientiert. Seine Attraktivität gewinnt er als Absicherung gegen die traditionelle Finanzwelt. Mit dem vierten Bitcoin Halving steht im nächstes Jahr ein weiterer Ereignis an, welches unter anderem BTC in seinen Mechanismen stark von ETH unterscheidet.
Analysten von Bitfinex schrieben diesbezüglich:
Nach dem Übergang zu einem Proof-of-Stake-Governance-Mechanismus ist es möglich, dass Ether als eine andere Anlageklasse in der gleichen Sphäre gesehen wird und das könnte sich ändern, aber im Moment wird Bitcoin mehr von makroökonomischen Faktoren und institutionellen Investitionen bestimmt, während Ethereum, obwohl es davon betroffen ist, weniger mit den makroökonomischen Bedingungen korreliert sein könnte – im Guten wie im Schlechten.
In ihren Augen ist dies ein guter Schritt für den Krypto-Markt. Darüber hinaus kann das als ein Reifeprozess für den Markt angesehen werden.
Ein weiter Effekt der Entkopplung könnte eine verstärkte Handelsaktivität bei BTC-ETH-Paaren sein, die an großen Krypto-Börsen notiert sind. Pulkit Goyal erklärte diesbezüglich:
Für Händler könnte die Entkopplung neue Möglichkeiten eröffnen, den relativen Wert zwischen den beiden Token zu erfassen, ohne den Dollar einzubeziehen. Tatsächlich hat die Nachfrage nach Optionen auf das BTC/ETH-Paar in letzter Zeit im OTC-Bereich zugenommen.
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The Graph ist sicherlich vielen bereits ein Begriff. Sie kennen es als das potentielle „Google von Blockchain „, welches deren Daten indexiert und für alle leicht abrufbar und zugänglich machen möchte.
Für andere wiederum ist es eventuell schwer fassbar, worum es bei The Graph und seinem GRT Token eigentlich geht. In diesem Artikel erfährst Du daher, welche große Bedeutung Daten für unsere Welt und das Web 3.0 im Speziellen haben und wie The Graph es sich auf die Flagge geschrieben hat, diesen Rohstoff für die neu aufkeimende Industrie zugänglicher zu machen.
Disclaimer: Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel und dessen Inhalt spiegelt nicht zwingend die Meinung von Bitcoin-Bude wider. Autor des Artikels ist Ujjwal Thakur von The Graph India. Die deutsche Übersetzung stammt von Andy Schreiber von The Graph Germany.
Die Bedeutung von Daten in der modernen Welt
Daten sind die Lebensader der modernen Welt. Angesichts der unglaublichen Menge an Informationen, die jeden Tag generiert werden, ist es wichtiger denn je, Daten zu nutzen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Wie das berühmte Zitat von Clive Humby sagt: „Daten sind das neue Öl“. So wie Öl die industrielle Revolution angetrieben hat, sind Daten der Motor der digitalen Revolution.
Unternehmen nutzen Daten, um Erkenntnisse über das Kundenverhalten zu gewinnen, ihre Abläufe zu optimieren und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Forscher nutzen Daten, um Durchbrüche in den Bereichen Medizin und Umweltwissenschaften zu erzielen. Regierungen nutzen Daten, um öffentliche Dienstleistungen zu verbessern und fundierte politische Entscheidungen zu treffen. Im Sport werden Daten verwendet, um die Leistung von Sportlern zu analysieren, Spielerstatistiken zu verfolgen und das Verletzungsrisiko zu verringern. Teams nutzen Daten auch, um neue Talente zu finden und zu rekrutieren, mit den Fans in Kontakt zu treten und das Zuschauerlebnis durch fortschrittliche Statistiken und immersive Technologien zu verbessern.
Insgesamt verbessern Daten unsere Welt, indem sie uns in die Lage versetzen, fundiertere Entscheidungen zu treffen, neue Lösungen für komplexe Probleme zu entwickeln und das Leben von Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern.
In der heutigen Zeit haben die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Informationen einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gesellschaft und die Erfahrungen des Einzelnen gehabt. Mit dem Aufkommen des Internets und anderer digitaler Technologien haben die Menschen heute Zugang zu einer noch nie dagewesenen Menge an Informationen, was die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und miteinander interagieren, grundlegend verändert hat.
Die Fähigkeit, Informationen zu speichern, zu finden, zu verwalten und auszutauschen, ist für viele Aspekte des modernen Lebens – von Bildung und Forschung bis hin zu Wirtschaft und sozialen Netzwerken – unerlässlich geworden. Die Struktur der Gesellschaft und die Erfahrungen des Einzelnen werden zunehmend davon geprägt, wie wir Informationen erstellen, konsumieren und mit ihnen umgehen. Das Internet ist für Menschen auf der ganzen Welt zu einer allgegenwärtigen Informationsquelle geworden.
Mit Millionen von Websites und Online-Ressourcen, die eine breite Palette von Themen abdecken, hat das Internet den Zugang zu Informationen zu praktisch jedem Thema einfacher als je zuvor gemacht. Das Internet hat die Art und Weise, wie wir Informationen erstellen, verwalten und weitergeben, verändert.
Blockchain und die nächste Generation des Internets
Das Internet von heute hat eine Client-Server-Architektur. Die Client-Server-Architektur ist eine Art der Organisation von Computerprogrammen oder Anwendungen, bei der ein Programm (der Client) Informationen oder Dienste von einem anderen Programm (dem Server) anfordert.
Die Client-Server-Architektur ist seit Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil des Internets und der Computer Infrastruktur und hat viele nützliche und wertvolle Anwendungen und Dienste ermöglicht. Eines der Hauptprobleme der Client-Server Architektur ist, dass sie von Natur aus zentralisiert ist, d. h., dass sie sich auf einen zentralen Server oder eine zentrale Behörde verlässt, um den Zugriff auf das System zu verwalten und zu kontrollieren. Diese Zentralisierung schafft eine einzige Schwachstelle, die von Hackern, Regierungen oder anderen böswilligen Akteuren ausgenutzt werden kann, um das System zu stören oder zu kontrollieren.
Diese Zentralisierung kann auch zu Machtungleichgewichten und Ungleichheiten führen, da diejenigen, die die Server oder die Daten kontrollieren, unverhältnismäßig viel Kontrolle und Einfluss auf das System und seine Benutzer ausüben können. Die Client-Server-Architektur hat zwar viele wertvolle Anwendungen und Dienste ermöglicht, aber sie hat auch bestimmte Einschränkungen und Nachteile, die sich negativ auf die Gesellschaft auswirken können, insbesondere in Bezug auf Zentralisierung, Datenschutz und Sicherheit. Daher besteht ein zunehmender Bedarf an der Erforschung und Entwicklung dezentraler und verteilter Architekturen, wie z. B. Peer-to-Peer-Netzwerke, die eine größere Ausfallsicherheit, Privatsphäre und Sicherheit bieten können.
Die Blockchain Technologie bietet eine potenzielle Lösung für diese Probleme, da es sich um ein dezentrales, verteiltes System handelt, das eine zentrale Behörde zur Verwaltung und Kontrolle des Systemzugriffs überflüssig macht.
Blockchain ist eine dezentralisierte, verteilte Ledger-Technologie, die eine sichere, transparente und fälschungssichere Aufzeichnung von Transaktionen und Daten ermöglicht. In einem Blockchain-System werden Transaktionen oder Daten in Blöcken aufgezeichnet, die in einer chronologischen Kette miteinander verbunden sind.
Jeder Block enthält einen kryptografischen Hash des vorherigen Blocks, wodurch eine unveränderliche und sichere Aufzeichnung aller Transaktionen oder Daten in der Kette entsteht. Einer der Hauptvorteile der Blockchain-Technologie besteht darin, dass kein zentraler Server mehr erforderlich ist. Stattdessen werden die Transaktionen oder Daten von einem verteilten Netzwerk von Knotenpunkten überprüft und validiert.
Diese dezentralisierte Architektur beseitigt die mit zentralen Servern verbundenen Schwachstellen und macht das System widerstandsfähiger und sicherer. Außerdem ermöglicht sie den Nutzern mehr Privatsphäre und Kontrolle, da sie das Eigentum und die Kontrolle über ihre Daten und Identitäten behalten können, ohne sich auf zentralisierte Vermittler verlassen zu müssen.
Die Blockchain-Technologie hat in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen und zu einer Vielzahl von Anwendungen geführt, die auf dieser Technologie aufbauen. Anwendungen, die auf Blockchains aufbauen, werden als Dapps oder dezentrale Anwendungen bezeichnet. Wenn Benutzer mit diesen Dapps interagieren, wird jede Interaktion mit der Dapp in der Blockchain aufgezeichnet. Die großen Datenmengen, die von Dapps erzeugt werden, können für eine Vielzahl von Zwecken sehr nützlich sein, von der Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht bis hin zur Ermöglichung neuer Formen der Innovation und Analyse. Auch wenn diese
Datenmenge zunächst überwältigend erscheinen mag, kann sie in mehrfacher Hinsicht sehr nützlich sein. Erstens bieten sie eine transparente und überprüfbare Aufzeichnung aller Transaktionen und Interaktionen auf der Dapp, was das Vertrauen und die Rechenschaftspflicht verbessern kann.
Zweitens können diese Daten für Analysen und Erkenntnisse genutzt werden, so dass Entwickler und
Stakeholder, um zu verstehen, wie die Dapp genutzt wird, und um Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu ermitteln. Drittens können die von Dapps generierten Daten genutzt werden, um neue Anwendungen und Dienste zu entwickeln und die Leistungsfähigkeit der Blockchain-Technologie für innovative neue Anwendungsfälle zu nutzen.
Blockchain-Daten und ihre Zugänglichkeit
Blockchain-Daten haben ein enormes Potenzial für Innovation und Wertschöpfung, aber es gibt einige Herausforderungen in Bezug auf ihre Zugänglichkeit. Jede Dapp interagiert mit einem Smart Contract. Smart Contracts sind selbst ausführende Computerprogramme, die in einem Blockchain-Netzwerk eingesetzt werden. Sie sind so konzipiert, dass sie die Bedingungen eines Vertrags durch die automatische Ausführung vordefinierter Regeln und Bedingungen, die im Code des Vertrags kodiert sind, durchsetzen.
Intelligente Verträge können zum Speichern von Daten, zur Übertragung von Vermögenswerten und zur Durchführung anderer Vorgänge innerhalb eines dezentralen Netzwerks verwendet werden. Die Durchführung grundlegender Lesevorgänge in einem intelligenten Vertrag ist relativ einfach. So kann ein intelligenter Vertrag beispielsweise problemlos den Eigentümer einer NFT oder den Gesamtbestand an NFTs abfragen.
Komplexere Operationen wie das Filtern und Aggregieren von Daten sind jedoch sehr viel schwieriger zu bewerkstelligen. Dies liegt daran, dass die Speicherkapazität der Blockchain begrenzt ist, was bei der Arbeit mit großen Datensätzen eine Herausforderung darstellen kann. Da jeder Knoten im Netzwerk eine Kopie der gesamten Blockchain speichern muss, kann die Speicherung großer Datenmengen unpraktisch werden, insbesondere wenn man die Kosten für die Speicherung und die Verarbeitungsleistung berücksichtigt.
Früher umgingen Entwickler diese Lücke in der Funktionalität, indem sie zentralisierte Indexierung Server bauten. Die Entwickler müssen ihren kompletten Knoten zu den auf der Blockchain gespeicherten Daten laufen lassen. Diese Server ziehen Daten aus Ethereum, speichern sie in einer Datenbank und stellen sie über eine API zur Verfügung.
Dies ist eine sehr ressourcenintensive und zeitaufwändige Aufgabe. Es ist auch nicht kosteneffizient und kann eine komplexe und fehleranfällige Aufgabe sein. Die Benutzer müssen sich darauf verlassen können, dass diese Teams die Server weiterhin korrekt betreiben. Die Projekte könnten in Konkurs gehen, die Daten aus strategischen Gründen ändern, aufgekauft werden oder einfach Fehler machen. Plötzlich sind wir nicht mehr weit von dem Punkt entfernt, an dem wir mit web2 begonnen haben. Wie können Entwickler die Einschränkungen bei der Durchführung komplexer Operationen mit auf der Blockchain gespeicherten Daten überwinden, ohne sich auf ressourcenintensive und zentralisierte Indexierung Server zu verlassen?
Lösung des Problems der Zugänglichkeit von Blockchain-Daten mit The Graph
Eine Lösung für dieses Problem ist die Verwendung dezentraler Indizierungs- und Abfragedienste, und hier kommt The Graph zur Rettung. The Graph ist ein dezentrales Protokoll für die Indizierung und Abfrage von Daten aus Blockchain-Netzwerken, einschließlich Ethereum, IPFS, Arweave und mehr. Es ermöglicht Entwicklern, dezentralisierte Anwendungen zu erstellen, die auf Blockchain-Daten zugreifen und diese abfragen können, ohne sich auf zentralisierte Vermittler oder
ressourcenintensive Prozesse. Der Graph bietet einen Marktplatz für Subgraphen, d. h. offene APIs, die bestimmte Daten aus der Blockchain indizieren und zugänglich machen. Entwickler können ihre Subgraphen erstellen, die zur Indizierung und Abfrage von Daten für bestimmte Anwendungsfälle verwendet werden können. The Graph ermöglicht es Entwicklern, die Leistung des Blockchain-Netzwerks zu nutzen, ohne einen vollständigen Knoten zu betreiben oder sich auf zentralisierte Indexierungsserver verlassen zu müssen.
Wenn ein Entwickler Daten aus einem Blockchain-Netzwerk abfragen möchte, kann er die Abfrage-API von The Graph verwenden, um die benötigten Daten anzufordern. Die Abfrage-API sendet die Anfrage an den entsprechenden Untergraphen, der die Daten aus dem Blockchain-Netzwerk bereits indiziert und gespeichert hat. Der Subgraph verarbeitet dann die Anfrage und gibt die angeforderten Daten an den Entwickler zurück.
The Graph verwendet ein dezentrales Netzwerk von Indexern, um die Daten aus dem Blockchain-Netzwerk zu indizieren und zu speichern. Indexer sind Knoten, auf denen die Software von The Graph läuft und die Indizierungsdienste für das Netzwerk bereitstellen. Sie konkurrieren darum, den besten Indizierungsdienst anzubieten, der sicherstellt, dass die Daten genau und aktuell sind. Entwickler können ihre Subgraphen erstellen, um bestimmte Daten aus dem Blockchain-Netzwerk zu indizieren und abzufragen.
The Graph stellt eine Reihe von Tools und Bibliotheken zur Verfügung, die es den Entwicklern erleichtern, Subgraphen zu erstellen. The Graph bietet auch einen Marktplatz, auf dem Entwickler bestehende Subgraphen, die von anderen Entwicklern erstellt wurden, entdecken und nutzen können. Der Marktplatz ermöglicht es Entwicklern, Subgraphen zu finden, die für ihren Anwendungsfall relevant sind, was Zeit und Mühe bei der Erstellung ihrer dezentralen Anwendungen sparen kann.
Wir können sehen, wie The Graph ein wesentlicher Bestandteil des Web3-Tech-Stacks ist, da es ein dezentrales Indizierungsprotokoll für die Abfrage und Indizierung von Daten aus Blockchain-Netzwerken bietet. Indem es Entwicklern ermöglicht, Daten aus verschiedenen Blockchain-Netzwerken effizient zu suchen, abzurufen und zu analysieren, erleichtert The Graph die Entwicklung dezentraler Anwendungen mit reichhaltigen Benutzeroberflächen und datengesteuerten Funktionalitäten. Ohne The Graph müssten Entwickler große Mengen an Blockchain-Rohdaten manuell durchforsten, was zeit- und ressourcenintensiv sein kann. Das dezentrale Indizierung Protokoll von The Graph vereinfacht diesen Prozess und erleichtert Entwicklern den Zugriff auf und die Nutzung von Blockchain-Daten in ihren Anwendungen.


