Willkommen am Abschluss einer roten Woche am Krypto-Markt. Der Memecoin-Hype scheint vollends abgeflacht zu sein. Die Liquidität scheint sich zunehmend aus dem Krypto-Markt zurückzuziehen und selbst der Bitcoin Kurs muss mit über 7 % einen deutlichen Preisrückgang hinnehmen.
Doch verlässt die Liquidität tatsächlich den Markt oder wird sie nur erneut umgeschichtet?
Sicherlich ist das eine interessante Frage, da die Antwort darauf entscheidend für das sein wird, was wir in den kommenden Wochen auf dem Markt der Kryptowährungen erwarten dürfen. Letzteres wiederum war bereits Thema unserer letzten Bitcoin Prognose auf YouTube und ist damit so aktuell wie eh und je.
Diese Frage dürfte vor allem viele Halter der ADA Coin beschäftigen. Mit dem aktuellen Preisniveau des Cardano Kurses bewegt sich nämlich eine signifikante Mehrheit von ihnen im Verlust. Gleichzeitig diskutieren europäische Gesetzgeber über die Zukunft der Krypto-Industrie in diesem Raum, wobei einige mehr als fragwürdige Ansätze ordentlich für Diskussionsstoff sorgen.
All das und noch einiges mehr erwartet Dich hier und jetzt in unserem Wochenrückblick auf Bitcoin-Bude. Ich wünsche Dir viel Spaß bei den Highlights dieser Woche.
Bitcoin/Altcoin News & Prognosen
Bitcoin Kurs Analyse: Die finale Schlacht zwischen Bullen und Bären
Nach wie vor besitzt unsere letzte Bitcoin Analyse auf YouTube eine starke Relevanz. Daher soll sie in diesem Wochenrückblick ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.
In dieser Woche kam es bei vielen Altcoins zu großen Kursrückgängen. Großteile der überwiegend durch Memecoins produzierten Kursgewinne sind wieder dahin. Doch was bedeutet das für den Bitcoin Kurs, der ebenfalls in den letzten 7 Tagen rund 7,2 % an Wert verloren hat?
In unserer Bitcoin Prognose auf YouTube erfährst Du, was hier auf dem Spiel steht und worauf Bullen wie auch Bären achten müssen.
Bitcoin-Bestand auf Krypto-Börsen sinkt auf ein 5 Jahres-Tief: Was das bedeutet
Diese Woche ebenfalls erwähnenswert ist die folgende Bitcoin News: Der Bestand an BTC auf Krypto-Börsen ist so tief wie seit 5 Jahren nicht mehr.
Auf den ersten Blick wird diese Nachricht von vielen Marktteilnehmern automatisch als bullisches Anzeichen für den Bitcoin Kurs interpretiert. Doch ist das wirklich der Fall?
In dieser Bitcoin News erklären wir Dir, was ein sinkendes Angebot von BTC auf zentralen Krypto-Börsen tatsächlich bedeutet und welchen mögliche Auswirkungen es auf den Bitcoin Kurs besitzt.
Europas Gesetzesentwurf für Krypto geht auf die Ziellinie zu: Was Du darüber wissen musst
Der EU-Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Geldwäsche ist aktuell wieder ein Thema. Genauer genommen, sind dies die letzten Monate, in denen noch für die Krypto-Industrie potentiell schädliche Gesetzesformulierungen abgewendet werden können.
Wird Europa in der Lage zu sein, für klare und faire Verhältnisse zu sorgen oder die Innovation aus ihrem Wirkungsraum heraustreiben?
Das ist die große Frage, die sich aktuell Beobachter dieser Entwicklungen stellen. Wobei es im Detail geht, haben wir Dir in dieser Krypto News aufgeschlüsselt. Krypto-Wallets, DeFi, NFTs, die Privatsphäre der Nutzer sowie eine Limitierung der Transaktionsgrößen sind dabei Themen dieser Diskussion.
Cardano Kurs stürzt 80% aller ADA-Halter in den Verlust: Was jetzt folgen wird
Der Cardano Kurs war zuletzt keine allzu gute Cardano News für die meisten Halter der ADA Coin. Wie die Überschrift des Artikels verrät, befindet sich mit 80 % der Halter ein Großteil der Anleger aktuell mit ihrer Investition im Verlust. Doch wird es von hier aus wieder besser, da sich besagte Investoren an ihre ADA Coins festklammern oder könnte es auch noch wesentlich schlimmer kommen?
Genau dieser Frage sind wir in unserer dieswöchigen Cardano Prognose auf den Grund gegangen, um aufzuschlüsseln, was Investoren in den kommenden Wochen von dem Cardano Kurs erwarten dürfen.
PEPE und die Reise nach Jerusalem: Memecoins und ihr Preisverhalten richtig verstehen
Die Liquidität und ihre Auswirkung auf den Kurs einer Kryptowährung ist das A und O, um sich als Investor durch den Krypto-Markt zu navigieren. Erst das Verständnis darüber verdeutlicht jedem, welches Risiko und welche Gelegenheit in der jeweiligen Investition schlummert.
Daher haben wir in dieser Woche durch eine Analyse von PEPE und seinen Händlern verdeutlicht, was die Problematik von Liquiditätsengpässen ist und wie man sich ihr stellt. Das macht diese Krypto News eigentlich zu einer Pflichtlektüre eines jeden Anlegers.
Das waren die Highlights dieser Kalenderwoche! Ich hoffe, dass du deine Freude daran hattest.
Folge uns jetzt auf:
Was ist da nur los? Das berühmt berüchtigte Krypto-Meme mit der gleichnamigen Memecoin PEPE soll ein Symbol des Hasses sein?
So hat es zumindest in einem kürzlichen Newsletter der Krypto-Börse Coinbase geklungen. Die Hintergründe zu diesem kontroversen Ereignis erfährst Du hier und jetzt!
- Der Autor des Newsletters von Coinbase beruft sich auf die Verwendung von Pepe als Hasssymbol rechtsextremer Bewegungen.
- Der Aufschrei unter den PEPE-Fans ist groß und zwingt der Krypto-Börse eine öffentliche Entschuldigung ab.
Der Eklat rundum PEPE
Alles fing mit der Newsletter-Ausgabe der Krypto-Börse Coinbase am 10. Mai an. Darin thematisierte der Autor die kürzlich kursierende Memecoin-Manie, die allen voran durch den kometenhaften Anstieg des PEPE Kurses angeführt wurde. Ein Preisanstieg von 55.000 % in gerade einmal knapp drei Wochen sorgte dafür, dass PEPE die neuen vier Buchstaben waren, auf die jeder setzte.
Was allerdings auf Empörung stieß, waren die Behauptungen des Autors, dass Pepe the Frog in Wahrheit ein Maskottchen für rechtsextreme Gruppierungen fungiert. Genauer schrieb der Autor in dem Newsletter von Coinbase:
Der Token basiert auf dem Pepe the Frog Meme, das vor fast 20 Jahren als Comicfigur im Internet auftauchte. Im Laufe der Zeit wurde es laut der Anti-Defamation League von rechtsextremen Gruppen als Hasssymbol vereinnahmt.
Nachdem Pepe als Meme-Figur in anonymen Foren wie 4chan populär geworden war, begannen einige Nutzer, rassistische Versionen von Pepe zu erstellen. Darin vermischten sie den Comic-Charakter mit faschistischen Bildern, um ihre feindseligen Ansichten zu verbreiten.
Im Jahr 2016 startete allerdings zusammen mit der Anti-Defamation League eine Kampagne mit dem Hashtag #SavePepe, um das Meme von seinen Kopierern zurückzuerobern. Pepe wurde seitdem bei pro-demokratischen Protesten in Hongkong als Symbol des Widerstands gegen Autoritarismus verwendet. Entsprechend empört, zeigten sich viele Pepe-Fans, die Coinbase bald dazu zwangen, öffentlich zurückzurudern.
Für Coinbase hagelte es verbale Ohrfeigen
Obwohl in dem Newsletter ein Disclaimer darauf hinweist, dass die Ansichten des Autors nicht unbedingt die Ansichten von Coinbase oder seinen Mitarbeitern widerspiegelt, gab es insbesondere auf Twitter saures für die Krypto-Börse. Pepe-Fans begannen, den Twitter-Hashtag #deletecoinbase zu verwenden.
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Als Folge des öffentlichen Eklats musste sich Paul Grewal, der Leiter der Rechtsabteilung von Coinbase auf Twitter zu Wort melden. Darin schrieb er als Einleitung entschuldigend:
Wir haben es vermasselt und es tut uns leid.
Weiter entschuldigte er sich in dem Tweet vor allem dafür, dass in dem Newsletter die Geschichte des Memes nicht vollständig dargestellt wurde.

Wer auch immer diesen Inhalt des Newsletters bei der Krypto-Börse durchgewunken hat, dem fehlte offensichtlich ein grundlegendes Verständnis der Krypto-Kultur. Eine Kryptowährung anzugreifen, die eine so starke Fan-Gemeinschaft besitzt, wie der PEPE Token ist aus Marketing-Sicht bereits ein riskantes Unterfangen. Wird dieser Angriff dann noch auf einer falschen, bzw. unvollständigen Darlegung der Tatsachen gestützt, kann man nur noch per Kreuze kriechen, um Schadensbegrenzung zu betreiben.
Paul Grewal hat offensichtlich für Coinbase diesen undankbaren Job übernommen. Nun kann die Krypto-Börse nur noch auf die Schnelllebigkeit der Krypto-Szene setzen, die den Fokus der Anleger schon sehr bald wieder verschieben wird.
Folge uns jetzt auf:
Während der EU-Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Geldwäsche in die nächste Verhandlungsphase geht, hat die Krypto-Industrie eine letzte Chance, die Beschränkungen für selbst gehostete Wallets zu lockern. Auch DeFi und NFTs sollen und die Fuchtel der Verordnung gebracht werden. Das könnte allerdings schwerer werden, als den Regulatoren lieb ist.
- Das letzte Wort über die Handhabung privater Krypto-Wallets bleibt noch aus.
- Das Europäische Parlament möchte kommerzielle Zahlungen privater Krypto-Wallets auf 1.000 € limitieren.
- Kryptowährungen wie Monero, Dash, aber auch Litecoin könnten von dem neuen Gesetz negativ beeinträchtigt werden.
- Warum sich eine Regulierung von DeFi als äußerst schwierig erweisen dürfte.
Private Krypto-Wallets im Fokus der Diskussionen
Für die Krypto-Gesetze in Europa wird es langsam, aber sicher ernst. Den europäischen Gesetzgeber bietet sich dabei eine letzte Chance, ein Verbot von selbst gehosteten Wallets in der EU zu verhindern. Das entsprechende Gesetz unter dem Banner der Bekämpfung der Geldwäsche (Anti Money Laundering = AML) geht diese Woche in die letzte Runde der politischen Verhandlungen.
Drei europäische Institutionen hielten am Donnerstag ihr erstes Treffen des sogenannten Trilogs ab. Bei diesem wird in den kommenden Monaten jede Institution ihren Standpunkt zum Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Geldwäsche verteidigen können.
Einige in der Krypto-Industrie befürchten, dass die Formulierungen in den Fassungen des Europäischen Rates und der Europäischen Kommission regulierte Unternehmen davon abhalten könnten, private Wallets anzubieten. Das würde beispielsweise auch auf die beliebte Krypto-Wallet von MetaMask zutreffen.
Doch Krypto-Wallets sind längst nicht alles, was Handlungsbedarf erfordert. Auch die Privatsphäre und Rechte der Krypto-Nutzer stehen hier auf dem Spiel.
Nutzern von Kryptowährungen droht weniger Privatsphäre
Der Text des Europäischen Parlaments wurde nach langen Diskussionen in den letzten Monaten dahingehend abgeändert, dass diejenigen, die selbst gehostete Wallets anbieten, von dem Verbot ausgenommen sind, solange sie nur Softwaredienste anbieten und keine Vermögenswerte verwahren.
Die Verordnung würde es lizenzierten Unternehmen jedoch verbieten, anonyme Konten anzubieten. Anonyme Kryptowährungen, welche die Privatsphäre schützen, könnten im Rahmen der Gesetzgebung ebenfalls verboten werden. Das würde vor allem Monero (XMR), Dash oder sogar Litecoin (LTC) mit seinem MimbleWimble-Upgrade betreffen können.
Ebenfalls nicht unerheblich ist ein neuer Vorschlag, den das Europäische Parlament kürzlich seinem Text hinzugefügt hat. Darin geht es um kommerzielle Zahlungen mit selbst gehosteten Wallets. Das Europäische Parlament scheint der Meinung zu sein, Zahlungen über 1.000 Euro beschränken zu müssen. Alles natürlich nur, um Geldwäsche zu bekämpfen. Was sonst?
Hier soll es allerdings nicht enden. Schließlich eignet sich DeFi und NFTs ebenfalls hervorragend für eine Geldwäsche. Insbesondere für letzteres entspricht das tatsächlich der Wahrheit. Entsprechend soll natürlich auch hier der AML-Rahmen greifen. Es stellt sich nur die Frage, ob das überhaupt möglich ist.
DeFi und NFTs sollen ebenfalls reguliert werden
Die umfassende EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets, die im Juni in Kraft treten soll, weist eine entscheidende Lücke auf. Sie berücksichtigte weder dezentrale Finanzgeschäfte (DeFi) noch NFTs. Die AML-Verordnung beabsichtigt, diese Lücke nun zu schließen und DeFi, NFTs und DAOs unter ihr Dach zu bringen.
Dieses Unterfangen könnte sich allerdings problematischer gestalten, als es den Regulatoren lieb ist. Den Grund dafür stellt die Tatsache dar, dass die Anti-Geldwäsche-Verordnung sich um registrierte Unternehmen dreht. Solche sind allerdings im Bereich von DeFi nur schwer zu finden. Damit bleibt fraglich, inwiefern AML-Gesetze hier greifen können.
Alles im allen zeigen die hier aufgeführten Punkte, dass noch Handlungsbedarf besteht, um Innovationen im europäischen Raum kein Stolperbein zu stellen. Durch die so unbesonnene Art der SEC konnte Europa hier eigentlich bislang punkten. Mit dem aktuellen Gesetzesentwurf könnte dieser Wettbewerbsvorteil allerdings zunichte gemacht werden.
Folge uns jetzt auf:
Die Menge an BTC, die aktuell auf Krypto-Börsen liegt, ist so niedrig wie zuletzt vor 5 Jahren. Diese Bitcoin News stammt von der Analyse-Webseite Coinglass, die erst kürzlich darüber twitterte. Doch was bedeutet das für den Bitcoin Kurs? Ist das etwa ein Indiz dafür, dass der Verkaufsdruck stetig abnimmt?
In dieser Bitcoin News wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen und erörtern, ob sich daraus eine sinnvolle Bitcoin Prognose ableiten lässt.
- Der Bitcoin-Bestand auf Krypto-Börsen erreicht das Niveau von Dezember 2017
- Warum ein sinkender Bestand von BTC auf Krypto-Börsen nicht automatisch bullisch ist
- Wie Du Liquidität und Preisbewegungen richtig deuten kannst
BTC-Bestand auf Krypto-Börsen sinkt auf 5,84% des Gesamtangebotes
Laut Coinglass hat die Anzahl an BTC auf Krypto-Börsen den niedrigsten Stand seit Dezember 2017 erreicht. Das war zu der Zeit des Höhepunktes des damaligen Bullenmarktes, in dem der Bitcoin Kurs zum ersten Mal die 20.000 $ angetestet hatte. Doch was genau bedeutet das bitte für den aktuellen Markt?

Zu aller erst bedeutet dies erst einmal, dass Halter von BTC die Verwahrung ihrer Kostbarkeiten offensichtlich zunehmend selbst in die Hand nehmen möchten. Darüber hinaus gilt ein Rückgang des Bitcoin-Angebots auf Krypto-Börsen bei Anlegern grundsätzlich als bullisches Ereignis. Für viele deutet dieses Verhalten darauf hin, dass die meisten Anleger ihre BTC langfristig halten möchten. Schlussfolgernd besteht seitens dieser Gruppe an Investoren nicht der Wunsch, diese kurzfristig zu verkaufen.
So weit zumindest die Theorie. Der obige Graph verdeutlicht allerdings, dass sich kein erkennbarer Zusammenhang zwischen der Menge der auf Krypto-Börsen gehaltenen BTC und dem Bitcoin Kurs ergibt. Daher ist es an der Zeit, mit dem Trugschluss aufzuräumen, dass dieser Faktor einer der berüchtigten On-Chain-Daten darstellt, die eine direkte Implikation für eine Bitcoin Prognose ableiten lassen.
Weniger BTC auf Krypto-Börsen macht Dich bullisch? Warum sollte es?
Wer einmal verstanden hat, wie Preisänderungen zu Stande kommen und welchen Einfluss die Liquidität auf die Volatilität der Preisbewegungen besitzt, der würde niemals dem Trugschluss folgen, dass ein sinkendes Angebot von BTC auf Krypto-Börsen automatisch ein bullisches Zeichen ist.
Liquidität für BTC entsteht durch Limit-Aufträge in den Büchern der Krypto-Börsen. In diesem Zusammenhang spricht man auch oft von der „Markttiefe“. Für viele Händler und Analysten ist sie der wohl wichtigste Maßstab für die Liquidität in den verschiedenen Märkten. Sie ergibt sich aus der Anzahl der Limit-Aufträge, die innerhalb einer bestimmten Preisspanne auf ihre Ausführung warten.
Limit-Aufträge bewegen nicht den Preis. Das können nur die Markt-Aufträge, die direkt ausgeführt und durch vorhandene Limite-Aufträge der Gegenseite solange bedient werden, bis der gesamte Markt-Auftrag ausgeführt ist.
Schlussfolgernd sind BTC auf einer Krypto-Börse nicht automatisch eine Gefahr für den Bitcoin Kurs. Die Art wie die Halter mit ihren dortigen BTC umgehen, macht den großen Unterschied dafür aus, ob sie zu der Liquidität beitragen oder dem Markt Liquidität entziehen und damit den Bitcoin Kurs volatiler gestalten. Das ist auch die Erklärung dafür, warum kein direkter Zusammenhang zwischen der Anzahl an BTC auf Krypto-Börsen und dem Bitcoin Kurs zu erkennen ist.
Vor allem ist es ein Grund dafür, damit aufzuhören, auf Menschen zu hören, die einen sinkenden Bitcoin-Bestand auf den Krypto-Börsen als ein Vorzeichen für bullische Preisaktionen verkaufen. Diese Schlussfolgerung ist einfach nicht korrekt, solange die dort verbliebenden BTC, in Relation zu der dortigen Liquidität, nach wie vor einen ernstzunehmenden Einfluss auf den Bitcoin Kurs haben können.
Ich empfehle Dir abschließend, unbedingt unseren Artikel zu lesen, der Dir anhand eines anschaulichen Beispiels im Detail erklärt, wie ein Preis entsteht. Ich verspreche Dir, dass spätestens danach all das hier Geschriebene auf einmal sehr viel mehr Sinn ergeben wird. Zu der Erklärung gelangst Du hier.
Folge uns jetzt auf:
In dieser Cardano Prognose thematisieren wir gleich mehrere interessante Aspekte beim aktuellen Preis der ADA Coin. Zum einen bedeutet er für einen Großteil aller Investoren, dass sie sich aktuell im Verlust befinden. Zum anderen besitzt er, zusammen mit dem Kursverhalten der letzten Wochen, eine signifikante Aussagekraft über das, was eben solche Investoren in nächster Zeit vom Cardano Kurs erwarten sollten.
Mehr dazu folgt jetzt und hier.
- Ein großer Teil aller Halter der ADA Coin haben sich bei dem letzten Hoch eingekauft
- Der Cardano Kurs bewegt sich nach wie vor in einer korrektiven Struktur
- Die aktuelle Chartformation und ihre Bedeutung für eine kurz-, mittel- und langfristige Cardano Prognose
Halter der ADA Coin befinden sich zu 80% im Verlust
Einem Bericht von IntoTheBlock zur Folge hat eine Analyse der ADA-Käufe ergeben, dass eine erhebliche Mehrheit der Investoren, welche die Cardano Coin halten, mit ihrer Investition derzeit im Verlust sind. Laut dem Datenanalyseunternehmen sollen dies mehr als 80 % aller ADA-Halter betreffen.
Der sich weiter nach unten bewegende Cardano Kurs hat damit rund 3,44 Millionen Adressen im Netzwerk von Cardano in die Miese getrieben. Zusammen halten diese Adressen 26,85 Milliarden ADA. Diese machen 76,7 % des Gesamtangebotes der Altcoin aus.
In anderen Worten ist der aktuelle Cardano Kurs in Höhe von 0,37 $ keine allzu gute Neuigkeit für die meisten Investoren der ADA Coin. Das gilt interessanterweise vor allem für solche, welche die Altcoin zwischen 0,374 $ und 0,456 $ gekauft haben. Ihre Adressen halten mit rund 13 Milliarden Coins die Hälfte aller sich aktuell im Verlust befindenden ADA. Doch wie sehen ihre Aussichten aus, sich schon bald wieder im Profit zu befinden?
Cardano Kurs in einer potentiellen Flat-Struktur
Der Cardano Kurs hat mit seinem letzten Hoch exakt die von mir hinterlegte Zone für eine mögliche Wende erreicht. Vor allem für uns interessant ist allerdings die Frage, was nun folgen wird.
Ein Blick auf den Chart vom Cardano Kurs schreit förmlich nach einer Flat-Formation. Dafür spricht zumindest die bearische Divergenz zwischen den beiden letzten Hochs auf dem Tages-Chart, gepaart mit der Tatsache, dass die letzte Aufwärtsbewegung exakt das 1,272er Fibonacci-Level erreicht hat. Das höhere Hoch kann in diesem Fall also entweder auf ein Expanded Flat oder Running Flat schließen.
Für den Chart-Analysten in uns wirft das primär zwei Fragen auf. Die erste davon ist entscheidend für die kurzfristigen und die zweite für die mittel- bis langfristigen Preisaktionen.
Zwei entscheidende Fragen für die nächste Cardano Prognose
Die erste Frage lautet, ob wir es hier mit einem Running oder Expanded Flat zu tun haben. Diese Frage ist für kurzfristig orientierte Trader oder Investoren, die einen möglichst optimalen Einstieg suchen, um ADA zu kaufen, nicht unerheblich. Während die zu erwartende Zielzone für ein Running Flat zwischen 0,30 $ und 0,35 $ liegt, befindet sie sich beim Expanded Flat zwischen 0,225 $ und 0,26 $.
Die ernüchternde Antwort ist, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, welche von beiden Formen auftreten wird. Da das Expanded Flat allerdings als die am häufigsten beobachtete Formation aus der Familie der Flats gilt, lässt sich lediglich sagen, dass ein Preissturz der ADA Coin auf 0,225 $ und 0,26 $ das wahrscheinlichere Szenario ist.
So viel zu der ersten Frage. Die zweite Frage lautet, welche Welle diese Flat-Formation im übergeordneten Trend darstellt.
Wie oben bereits eingezeichnet, könnte es eine Welle (ii) in einer Motive Wave darstellen. Sie könnte allerdings auch eine Welle B in einem ZigZag sein. Letzteres scheint mir persönlich wahrscheinlicher zu sein. Das liegt vor allem daran, dass ich weder bei Bitcoin, noch bei Ethereum vollends von dem Boden-Szenario überzeugt bin, laut dem wir uns bereits in einem neuen Aufwärtstrend befinden.
All das ändert nicht die Tatsache, dass der Cardano Kurs nach Abschluss der hier von mir antizipierten Korrektur eine Menge Aufwärtspotential besitzt. Es wird dann nur wichtig sein, in welchem Kontext diese potentielle Aufwärtsbewegung stattfindet.
Folge uns jetzt auf:
Der PEPE Token hat ein paar wahnsinnige Wochen hinter sich gebracht. Die Marktkapitalisierung der Memecoin ist von quasi „0“ auf 1,8 Milliarden US-Dollar innerhalb von nur 21 Tagen gestiegen. Damit hat sich PEPE in die Top 50 der Kryptowährungen bewegt, wenn auch nur für kurze Zeit.
Seit diesem bisherigen Allzeithoch ist der PEPE Kurs um nur 50 % eingebrochen und das innerhalb eines Tages. Die Frage ist, wie es sein kann, dass ein Kurs derart schnell in sich zusammenbricht. Die Antwort darauf beinhaltet eine Lektion in Sachen Liquidität und ein uns allen altbekanntes Spiel mit dem Namen: Reise nach Jerusalem.
- Offene und bereits realisierte PNL-Position geben tiefe Einblicke in das Verhalten der Händler
- Das zweischneidige Schwert von liquiditätsbedingten Engpässen
- Die wichtigsten Lektionen für den Handel illiquider Vermögenswerte wie PEPE
Das Verhalten der Händler von PEPE
Die folgende Erklärung gilt nicht nur für alle Memecoins, sondern alle Kryptowährungen und darüber hinaus alle handelbaren Vermögenswerte weltweit. Es ist eine Lektion in Sachen Liquidität und Spieltheorie. Wir nehmen hier den PEPE Kurs und Token lediglich als Beispiel, da es sich aufgrund seines Erfolges und der Aktualität anbietet und wir das unverschämte Glück besitzen, eine Analyse hierzu vorliegen zu haben. Dadurch können wir das Ganze anhand von Zahlen praxisnah verdeutlichen.
Die Analyse von PEPE, der wir uns hier exemplarisch bedienen wollen, stammt von einem Daten-Analysten auf Twitter. Darin hat er die realisierten und nicht realisierten Gewinn- und Verlustpositionen (PNL) der Halter des PEPE Tokens am 6. Mai unter die Lupe genommen.

Nicht realisierte PNL-Positionen repräsentieren Wallets mit nicht verkauften PEPE Token, bewertet zu dem damals aktuellen PEPE Kurs. Realisierte PNL-Positionen ergeben sich aus Wallets, die PEPE für Ether (ETH) zum Zeitpunkt der Analyse bereits verkauft hatten.
Der Analyst stellte fest, dass bereits 160 Millionen US-Dollar in Form von ETH (hauptsächlich als Gewinne) von PEPE-Händlern realisiert wurden. Dabei stammten diese realisierten PNL-Positionen fast ausschließlich von Händlern, die in der ersten Woche die Memecoin gekauft hatten. Händler, die hingegen PEPE erst in der letzten Woche gekauft hatten, realisierten nur PNL-Positionen mit einem Gegenwert von etwa 10 Millionen US-Dollar.
Die ersten Erkenntnisse, die daraus gewonnen werden können, sind nicht allzu überraschend. Die erste Erkenntnis ist, dass hier also hauptsächlich diejenigen Geld gemacht haben, die relativ früh die Memecoin gekauft haben. Die zweite Erkenntnis lautet, dass Späteinsteiger, wie solche, die in der letzten Woche PEPE gekauft haben, eventuell dazu neigen, ihre Token zu lange zu halten.
Das ist insofern interessant, da der PEPE Kurs in dieser letzten Woche um 1.185 % gestiegen ist. Damit dürften sich viele dieser Späteinsteiger ebenfalls ordentlich im Profit befunden haben. Während diese aber diese Preisrallye größtenteils ausgesessen haben, zeigt die Auswertung, dass erfahrenere Händler sie ausgenutzt haben, um den größten Teil ihrer Profite zu realisieren.

Ein Liquiditätsengpass lässt alle PEPE-Halter eine Reise nach Jerusalem spielen
Zu dem Zeitpunkt der Analyse betrug die Marktkapitalisierung von PEPE rund 1,2 Milliarden US-Dollar. 160 Millionen US-Dollar wurden bereits als Wert aus der Memecoin in Form von ETH extrahiert und stellten größtenteils die realisierten Gewinne dar.
Die Frage an dieser Stelle lautete: Wie viel mehr Gewinne können realisiert werden, bevor sich der Durchschnittspreis aller Käufe im Verlust befindet?
Der Analyst kalkulierte anhand der Liquidität, dass sich jeweils 25 Millionen US-Dollar auf den dezentralisierten und zentralisierten Krypto Börsen als Profite realisieren lassen. Das bedeutete, dass sich zu dem Zeitpunkt bis zu 50 Millionen US-Dollar an Gewinnen realisieren ließen. Danach würde der dadurch entstehende Verkaufsdruck den PEPE Kurs auf ein Preisniveau runterdrücken, das sich unter dem durchschnittlichen Kaufpreis aller Händler bewegt.
Da die Memecoin PEPE selbst keine Einnahmen generiert, liegt der einzige Weg, wahren Wert aus dem Token zu extrahieren darin, ihn zu verkaufen. Schlussfolgernd buhlte bereits zu dem Zeitpunkt der Analyse ein nicht realisierte PEPE-Wert in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar um etwa 50 Millionen US-Dollar an profitabler Exit-Liquidität. Was daraus resultiert, ist ein Spiel, das der Reise nach Jerusalem gleicht. Nur das hier die Einsätze extrem hoch sind.
Memecoins handeln: Lektionen, die uns PEPE lehrt
Zusammenfassend können wir hier also einige wichtige Erkenntnisse mitnehmen. Einige davon sind recht offensichtlich gewesen. Andere davon sind es eventuell weniger gewesen.
Liquiditätsbedingte Engpässe funktionieren als parabolische Preisbewegungen in beide Richtungen. Der Preis und die daraus resultierende Marktkapitalisierung sind keine absoluten, sondern relative Größen.
Sie dienen als zusätzlicher Hebel für das Angebot und die Nachfrage. Dadurch vergrößert sich schnell das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, welches letzten Endes in großen und ruckartigen Preisbewegungen in beide Richtungen resultiert.
Diesem Konzept bedienen sich im Übrigen nicht nur Memecoins wie PEPE. Es wird in ähnlicher Form auch oftmals von anderen Projekten durchgeführt.
Lies auch: Ethereum News: Wie der Memecoin-Hype die bullische Narrative von ETH befeuert
Die wichtigste Lektion, die sich hier allerdings mitnehmen lässt, ist die folgende. Wenn Du Memecoins handelst oder ähnlich illiquide Vermögenswerte, führe Dir immer vor Augen, dass Du Dich stetig in einem Spiel mit allen anderen Händlern befindest. Dieses Spiel lautet „Eine Reise nach Jerusalem“, wobei die darin begrenzten Sitzplätze der Exit-Liquidität für einen profitablen Ausstieg gleicht.
Händler müssen sich dadurch einem höchst emotionalen und riskanten Spiel stellen. Zu frühe Verkäufe werden oftmals als Opportunitätskosten in Form von entgangenen Gewinnen wahrgenommen. Zu späte Verkäufe resultieren hingegen in unwiderlegbaren Verlusten.
Entsprechend müssen Händler primär ihre Gier in Schach halten und früh genug Profite realisieren. Ihr Risiko nicht nur ihren unrealisierten Profit sondern auch ihren Einsatz zu verlieren, steigt und sinkt nämlich exponentiell mit dem wachsenden Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.
Zu dem Thema Risiko haben wir in unserem Telegram-Channel erst kürzlich eine Erklärung verfasst, die Du hier nachlesen kannst. Sie soll Dir dabei helfen, Deine Wahrnehmung von Risiko zu verbessern und damit Dein Risiko besser zu managen.



