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Der Solana Kurs ist einer dieser Kryptowährungen, die eine wunderbare Impulswelle zwischen 2020 und 2021 konstruiert hat. Ein gefundenes Fressen für jeden Elliott-Wellen-Analyst. Doch Kryptowährungen haben so ihre Eigenheiten. Nicht jede von ihnen, die in der Vergangenheit eine wunderbare Impulswelle konstruiert hat, tut dies als Teil eines größeren Zyklus. Manche Kryptowährungen überleben nur einen Bullmarkt lang. Die LUNA Coin ist dafür ein prominentes Beispiel.

Doch wie steht es um Solana und ihre native SOL Coin? Kann sie jemals zu einstiger Größe zurückkehren?

Eine interessante Frage, denn in diesem Fall würde der Solana Kurs aktuell wie ein unglaubliches Schnäppchen erscheinen. Mit einem Preis von 21,87 $ handelt die SOL Coin um ein Vielfaches unter ihrem Allzeithoch von rund 260 $.

Solana Kurs und seine Impulswelle im langfristigen TrendIn einer ausführlichen Fundamentalanalyse haben wir zudem bereits vor geraumer Zeit darüber berichtet, dass die Entwicklungen im Ökosystem von Solana trotz des FTX-Disasters nicht abgebrochen sind.


Lies diesbezüglich:
Solana Ökosystem Analyse: Schafft die SOL Coin ein Comeback in 2023?


Dennoch, es bleibt zweifelhaft, ob die Blockchain in dem sich verschärfenden Konkurrenzkampf der Smart Contract Chains zukünftig noch eine Rolle spielen wird. Nur eines kann uns darüber Aufschluss geben und das ist eine fortlaufende Analyse des Solana Kurses.

Solana Kurs in einer turbulenten Handelsspanne

Der Solana Kurs bewegt sich seit Anfang diesen Jahres in einer Handelsspanne. Dabei spielen sich die Preisaktionen seitdem hauptsächlich zwischen 20 $ und 27 $ ab. Die große Frage ist natürlich, ob es sich hier um eine große Akkumulationsphase für die SOL Coin handelt oder aber lediglich um eine Unterbrechung des bislang unbarmherzigen Abwärtstrends?

Was wir auf dem folgenden Chart sehen, ist die besagte Handelsspanne. Auffallend ist dabei vor allem der Preiseinbruch auf ca. 16 $, der den Solana Kurs kurzzeitig deutlich aus dieser Handelsspanne herausbewegt hat. Ein solches Ereignis ist grundsätzlich typisch für ein sogenanntes Spring-Ereignis in einer Akkumulationsphase.

Ein Spring beschreibt eine Bärenfalle, bei der ein letztes Mal ein Ausbruch nach unten vorgetäuscht wird. Diese wird genutzt, um noch einmal aggressiv einen Vermögenswert aufzukaufen, bevor ein neuer Aufwärtstrend initiiert wird. Wir sehen zwar eine sehr steile und V-förmige Erholung beim Solana Kurs, allerdings ist weder das Volumen noch die Aggressivität hier stark genug ausgeprägt gewesen, um dieses Ereignis eindeutig als Spring identifizieren zu können.

Solana Kurs in seiner Handelsspanne Q1 2023

Theoretisch könnte es sich hier also auch um ein deutliches Zeichen der Schwäche gehandelt haben (mSOW). Eines, das bereits im Voraus die zukünftige Ausbruchsrichtung ankündigt.

Diese noch etwas unentschlossen wirkende Struktur ist in meinen Augen auch der Grund, warum sich der Solana Kurs aktuell erneut dem unteren Ende der Handelsspanne annähert. Daher ist es der Orange markierte Bereich, der uns für eine kurzfristige Analyse besonders interessiert. Er könnte uns Aufschluss darüber geben, welches Ende der Handelsspanne als nächstes erneut angestest oder sogar durchbrochen wird.

Kurzfristige Solana Prognose von rund 27 $

Besagter Bereich ist eine kleinere Handelsspanne in einer weitaus größeren Handelsspanne. Um erstere zu analysieren, bewegen wir uns von dem 12-Stunden-Chart auf den 1-Stunden-Chart.

Wie es der Zufall so will, scheint sich der Ausbruch aus dieser Handelsspanne zu ereignen, während ich noch dabei bin, diese Solana Kursanalyse zu schreiben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es sich hier tatsächlich um einen Ausbruch handelt, da wir hier doch recht eindeutig eine kurzfristige Akkumulationsphase vorliegen haben.

kurzfristige Akkumulationsphase der SOL Coin

Das macht eine kurzfristige Solana Prognose von rund 27 $ wahrscheinlich. Denn in diesem Fall würde der Solana Kurs den oberen Rand der größeren Handelsspanne aufsuchen. Wahrscheinlich würde er ihn, zumindest kurzfristig, sogar durchbrechen. Dieser Ausbruch wird uns höchstwahrscheinlich auch Aufschluss darüber geben, wohin die Reise mittelfristig geht.


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Camelot ist die führende native DEX für Swaps mit integriertem Launchpad auf Arbitrum. Sie und ihr nativer Token mit dem Ticker GRAIL gehören zu den großen Erfolgsgeschichten auf Arbitrum.

Was viele dabei nicht wissen, ist, dass der GRAIL Token auch die Chance auf eine reale Rendite bietet und die Tokenomics so konzipiert ist, dass er, langfristig gesehen, deflationär ist. Doch ist GRAIL zur Zeit eine Investition wert?

In diesem Deepdive schlüsseln wir die Tokenomics auf, schauen uns an, welche Rendite hier zu verdienen ist und evaluieren, ob der GRAIL Token einen Weg in mein Portfolio findet oder nicht.

INHALT
  • Was Camelot von den vielen anderen AMMs abhebt
  • Die einzigartige Tokenomics von GRAIL und xGRAIL
  • Was sich durch das V2-Update alles auf Camelot ändern wird
  • Aktuelle Marktanteile von Camelot auf Arbitrum
  • Analyse des Zukunftspotentials für den GRAIL Token

Camelot ist mehr als die übliche Uniswap-Kopie

Camelot ist eine Krypto-DEX auf Arbitrum für einfache Token-Swaps, welche auf ein hocheffizientes und anpassbares Protokoll zurückgreifen kann. Sie geht nämlich über das traditionelle Design einer DEX hinaus und konzentriert sich darauf, einen maßgeschneiderten Ansatz zu bieten.

Durch ihre genehmigungsfreien Nitro Pools haben Projekte zudem die volle Kontrolle über ihre Anreize und besitzen extrem flexible Optionen, um genau die Art von Liquidität aufzubauen, die sie benötigen. So ist es Protokollen, die Camelot nutzen, möglich, die volle Kontrolle über die Anreize und die Verwaltung der Liquidität autonom zu verwalten.

Camelot hat durch spNFTs einen brandneuen Liquiditätsansatz eingeführt, der auf nicht-fungiblen Staked-Positionen basiert. Jeder Liquiditätsanbieter auf Camelot besitzt seine eigenen Staking-Positionen (oder spNFTs), die Nutzer durch das Hinterlegen von Liquidität prägen können. Wenn gewünscht, können sie diese auch für einen gewissen Zeitraum sperren, um darauf eine zusätzliche Rendite zu verdienen. In diesem Fall können sie den bereits erwähnten Nitro-Pool zugeordnet werden. Später gehen wir noch näher auf das Konzept der Nitro-Pools ein.

Wie Liquidität auf Camelot funktioniert
Quelle: Docs von Camelot Exchange

Ähnlich wie bei Uniswap V3 dienen diese NFTs als eine Art Quittung, die den Eigentümer dazu berechtigen, die Liquidität und die dadurch verdienten Belohnungen/ Gebühren abzuheben. Doch sind sie mehr als das. Sie ersetzen die üblichen Farmen, die Rendite generieren, wie sie in den meisten DeFi-Protokollen zu finden sind. Des Weiteren fungieren sie als eine zusätzliche Ebene von Funktionen, die viele neue Möglichkeiten und potenzielle Erweiterungen bieten.

Verschiedene Ebenen der Liquidität auf Camelot
Quelle: Docs von Camelot Exchange

Hier kommen die Nitro Pools ins Spiel. Bei ihnen handelt es sich um Pools mit einer festen Laufzeit. Fremde Protokolle können durch sie eine zusätzliche Ebene an Renditebelohnungen implementieren, um Nutzer dazu zu bewegen, ausgewählte spNFTs in sie einzuzahlen. Sie besitzen zudem die Möglichkeit, eine Reihe von Anforderungen daran zu knüpfen, sodass sie die Anreize auf eine bestimmte Art von Liquidität ausrichten können. Dadurch besitzen sie eine völlig erlaubnisfreie Möglichkeit, spezifische Anreize für ihre Liquidität zu schaffen, ohne dass Vermittler erforderlich sind.

Wie Nitro Pools auf Camelot funktionieren
Quelle: Docs von Camelot Exchange

Mit dem eingebauten Launchpad haben zudem neue Projekte die Möglichkeit, ihren Token-Launch, ihre Finanzierung und Liquidität durch mehrere verschiedene Modelle über Camelot durchzuführen. Der native Token GRAIL von Camelot ist ebenfalls über dieses Launchpad gestartet, was sich zurückblickend als sehr cleverer Schachzug erwiesen hat.

Zusammenfassend ist es fair Camelot in seiner grundlegendsten Funktion als eine Art Mischung zwischen Uniswap und Curve zu betrachten. Die DEX basiert nämlich auf einem dualen AMM, der sowohl volatile (UniV2) als auch stabile (Curve-ähnliche) Swaps unterstützt. Allerdings wird sich das V2 schrittweise ändern. Außerdem besitzt Camelot bereits heute ein paar nennenswerte Extras und was noch wichtiger ist, die weitaus bessere Tokenomics. Zumindest gegenüber Uniswap (UNI), denn mit dem GRAIL Token bedient Camelot die Real-Yield (echte Rendite) Narrative, die DeFi derzeit neues Leben einhaucht und zu Erfolgsgeschichten wie GMX beigesteuert hat.

Daher wollen wir im Folgenden einen genaueren Blick darauf werfen.

Tokenomics des GRAIL Token

Camelot basiert auf einem dualen Token-System, bestehend aus dem nativen liquiden GRAIL Token und seiner gestakten Version xGRAIL.

xGRAIL ist ein nicht übertragbarer Governance-Token, der seine Halter dazu berechtigt, zusätzlich an einigen Protokolleinnahmen zu partizipieren. Ihn erhalten Nutzer, wenn sie ihre GRAIL Token auf der Plattform staken. Doch lass uns auf beide Kandidaten noch einmal einen genaueren Blick werfen.

GRAIL

Der öffentliche Verkauf von GRAIL über das Launchpad von Camelot endete am 5.12.22. Während dieses Events hat das Team 15 % der Gesamtmenge an Token verkauft. Sein maximales Angebot liegt bei 100.000 GRAIL.

Dieses Angebot wird über einen Zeitraum von insgesamt 3 Jahren sowohl in GRAIL (blau) als auch in xGRAIL (grün) freigegeben. Laut den Dokumenten lag das anfängliche zirkulierende Angebot von GRAIL- und xGRAIL bei 31 % bzw. 5 %. Das macht 36 % in der Summe.

Emissionsplan des GRAIL Token
Quelle: Docs von Camelot Exchange

Nächsten Monat, am 5. Mai, sollte laut der Grafik rund 50 % des gesamten Angebots zirkulieren. Wobei die Bezeichnung zirkulierend hier mit Vorsicht zu genießen ist. Schließlich wird ein Teil des Angebots in xGRAIL ausgeschüttet und einige Nutzer staken ihre GRAIL Token zudem. Doch bin ich bei meiner Analyse hier auf eine signifikante Abweichung gestoßen. Laut den Angaben des Info-Dashboards auf Camelot wurden bislang lediglich 27.230,09 GRAIL ausgegeben. 17.580,02 Exemplare, also 64,56 % des freigegebenen Angebots, stellen xGRAIL Token dar (Stand: 8.4.23).

Damit hat das Team nicht so viele GRAIL Token verteilt, wie im obigen Emissionsplan geplant. Der Grund dafür ist, dass das Protokoll besser performt hat als erwartet. Auf Anfrage erklärte das Team, dass dieser Zeitplan ihnen lediglich als Richtlinie dienen sollte. Des Weiteren erklärten sie, dass sie die verbleibenden Emissionen für besondere Ereignisse oder Gelegenheiten verwenden wollen, die sich mit dem Fortschreiten des Protokolls ergeben.

12,5 % der durch das Protokoll generierte Einnahmen werden zudem für Buy Back & Burns verwendet, um einen konstanten Kaufdruck auf GRAIL aufrechtzuerhalten. Bis dato hat das Protokoll laut Dune-Daten dadurch bereits 2.068,81 GRAIL also knapp 2,07 % des gesamten Angebots verbrannt. Für gerade einmal 5 Monate Laufzeit ist das eine ganze Menge und würde suggerieren, dass jedes Jahr rund 4 % des Gesamtangebots verbrannt werden könnte. Nichtsdestotrotz ist und bleibt GRAIL noch über die nächsten 2,5 Jahre ein stark inflationärer Token.

xGRAIL

Halter, die ihre GRAIL Token staken, erhalten im Austausch dafür xGRAIL. Die Einnahmen des Protokolls, die anfänglich hauptsächlich aus den Swap-Gebühren stammen, werden teilweise an die xGRAIL-Nutzer in Form von realen Erträgen umverteilt. Doch ist die Tokenomics hier etwas komplexer als bei den meisten anderen Projekten.

Der zentrale Anwendungsfall für xGRAIL ist die Möglichkeit, es Plugins zuzuweisen. Die Zuweisung erfolgt, indem Halter ihre xGRAIL in den Token-Kontrakt hinterlegen und den eingezahlten Betrag einem Plugin im Austausch für verschiedene Vorteile zuordnen. Dazu gehört eine Beteiligung an den Protokoll-Einnahmen, eine Steigerung der Rendite für Liquiditätsanbieter, ein exklusiven Zugang zum Launchpad und zukünftig noch mehr.

verschiedene Funktionen von xGRAIL
Quelle: Camelot Exchange Docs

Dividenden-Plugin (Dividends):

Dividenden verteilen 22,5 % der Protokolleinnahmen in 7-Tages-Zyklen an die Nutzer, die ihre xGRAIL Token diesem Plugin zugewiesen haben. Diese Einnahmen werden in ETH-USDC LP und xGRAIL Token ausgezahlt.

Besonders interessant ist dabei natürlich, wie lohnenswert das Ganze bislang war. Nach langer Recherche habe ich endlich ein Dashboard gefunden, welches uns mit den dazu gehörigen Informationen versorgt.

Bislang ausgezahlte Renditen für GRAIL staker
Quelle: Dune-Dashboard von @martin100x

Die Rendite lag in den letzten Monaten zwischen 27,3 % und 16,6 %. Die Tendenz ist hier ganz klar fallend, obwohl der Wert der ausgezahlten Dividenden seit Februar 2023 enorm angestiegen sind. Das liegt wahrscheinlich daran, dass immer mehr Halter ihre GRAIL Token hier staken.

Der Anteil, den xGRAIL Token daran tragen, variiert zwischen 41 % bis 50 %. Damit besteht 50 % bis 59 % der APR aus einer realen Rendite. Wichtig zu wissen, ist hier allerdings, dass die ausgeschütteten xGRAIL Token nicht neu emittiert werden. Ein Teil der Protokolleinnahmen werden lediglich dafür verwendet, um GRAIL vom Markt aufzukaufen, um diese dann in Form der gevesteten Version an die Staker auszuschütten.

Auf dem Dashboard zu den Dividenden sehen wir zudem stets, wie viele xGRAIL dem Plugin zugewiesen worden und wie viele Gebühren in dieser Epoche bereits verdient wurden. Das Info-Dashboard zeigt die generierten Gebühren der letzten 24 Stunden an. Die Dividenden-Wallet ist öffentlich bekannt und kann hier eingesehen werden.

Rendite-Booster-Plugin (Yieldbooster):

Das Rendite-Booster Plugin ermöglicht es Dir, xGRAIL auf gestakte Positionen zu verteilen, um deren bestehende Rendite durch die Farming-Emissionen zu erhöhen. Diese Farming Emissionen (Liquidity Mining) stellen 22,5 % des Gesamtangebots dar und werden über 3 Jahre hinweg an Liquiditätsanbieter ausgeschüttet. Außerdem erhalten Liquiditätsanbieter 60 % aller Protokolleinnahmen.

Launchpad-Plugin:

Wer seine xGRAIL Token dem Launchpad-Plugin zuweist, hat die Möglichkeit, von Vorteilen wie Whitelist-Spots, Rabatten, Airdrops und mehr zu profitieren. Die einzelnen Vorteile sind allerdings von den Projekten abhängig, die über das Camelot Launchpad gestartet werden. Die spezifischen Details werden vor jedem Verkauf geklärt.

Zusammenfassung der Tokenomics

Sowohl GRAIL als auch xGRAIL Token-Halter werden an den Einnahmen des Protokolls beteiligt. Dabei entspricht xGRAIL der gestakten Version des GRAIL Tokens. Dadurch das 12,5 % der Einnahmen für Rückkäufe verwendet werden, um diese zu verbrennen, fließt dieser Anteil indirekt in die Taschen aller Token-Halter. xGRAIL Token-Halter haben zudem (neben anderen Optionen) die Möglichkeit weitere 22,5 % der Protokolleinnahmen zu verdienen, indem sie ihre xGRAIL Token dem Dividenden-Plugin zuweisen. Wer diesen Weg wählt, wird also anteilig an insgesamt 35 % aller Protokolleinnahmen beteiligt. Ein Teil davon entspricht einer echten Rendite in Form des ETH-USDC LP Token.

Die folgende Grafik fasst die gesamten Verteilung der Protokolleinnahmen zusammen.

Verteilung der Protokolleinnahmen von Camelot
Quelle: Docs von Camelot Exchange

V2 bringt konzentrierte Liquidität und weitere Vorzüge

Am 7. April 2023 kündigte Camelot mit V2 seine Upgrades für die DEX an. Dabei hat sich das Team an Algebra’s v2 mit einem tick-basierten konzentrierten Liquiditäts-AMM orientiert, der wie Uniswap V3 funktioniert und mehrere benutzerdefinierte und hocheffiziente Funktionen hinzufügt. Neben den allgemeinen Leistungsverbesserungen gegenüber der Vanilla Uniswap V3 Codebasis wurden nämlich einige wichtige Verbesserungen implementiert.

Dazu gehören die direktionalen und dynamischen Volatilitätsgebühren. Diese passen sich automatisch an die jeweils zugrunde liegende Volatilität des Pools an, was zu einer erheblichen Effizienzsteigerungen führen soll. Das bedeutet, dass in Zeiten von geringer Volatilität die Gebühren entsprechend niedriger angesetzt sind. Wenn der Markt stark schwankt, werden die Gebühren erhöht. Dadurch spiegeln diese Volatilitätsgebühren insbesondere für Liquiditätsanbieter ein passenderes Gegengewicht zu dem jeweiligen Risiko wider.

Des Weiteren werden Limit-Aufträge eingeführt. Diese ermöglichen es den Nutzern das automatische Schließen von Aufträgen zu einem bestimmten Preis. Darüber hinaus soll auch das Listing von Token mit einem elastischen Angebot und benutzerdefinierte Tick-Abstände eingeführt werden.

Das Team von Camelot plant diese Neuerungen in 3 Stufen einzuführen. In dem dazugehörigen Medium-Artikel gab es bekannt, den neuen AMM (Stufe 1) am Samstag, den 8. April zu veröffentlichen. Nach dem Start des AMM folgt eine verbesserte Benutzeroberfläche (Stufe 2). Zu guter Letzt folgen die Farmen für konzentrierte Liquidität (Stufe 3). Das UI-Update wird es den Nutzern ermöglichen, die Farmen, Nitro-Pools und die Verwaltung ihrer Positionen wesentlich reibungsloser zu nutzen. Die Farmen für konzentrierte Liquidität werden es hingegen erlauben, die Liquidität und die Volumina für den neuen AMM erheblich zu steigern.

Marktanteile von Camelot auf Arbitrum

Es wird interessant zu beobachten sein, ob sich Camelot durch sein Upgrade mehr Marktanteile sichern kann. Aktuell befindet sich Camelot, gemessen an dem täglichen Volumen, auf dem Niveau von SushiSwap auf Arbitrum. Beide setzen allerdings nur einen Bruchteil von dem Volumen auf Uniswap um.

Laut den Daten auf Coingecko waren es bei Camelot rund 4 Millionen US-Dollar in den letzten 24 Stunden, während die Daten der DEX selbst von 5,5 Millionen US-Dollar sprechen (letztere sind wahrscheinlich akkurater). Uniswap hingegen hat auf Arbitrum in den letzten 24 Stunden ein Volumen von knapp 140 Millionen US-Dollar umgesetzt. Das ist mehr als dreimal so viel, wie auf Camelot in den letzten 7 Tagen gehandelt wurde.

Laut den Daten auf DeFiLlama betrug das Volumen auf Arbitrum in den letzten 7 Tage 3,64 Milliarden US-Dollar.

Gehandeltes Volumen auf Arbitrum

Uniswaps Marktanteil daran betrug stolze 71,7 %. Der Marktanteil von Camelot lag gerade einmal bei 2,1 %. Das zeigt, wie viel Luft nach oben Camelot theoretisch noch besitzt. Doch dafür muss die DEX es schaffen, sich gegen den Platzhirschen Uniswap zu behaupten.

Ist GRAIL für mich eine Investition wert?

GRAIL lockt mit einer recht attraktiven Jahresrendite. Doch wie sieht es mit dem potentiellen Wertzuwachs des Tokens aus?

Um diese Frage zu beantworten, greifen wir auf die technische Chartanalyse zurück. Diese sieht wie folgt aus.

GRAIL Kurs Prognose
Quelle: Dexscreener Chart GRAIL/USDC

Wir betrachten hier zwar den 4-Stunden-Chart, aber an dieser Stelle sei erwähnt, dass es zwischen der Welle (iii) und (v) eine klare bearische Divergenz auf dem Tages-Chart gibt. Genau das, was wir bei dieser Zählung auch erwarten würden.

Wir sehen zudem eine BARR-artige Formation, die ein sehr tiefes Mindestkursziel von unter 600 $ suggeriert. Ich wäre hier aber vorsichtig, diese recht kurzfristige Wellenstruktur als BARR-Formation zu bezeichnen. Dennoch unterstreicht sie hier eingezeichnet, den klaren Trendbruch. Auch das spricht für eine fertige Impulswelle und dafür, dass sich der GRAIL Kurs aktuell in einer Korrekturphase befindet.

Die erste Phase dieser Korrektur spricht allerdings für ein ZigZag. Dieses würde den Kurs auf schätzungsweise 1.500 $ zurücktragen. Konkretere Annahmen wären erst nach dem Ende der Welle b möglich. Allgemein wäre allerdings für eine Welle 2 ein tieferes Kursziel von mindestens 1.000 $ Gang und Gebe. Hier ist also noch eine genauere Beobachtung der Entwicklung erforderlich, um die Strukturen besser interpretieren zu können. So könnte beispielsweise das hier antizipierte ZigZag auch nur der erste Teil einer größeren und länger andauernden Korrekturphase darstellen.

Zusammenfassend stellt GRAIL aufgrund meiner derzeitigen Interpretation des Charts und den fehlenden Informationen zu den bisherigen Renditen an dieser Stelle keine Investition für mich dar. Doch werde ich das Ganze genau im Auge behalten. Ich vermute nämlich, dass die erwartete reale Rendite in Form des ETH-USDC LP Tokens recht hoch liegen könnte. Sollte Arbitrum zudem zukünftig weiterhin viel Handelsaktivität aufweisen und Camelot davon einen signifikanten Anteil für sich beanspruchen, würde das GRAIL zu einer unter Umständen lukrativen Investition machen. Doch an dieser Stelle ist mir das Risiko noch zu hoch (Stand: 8.4.23).

Disclaimer: Alle Inhalte auf Bitcoin-Bude dienen ausschließlich zur Unterhaltung und Wissensvermittlung und spiegeln lediglich die persönliche Meinung der Autoren wider. Weder ruft der Autor hier direkt noch versteckt zu einer Handlung am Markt auf. Kryptowährungen sind extrem risikoreich und können zum Totalverlust der Investition führen und auch die Nutzung von Smart Contracts birgt Risiken in sich. Wer hier besprochenes nachbilden möchte, tut das auf eigene Verantwortung und eine Haftung seitens Bitcoin-Bude und der Autoren ist ausgeschossen.

Es zeichnen sich spannende Cardano News am Horizont ab. Derzeit bereiten sich die auf der Blockchain der ADA Coin beheimateten dezentralen Krypto Börsen auf den Start der algorithmischen Stablecoin DJED vor. Doch das ist nicht die einzige Entwicklung im dortigen DeFi-Ökosystem, die sich für die kommenden Tagen ankündigt.

Mehr darüber erfährst Du in dieser Cardano News.

Cardano’s große Hoffnung DJED geht in den kommenden Tagen live

Die Cardano-basierten dezentralen Krypto Börsen MinSwap und MuesliSwap haben bereits angekündigt, dass sie die mit Spannung erwartete Stablecoin DJED unterstützen. Das gilt auch für viele weitere dApps auf Cardano und unterstreicht, welches Vertrauen und womöglich sogar Maß an Hoffnung in das Produkt gesteckt werden.

Wie wir auf Bitcoin-Bude bereits im Detail erklärt haben, handelt es sich bei DJED um einen überbesicherten, algorithmischen, dezentralen Stablecoin der mit Hilfe der ADA Coin geprägt werden kann. Es handelt sich dabei um eine Kreation des führenden Cardano-Entwicklers Input Output und der dezentralen Zahlungsplattform COTI.

Für nähere Infos lese:

Cardano News: Wie diese Stablecoin den Cardano Kurs antreiben könnte

Die Community-Community erhofft sich, dass die Einführung der Stablecoin das bislang kämpfende DeFi-Ökosystem von Cardano mit mehr Liquidität und damit Aufmerksamkeit externer Anleger versorgen wird. Tatsächlich haben die zugrunde liegenden Mechanismen darüber hinaus das Potential die zirkulierende Menge an ADA stark zu verknappen und damit ein Preistreiber für den Cardano Kurs zu werden. Doch das wird in erster Linie von der Adoption der Stablecoin abhängig sein, die sich das Vertrauen der Anleger erst noch verdienen muss.

DJED soll die kommenden Tage live gehen, kurz nachdem das Netzwerk von Cardano mit einem signifikanten Ausfall seiner Nodes zu kämpfen hatte. Einige mutmaßten sogar, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem kommenden Start der Stablecoin und den Ausfällen gab. Es wird spekuliert, dass ein externer Angriff mächtiger Akteure dahinter steckt, denen ein weiterer dezentraler Stablecoin gar nicht schmeckt. Ähnlich wie damals auch mit UST von Terra Luna verfahren wurde. Doch das ist zur Zeit reine Spekulation.

Eine weitere DeFi-Anwendung für Cardano kündigt sich an

Doch nicht nur die Stablecoin DJED soll das DeFi-Ökosystem auf Cardano in den kommenden Tagen erweitern. Der Start des Kreditprotokolls Liqwid Finance ist ebenfalls für die nächste Woche geplant.

Liqwid Finance soll als dezentraler Marktplatz für Kreditnehmer und Kreditgeber fungieren. Das Timing dürfte hier kein Zufall sein. Es ist gut vorstellbar, dass auch hier DJED eine entscheidende Rolle spielen könnte.

Neben den gängigen Lending- und Borrowing-Dienstleistungen soll das Protokoll auch Anreize durch Farming- und Staking-Services bereitstellen. Darüber hinaus kündigt sich in naher Zukunft der Start einer Ethereum-kompatiblen Sidechain für Cardano an. Davon wird sich ebenfalls versprochen, mehr Entwickler für die Blockchain der ADA Coin zu begeistern.

Währenddessen verhält sich der Cardano Kurs wie zuletzt von uns prognostiziert. In unserer letzten Cardano Prognose haben wir von einem Preisziel in Höhe von 0,45 US-Dollar gesprochen, während der Kurs aktuell mit der psychologischen Hürde von 0,40 $ zu kämpfen hat. Es wird spannend zu beobachten sein, wie der Preis der ADA Coin auf die kommenden Entwicklungen reagieren wird.

Lies auch:

Cardano News: Dieser Verbesserungsvorschlag soll die Adoption von ADA vorantreiben


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Die Chiliz Coin CHZ wartet erneut mit großen Neuigkeiten auf. Denn schon sehr bald soll eine auf die Sport- und Unterhaltungsindustrie zugeschnittene Blockchain starten.

Verbreitet hat die jüngsten Chiliz News Alexandre Dreyfus, der CEO von Socios und Chiliz. Auf Twitter kündigte der Unternehmer den Start der neuen Blockchain am gestrigen Donnerstag an. In seinem Tweet schrieb er:

Der Start von Chiliz Chain 2.0 – eine kuratierte Blockchain für die Sport- und Unterhaltungsindustrie ist im Kommen. Staking, DEX, Whitelisting, neuer NFT-Standard, Memorabilia-Zertifizierung, Fan-Token und vieles mehr … mit der Hilfe von 150 Sportteams und 2 Millionen Nutzern.

Mit der neuen Blockchain kündigen sich also unter anderem eine dezentrale Krypto Börse und ein neuer NFT-Standard an, der das Projekt in seiner Nische weiter nach vorne bringen soll. Doch das ist noch nicht alles.

Was du über die neue Blockchain der Chiliz Coin wissen musst

In einem Blogbeitrag erklärte das Team bereits im März letzten Jahres, dass die neue Blockchain von Chiliz Sport- und Unterhaltungsmarken ermöglichen wird, NFTs und Fan-Token zu prägen. Auch das Entwickeln von DeFi-Produkten und Play2Earn-Spielen soll möglich sein. Genauso wie das Erstellen von Events, Treue- und Merchandising-Programmen.

Chiliz Coin Guide: Dein Ratgeber für den Fan Token

Besonders interessant für Anleger ist die Tatsache, dass CHZ die neue Blockchain antreiben wird. Damit erlebt die native Chiliz Coin eine bedeutende Verlagerung ihres Nutzens von einer In-App-Währung der Socios-Plattform hin zu einer Gaswährung eines eigenen Netzwerks.

Entwickelt hat das Team die neue Blockchain in Zusammenarbeit mit Ankr, einem führenden Anbieter von dezentraler Infrastruktur. Die Chiliz Chain 2.0 soll zudem EVM-kompatibel sein und Gasgebühren aufweisen, die bis zu 200-mal günstiger sind als aktuell auf der Blockchain von Ethereum. Ein hoher Durchsatz von Transaktionen soll ebenfalls möglich sein, sodass sich die Interaktion mit Smart Contracts schnell und effizient gestalten wird. Die neue Blockchain wird zudem das Proof of Stake Authority (PoSA) Modell nutzen.

PoSA ist eine Kombination aus Delegated Proof-of-Stake (DPoS) und Proof-of-Authority (PoA) Konsensmechanismen. Wie Du eventuell weißt, können Nutzer von DPoS-Netzwerke bereits kleinere Mengen der nativen Coin an Validatoren delegieren, um an deren Staking-Rendite mitzuverdienen. Einer der ersten Anwender dieses Prinzips war die Blockchain von EOS. P0A bezieht sich hingegen auf die Auswahl der Validatoren durch eine zentrale Autorität. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die BNB Chain, bei der die Krypto Börse Binance alle Validatoren auswählt.

Wähle zwischen mehr als 70 Krypto-CFDs aus, wie für...

CHZ

Nach Schätzungen zur Folge soll das PoSA-Konsensmodell von Chiliz bis zu 2.000-mal energieeffizienter als Proof of Work sein. Besitzer der Chiliz Coin sollen Anreize erhalten, um ihre CHZ hierfür zu staken, während zugelassene Stakeholder, zu denen bestehende Socios.com-Partner und andere Sport- und Unterhaltungsmarken gehören, auch On-Chain-Validatoren werden können.

Chiliz Spicy Testnet ebnet den Weg

Diese neueste Chiliz News erfolgte, nachdem bereits am 25. Januar diesen Jahres Chiliz den Start des Spicy Testnet ankündigte. Dabei handelt es sich um ein neues Testnetz, das die allgemeine Sicherheit und Leistung der Blockchain verbessern soll. Nun sollte klar sein, dass dies das letzte große Upgrade vor dem Start der Chiliz Chain 2.0 war.

Gleichzeitig soll das Spicy Testnet das Scoville Testnet in Zukunft ersetzen, welches im März 2022 bei der erstmaligen Ankündigung der Chiliz Chain 2.0 eingeführt wurde. Doch bevor es dazu kommt, werden beide Testnetze vorerst parallel zueinander laufen. Entwicklern wird jedoch empfohlen, das Spicy Testnet zu verwenden. Es ist nämlich das, welche die Funktionen der Chiliz Chain 2.0 widerzuspiegeln wird.

Chiliz Coin in der Analyse: Warum der Chiliz Kurs einen Blick wert ist


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Es gibt mittlerweile eine ganze Menge an Stablecoins, doch sind USDT von Tether, USDC von Circle und BUSD auf der Krypto Börse Binance die mit Abstand größten ihrer Art. Gemessen an ihrer Marktkapitalisierung belegen sie Platz 3, 4 und 7 in den Top 10 der größten Kryptowährungen weltweit und sind damit für rund 126,8 Milliarden US-Dollar am Markt verantwortlich. Laut Coingecko sind das knapp 12 % des Gesamtwertes aller Kryptowährungen zusammen genommen.

Doch trotz ihrer Größe wird von Marktteilnehmern immer wieder ein und dieselbe Frage aufgeworfen: Sind diese Stablecoins auch tatsächlich zu 100 % abgesichert? Die Angst ist groß, dass ein Teil dieses Angebots aus „heißer Luft“ besteht.

In diesem Artikel möchte ich daher mit den gängigsten Missverständnissen hinsichtlich dieser Thematik aufräumen und Dir zeigen, was sich tatsächlich hinter welchem Stablecoin verbirgt. Erfahre dabei auch, wie krisensicher die einzelnen Coins sind. Damit wirst Du in Zukunft wissen, was Du in Deiner Wallet liegen hast und ob Du tatsächlich um manche Kandidaten einen großen Bogen machen solltest.

Was „100 % abgesichert“ bei einem Stablecoin bedeutet

Zu aller erst möchte ich mit einem weit verbreiteten Irrglauben aufräumen. Viele besitzen nämlich die Vorstellung, dass der Herausgeber eines 100 % abgesicherten Stablecoins jederzeit alle Coins zurücktauschen kann, ohne das der Wert des Stablecoins Gefahr läuft einzubrechen. Diese Vorstellung ist schlichtweg falsch.

Wenn ein Stablecoin als 100 % abgesichert gilt, heißt das nicht, dass 100 % seines Wertes in US-Dollar auf einer Bank rumliegen. Tatsächlich ist es besser, wenn Du Dir den Emittenten, also Herausgeber eines Stablecoins selbst wie eine Bank vorstellst. Denn auch er lässt das Geld seiner Kunden nicht einfach auf dem Bankkonto liegen.

In der Annahme, dass immer nur ein kleiner Teil aller Kunden zur selben Zeit ihr Geld zurück verlangen, wird lediglich ein kleiner prozentualer Anteil in Bargeld beziehungsweise Bankeinlagen aufbewahrt. Dieser kleine Teil wird auch als Reserve-Rate bezeichnet. Der Rest des Geldes wird üblicherweise verliehen, um darauf Zinsen zu verdienen oder sogar investiert.

Das Reserve/ Kredit - Verhältnis einer Bank oder Stablecoins

Doch wie hoch ist diese Reserverate bei USDT, USDC und BUSD und was machen sie mit dem Rest des Geldes?

Um das herauszufinden, tauchen wir in die öffentlichen Reserveberichte jedes einzelnen Stablecoin ein und durchleuchten, was sich darin verbirgt.

USDT von Tether

USDT ist mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von 67 Milliarden US-Dollar nach wie vor der mit Abstand größte Stablecoin. In Sachen Handelsvolumen ist USDT zudem der absolute Champion. Mit einem täglichen Handelsvolumen von aktuell 44 Milliarden US-Dollar weist er fast so viel Volumen auf, wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) zusammengenommen.

Handelsvolumen von USDT im Vergleich zu Bitcoin und EthereumDoch ist Tether und sein Stablecoin in einer weiteren eher unrühmlichen Rubrik Spitzenreiter. Wenn es um FUD, die in Krypto gängige Kurzform für Fear, Uncertainty, Doubt geht, ist USDT ebenfalls ganz weit vorne dabei.

In der Vergangenheit sind bereits des Öfteren diverse Zweifel darüber kursiert, ob der Stablecoin tatsächlich voll abgesichert ist und das nicht zu unrecht. Denn bereits in 2019 kam heraus, dass USDT nicht wie von Tether angegeben eins zu eins mit der äquivalenten Menge an US-Dollar abgedeckt ist. Mit einem Audit in 2021 wurde letzten Endes klar, dass es stattdessen eine Kombination aus verschiedenen Vermögenswerten, bestehend aus Kryptowährungen, Commercial Papers, Staatsanleihen und ähnlichen Produkten war. Doch insbesondere die Tatsache, dass damals rund 50 % der Absicherung aus Commercial Papers bestand, beruhigte die Gemüter nicht unbedingt.

Tether FUD lichtet sich: Audit beweist USDT ist zu 100% gedeckt

Commercial Papers sind, im Grunde genommen, nichts anderes als kurzfristige Kredite an Unternehmen, die durch keine Sicherheiten gedeckt werden. Idealerweise werden solche Kredite nur an Unternehmen mit ausgezeichneter Reputation verliehen und gelten damit aufgrund ihrer Sicherheit und kurzfristigen Natur als Bargeld-äquivalent, also sehr liquide. Den höchsten Standard solcher Bargeld-alternativen stellen allerdings Bankeinlagen oder Staatsanleihen dar. Letzteres sind nichts anderes als ein Kredit, der an den Staat ausgegeben wird.

Der neueste Bericht seitens Tether von Dezember 2022 macht allerdings klar, dass die Bedenken der Anleger ernst genommen wurden. Der Bericht zeigt, dass mittlerweile 82,45 % aus Zahlungsmitteln wie Bankeinlagen oder Zahlungsmitteläquivalente sowie sonstige kurzfristige Einlagen und Commercial Paper bestehen. Commercial Papers machen davon nur noch 0,9 % und damit 0,74 % der Absicherung aus. Der überwiegende Großteil besteht aus Staatsanleihen.

Aufschlüsselungen der Reserven von USDTDaraufhin musste selbst Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin zugeben, dass er positiv überrascht von diesen Entwicklungen ist, auch wenn Spaten wie „Other Investments“, die auch Kryptowährungen umfassen, nach wie vor ein tieferes Level an Transparenz vermissen lassen. Genauer schrieb er:

Ich muss zugeben, dass ich Tether in der Vergangenheit sehr kritisch gegenüberstand und ihre Transparenz ist immer noch nicht annähernd so, wie ich es mir von einem durch Vermögenswerte abgesicherten Coin wünsche, aber vor allem in Anbetracht dessen, was mit so vielen anderen Big-Money-Hotshots in diesem Jahr passiert ist, haben sie meine Erwartungen übertroffen!

Damit dürfte klar sein, dass Tether hinsichtlich seiner Transparenz zweifelsohne noch genug Spielraum zur Verbesserung hat. Nichtsdestotrotz scheint USDT bei Weitem nicht das brüchige Konstrukt zu sein, für das viele Anleger es gehalten haben.

USDC von Circle

Der Stablecoin USDC von Circle kam 4 Jahre nach USDT heraus und verzeichnet seitdem ein imposantes Wachstum. Mit 43,5 Milliarden US-Dollar ist es mittlerweile der zweitgrößte Stablecoin am Markt und die viert größte Kryptowährung. Der vorrangige Grund für den Erfolg von USDC ist seine Transparenz. Damit punktete Circle genau da, wo Tether insbesondere in der Vergangenheit große Lücken hatte.

Das US-amerikanische Unternehmen veröffentlich monatliche Audits, durchgeführt durch eine dritte Partei, um das Vertrauen der Anleger in ihren Stablecoin zu stärken. Damit positioniert sich USDC als „sicherere“ und vor allem „transparentere“ Alternative zu USDT. Doch erst jüngst hat diese weiße Weste in der Wahrnehmung der Krypto-Gemeinschaft einen Knacks bekommen. Der Grund dafür war, dass Circle im August 2022 einige USDC einfror, die in Verbindung mit dem Mixer Tornado Cash standen, nachdem die USA diesen sanktioniert hatte.

USDC Kontroverse: Circle friert über 75.000 Token ein

Eine solche Zensur schreckte natürlich die für dieses Thema sensibilisierte Krypto-Gemeinschaft auf. Erneut wurden USDT und BUSD als Alternativen stärker in Betracht gezogen.

Nichtsdestotrotz punktet Circle durch die Einfachheit der Aufteilung ihrer Reserven, die USDC absichern. Dafür verwendet das Unternehmen laut Angaben nämlich ausschließlich 23,4 % in Bankeinlagen und die restlichen 76,6 % in kurzfristigen Staatsanleihen.

Aufschlüsselung der Reserven von USDC

BUSD von Binance

BUSD ist der Stablecoin auf der Krypto Börse Binance und mit 15,8 Milliarden der mit Abstand kleinste Wettbewerber in diesem Artikel. Dennoch ist BUSD damit die siebtgrößte Kryptowährung am Markt und steht in direkter Verbindung mit der weltweit größten Krypto Börse.

Krypto Börsen Vergleich: Die beste Krypto Börse für Dich (August’23)

Was viele aber nicht wissen, ist, dass Binance selbst nicht der Emittent von BUSD ist. Das ist nämlich das in New York ansässige Unternehmen Paxos. Dennoch sind beide Unternehmen eng miteinander verstrickt. Das beweist nicht nur die auffällige Namensgebung des Stablecoin. Auch das aggressive Vorgehen von Binance zeigt, dass die Krypto Börse darum bemüht ist, das Wachstum von BUSD voranzutreiben.

Im September 2022 gab Binance nämlich bekannt, dass sie alle USDC, USDP und TUSD Stablecoins auf den Konten ihrer Nutzer automatisch in BUSD umgewandelt. Genauer hieß es in der Ankündigung:

Um die Liquidität und Kapitaleffizienz für die Nutzer zu verbessern, führt Binance die automatische BUSD-Umwandlung für die bestehenden Guthaben der Nutzer und neue Einlagen von USDC, USDP und TUSD Stablecoins im Verhältnis 1:1 ein. Mit Wirkung vom 2022-09-29 03:00 (UTC) werden die Nutzer mit einem konsolidierten BUSD-Saldo auf der Binance-Plattform handeln, der ihre Guthaben dieser vier Stablecoins (BUSD, USDC, USDP und TUSD) nach der Umwandlung widerspiegelt.

Auch für BUSD werden monatliche Berichte hinsichtlich seiner Absicherung veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass derzeit ähnlich wie bei USDC auch hier die Deckelung ausschließlich aus Bankeinlagen und Staatsanleihen besteht. Ein wichtiger Unterschied ist hier allerdings, dass diese Bankeinlagen nur 2 % aller Reserven ausmachen, während es bei USDC 23,4 % waren. Selbst USDT weißt hier mit knapp 9 % einen deutlich besseren Werte auf.

Fazit

Es zeigt sich also, dass der steigende Wettbewerb zwischen den Stablecoins die Emittenten zu mehr Transparenz und Sicherheit zwingt. Die Nutznießer dieser Entwicklung sind alle Marktteilnehmer, die Gebrauch von Stablecoins machen.

Zweifelsohne können hier und dort noch einige Verbesserungen gemacht werden, doch scheint der allgemeinen Ängste und Bedenken aufgebauscht zu sein. Insbesondere bei Paxos und Circle handelt es sich um in den USA regulierte Unternehmen. Damit müssen sie den dortigen Auflagen streng Folge leisten. Doch auch Tether bemüht sich darum, seinen schlechten Ruf zunehmend abzubauen. Denn nur so kann USDT seine Stellung als Platzhirsch in dieser Nische auch zukünftig verteidigen.

Gemessen an der sogenannten Reserve-Rate, kann allerdings argumentiert werden, dass BUSD am anfälligsten für einen möglichen Bankrun wäre. Also ein Ereignis, bei dem ungewöhnlich viele Nutzer zur gleichen Zeit ihre Stablecoins zurücktauschen möchte. Denn mit gerade einmal 2 % weißt BUSD den kleinsten Anteil an Bankeinlagen und Barreserven auf.

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Links zu den Berichten zu den Reserven:


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Die DYDX Coin ist erneut on the move, wie man so schön sagt. In weniger als 2 Tagen ist ihr Preis um über 50 % in die Höhe geschnellt. Der Grund dafür ist eine Ankündigung seitens des Teams, die erneut das Vertrauen der Anleger in den nativen Vermögenswert der gleichnamigen dezentralen Futures Börse dYdX gestärkt hat.

Was genau sich inter der Rallye beim DYDX Kurs verbirgt, schauen wir uns jetzt genauer an.

Das Vertrauen in die DYDX Coin wird erneut bestärkt

Der Januar war bislang allgemein ein positiver Monat für den breiten Markt der Kryptowährungen. Doch während die Preise der meisten Kryptowährungen in dieser Woche einen leichten Rückschlag hinnehmen mussten, läuft der DYDX Kurs dem Rest davon. Allein in den letzten 39 Stunden ist der Preis der DeFi-Coin um 53 % in die Höhe geschossen.

DYDX Kurs hinterlässt einen parabolischen Anstieg auf dem Chart

Der Grund dafür verbirgt sich in einem Blogbeitrag, den die Betreiber der dezentralen Krypto Börse am gestrigen Mittwoch veröffentlich haben. Darin gaben sie bekannt, dass die 130 Millionen DYDX Coins, die für Investoren, Mitarbeiter und Berater bestimmt sind und am 3. Februar freigeschaltet werden sollten, stattdessen erst am 1. Dezember in Umlauf kommen werden.

dYdX Ratgeber: So funktioniert dezentrales Krypto Futures Trading

Viele Short-Trader der DYDX Coin dürfte dies überrascht haben

Die Vermutung liegt nahe, dass dieser steile Anstieg bei der DYDX Coin vor allem auch dadurch möglich wird, dass viele Trader ihre Short-Positionen freiwillig geschlossen haben oder in Folge des Anstiegs liquidiert wurden.

Das es zu der Ausschüttung dieser großen Tranche an Coins kommen sollte, ist schließlich schon lange bekannt. Entsprechend dürften viele Händler auf einen erhöhten Verkaufsdruck in Folge dieses Ereignisses spekuliert haben. Die Verschiebung der Ausschüttung dürfte hingegen für viele eine Überraschung gewesen sein.

Dadurch, dass die Freigabe dieser Tranche nun erst ab dem 1. Dezember erfolgen soll, rückt diese dem Ausschüttungsdatum der zweiten Tranche gefährlich nahe. Eine zweite 40-prozentige Tranche soll nämlich vom 1. Januar bis zum 1. Juni nächsten Jahres freigeschaltet werden. Im Juli 2024 folgt eine weitere 20-prozentige Tranche, während die Ausschüttung der vierten und letzten Tranche ab dem Juli 2025 beginnt.

Insgesamt hat das Team der dYdX Börse im August 2021 eine Milliarde Coins geprägt. Diese sollen über fünf Jahre hinweg freigegeben werden. Dabei hat das Team die Hälfte des anfänglichen Angebots für die Belohnung der Nutzer des Protokolls vorgesehen. Weitere 27,7 % gehen an frühe Investoren, während dem Team insgesamt 15,3 % des Gesamtangebots zusteht. Die verbleibenden 7% des Angebots hat das Team für zukünftige Mitarbeiter reserviert.

DYdX gehört zu den führenden dezentralen Krypto Börsen nach Volumen und weist laut Nomics ein Volumen von insgesamt 1,37 Milliarden US-Dollar auf, das sich über 37 verschiedene Paarungen erstreckt.


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