Droht Ethereum (ETH) als Vermögenswert Bitcoin (BTC) in den nächsten Monaten und Jahren stark auszuperformen?
Genau das ist die Frage, der wir uns in diesem Artikel widmen wollen, um langfristig orientieren Anlegern eine interessante Perspektive auf den Markt zu geben. Falls das also ein Thema ist, dass Dich interessieren könnte, dann bleib jetzt dran, um dem Rest des Marktes bereits heute einen Schritt voraus zu sein.
Je nach Marktphase ist entweder ETH oder BTC zu präferieren
Das Thema dieses Artikels ist ein ganz besonderes. Heute wollen wir uns nämlich anschauen, was womöglich das bessere Investment für die kommenden Jahre ist: BTC von Bitcoin oder Ether (ETH) von Ethereum.
Natürlich betreiben wir dabei keine Finanzberatung. Hier auf Bitcoin-Bude veröffentlichen wir ausschließlich aufklärende, informative und, wenn möglich, unterhaltsame Inhalte.
Nachdem das vom Tisch ist, schauen wir uns den hier vorliegenden Chart etwas genauer an. Dieser zeigt nämlich den Wertverlauf von ETH gegenüber BTC.
Wie wir dabei erkennen können, hat ETH gegenüber BTC seit seiner Einführung extrem an Wert gewinnen können. Den Höhepunkt seiner Bewertung erreichte Ether im Juni 2017 mit einem Preis von rund 0,15 BTC pro ETH. Wer also theoretisch von Ende 2015 bis Mitte 2017 Ethereum anstelle von Bitcoin gehalten hat, der war damit gut beraten. Denn in dieser relativ kurzen Zeitspanne stieg die Altcoin knapp 9.500 % gegenüber Bitcoin.
Das ist eine Menge.
Anders sah es allerdings in den darauf folgenden Jahren aus. Von Mitte 2017 bis zum September 2019 verlor ETH 90 % an Wert gegenüber BTC.
Warum erzähle ich das?
Diese historischen Daten zeigen ganz deutlich, dass es auch für längerfristig orientierte Anleger am Krypto-Markt Phasen gibt, in denen das Halten des einen Vermögenswertes gegenüber dem anderen klar zu präferieren ist. Selbst dann, wenn es das ultimative Ziel des Investors ist, am Ende möglichst viele Bitcoins zu halten.
Nun sehen wir, dass der Preis von ETH seit dem Tief in 2019 gegenüber BTC wieder enorm gestiegen ist, was uns unweigerlich zu der Frage führt, ob es selbst jetzt noch ratsam ist, auf Ethereum anstelle von Bitcoin zu setzen.
Was lohnt sich in nächster Zeit mehr? ETH oder BTC?
Das Volumen spricht dafür, dass zwischen August 2018 und Januar 2021 eine riesige Akkumulationsphase stattgefunden hat. Ich argumentiere zudem, dass es sich bei der aktuellen Seitwärtsbewegung sehr wahrscheinlich um eine erneute Re-Akkumulationsphase handelt.
Zoomen wir an das Geschehen näher heran, können wir die aktuelle Handelsspanne mit Hilfe der Wyckoff-Methode näher analysieren.
Übrigens, auf unserem YouTube-Kanal findest Du ein vollständiges Erklärvideo zu der Wyckoff-Methode. Das Tutorial ist definitiv einen Blick wert und wird Dir erleichtern, zu verstehen, was wir hier im Folgenden besprechen werden.
Jetzt anschauen:
ETH handelt gegenüber BTC bereits seit Mai 2021 in dieser Handelsspanne. Und auch wenn es erst nach einem klaren Ausbruch eine 100%ige Sicherheit darüber gibt, in welche Richtung es von hier aus weitergeht, erlaubt es uns die Wyckoff-Methode bereits vorher fundierte Annahmen zu treffen und die Ausbruchsrichtung zu prognostizieren.
Das Überschreiten der oberen Trendlinie der Handelsspanne im Dezember 2021 (UA) kann bereits als erstes Zeichen der Stärke gedeutet werden. Doch was zur Zeit noch viel mehr für eine Re-Akkumulationsphase und damit einen Ausbruch nach oben spricht, ist das, was sich Mitte des Jahres 2022 ereignet hat.
Was wir hier sehen, ist ein mögliches Spring-Ereignis, also eine finale Bärenfalle vor der Etablierung eines neuen Aufwärtstrends. Das zeigt sich vor allem durch den signifikanten Anstieg im Volumen.
Zugegebenermaßen hätte ich mir hier längere Kerzendochte auf der Unterseite der Candlesticks gewünscht, die auf ein sehr aggressives Käuferverhalten hingedeutet hätten. Dennoch denke ich, dass das Volumen für sich spricht. Zudem lässt sich in Folge dessen sehr leicht eine Aufwärtsstruktur in Form einer Impulswelle ablesen.
Übrigens, an dieser Stelle sei erwähnt, dass wir bereits diesen Freitag auf unserem Kanal den zweiten Teil unseres Anfänger-Tutorials zu der Elliott-Wellen-Theorie veröffentlichen. Darin wird es um die Impulswelle im Speziellen gehen. Wenn Dich solche Inhalte also interessieren, dann abonniere unseren Kanal und aktiviere die Glocke, um über weitere Videos automatisch informiert zu werden.
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Zusammenfassend würden wir also erwarten, dass wir hier am Anfang eines erneuten Aufwärtstrends stehen, bei dem sich Ethereum in seinem Wert gegenüber Bitcoin signifikant steigern wird. Dabei dürfte die Annahme konservativ sein, dass ETH seinen Wert gegenüber BTC verdreifachen wird.
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Erst in unserer gestrigen Cardano News haben wir über die großen Neuigkeiten für die ADA Coin und ihr DeFi-Ökosystem gesprochen. Unter anderem war natürlich die Stablecoin Djed und ihr Start ein großes Thema davon.
Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Artikels ging DJED auch live. Dabei dauerte es nicht lange, bis Shahaf Bar-Geffen, der CTO von COTI und dem Herausgeber der Stablecoin, bekannt gab, dass die Prägung der Reserve-Coin SHEN vorerst eingestellt wurde.
Doch wer jetzt denkt, dass dies schlechte Cardano News wären, der irrt. Warum, erkläre ich hier und jetzt.
Cardanos neue Stablecoin stößt auf ein gesundes Interesse
Die Prägung der SHEN Coin wurde erst einmal eingestellt, da das Protokol aufgrund des hohen Interesses der Nutzer bereits seine Höchstgrenze von 800 % Übersicherung für DJED erreicht hat. DJED ist nämlich ein dezentraler, Community gesteuerter Stablecoin, der die ADA Coin als Sicherheit nutzt, um die Preisbindung von DJED an 1 $ zu gewährleisten.
Djed verfügt über einen Mechanismus der mit einer Übersicherungsrate von 400 % bis 800 % arbeitet. Dadurch soll gewährleistet werden, dass selbst bei starken Einbrüchen des ADA Kurses die Stabilität der Stablecoin nicht gefährdet wird.
Um diese Übersicherungsrate zu erreichen, können Nutzer die Reserve-Coin SHEN für ADA prägen. Es ist ihnen dabei nicht möglich, diese wieder für ADA zu verbrennen, falls die Übersicherungsrate unter 400 % fällt. Damit tragen die Halter der SHEN Coin das Ausfallrisiko für DJED.
Im Austausch für dieses Risiko erhalten sie allerdings eine Beteiligung an den Gebühren, die das Protokoll generiert und genau darauf dürfen sich die ersten Besitzer von SHEN nun freuen. Denn nachdem die Maximalgrenze von 800 % erreicht wurde, sollen diejenigen, die sie besitzen, nun in den Genuss ihrer Vorteile kommen. Das bedeutet, dass ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um auf SHEN eine Rendite zu verdienen.
Verwandtes Thema:
Polygon übertrifft Ethereum, Solana und Cardano und watet mit weiteren tollen News auf
Die Prägung der SHEN Coin wird damit erst wieder möglich sein, wenn die Übersicherungsrate unter 800 % fällt. Das kann entweder durch das Prägen vieler neuer DJED geschehen oder aber durch einen Preisrückgang beim ADA Kurs. Bis dahin ist SHEN allerdings nur handelbar und könnte damit auch in ihrem Wert steigen oder fallen.
Der Handel von DJED und SHEN wird bereits auf diversen dezentralen Krypto Börsen auf Cardano unterstützt. Dazu gehören beispielsweise MinSwap, Wingriders und MuesliSwap. Bitrue ist zudem die erste Krypto Börse, die DJED und SHEN gelistet hat.
Damit dürfte sich SHEN vorerst in seiner Preisfindungsphase befinden, während DJED nun beweisen muss, dass es einwandfrei funktioniert.
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Polygon ist nach wie vor auf dem Vormarsch. Nun gelang es der Sidechain sogar zwischenzeitlich Ethereum hinsichtlich seiner täglich aktiven Nutzer zu übertreffen und verweilt seitdem auf einem ähnlich starken Niveau.
Doch nicht nur das. Auch die Einführung des zkEVM-Update hat nun ein spezifisches Datum erhalten und damit zeichnen sich weitere hervorragende Polygon News bereits am Horizont ab. Alles Weitere folgt hier und jetzt.
Polygon übertrumpft Ethereum, Solana und Cardano
Laut den Daten von Token Terminal hat Polygon letzten Freitag die Anzahl der täglich aktiven Nutzer von Ethereum übertroffen. Das hat die Sidechain kurzzeitig zu der zweitgrößten Blockchain hinsichtlich dieser Metrik gemacht.
Selbst heute zeigen die Daten, dass Polygon mit 355.800 aktiven Nutzern nur knapp hinter Ethereum mit 362.000 aktiven Nutzern liegt.
Den mit Abstand ersten Platz belegt die BNB Chain mit insgesamt 823.800 aktiven Nutzern. Wie wir auf Bitcoin-Bude allerdings bereits berichtet haben, scheint der Abstand der BNB Chain gegenüber Ethereum und nun auch seiner Sidechain Polygon zunehmend zu schrumpfen.
Lies diesbezüglich:
BNB Chain verliert ihren Vorsprung als meistgenutzte Blockchain
Damit zeigt Polygon einmal mehr, dass es nach wie vor die meist genutzte Skalierungslösung von Ethereum ist. Das zeigen auch seine hochkarätigen Partnerschaften mit globalen Unternehmen wie Meta, Stripe, Reddit, Adidas, Disney, Starbachs und dutzenden weiteren bekannten Namen.
Nichts destotrotz schläft die Konkurrenz nicht. Optimistic Rollups wie Arbitrum und Optimism versuchen als Layer-2-Blockchains von Ethereum ebenfalls einen Teil des Kuchens für sich zu beanspruchen. Diesbezüglich haben wir auf Bitcoin-Bude auch eine spannende Analyse durchgeführt und ich kann jedem nur empfehlen, sich diese durchzulesen.
Lies jetzt:
Polygon, Optimism oder Arbitrum: Welche Skalierungslösung setzt sich durch?
Polygon führt bald sein zkEVM-Update ein
Die Konkurrenz schläft zwar nicht, aber ebenso hält es Polygon selbst. Das ist auch einer der Gründe dafür, warum die MATIC Coin zuletzt deutlich besser performt hat, als viele andere der Top-Kryptowährungen.
Die Sidechain bereitet sich zudem darauf vor, ein Upgrade durchzuführen, das erstmals im Juli letzten Jahres angekündigt wurde. Polygon-Mitbegründer Sandeep Nailwal twitterte nun, dass Polygons zkEVM-Update ein offizielles Datum besitzt und schon bald starten wird. Wann genau es sein wird, verriet er allerdings nicht. Er schrieb lediglich:
WIR HABEN EIN DATUM für den Mainnet-Start! Und es ist schon SEHR BALD!
Dabei konnte er seinen Enthusiasmus kaum verbergen. Die Formulierung „sehr bald“ ist dabei aber ein durchaus dehnbarer Begriff.
Was ist Polygon’s zkEVM-Update?
Polygons zkEVM ist eine Skalierungslösung, die mit bestehenden Smart Contracts auf Ethereum kompatibel ist und die kryptografische Methode der Zero-Knowledge-Proofs nutzt. Dadurch wird es möglich sein, große gebündelte Mengen an Transaktionen, den sogenannte Rollups, effizienter zu verifizieren.
Zero-Knowledge-Proofs werden in der Kryptografie verwendet, um zu beweisen, dass eine Aussage wahr ist, ohne ihren Inhalt oder die Schritte, die zur Feststellung der Wahrheit einer bestimmten Aussage unternommen wurden, offenzulegen.
Als Polygon ankündigte, seinen zkEVM zu starten, sagte Mihailo Bjelic, Mitbegründer von Polygon, dass das Update Ethereum auf eine Stufe mit dem globalen Zahlungsdienstleister Visa stellen könnte, was die Geschwindigkeit der Transaktionsabwicklung angeht. Das sind große Worte. Immerhin kann Visa bis zu 24.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten.
Weitere Protokolle, die zk-Rollups nutzen und ebenfalls jedem ein Begriff sein sollten, sind zkSync und StarkNet. Während skSync 2.0 EVM kompatibel ist, möchte StarkNet einen sogenannten Warp einführen, der Solidity in Ceiro die dortige Programmiersprache überführt.
Die Blockchain von Immutable X läuft im Übrigen auch auf zk-Rollups, ist allerdings nicht EVM-kompatibel.
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Um Polkadot und seine native DOT Coin ist es zuletzt auffällig ruhig geworden. Dabei besaß die Kryptowährung eines der stärksten Wertversprechen im Blockchain-Sektor. Mit der für viele Anleger enttäuschende Einführung der Parachain Slot Auctions flachte das Interesse allerdings schlagartig ab. Die einst als Konkurrent von Ethereum gefeierte Blockchain drohte immer mehr in Vergessenheit zu geraten.
Eventuell könnte sich das aber bald wieder ändern. Auch wenn der Polkadot Kurs aufgrund der fehlenden Aufmerksamkeit seitens der Retail-Anleger eher nur dürftig performt, scheinen Entwickler dem Projekt wieder mehr ihrer Zeit zu schenken.
Interessanterweise korreliert dies mit dem steigenden Interesse institutioneller Investoren an Polkadot in 2022. Wie wir Ende des letzten Jahres auf Bitcoin-Bude berichteten, haben institutionelle Anleger in der ersten Hälfte des Jahres mehr Interesse an dem Layer-1 Projekt gezeigt, als an sonst einer Altcoin. Entsprechend wollen wir in dieser Polkadot News hinter den Vorhang schauen und uns anschauen, was sich bei der Altcoin aktuell tut.
Polkadot und sein Wertversprechen
Eine der Hauptstärken von Polkadot ist seine Konzentration auf die Lösung von Problemen im Zusammenhang mit der Interoperabilität innerhalb des Krypto-Sektors. Obwohl die netzwerkübergreifende Kommunikation auf dem Markt noch nicht Realität ist, hat die Einführung dieser Funktion das Potenzial, den Entwicklern große Vorteile zu bringen und damit auch die Nutzererfahrung zu verbessern.
Die Interoperabilität ermöglicht eine nahtlose und barrierefreie Kommunikation und den Austausch von Vermögenswerten zwischen verschiedenen Blockchain-Netzwerken und öffnet damit die Tür für neue Anwendungsfälle. So können beispielsweise Transaktionen zwischen verschiedenen Kryptowährungen ohne zentralisierte Vermittler oder unsichere Brücken durchgeführt werden.
Es ist jedoch anzumerken, dass die Interoperabilität von Polkadot derzeit auf die in seinem Netzwerk erstellten Blockchains, auch Parachains genannt, beschränkt ist. Nur sie können in erster Linie über die Verbindungen zu Polkadot miteinander kommunizieren. Mit anderen Worten: Polkadot kann derzeit nur die Kommunikation zwischen verschiedenen Netzwerken innerhalb seines eigenen Ökosystems erleichtern.
Erfahre mehr über die Parachains in:
Polkadot News: Die Parachains und Auktionen sind bereit und lassen den Polkadot Kurs steigen
Große Entwicklung bei Polkadot und Kusama
Ein weiterer wichtiger Aspekt von Polkadot ist seine experimentelle Version, Kusama. Dieses Netzwerk dient als Plattform für die Entwicklung und das Testen von dezentralen Anwendungen und Blockchain-Protokollen. Kusama ist quasi die Spielwiese für Projekte, bevor sie auf Polkadot implementiert werden.
Interessant dabei ist, dass die Ökosysteme von Polkadot und Kusama in letzter Zeit hohe Entwicklungsaktivität aufweisen. Laut den Daten von Santiment sind diese Plattformen derzeit führend, was die Anzahl der GitHub-Commits in den letzten 30 Tagen angeht.
Wie wir schon des Öfteren in Zusammenhang mit Cardano auf Bitcoin-Bude besprochen haben, ist diese Metrik mit Vorsicht zu genießen. Quantität ist nicht zwingend ein Garant für Qualität. Trotzdem wird sie nach wie vor von vielen Analysten für die Bewertung des Fortschritts eines Projektes herangezogen. Es dient als eine Bewertungsmetrik der von den Entwicklern geleisteten Arbeit. Denn diese Aktivitäten umfassen die Anzahl der Commits, Fehlerbehebungen und die Implementierung neuer Funktionen. Je höher die Aktivität der Entwickler ist, desto größer ist oftmals das Vertrauen in ein Projekt.
Die jüngsten Aktualisierungen und neuen Parachains haben wahrscheinlich zu dieser robusten Leistung beigetragen. So gewann Subsocial vor kurzem die Auktion für Parachain #37 und kündigte Pläne an, von Kusama zu Polkadot zu migrieren. Subsocial wird damit eine Parachain, die speziell für soziale Netzwerke entwickelt wurde.
Zu den weiteren erwähnenswerten Aktivitäten gehören der Start des MantaPay v3-Testnetzes des DeFi Mantra Network-Protokolls, die Ankündigung einer neuen Chain-übergreifenden Funktion durch die Parachain Bifrost Finance und die Entscheidung von GameDAO, einen vielseitigen Hub auf Polkadot aufzubauen, um Spieleentwickler und Spieler miteinander zu verbinden.
Verwandtes Thema:
Zu guter Letzt schließen wir diese Polkadot News mit etwas Alpha für unsere treuen Leser ab. Natürlich handelt es sich hierbei aber keinesfalls um einen Investitionstipp. Doch zweifelslos ebenfalls erwähnenswert ist der Gewinner des Parachain-Slots #36: Bittensor und seine TAO Coin.
Bittensor wird nämlich das aktuell sehr gehypte Thema „künstliche Intelligenz“ in Polkadots Ökosystem einbringen. Damit wird es die dortigen vielfältigen Anwendungsfälle, die von sozialen Medien bis hin zu Lieferketten, Identität, Gaming, NFTs, DeFi, Emissionsgutschriften, Datenschutz, Robotik, IoT und vieles mehr reichen, hervorragend ergänzen.
Wenn Du mehr über das Projekt Bittensor erfahren möchtest, das auch in manchen Kreisen das „Bitcoin der künstlichen Intelligenz“ genannt wird, dann solltest Du unbedingt unseren kostenlosen Newsletter abonnieren. Denn in der nächsten Ausgabe am kommenden Freitag sprechen wir über Bittensor und einen weiteren Airdrop eines vielversprechenden dYdX und GMX Herausforderers am Krypto-Markt.
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Das neue Jahr beginnt mit einer traurigen Bitcoin News. Einer der ursprünglichen Bitcoin-Kernentwickler Luke Dashjr hat Berichten zufolge über 200 BTC in einem Hack verloren.
Doch wie konnte einem Kernentwickler von Bitcoin das passieren und sind noch andere Halter von BTC in Gefahr?
Erfahre alle Informationen rundum den Hack in dieser Bitcoin News.
Kernentwickler von Bitcoin verliert über 200 seiner BTC
Luke Dashjr hat kürzlich auf Twitter bekannt gegeben, dass sein PGP-Schlüssel kompromittiert wurde, was zum Verlust von über 200 seiner BTC geführt hat.
PSA: My PGP key is compromised, and at least many of my bitcoins stolen. I have no idea how. Help please. #Bitcoin
— Luke Dashjr (@LukeDashjr) January 1, 2023
Ein PGP-Schlüssel, auch Pretty Good Privacy-Schlüssel genannt, ist eine beliebte Sicherheitstechnik, bei der zwei Schlüssel zur Entschlüsselung von Daten verwendet werden.
Der Hacker hat die gestohlene Menge an BTC in vier Transaktionen mit dem Bitcoin-Mixer CoinJoin auf eine Wallet-Adresse übertragen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels enthält diese Adresse 216,93 BTC. Beim aktuellen Bitcoin Kurs entspricht dies einem Gegenwert von etwa 3,6 Millionen US-Dollar.
Was ist also passiert?
Trotz Dashjrs Behauptung, dass er „keine Ahnung“ habe, wie die Angreifer in den Besitz seines Schlüssels gekommen seien, haben mehrere Mitglieder der Community einen Zusammenhang mit einem früheren Tweet vermutet, den er am 17. November veröffentlicht hatte. In diesem erklärte er, dass sein Server von „neuer Malware/Backdoors im System“ infiziert worden sei.
Am Weihnachtstag griff jemand erneut auf den Server zu und Dashjr teilte IPs, die in den Angriff verwickelt waren.
Natürlich wird diese Neuigkeit innerhalb der Bitcoin-Community heiß diskutiert. Einige schließen dabei Eigenverschuldungen nicht aus und führen den Vorfall auf schlampige Sicherheitsvorkehrungen zurück. Andere gehen sogar noch einen Schritt weiter und ziehen einen Zusammenhang zu möglichen „Steuervergünstigungen“.
Changpeng Zhao, der CEO von Binance, wurde ebenfalls auf die Situation aufmerksam gemacht und drückte in einem Tweet sein Mitgefühl und seine Unterstützung aus. Er schrieb:
Es tut uns leid, dass Du so viel verloren hast. Wir haben unser Sicherheitsteam informiert, um die Situation zu überwachen. Wenn es in unsere Richtung kommt, werden wir es einfrieren. Bitte lass uns wissen, wenn wir Dir sonst noch helfen können. Wir haben oft mit solchen Fällen zu tun und verfügen über weltweite Beziehungen zu den Strafverfolgungsbehörden.
Damit bleibt aktuell noch unklar, was die Tatsächliche Ursache war.
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Ein Konkurrent von Shiba Inu und Dogecoin macht erneut auf sich aufmerksam. Die Rede ist von Floki Inu und seiner FLOKI Coin.
Die Preisrallye beim FLOKI Kurs begann bereits am 27. Januar, nachdem das Team den Vorschlag machte, rund 50 % des zirkulierenden Angebots zu verbrennen. Warum, erläutere ich noch an späterer Stelle dieser News im Detail.
Getoppt wurde das Ganze durch die Ankündigung der in Singapur ansässigen Krypto Börse MEXC, die letzten Samstag ihre Entscheidung bekannt gab, FLOKI unter seinen Futures-Produkten zu listen.
Das Team der Meme-Coin zelebrierte dieses Ereignis mit den Worten:
FLOKI-Futures sind gerade an der MEXC live gegangen. Dies ist das erste Futures-Listing von FLOKI und ermöglicht es interessierten Nutzern, FLOKI mit bis zu 20-facher Hebelwirkung an der MEXC-Börse zu handeln.
In Folge dieser beiden News ist der FLOKI Kurs in den letzten 3 Tagen um rund 180 % in die Höhe geschossen.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es grundsätzlich nicht weise wäre, einen solchen parabolischen Anstieg zu handeln. Weder in die eine, noch in die andere Richtung. Es zeigt jedoch, dass die Altcoin weiterhin große Krypto Börsen für sich gewinnt und damit auf sich aufmerksam macht. Wer zudem etwas mehr über das Projekt weiß, der kennt die Ambitionen der Entwickler hinter Floki Inu.
Was ist Floki Inu? Ein Memecoin auf der Fährte von SHIB und DOGE
Warum das Team über 50 % der FLOKI Coin verbrennen möchte
Floki Inu und sein Vermögenswert war ursprünglich ausschließlich auf der Blockchain von Ethereum handelbar. Durch die steigende Beliebtheit der BNB Chain änderte sich das allerdings.
BNB Chain verliert ihren Vorsprung als meistgenutzte Blockchain
Das Gesamtangebot der FLOKI Coin von insgesamt 10 Billionen Token teilte sich auf, um den Handel von Ethereum auf die BNB Chain zu überbrücken. Zu diesem Zweck hat das Team eine Chain-übergreifende Brücke eingeführt, die das Übertragen der Coin von Ethereum auf die BNB Chain und umgekehrt ermöglichte.
Durch die zunehmenden Hacks, die sogar die BNB Chain direkt betrafen, erhöhte die Brücke aber auch gleichzeitig das Risiko für die Altcoin. Denn derzeit sind 55,7 % des gesamten zirkulierenden Angebots von FLOKI in dieser Brücke hinterlegt. Ein Hack hätte daher katastrophale Folgen für das Projekt und könnte sogar dessen Ende bedeuten.
Breaking Krypto News: Ein Hacker stiehlt 570.000.000$ von der BNB Chain
Nachdem das Team diesen Umstand erkannt hat, machte es den Vorschlag, diesen Anteil vollständig zu verbrennen. Gleichzeitig bedeutet dies allerdings auch, dass sie die Cross-Chain-Brücke dauerhaft deaktivieren möchten.
Wer aber glaubt, dass diese Menge an Coins damit aus dem Gesamtangebot gestrichen werden, irrt. 250 Milliarden Coins würden dafür in die Staatskasse des Ökosystems von Valhalla fließen. Weitere 350 Milliarden FLOKI Coins gehen an Multisig-Staatskasse des Projekts um zukünftig weiteren Wachstum finanzieren zu können. Der Gesamtvorrat von FLOKI soll allerdings zu keiner Zeit die ursprünglich angekündigte Obergrenze von 10 Billionen Coins übersteigen.
Floki Inu will seine Transaktionssteuer drastisch senken
Ein weiterer Teil des Vorschlags beinhaltet, dass die aktuelle Gebühr von 3 % auf Käufe und Verkäufe von FLOKI drastisch auf 0,3 % reduziert wird. Als Grund dafür nennt das Team die Community von Terra Luna Classic und die Verbrennungspolitik ihrer LUNC Coin. Laut dem Team sei das ein Paradebeispiel für die Beeinträchtigung des Transaktionsvolumen durch eine solche Gebührenpolitik. Denn nachdem die dortige Governance die 1,2 %ige Gebühr auf Transaktionen der LUNC Coin einführte, sank das On-Chain-Transaktionsvolumen von LUNC um 91,67 %.
Terra Classic Entwickler erklärt wie sich der Preis von LUNC um das 100-fache steigern wird
Der Vorschlag ist seit dem 26. Januar live und muss nun von der DAO abgesegnet werden, bevor das Team zur Tat schreiten kann. Mit 99,97 % hat eine überwältigende Mehrheit bereits für „Ja“ gestimmt. Damit sollte die Umsetzung des Vorschlags mehr als wahrscheinlich sein.
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