In einer, kürzlich auf Santiment veröffentlichten, Analyse wurde das Verhalten kleiner bis mittelgroßer Investoren hinsichtlich mehrerer großer Kryptowährungen untersucht. Dazu gehörten Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Cardano (ADA).
Der Zweck der Analyse war es, durch die Daten und Trends Einblicke in das Verhalten dieser Investorengruppen gegenüber einiger der größten Kryptowährungen zu gewinnen. Dabei ist es interessant, dass je nach Kryptowährungen große Unterschiede zu beobachten sind.
Bitcoin (BTC)
Laut der Balance of Addresses-Metrik haben kleine bis mittelgroße Anleger, die zwischen 0,1 und 100 BTC in ihren Wallets halten, in den letzten Jahren im Allgemeinen Bitcoin akkumuliert.

Während des Bullenmarktes im Jahr 2017 hatten diese Anleger aktiv mehr BTC gekauft und angehäuft. Nachdem der Bitcoin Kurs jedoch einen Höchststand von etwa 20.000 US-Dollar erreicht hatte, verkauften sie nach und nach einen Teil ihrer Bestände. In der Talsohle des Marktes begannen sie dann erneut, aggressiver Bitcoin zu kaufen. Ein Verhalten, dass sich bis Ende 2020 fortsetzte.
Ein ähnliches aggressives Kaufverhalten bei dieser Investorengruppe wurde erst wieder im Juli letzten Jahres beobachtet. Das war der Zeitpunkt, zu dem der Bitcoin Kurs das erste Mal erneut unter 20.000 US-Dollar fiel. Seit diesem Ereignis kann beobachtet werden, dass diese klein bis mittelgroßen Anleger aggressiv Bitcoin kaufen. Dabei haben sie ihre Bestände in den letzten sechs Monaten im Durchschnitt um weitere 9 % aufgestockt.
Lies diesbezüglich:
Bitcoin Prognose 2030: Aus diesen 8 Gründen erreicht der Bitcoin Kurs 1.000.000$
Insgesamt scheint es, dass diese Anleger in der Vergangenheit einen guten Riecher für den langfristigen Trend hatten. Kurzfristige Preisbewegungen konnten sie allerdings nicht immer genau vorhersagen.
Ethereum (ETH)
Kommen wir als nächstes auf das Verhalten bei Ethereum (ETH) zu sprechen.
Den Daten zufolge haben kleine bis mittelgroße Anleger, die zwischen 1 und 100 ETH halten, die Kryptowährung in den letzten Jahren im Allgemeinen akkumuliert. Es gab nur zwei größere Gelegenheiten, bei denen diese Anleger ihre ETH-Bestände verkauften, nämlich als der Ethereum Kurs im März 2019 über 150 US-Dollar und im Jahr 2020 über 500 US-Dollar stieg.
Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass diese Anleger Gewinne mitnehmen, wenn der Preis als „überzogen“ oder zu hoch empfunden wird.

Seit dem Absturz von 2021 ist erneut zu beobachten, dass diese kleinen bis mittelgroßen Anleger aktiv Ethereum kaufen. Das deutet auf das Vertrauen der Privatanleger gegenüber der weltweit größten Altcoin hin.
Des Weiteren ist es ein Hinweis darauf, dass diese Anleger an das langfristige Potenzial von Ethereum glauben und bereit sind, ihre Positionen trotz kurzfristiger Marktschwankungen zu halten.
Lies diesbezüglich:
Ethereum Prognose 2030: Wie DeFi und NFTs Ether (ETH) auf 166.000$ katapultieren
Litecoin (LTC)
Im nächsten Teil der Analyse dreht es sich um Litecoin (LTC), das einst als digitales Silber bekannte Pendant zu Bitcoin, dem digitalen Gold.
Kleine bis mittelgroße Anleger, die zwischen 1 und 100 LTC halten, haben am Ende des Aufschwungs in 2018 ebenfalls aufgehört, LTC zu akkumulieren. Lange hielten sie es allerdings nicht aus. Denn kurz darauf konnte beobachtet werden, dass diese Anleger erneut Litecoin kaufen. Dies taten sie bis Mai 2020.

Interessanterweise begannen diese Anleger in 2021 früher als die Halter anderer Kryptowährungen mit dem Teilverkauf ihrer LTC. Anders als bei anderen Kryptowährungen ist zudem in Oktober 2022 ein weiterer großer Abverkauf zu beobachten. Erst nach dem der Litecoin Kurs die 50 US-Dollar erreichte, begannen diese Anleger erneut mit der Akkumulation von LTC.
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Hierbei ist noch anzumerken, dass die Akkumulation von LTC seit 2018 nicht mehr so aggressiv verläuft wie die bei BTC und ETH. Allgemein ist der Nettobestand dieser Anlegergruppe eher leicht rückläufig, während die Analyse von Bitcoin und Ethereum zeigt, dass dort der Nettobestand in derselben Zeitspanne deutlich zugenommen hat. Zudem verkauften sie Teile ihrer Bestände bereits vor den Allzeithoch beim Litecoin Kurs in 2021.
Was sagt uns dieses Verhalten?
Zum einen könnte es darauf hindeuten, dass diese Anleger bei der Akkumulation von LTC vorsichtiger sind oder sogar den Markt besser timen können. Man könnte es aber auch so deuten, dass das Vertrauen in Litecoin zunehmend schwindet.
Cardano (ADA)
Zu guter Letzt gilt es noch über Cardano (ADA) zu sprechen. Im Fall von der ADA Coin zeigten kleine bis mittelgroße Anleger, die zwischen 10.000 und 1.000.000 ADA hielten, ein ähnliches Verhalten wie die Anleger anderer Kryptowährungen während des Bärenmarktes in 2019.
Eine Besonderheit ist allerdings, dass sie in den letzten Phasen des Bullenmarktes 2021 aufgehört haben, weiterhin ADA zu kaufen. Das war der Fall, als der Cardano Kurs in etwa einen Preis von 1,30 US-Dollar erreichte. Seitdem waren diese Anleger Nettoverkäufer von ADA.

Erst vor ca. zwei Monaten änderte sich das wieder, nachdem der Cardano Kurs unter 33 US-Cents sank. Allerdings ist auch hier zu beobachten, dass diese Anleger wesentlich vorsichtiger Cardano kaufen, als es bei Ethereum oder Bitcoin der Fall ist. Auch dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass Anleger hinsichtlich des Potentials von Cardano verunsichert sind.
Lies hierzu auch:
Cardano 2023 vs. 2022: Statistik über die Veränderungen der letzten 12 Monate
Fazit zu dem Anlegerverhalten gegenüber Bitcoin, Ethereum, Litecoin & Cardano
Es ist schwierig, mit Sicherheit vorherzusagen, was kleine bis mittelgroße Investoren, die verschiedene Kryptowährungen halten, in Zukunft tun werden. Diese Daten suggerieren allerdings, dass Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) als Kryptowährungen größeres Vertrauen zu genießen scheinen, als beispielsweise Litecoin (LTC) und Cardano (ADA).
In jedem Fall ist zu erkennen, dass bei den Anlegern sowohl bei BTC als auch bei ETH, langfristig gesehen, ein konstanter Nettozuwachs zu verzeichnen ist. LTC hingegen hatte in dieser Hinsicht sein Piek in 2019 gesehen. Bei ADA liegt dieses in 2021.
Dadurch kann geschlussfolgert werden, dass sowohl bei Litecoin und Cardano etwas passieren muss, um das Vertrauen der Anleger in das zukünftige Potential der Vermögenswerte LTC und ADA zu stärken. Ansonsten scheint die Gefahr groß zu sein, dass sich diese negativen Trends fortsetzen.
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Seit fast einem Jahrzehnt bedienen sich Schöpfer der Sidechain oder Layer-2-Lösungen von Bitcoin, um digitale Kunst in Form von NFTs mit Bitcoin zu verbinden. Nun hat es ein neues Projekt mit dem Namen Ordinals allerdings geschafft, NFTs mittels direkter BTC-Transaktionen auf die Blockchain zu bringen.
NFTs auf Bitcoin?
Wie wir in diesem Artikel lernen werden, ist das ein Thema, dass nicht jeden begeistert.
Warum NFTs auf Bitcoin eine komplizierte Sache sind
NFT sind nicht austauschbare, also non fungible Token, die als Eigentumsnachweis für Vermögenswerte dienen können. Allen voran für digitaler Güter wie Kunstwerke, Videos und Musikdateien. Auf Ethereum, Solana, Polygon und vielen weiteren hat der NFT-Hype schon längst um sich gegriffen, während einige Entwickler nach Wegen gesucht haben, NFTs irgendwie auf die Blockchain von Bitcoin zu bringen. Denn das ist alles andere als ein leichtes Unterfangen gewesen.
Allen voran ist wohl das größte Problem, dass NFTs einen Smart Contract benötigen. Beim Prägeprozess eines NFTs fungiert ein solcher Smart Contract als dezentraler Mittelsmann, um das Eigentum an den digitalen Vermögenswerten in jedem einzelnen NFT zuzuweisen. Wird ein NFT gekauft oder verkauft, aktualisiert der Smart Contract zudem die Eigentumsverhältnisse.
Und genau hier lag das Problem.
Zwar soll das Taproot-Upgrade eines schönen Tages die Tür für weitere Innovationen mittels Smart Contracts weit öffnen, doch bislang hat Bitcoin nur einen sehr begrenzten Smart Contract Support.
Wie bislang versucht wurde, NFTs auf Bitcoin zu holen
Tatsächlich besitzen die Bitcoin-Community und digitale Sammlerstücke eine weitreichende gemeinsame Vergangenheit. Bereits im Jahr 2014 brachte Counterparty die erste Layer-2-Lösung für digitale Vermögenswerte für Bitcoin auf den Markt. Es nutzt den eigenen Token XCP für die Vertragsabwicklung und wickelt die Transaktionen letztlich wieder über die Blockchain von Bitcoin ab.
Die Aufmerksamkeit für dieses Projekt gipfelte in 2018 und kühlte seitdem stark ab. Dennoch kann Counterparty immer noch eine aktive Gemeinschaft sein Eigen nennen und seine Vermögenswerte sogar auf Ethereum überbrücken. Noch wichtiger ist, dass Counterparty vor allem als Heimat für historische Vermögenswerte wie Rare Pepes bekannt ist, die auf Sekundärmärkten nach wie vor beträchtliche Sümmchen erzielen.
Und Counterparty ist nicht das einzige erwähnenswerte Projekt in dieser Hinsicht.
Mittlerweile als Stacks bekannt, startete damals noch „Blockstacks“ 2017 ein Blockchain-Netzwerk, das Smart Contracts ausführen kann und alle Transaktionen zusammenfasst, bevor es sie auf der Blockchain von Bitcoin abrechnet. Laut dem Projekt wird dafür keine Sidechain- oder Layer-2 verwendet. Laut dem Gründer Muneeb Ali bezeihnet sich Stack selbst als „Layer 1.5“, der auf Bitcoin aufbaut.
Ähnlich wie bei Counterparty verwendet Stacks ebenfalls einen eigenen Token mit dem Ticker STX. Preislich gesehen, erlebte dieser seinen bisherigen Höhepunkt im Dezember 2021, als seine NFTs begannen, die Bitcoin-Gläubigen anzuziehen. Im Februar 2022 startete zudem eine NFT-Sammlung mit dem Namen Satoshibles eine Cross-Bridge, um NFTs auf Ethereum zu überbrücken. Ein wirklich großer Erfolg war Stacks bislang allerdings nicht.
Sowohl Counterparty als auch Stacks haben ihre NFTs also niemals direkt auf der Blockchain von Bitcoin abgewickelt. Doch genau an dieser Stelle kommt ein Projekt mit dem Namen Ordinals ins Spiel und spaltet die Bitcoin-Maxis durch seinen innovativen Ansatz in zwei Lager.
Was Ordinals ist und warum es kontrovers diskutiert wird
Ordinals ist der Newcomer in Sachen NFT und Bitcoin. Einer, der über sich Reden macht. Denn das Projekt verfolgt einen anderen Ansatz als seine Vorgänger und das gefällt manchen Bitcoin-Maxis so ganz und gar nicht.
Ordinals startete erst kürzlich im Januar diesen Jahres und es zielt darauf ab, NFT-ähnliche Vermögenswerte direkt in die Blockchain von Bitcoin einzubinden. Entwickelt wurde das Ganze von Casey Rodarmor, einem ehemaligen Mitarbeiter von Bitcoin Core. Er ermöglicht es den Nutzern seiner Kreation, einzelne Satoshis zu erkunden, zu übertragen und zu empfangen, die Daten wie Videos, Bilder oder Musik enthalten können.
Das Hinzufügen von Vermögenswerten zu einzelnen Satoshis wird als Inscription also übersetzt Inschrift bezeichnet, die in der Signatur einer BTC-Transaktion gespeichert wird.
Diese clevere Idee, Bitcoin-Blöcke mit JPEGs und Videos oder sogar spielbaren Videospielen wie Doom zu füllen, kommt bei einigen in der Bitcoin-Gemeinschaft allerdings gar nicht gut an. Sie fürchten nämlich, dass die direkte Übertragung von NFTs auf das Bitcoin-Netzwerk die Transaktionskosten in die Höhe treiben wird.
Tatsächlich ist das auch der Fall. Diese neuartigen Bitcoin NFTs nehmen derzeit einen Großteil des Block-Spaces von Bitcoin ein. Daher gingen einige sogenannten Bitcoin-Maxis sogar so weit, vorzuschlagen, dass Bitcoin-Miner dazu motiviert werden sollten, solche Bitcoin NFTs zu zensieren.
Nicht sehr „Bitcoin-haft“ von ihnen, oder?
So sieht das zumindest auch Casey Rodarmor, der Ausrufe wie solche nicht nachvollziehen kann. Er schrieb auf Twitter:
Ich verstehe das Argument, dass NFTs lahm und dumm sind, aber ich verstehe nicht das Argument, dass NFTs irgendwie *illegitim* sind. Bitcoin hat sich über seinen ursprünglichen Schöpfer und Zweck hinaus entwickelt. Bitcoin ist nicht *für* einige Dinge und *nicht für* andere Dinge. Er ist einfach da.
Welchen Standpunkt jeder einzelne auch dabei vertreten mag, Ordinals hat NFTs näher zu Bitcoin gebracht als je ein anderes Projekt zuvor. Das mag einigen Schmecken oder auch nicht.
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Avalanche und seine native AVAX Coin müssen sich einem verdichtenden Wettbewerb von Layer-1, Sidechains und Layer-2 Blockchains stellen. Wahrlich keine leichte Aufgabe, da an allen Enden rumgewerkelt wird, um sich vom Rest abzuheben. Ist Avalanche dieser Aufgabe gewachsen?
Heute wollen wir über die aktuellsten News rundum AVAX sprechen und in einer brandaktuellen Avalanche Prognose das aktuelle Preispotential durchleuchten. Du merkst also, hier kannst Du Dich auf eine geballte Ladung Avalanche News freuen. Legen wir los!
Avalanche bekommt ein neues Update verpasst
Der Preis der AVAX Coin hat seit Jahresbeginn rund 100 % zugelegt. Nicht zuletzt dürfte dies unter anderem den jüngsten Entwicklung bei Avalanche zuzuschreiben sein. Mit dem merkwürdig anmutenden Namen Banff 8 hat der Ethereum-Herausforderer ein bedeutendes Update für seine Blockchain herausgebracht. Dieses soll allen voran das Leben der Validierer um einiges erleichtern.
Laut Patrick O’Grady, dem technischen Leiter von Ava Labs, hat das neue Update einen direkten Einfluss auf die Optimierung der Unterstützung für frühere Client-Versionen, die Verbesserung der Peer-2-Peer (P2P)-Netzwerk-Interaktion und die Stärkung der Funktionalitäten des optimierten P-Chain-Validators Look-up.
Zugegebenermaßen, das alles klingt stark technisch und dürfte damit in erster Linie Entwicklerherzen höher schlagen lassen. Doch resultiert eine einfachere Bedienung des Netzwerkes unweigerlich zu einer allgemein besseren Benutzererfahrung. Zudem sind es die Entwickler, die letzten Endes durch ihre Applikationen das Interesse an einem Protokoll ausmachen. Entsprechend sollte ihnen dazu ihre Arbeit zu einfach wie möglich gestaltet werden.
Doch reden wir nun über das, was so ziemlich jeden interessiert: den Preis der AVAX Coin.
Dem AVAX Kurs geht die Luft aus
Der Avalanche Kurs kann in diesem Jahr bereits auf eine beeindruckende Aufwärtsrallye zurückblicken. Eine, die sich meiner Meinung nach in ihrer Endphase befindet.
Wie der folgende Chart zeigt, ist der Avalanche Kurs derzeit dabei die dritte Unterwelle seiner Teilwelle v zu beenden. Das bedeutet, dass ich in meiner Avalanche Prognose davon ausgehe, dass wir kurzfristig noch einmal einen kurzen Rückgang auf etwa 20 $ erleben werden, bevor der Preis von AVAX das vorerst letzte Mal einen weiteren Anstieg wagt. Ich erwarte dabei nicht, dass er das letzte Hoch von rund 22 $ stark übertreffen wird.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir auf unserem YouTube-Kanal aktuell ein Anfänger-Tutorial zu der Elliott Wellen Theorie veröffentlichen. Falls das also ein Thema ist, das Dich interessiert, solltest Du unbedingt unseren Kanal abonnieren, um von exklusiven Analysen und weiteren spannenden Formaten zu profitieren.
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Abschließend möchte ich noch erläutern, warum ich nicht davon ausgehe, dass wir hier noch signifikant höhere Hochs erleben werden, bevor der Markt eine weitere signifikante Korrektur durchläuft.
Sowohl der RSI als auch MACD weisen bereits jetzt eine deutliche bearische Divergenz aus. Zwar hat der Markt durchaus das Potential sich in dem richtigen Umfeld weiter irrational zu verhalten, doch würde ich persönlich nicht darauf wetten.
Was wir hier zu Anfang des Jahres erleben durften, war ein kleiner Vorgeschmack von dem, was noch folgen wird. Doch etwas Geduld sollte hier noch erforderlich sein.
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Diese Uniswap News dürfte den ein oder anderen seinen Atem anhalten lassen. Die beliebte dezentrale Krypto Börse offenbarte eine Schwäche, die Hacker ausnutzen können, um Gelder aus dem Protokoll zu stehlen.
Was genau sich hinter dem Ganzen verbirgt und wie ernst die Situation ist, erfährst Du hier und jetzt.
Der Universal Router von Uniswap kann entleert werden
Dedaub, ein auf Blockchain fokussiertes Cybersicherheitsteam, teilte auf Twitter die Möglichkeit eines Angriffs auf die Vermögenswerte im Universal Router von Uniswap.
Uniswap aktivierte seinen neuen Universal Router am 17. Dezember 2022. Damit wurden die Prozesse des Token-Swaps erheblich gestrafft und ressourcenschonender gestaltet. Denn hierbei handelt es sich um einen neuartigen Mechanismus, der es Nutzern ermöglicht, NFTs und Kryptowährungen zusammen zu bewegen.
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Dezentrale Krypto Börse Uniswap schaltet seinen neuen NFT-Aggregator live
Die dezentrale Krypto Börse war nach der Aktivierung seines Universal Routers damit einer kritischen Sicherheitslücke ausgesetzt. Der Fehler ermöglichte es Nutzern, den Code zu injizieren und während des Routing-Prozesses Geld abzuheben.
The Dedaub team has disclosed a Critical vulnerability to the Uniswap team!
Funds are safe – Uniswap addressed the issue and redeployed the Universal Router smart contracts on all its chains 👏
The vulnerability allows re-entertrancy to drain the user's funds, mid-tx.
— Dedaub (@dedaub) January 2, 2023
Ein solcher Angriff war möglich, da der Router-Mechanismus während einer Transaktion Geldmittel enthält, die von einem Angreifer abgehoben werden können. Wenn beispielsweise Konto „A“ NFTs überträgt und dann Geld an Konto „B“ überweist, ist letzteres theoretisch in der Lage, den Router erneut zu betreten, um das gesamte dortige Geld abzuheben. Die Cybersecurity-Forscher rieten dem Team von Uniswap daher, eine Wiedereintrittssperre in die Kernausführung des neuen Routers zu implementieren und diesen Mechanismus dann erneut einzusetzen.
Uniswap behebt Fehler, alle Gelder sind sicher
Die Experten von Dedaub gaben auch gleichzeitig bekannt, dass die dezentrale Krypto Börse die Verbesserung in einem Update bereits implementiert hat. Dieses wurde für alle Blockchains aktiviert, die Uniswap derzeit nutzt. Alle Gelder neuer und bestehender Nutzer seien damit zu diesem Zeitpunkt zu 100% sicher. Uniswap hat zudem Dedaub ein Bug Bounty dafür gezahlt, dass sie die gefährliche Sicherheitslücke aufgedeckt haben.
Uniswap verzeichnete im Jahr 2022 trotz der schlechten Marktlage ein Handelsvolumen von 620 Milliarden US-Dollar und wickelte 68 Millionen Transaktionen allein über das Netzwerk von Ethereum ab. Damit ist und bleibt sie die mit Abstand weltweit größte dezentrale Krypto Börse.
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Herzlich Willkommen zu einer brandaktuellen Bitcoin Prognose der KW5. Bitcoin (BTC) und der Rest der Kryptowährungen haben sich nach der gestrigen Ankündigung der Federal Reserve, den Zinssatz von 4,5 % auf 4,75 % zu erhöhen, stabil gehalten. Viele Altcoins haben seitdem sogar einen gesunden Preissprung nach oben gemacht. Polygon und MATIC sind hierfür ein prominentes Beispiel.
Auch wenn die Federal Funds Rate damit den höchsten Stand seit Jahrzehnten erreicht hat, war die Zinsanhebung alles andere als eine Überraschung und damit bereits eingepreist. Und trotzdem sollten wir uns der Frage stellen, wie viel Luft die derzeitige Marktrallye und damit allen voran der Bitcoin Kurs noch nach oben besitzen.
Schafft es der Bitcoin Kurs die 25.000 $ zu überwinden?
Wenngleich die Elliott Wellen Theorie einen Schwerpunkt in meinen Bitcoin Prognosen ausmacht, möchte ich mich diesmal einer eher klassischen Analysemethode widmen. Wer allerdings Interesse an meiner primären Wellenzählung hat, kann gerne in meine Bitcoin Prognose der KW4 hereinschauen.
Übrigens, wie veröffentlichen aktuell auf unserem YouTube-Kanal ein Anfänger-Tutorial zu dem Thema Elliott Wellen Theorie. Morgen wird dabei bereits die zweite Folge veröffentlicht. Wenn Du also schon immer mal mehr über diese beliebte Analysemethode lernen wolltest, dann schau auf unserem Kanal vorbei und hinterlass uns ein Abo.
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Kommen wir aber jetzt zum Bitcoin Kurs und einem Chartmuster, dass sich dort mittlerweile zweifelsfrei ausgebildet hat: Eine Tasse mit Henkel.

Laut diesem Chartmuster lässt sich das Mindestkursziel nach dem Ausbruch sehr simpel berechnen. Hierzu nehmen wir die Höhe der Formation und projizieren sie einfach an den oberen Tassenrand. In diesem Fall würde die Bitcoin Prognose also rund 27.000 $ lauten.
Diese Art der Berechnung ist allerdings nicht so zuverlässig, wie man es sich wünschen würde. Statistisch gesehen, erreichen oder übertreffen nur 49 % dieser Chartformation das Mindestkursziel. Das bedeutet im Umkehrschluss das jede zweite es nicht tut.
Eine Methode, um ein konservativeres Preisziel mit einer höheren Trefferquote zu berechnen, ist daher nur die Hälfte der Höhe auf den Tassenrand nach oben zu projizieren. Diese konservativere Bitcoin Prognose lautet rund 24.400 $ und wird in 73 % der Fälle erreicht oder übertroffen.
Wie der obere Chart zeigt, hat der Bitcoin Kurs dieses Mindestkursziel bereits fast erreicht. Hinzukommt, dass die MACD und RSI Indikatoren eine deutliche bearische Divergenz auf dem Tages-Chart zeigen. In Kombination legen diese Indikatoren daher nahe, dass ein baldiges Ende der Rallye bevorstehen könnte. Zumindest sollten Händler und Anleger mit einer signifikanten Korrektur rechnen.
Wir wollen zudem nicht vergessen, dass es sich bei der 25.000 $ um eine psychologische Grenze handelt. Eine solche kann sehr leicht als Widerstand fungieren. Zuletzt tat sie das auch. Im August 2022 verwies sie nämlich den Bitcoin Kurs in seine Schranken.
Die Quintessenz des Ganzen ist also, dass man sich von den aktuell stark ansteigenden Kursen nicht dazu hinreißen lassen sollte, sich Kopfüber in den Markt zu stürzen. Denn auch wenn das hier nicht das Ende der Rallye bedeuten muss, könnten sich schon bald zumindest bessere Einstiege ergeben.
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Willkommen zu der ersten Bitcoin Prognose des noch jungen Jahres 2023. Heute und hier werfen wir einen kurzen Blick auf den Bitcoin Kurs und schauen uns damit die aktuelle Kursrallye etwas genauer an.
Hat Bitcoin etwa seinen Boden bereits erreicht? Wie ist der positive Start in das neue Jahr zu deuten? Hier und jetzt gehen wir diesen Fragen auf den Grund.
Der Bitcoin Kurs schenkt Anlegern einen positiven Start in 2023
Seit Jahres Beginn ist der Bitcoin Kurs rund 2,5 % gestiegen. Das ist nicht allzu viel, allerdings reicht es bereits aus, um den gesamten Markt in eine positivere Stimmung zu versetzen. Davon können insbesondere einige Altcoins enorm profitieren. Der Solana Kurs mit seiner aktuell eindrucksvollen Preisrallye ist hierfür das beste Beispiel.
Doch dürfte diese gute Stimmung ein Verfallsdatum haben. Denn wer meine Bitcoin Prognose für den längerfristigen Trend kennt, der weiß, dass ich nicht davon ausgehe, dass Bitcoin seinen Boden bereits gefunden hat. Zwar gibt es durchaus ein Szenario, das diese Möglichkeit skizziert, allerdings stufe ich diese als eher unwahrscheinlich ein.
Doch kommen wir zu dem, was ich für wahrscheinlich halte.
Ich halte es für wahrscheinlich, dass sich der Bitcoin Kurs nach wie vor in einer korrektiven Struktur befindet. Kurzfristig bedeutet dies allerdings, dass der Preis noch einiges an Raum zum Wachsen hat, sodass wir uns noch mehrere Tage an einer positiven Marktstimmung erfreuen dürfen.
Mein aktuelles Primärszenario sieht vor, dass sich der Bitcoin Kurs in einem orange eingezeichneten ZigZag befindet. Genauer gesagt in der Welle c) dieser korrektiven Struktur. Dabei scheint sich in dieser eine ausgedehnte Welle iii auszubilden, sodass sich mühelos eine Bitcoin Prognose von über 17.000 $ für die kommenden Tage ableiten lässt.
Der Erwartungswert liegt hier bei rund 17.200 $ wobei es unwahrscheinlich ist, dass der Bitcoin Kurs über die 17.800 $ steigt. Sollte es allerdings doch dazu kommen, lässt dieses Szenario durchaus bullischere Auslegungen der gesamten Wellenstruktur zu. Doch, wie gesagt, muss es dazu erst einmal kommen.
Damit sollte diese Positivität am Markt uns noch über die nächsten Tage bis eventuell in die nächste Woche hinein begleiten.
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