Aave, das größte dezentralisierte Kreditprotokoll, wird voraussichtlich am morgigen Freitag die neueste Version seiner Software auf Ethereum einführen. Dies soll auch gleichzeitig den Weg für seine langerwarteten Stablecoin GHO ebnen.
Dabei verspricht man sich, dass GHO die Einnahmen des Protokolls steigern wird. Doch hat die neue Version des Protokolls noch sehr viel mehr zu bieten und über genau das wollen wir hier und jetzt sprechen.
Aave verspricht sich mehr Einnahmen und eine bessere Kapitaleffizienz
Das die Stablecoin GHO kommt, ist per Governance bereits beschlossene Sache. Stani Kuchelov, Mitbegründer von Aave, erklärte, dass GHO in wenigen Wochen veröffentlicht werden würde. Gleichzeitig scheute er allerdings davor zurück, ein genaues Datum zu nennen. Doch sei es wie es will, GHO kommt und es wird erwartet, dass die Stablecoin die Einnahmen des alteingesessenen DeFi-Protokolls erheblich steigern wird.
Was viele nicht wissen, ist allerdings, dass GHO nur einer von mehreren Vorteilen ist, die mit der neuesten Softwareversion von AAVE eingeführt werden. Tatsächlich existiert die Software, die unter dem Kürzel V3 läuft, bereits seit fast einem Jahr auf anderen Blockchains. Doch nun soll sie endlich auch auf Ethereum Einzug erhalten.
Das ist eine große Sache, denn mit einem Gesamtwert von mehr als 5,5 Milliarden US-Dollar ist der Kreditpool von Aave auf Ethereum bei Weitem der größte. Herr Kuchelov erwartet, dass die gesamte Liquidität der bestehenden Ethereum-Kreditpools von Aave im Laufe der Zeit auf V3 umgestellt wird. Dort sollen die Nutzer nämlich die Vorteile einer verbesserten Kapitaleffizienz und Risikominderung erwarten.
Doch höhere Kapitaleffizienz bei geringerem Risiko, wie soll das funktionieren?
V3 soll einen „Effizienzmodus“ beinhalten, der ein besseres Verhältnis von Kredit zu Wert bieten. Wie genau dieser Modus funktioniert, schauen wir uns jetzt an.
So möchte Aave den Devisenhandel auf die Blockchain holen
Wie Du wahrscheinlich bereits weißt, sind die Kredite in DeFi in der Regel überbesichert. Das bedeutet, dass die hinterlegten Sicherheiten für die Aufnahme eines Kredites den Kreditbetrag übersteigen. Dies schützt Nutzer davor, vorschnell liquidiert zu werden, wenn ihre hinterlegten Vermögenswerte an Wert verlieren sollten. Das Problem ist allerdings, dass darunter die Kapitaleffizienz leidet und hier soll der Effizienzmodus in V3 ins Spiel kommen.
Im Effizienzmodus können Nutzer Vermögenswerte mit einer geringeren Übersicherungsrate leihen, wenn diese mit ihren Sicherheiten korrelieren. Das ist beispielsweise bei Paaren von Stablecoins oder Ether (ETH) und seinen liquiden Staking-Derivaten der Fall.
Das klingt im ersten Moment nicht allzu besonders, doch denkt man einen Schritt weiter, eröffnen sich dadurch interessante Möglichkeiten. So können Spekulanten das Protokoll von Aave beispielsweise dafür nutzen, um effizienter dezentralen Devisenhandel zu betreiben. Sie könnten beispielsweise Euro-Stablcoins gegen Dollar-Stablecoins ausleihen oder vice versa, um Long- bzw. Shortpositionen einzugehen.
Der globale Devisenhandel besitzt ein tägliches Handelsvolumen von mehreren Billionen US-Dollar. Wenn es Aave gelingen könnte, nur einen winzigen Teil davon auf die Blockchain auszulagern, wäre das bereits ein immenser Erfolg.
Weitere Vorteile von V3
Das „Portal“ ist eine weitere neue Funktion, die es den Nutzern ermöglicht, Liquidität zwischen den verschiedenen Blockchains, auf denen Aave operiert, zu verschieben. Sie können mit Hilfe dieses Portals ungesicherte Vermögenswerte in einer ausgewählten Blockchain wie beispielsweise Arbitrum, Optimism oder Polygon prägen und sie dann später durch die Liquidität, die sie in ihrem Quellnetzwerk hinterlegt haben, sichern.
Verwandtes Thema:
Polygon, Optimism oder Arbitrum: Welche Skalierungslösung setzt sich durch?
Stani Kuchelow erklärte diesen Prozess wie folgt:
Der größte Teil des Wertes wird mehr oder weniger in Leihprotokollen gespeichert. Das ist der beste Ort, um Werte zwischen Netzwerken zu transferieren.
In Bezug auf die Sicherheit wird V3 es den Nutzern ermöglichen, eine breitere Palette von Kryptowährungen zu leihen und zu verleihen. Gleichzeitig bietet es Risikominderungsfunktionen, die Aave als Protokoll vor der Volatilität von weniger liquiden Vermögenswerten schützen sollen. Diese und andere Sicherheitsfunktionen werden es unter anderem auch der Stablecoin GHO ermöglichen, seine fixe Wertbindung besser zu halten als es auf V2 der Fall gewesen wäre.
Im Zuge dieser Entwicklungen handelt der AAVE Kurs aktuell bei rund 85 $. Damit konnte sich auch die DeFi Coin deutlich von ihrem Tief von knapp 46 $ erholen.
Möchtest Du wissen, wie es mit dem Krypto-Markt von hieraus weitergeht?
Dann lese jetzt meine aktuellste Bitcoin Prognose!
Lasse dir auch in Zukunft unsere Analysen & Prognosen und Krypto News direkt auf dein Smartphone schicken. Tritt jetzt unserem Channel auf Telegram bei oder folge uns auf Twitter.
Trotz der jüngsten leichten Kursrückgänge, die aktuell auf dem gesamten Markt der Kryptowährungen zu beobachten sind, ist die GALA Coin, als nativer Vermögenswert der Blockchain-Gaming-Plattform Gala Games in den letzten 30 Tagen um 163 % gestiegen. Das ist eine norme Leistung.
Damit performt die GALA Coin den durchschnittlichen Markt der Kryptowährungen bei Weitem aus. Doch was beflügelt die Kursrallye der Gaming Coin?
In dieser News schauen wir uns 2 mögliche Gründe, welche den Preis der „Metaverse Coin“ derzeit so antreiben.
Die GALA Coin wird plattformweit verbrannt
Es ist kein Geheimnis, dass seit Beginn des Jahres 2023 Gaming und Metaverse Coins den breiteren Markt der Kryptowährungen ausperformt haben. Die GALA Coin sticht allerdings selbst unter ihres Gleichen heraus. Tatsächlich hat das Gala-Team auch prognostiziert, dass 2023 ein erstaunliches Jahr für den Gaming-Sektor sein wird und als Gaming-Studio, möchte Gala natürlich davon insbesondere profitieren.
Bislang gelingt das auch sehr gut. Einer der Gründe dafür könnte die plattformweite Verbrennung der GALA Coin sein, welche das Team am 12. Januar ankündigte, nachdem es bereits 6 Tage zuvor diesbezüglich eine Umfrage startete.

In einem Screenshot, den Jason Brink als Präsident des Blockchain-Projekts auf dem offiziellen Twitter-Handle gepostet hat, gab er bekannt, dass für das gesamte erste Quartal 2023 solche Burn-Aktionen stattfinden werden. Jedes mal, wenn ein „Kauf“ auf der GALA-Plattform getätigt wird, werden die dafür verwendeten GALA Coins verbrannt. Das schließt auch solche ein, die für den Kauf digitaler Vermögenswerte verwendet werden.
Lerne mehr über die GALA Coin: Lese jetzt…
GALA Coin: Einführung in das Blockchain Gaming Ökosystem
Allerdings soll GALA dadurch nicht deflationär werden. Die Menge an GALA Coins, die verbrannt wird, verschwindet nämlich nicht vollständig aus dem Gesamtangebot. Eine äquivalente Menge wird dem Emissionspool hinzugefügt, um über die sogenannten Founders Nodes wieder ausgegeben zu werden. Damit schichtet das Studio einen Teil seiner Gewinne auf die Betreiber solcher Nodes um.
Das von Gala Films unterstützte „RZR“ hebt ab
Gala Studio beschäftigt sich nicht nur mit Spielen im Web 3.0 Bereich. Mit Gala Films widmen sie sich auch noch einer anderen Spate der Unterhaltung: Filmen.
Lies auch:
Web 3.0: Die 5 größten Trends des Jahres 2023
Zusammen mit dem Schauspieler und Regisseur David Bianchi arbeitet Gala Films aktuell an seiner kommenden „RZR“-Serie. Aus RZR soll ein düsterer Sci-Fi-Thriller entstehen, der das Chaos des Codes erforscht.

Gleichzeitig sollen Anleger die Möglichkeit besitzen immersive NFTs zu kaufen, die von der Serie inspiriert sind. Einige NFTs von RZR sollen ihren Besitzern sogar die Möglichkeit geben, Vertriebsprämien von Gala Film zu erhalten, wenn Inhalte gehostet werden und RZR angeschaut wird. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Monat anlaufen. Die Premiere ist für später in diesem Jahr geplant.
Im November gab Gala Films zudem seine Partnerschaft mit dem Produktionsteam von „Four Down“ bekannt und schloss einen Vertrag über die Finanzierung und den Vertrieb eines Dokumentarfilms in Spielfilmlänge unter der Regie des Emmy-Preisträgers Steven Cantor ab.
Ich denke, dass es damit auch wert ist, bald auf Bitcoin-Bude eine GALA Coin Prognose zu veröffentlichen, um dem tatsächlichen Potential der Kryptowährung näher auf den Grund zu gehen. Folge uns auf jeden Fall auf unseren Kanälen, um diese nicht zu verpassen.
Lasse dir auch in Zukunft unsere Analysen & Prognosen und Krypto News direkt auf dein Smartphone schicken. Tritt jetzt unserem Channel auf Telegram bei oder folge uns auf Twitter.
Mit der Expansion des Kryptowährungssektors wird das Bitcoin Mining immer mehr zum Mainstream. Das beweist auch die Tragweite, welche die diesbezüglichen Projekte annehmen. So hat beispielweise ein Unternehmen kürzlich den Bau des ersten mit Atomstrom betriebenen Rechenzentrums in den Vereinigten Staaten abgeschlossen. Doch auch anderswo auf der Welt wird das Mining von Bitcoin (BTC) weiter skaliert.
Bitcoin Mining mit Atomstrom
Der Hersteller von kohlenstofffreien Rechenzentren Cumulus Data, eine Tochtergesellschaft des unabhängigen Energieerzeugers Talen Energy, hat den Rohbau seines ersten Rechenzentrums, das mit einem 2,5-Gigawatt-Kernkraftwerk betrieben wird, fertiggestellt.
Das 48-Megawatt-Rechenzentrum besitzt eine Fläche von 300.000 Quadratmetern. Es ist zudem direkt an das Susquehanna-Kernkraftwerk im Nordosten Pennsylvanias angeschlossen. Laut dem Unternehmen soll es auf seinem 1.200 Hektar großen Campus Bitcoin Mining und Cloud Computing Dienste beherbergen. Alex Hernandez, CEO von Cumulus Data und Talen Energy, kommentierte es wie folgt:
Unser Vorzeige-Rechenzentrumscampus Cumulus Susquehanna ist in der Lage, seinen ersten Mieter zu empfangen und den kommerziellen Betrieb noch in diesem Jahr aufzunehmen. Wir freuen uns darauf, unsere Mission voranzutreiben, das Energie-‚Trilemma‘ zu lösen, das wir als die schnell wachsende Nachfrage der Kunden von Rechenzentren nach kohlenstofffreier, kostengünstiger und zuverlässiger Elektrizität definieren.
Doch hier enden die Ambitionen des Unternehmens noch nicht. Zusätzlich zu diesem 48-Megawatt-Kraftwerk befinden sich in Phase 1 des Projekts zwei weitere Kraftwerke in der fortgeschrittenen Entwicklung. Diese sollen eine geplante Gesamtkapazität von 475 Megawatt für den Campus besitzen. Cumulus Data hat außerdem weitere 18 Standorte von Talen Energy identifiziert, die ebenfalls das Potenzial für Rechenzentren mit direktem Anschluss an das Kraftwerk haben.
Verwandtes Thema:
Bitcoin Prognose der KW4: Alles was Du über den Bitcoin Kurs aktuell wissen musst
Die Entwicklung der kohlenstofffreien Anlage für Bitcoin Mining namens Nautilus Cryptomine wurde erstmals im August 2021 angekündigt. Talen Energy hat sich hierzu mit TeraWulf, einem in den USA ansässigen Kryptowährungs-Mining-Unternehmen zusammengetan.
Der Start des Projektes soll auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. TeraWulf gab kürzlich bekannt, dass es sich in der Anfangsphase seiner Mining-Aktivitäten befinde. Hierfür möchte das Unternehmen für das erste Quartal 2023 eine Netto-Mining-Kapazität von 50 Megawatt bereitstellen.
Der Kongo setzt auf weltfreundliches Bitcoin Mining
In einem anderen Projekt, wo ganz anders auf der Welt, schürft der Virunga-Nationalpark im Osten des Kongo Bitcoin mit Hilfe von Wasserkraft. Das Ziel des Nationalparks ist es, durch die dadurch erzielten Gewinne die notwendigen Mittel für den Schutz der Wälder und der Tierwelt in Afrikas ältestem geschützten Park bereitzustellen. Ein Ort, der auf eine traurige Vergangenheit voll von jahrelanger Gewalt durch Milizen, Abholzung und mangelnder Unterstützung durch die Regierung zurückschauen muss.
Lies auch:
Durch Play to Earn kannst Du bei einer Partie Schach Bitcoin verdienen
Ebenfalls stark im Kommen ist das Bitcoin Mining mit Solarenergie. Mit der Hilfe von Solarzellen kann das mittlerweile bewerkstelligt werden. So würde beispielsweise ein Antiminer S19, der 72 kWh pro Tag verbraucht, ein 14-kWh-Solarsystem oder etwa 35 Standard-400-Watt-Solarpaneele benötigen. Auf einer etwas größeren Skala werden aktuell Tesla-Solarzellen und Megapack-Batterien in Texas eingesetzt, um Bitcoin mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu schürfen. Baubeginn war im April 2022.
Lasse dir auch in Zukunft unsere Analysen & Prognosen und Krypto News direkt auf dein Smartphone schicken. Tritt jetzt unserem Channel auf Telegram bei oder folge uns auf Twitter.
Rex Harrison, eines der führenden Mitglieder von TerraCVita, hat kürzlich mitgeteilt, wie sich seiner Meinung der Preis von Terra Classic (LUNC) um das 100-fache steigern wird. Dabei stellte er „konkrete“ Schritte vor, die zu einem so parabolischen Anstieg beim LUNC Kurs führen könnten.
Welche das sind? Das schauen wir uns in dieser News rundum Terra Luna Classic genauer an.
Welche Rolle TerraCVita für Terra Classic spielt
Bevor wir näher auf die Vorschläge von Rex Harrison eingehen, die seiner Meinung nach die LUNC Coin auf eine berühmt berüchtigte Mondmission schicken, sollte jeder wissen, wer die Mitglieder von TerraCVita sind.
TerraCVita ist eine unabhängige Entwicklungsgruppe von Terra Luna Classic. Diese Gruppe von Entwicklern ist damit beauftragt worden, für das dortige Ökosystem eine dezentrale Krypto Börse (DEX), Flash-Kredite und DeFi-Indizes zu entwickeln. Wie wir erst Anfang dieser Woche auf Bitcoin-Bude berichtet haben, startet heute um 18 Uhr deutscher Zeit der öffentliche Token-Vorverkauf der DEX und rückt damit den Start des ersten Produktes näher.
Damit sollte jeder Leser im Folgenden aber auch im Hinterkopf behalten, dass Rex Harrison als Teil dieser Entwicklergruppe möglicherweise eine Intention besitzt, sich bewusst extrem positiv über die Terra Classic Coin zu äußern. Doch schauen wir uns nun an, was der Mann zu sagen hat.
So soll LUNC um das 100-fache steigen
Um dem LUNC Kurs auf die Beine zu helfen, schlägt Rex Harrison vor, den prozentuale Staking-Anteil von LUNC auf bis zu 75 % zu erhöhen. Des Weiteren muss Terra Classic weitere Investitionen anlocken, um dieses Kunststück vollrichten zu können. In anderen Worten soll das zirkulierende Angebot verknappt und für mehr Kaufdruck gesorgt werden.
Okay, dass ist nun wirklich keine Neuerfindung des Rades. Damit ist die Exklusivität der Vorschläge des Entwicklers äußerst dürftig. Interessant für viele aus der Terra Classic Community ist hierbei allerdings, dass er den Fokus weg von der Verbrennung der LUNC Coin bewegt.
Herr Harrison glaubt hingegen, dass sich der Preis von LUNC bereits verdoppeln würde, wenn Terra Classic eine Staking-Rate von 50 % erreicht. Eine Erreichung von 75 % würde sogar eine Vervierfachung des Preises mit sich bringen.
The fastest way to x100 $LUNC
⚖️Get staking to 50% = x2
⚖️Get staking to 75% = x2
⚒️Build utility & use it
💰attract investment & raise our Mkt Cap to $25bn = x 25
🔥If we burn #LUNC that's great toSupport ⬇️ show crypto where to build@TerraCasino_io@_Terraport_@TerracVita
— Rexyz (@RexYellerBelly) January 18, 2023
Wie er allerdings zu diesen Kalkulationen kommt, erklärt er nicht. Auch nicht wie dies oder der Gewinn neuer Investoren im Detail funktionieren soll. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass er damit andeutet, dass die Produkte, die TerraCVita für Terra Classic entwickelt, zu diesem Unterfangen beitragen könnten. Ob die Praxis der Theorie allerdings gleicht, muss sich erst zeigen.
Lies auch:
Bitcoin Prognose der KW4: Alles was Du über den Bitcoin Kurs aktuell wissen musst
Derzeit liegt die Staking-Rate übrigens mit rund 901,8 Milliarden LUNC gerade einmal bei 13,1 %. Die Marktkapitalisierung der Altcoin kursiert währenddessen bei rund 1 Milliarden US-Dollar. Damit sich der Preis der Terra Classic Coin verhundertfacht, müsste also eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden US-Dollar erreicht oder das Gesamtangebot von LUNC stark verknappt werden. Doch das Verbrennen der LUNC Coin scheint hier ja nicht im Fokus zu stehen.
Lasse dir auch in Zukunft unsere Analysen & Prognosen und Krypto News direkt auf dein Smartphone schicken. Tritt jetzt unserem Channel auf Telegram bei oder folge uns auf Twitter.
Jump Crypto nutzt seine Erfahrung im Hochfrequenzhandel, um einen neuen Open-Source-Validierungsclient für Solana zu entwickeln, der als Firedancer bekannt ist.
In einer kürzlich erschienenen Episode des Podcasts The Scoop erklärte Kanav Kariya, Präsident von Jump Crypto, dass Jump sich dazu entschlossen hat, die Infrastruktur auf Solana aufzubauen, da das Netzwerk großen Wert auf Leistung legt. Herr Kariya erklärte seine Entscheidung mit den Worten:
In Anbetracht des Erfolgs von Solana, unserer Beteiligung am Ökosystem über mehrere Jahre hinweg und der sehr spezifischen technischen Herausforderungen, die sie in Bezug auf die Optimierung ihres Netzwerks und ihrer Laufzeit lösen wollten, fühlte es sich für uns wie eine wirklich großartige Gelegenheit an, einen Beitrag zu leisten.
Warum das für die Blockchain der SOL Coin gute Nachrichten sind, erkunden wir in dieser Solana News genauer.
Wie Firedancer die Blockchain von Solana verbessern soll
Laut Herrn Kariya hätten die zahlreichen Ausfälle in der Vergangenheit der Blockchain von Solana durch einen Backup-Validator-Client wie Firedancer verhindert werden können. Doch soll Firedance nicht nur die Ausfallsicherheit von Solana erhöhen, sondern ist auch in C/C++ implementiert, was den Client für den Hochfrequenzhandel (HFT) auf der Blockchain optimiert.
Während der primäre Validator-Client von Solana in Rust geschrieben ist, sind C und C++ die am häufigsten verwendeten Softwaresprachen im Hochfrequenzhandel. Da sie zudem einen Low-Level-Zugriff auf die Computerhardware haben, ermöglichen sie eine feinere Steuerung und Optimierung der Client-Leistung. Auch eine effizientere Speicherverwaltung und eine schnellere Ausführung von Code soll dadurch möglich sein. Beides ist für den Hochfrequenzhandel von entscheidender Bedeutung.
HFT ist ein Handelsstil, bei dem Algorithmen eingesetzt werden, um eine große Anzahl von Geschäften in schneller Folge, meist innerhalb von Sekunden, zu analysieren und auszuführen. Das Ziel ist es dabei, von kleinen Kurslücken auf dem Markt zu profitieren. Die Händler erzielen bei jedem Handel einen kleinen Gewinn und hoffen, dass sich diese durch die Masse zu signifikanten Profiten aufsummieren. Gleichzeitig steuert Hochfrequenzhandel zu effizienteren Märkten bei.
Solana könnte also durch Firedancer nicht nur eine verbesserte Ausfallsicherheit erlangen, sondern darüber auch effizientere Märkte in seinem Ökosystem kreieren.
Lies auch:
Solana Ökosystem Analyse: Schafft die SOL Coin ein Comeback in 2023?
Lasse dir auch in Zukunft unsere Analysen & Prognosen und Krypto News direkt auf dein Smartphone schicken. Tritt jetzt unserem Channel auf Telegram bei oder folge uns auf Twitter.
Ethereum hat schon einiges erreicht. Mit Smart Contracts hat das Projekt die Landschaft der Blockchains maßgebend verändert. Durch die Einführung des EIP 1559 hat Ether (ETH) bereits heute das Potential, ein tatsächlich deflationärer Vermögenswert zu sein. Mit dem Wechsel von Proof of Work auf Proof of Stake und etwaigen Sidechains und Layer-2 Blockchains wird das Ökosystem immer weiter skaliert. Doch eine der größten verbleibenden Herausforderungen für Ethereum ist zweifelsohne die Privatsphäre seiner Nutzer.
Per Definition ist alles, was auf einer öffentlichen Blockchain gespeichert und verarbeitet wird, öffentlich. Das betrifft nicht nur den Kontostand und die Finanztransaktionen eines jeden Nutzers, sondern erstreckt sich auch auf Dinge wie ENS-Namen, POAPs und NFTs. Wer also die Blockchain und vielen Anwendungen von Ethereum nutzt, macht damit einen beträchtlichen Teil seines Lebens für jeden einsehbar und analysierbar.
In seinem neuen Blogbeitrag skizziert der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin daher seine Vorstellung von einem Stealth-Adressensystem. Dieses soll den fehlenden Datenschutz in die Blockchain implementieren und damit mehr Privatsphäre schaffen. Wie genau das aussieht, schauen wir uns in dieser Ethereum News genauer an.
So soll auf Ethereum mehr Privatsphäre geschaffen werden
Vitalik Buterin veröffentlichte den besagten Blogbeitrag über Stealth-Adressen für Ethereum erst jüngst am vergangenen Wochenende. Darin erkennt er an, dass die Gewährleistung der Privatsphäre eine große Herausforderung für das Ökosystem bleibt. Laut ihm ist „die Verbesserung dieses Zustands ein bedeutendes Problem“. Bisher, so Buterin, haben sich die Diskussionen über die Verbesserung der Privatsphäre jedoch weitgehend auf einen bestimmten Anwendungsfall konzentriert: datenschutzfreundliche Finanzübertragungen.
Seine Stealth-Adressen sollen allerdings ein breiteres Spektrum abdecken. Dazu gehören auch verschiedene und anfangs bereits erwähnte digitale Besitztümer. Damit soll es sich entscheidend von anderen Privacy-Tools wie beispielsweise dem berühmt berüchtigten Tornado Cash unterscheiden. Tornado Cash kann lediglich Überweisungen von ETH und einigen größeren ERC20 verschleiern. Für eine Menge anderer ERC20-Token und vor allem Übertragungen von NFT funktioniert die Anwendung aber nicht. Mit Stealth-Adressen soll das aber anders werden.
Stealth-Adressen werden von Wallets generiert und verwirren öffentliche Schlüsseladressen, um private Transaktionen durchzuführen. Um auf diese privaten Transaktionen zuzugreifen, muss man einen speziellen Schlüssel verwenden, den sogenannten „spending key“. Durch diesen ist es möglich, quasi für jede Transaktion eine Stealth-Meta-Adresse zu generieren, die beliebige Vermögenswerte empfangen kann und dabei die Privatsphäre ihres Besitzers schützt.
Laut Vitalik Buterin kann das grundlegende System solcher Stealth-Adressen bereits heute für Ethereum relativ schnell implementiert werden und damit die Privatsphäre der Nutzer der Blockchain erheblich verbessern.
Lasse dir auch in Zukunft unsere Analysen & Prognosen und Krypto News direkt auf dein Smartphone schicken. Tritt jetzt unserem Channel auf Telegram bei oder folge uns auf Twitter.